{"id":274207,"date":"2022-10-23T00:11:00","date_gmt":"2022-10-22T22:11:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=274207"},"modified":"2022-10-24T00:21:57","modified_gmt":"2022-10-23T22:21:57","slug":"warnung-vor-whatsapp-betrugsmasche-eltern-um-tausende-euro-erleichert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2022\/10\/23\/warnung-vor-whatsapp-betrugsmasche-eltern-um-tausende-euro-erleichert\/","title":{"rendered":"Warnung vor WhatsApp-Betrugsmasche: Eltern um Tausende Euro erleichert"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline;\" title=\"eScooter\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/YKjHxJJ.jpg\" alt=\"eScooter\" width=\"180\" height=\"121\" align=\"left\" \/>Die Polizei warnt vor einer alten Betrugsmasche, die eine angebliche Notlage von Kindern gegen\u00fcber Eltern suggeriert. Die Nachrichten kommen dabei \u00fcber WhatsApp und veranlassen die Eltern, Geldbetr\u00e4ge zu \u00fcberweisen. Gesch\u00e4digte haben im Kreis Segeberg wohl Betr\u00e4ge von mehreren Tausend Euro an die Betr\u00fcger \u00fcberwiesen &#8211; das Geld ist weg.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>In <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/pm\/19027\/5350274\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">einer Meldung<\/a> vom 21. Oktober 2022 greift die Polizei in Bad Segeberg das Thema auf und warnt vor einer Betrugsmasche per WhatsApp. Im Laufe der letzten Woche ist es zu mehreren Betrugsf\u00e4llen durch falsche Kinder \u00fcber WhatsApp gekommen, bei der die Betr\u00fcger die Leichtgl\u00e4ubigkeit ihrer Opfer ausgenutzt und hohen finanziellen Schaden angerichtet haben, hei\u00dft es.<\/p>\n<h2>Betrugsmasche: Kind in Not<\/h2>\n<p>Die Vorgehensweise der Betr\u00fcger ist dabei nicht neu, aber wohl erfolgreich. Das Opfer erh\u00e4lt eine WhatsApp-Nachricht eines Unbekannten. In der Nachricht hei\u00dft es, dass dieses eine neue Mobilfunknummer habe, weil das Handy verloren wurde oder kaputt gegangen sei. Nachfolgend ein Screenshot, der mir von einem Leser zugeschickt wurde (danke daf\u00fcr).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone\" title=\"WhatsApp-Betrugsnachricht\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/sMYCnEz.png\" alt=\"WhatsApp-Betrugsnachricht\" width=\"284\" height=\"276\" \/><\/p>\n<p>Im Verlauf des Nachrichtenaustauschs per WhatsApp bittet das \"falsche\" Kind um \u00dcberweisung von Geld auf ein angegebenes Konto. Der Transfer soll dabei als Sofort\u00fcberweisung erfolgen. Der Hintergrund ist, dass Sofort\u00fcberweisungen nicht r\u00fcckbuchbar sind.<\/p>\n<h2>Konkrete F\u00e4lle aus der Polizeimeldung<\/h2>\n<p>Normalerweise w\u00fcrde man sagen, auf so etwas f\u00e4llt niemand herein. Aber die Polizei listet ganz konkrete Betrugsf\u00e4lle in ihrer Warnung auf, in der es um hohe Euro-Betr\u00e4ge geht, die von Gesch\u00e4digten \u00fcberwiesen wurden.<\/p>\n<p>Ein 58-J\u00e4hriger aus Bornh\u00f6ved erhielt am Sonntag eine WhatsApp-Nachricht einer ihm unbekannten Nummer. Es handele sich angeblich um die neue Nummer seiner Tochter, hie\u00df es, deren Handy heruntergefallen sei. W\u00e4hrend des Chattens per WhatsApp bat die falsche Tochter um die Anweisung von zwei Echtzeit\u00fcberweisungen \u00fcber 3300 und 3500 Euro. Der Gesch\u00e4digte wurde schlie\u00dflich misstrauisch, als sein vermeintliches Kind um erneute Ausf\u00fchrung bat, da eine der \u00dcberweisungen an eine falsche Bankverbindung gegangen sein sollte. Er kontaktierte daraufhin den Freund seiner Tochter, woraufhin sich wenig sp\u00e4ter die echte Tochter meldete. Das Geld war weg.<\/p>\n<p>Am Dienstag gaben sich die Betr\u00fcger als Sohn eines Ehepaares aus Ellerau aus, der angeblich sein Handy verloren und aufgrund dessen eine neue Nummer habe. Im weiteren Verlauf bat der angebliche Junior seine Eltern um zwei dringende Echtzeit\u00fcberweisungen \u00fcber insgesamt 4.600 Euro. Laut Polizei kamen die Eltern dieser Bitte nach. Da sitzt das Geld wohl recht locker.<\/p>\n<p>Auch in Norderstedt \u00fcberwies eine Gesch\u00e4digte laut Polizeimeldung, auf Bitten ihrer falschen Tochter, am Dienstag \u00fcber 2.600 und 3.000 Euro, wobei der \u00dcberweisungsbetrag von 2.600 Euro wohl noch durch die Bank gestoppt werden konnte. Auch hier war angeblich das Handy kaputtgegangen.<\/p>\n<p>In Henstedt-Ulzburg geriet eine 62-J\u00e4hrige ins Visier der Betr\u00fcger. Sie erhielt zun\u00e4chst eine SMS einer ihrer unbekannte Nummer, die sich als ihre Tochter ausgab. Wenig sp\u00e4ter bat die T\u00e4terin \u00fcber WhatsApp um die erste \u00dcberweisung in H\u00f6he von knapp 2.400 Euro. Nach Best\u00e4tigung der \u00dcberweisung verlangten die Betr\u00fcger eine zweite \u00dcberweisung, woraufhin die Gesch\u00e4digte misstrauisch wurde und ihr Ehemann mit der echten Tochter telefonierte, so dass der Schwindel aufflog.<\/p>\n<h2>Masche immer gleich<\/h2>\n<p>Auff\u00e4llig ist, dass die Betr\u00fcger ihre Opfer unter dem Vorwand der finanziellen Notlage zu Sofort- bzw. Echtzeit\u00fcberweisungen dr\u00e4ngen. Hierbei besteht keine Chance auf eine R\u00fcckbuchung. An dieser Stelle weist die Polizei darauf hin, sensibel mit Nachrichten unbekannter Rufnummern umzugehen. Die Ratschl\u00e4ge:<\/p>\n<ul>\n<li>Erteilen Sie Unbekannten keine Ausk\u00fcnfte \u00fcber Ihre finanzielle Situation, geben Sie weder pers\u00f6nliche Daten noch Kontoverbindungen preis und gehen Sie niemals auf finanzielle Forderungen per SMS, Mail oder Anruf ein.<\/li>\n<li>Ein pers\u00f6nlicher Kontakt zu einem Angeh\u00f6rigen kann schnell Aufkl\u00e4rung dar\u00fcber verschaffen, ob es sich um einen Betrug handelt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Weiterhin hei\u00dft es: <em>Sollte es dennoch bereits zu einer \u00dcberweisung gekommen sein, wenden Sie sich schnellstm\u00f6glich an Ihre Bank, um den Geldfluss zu stoppen und erstatten Sie Strafanzeige bei der Polizei. <\/em>(<a href=\"https:\/\/www.golem.de\/news\/kriminalitaet-eltern-durch-whatsapp-betrug-um-tausende-euro-gebracht-2210-169155.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">via<\/a>)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Polizei warnt vor einer alten Betrugsmasche, die eine angebliche Notlage von Kindern gegen\u00fcber Eltern suggeriert. 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