{"id":275081,"date":"2022-11-15T00:20:34","date_gmt":"2022-11-14T23:20:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=275081"},"modified":"2022-11-15T00:20:34","modified_gmt":"2022-11-14T23:20:34","slug":"lka-warnt-vor-betrugsmasche-mit-digitalen-kreditkarten-nov-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2022\/11\/15\/lka-warnt-vor-betrugsmasche-mit-digitalen-kreditkarten-nov-2022\/","title":{"rendered":"LKA warnt vor Betrugsmasche mit digitalen Kreditkarten (Nov. 2022)"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" title=\"Sicherheit (Pexels, allgemeine Nutzung)\" style=\"float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline\" alt=\"Sicherheit (Pexels, allgemeine Nutzung)\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Sicherheit_klein.jpg\" width=\"200\" align=\"left\"\/>Das LKA Niedersachsen warnt vor einer neue Betrugsmasche, die Cyber-Kriminelle erdacht haben. Mittels Phishing-E-Mails, gef\u00e4lschten Webseiten und digitalen Kreditkarten versuchen sie an Zahlungsdaten der Opfer heranzukommen. Die Daten der digitalen Kreditkarte werden dann f\u00fcr eigene Eink\u00e4ufe auf Kosten des Opfers missbraucht.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/8dadc0ec77504fca921a1bcfc35f7426\" width=\"1\" height=\"1\"\/>Digitale Debit- oder Kreditkarten sind digitale Abbilder ihrer physischen Karten, die in der Regel in aktuelle Smartphones oder eine Smartwatch eingebunden werden. Die Besitzer dieser digitalen Kreditkarten k\u00f6nnen dann \u00fcber ihr Handy damit Eink\u00e4ufe bezahlen. Das lockt auch Cyber-Kriminelle auf den Plan, die diese digitalen Kreditkarten kopieren, wie das LKA-Niedersachsen <a href=\"https:\/\/www.polizei-praevention.de\/aktuelles\/bezahlen-per-smartphone-und-smartwatch-die-digitale-karte-kann-auch-von-taetern-eingerichtet-werden.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">mitteilt<\/a>. Ermittlern der Polizeidirektion Hannover ist die neue Masche aufgefallen, welche in den vergangenen Wochen zu einigen Anzeigen von Opfern gef\u00fchrt hat.<\/p>\n<h2>Die digitale Debit-\/Kreditkarte<\/h2>\n<p>In der Regel richten die Besitzer einer digitalen Debit- oder Kreditkarte auf dem eigenen Smartphone und\/oder auf der Smartwatch ein. Dazu ben\u00f6tigte es ein NFC-f\u00e4higes Ger\u00e4t mit aktuellem Betriebssystem, um die digital Karte in Google Pay oder Apple Pay anzulegen. Je nach Bank\/Kreditinstitut und Ger\u00e4t wird die digitale Karte direkt und\/oder ggf. \u00fcber das Onlinebanking oder die Onlinebanking App hinzugef\u00fcgt. Anleitungen finden sich f\u00fcr <a href=\"https:\/\/support.apple.com\/de-de\/HT204506\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Apple Pay<\/a> und <a href=\"https:\/\/pay.google.com\/intl\/de_de\/about\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Google Pay<\/a> sowie bei den jeweiligen Banken. <\/p>\n<p>In der Regel wird dann noch die offizielle Best\u00e4tigung der Einrichtung z.B. durch eine TAN-Eingabe im Onlinebanking oder der TAN-App Ihrer Bank ben\u00f6tigt. In iPhones wird dann die digitale Karte beispielsweise im einer sogenannten Wallet hinterlegt. Mit einem Doppelklick auf eine Taste am Ger\u00e4t (z.B. Seitentaste) wird das Wallet ausgel\u00f6st und die hinterlegte Karte eingeblendet.  <\/p>\n<p>Beim Bezahlen an der Kasse ist noch die Freigabe mittels Smartphone-PIN (nicht der PIN der physischen Debitkarte!), Face-ID oder Fingerabdruck erforderlich. Danach bekommt der Kunde eine kurze R\u00fcckmeldung \u00fcber die Zahlung auf dem entsprechenden Ger\u00e4t. Erst im eigentlichen Kontoauszug sieht der Kunde sp\u00e4ter auch die Zahlung. Die physische Karte und die zugeh\u00f6rige PIN werden beim Bezahlen nicht ben\u00f6tigt. Ebenfalls entf\u00e4llt die Eingabe der Karten-PIN beim Leseger\u00e4t an der Kasse. Dieser digitale Bezahlvorgang lockt nat\u00fcrlich auch Betr\u00fcger.  <\/p>\n<h2>Per Phishing angelockt<\/h2>\n<\/p>\n<p>Die Kriminellen versenden zuerst massenhaft Phishing-E-Mails, angeblich im Namen von Banken oder Sparkassen. Dort werden die Empf\u00e4nger aufgefordert, auf angegebene Links zu klicken, um die pers\u00f6nlichen Kredikartendaten zu verifiziert. Diese Links in den Phishing-Mails f\u00fchren zu gef\u00e4lschten Webseiten der Banken oder Sparkassen, die dem Orginal zum Verwechseln \u00e4hnlich sehen. <\/p>\n<p>Dort sollen die Opfer schlie\u00dflich ihre Kreditkartendaten samt Vor- und Nachnamen, Telefonnummern und Adressen angeben. Am folgenden Tag rufen die Betr\u00fcger bei ihren Opfern an, geben sich als Bankmitarbeiter aus und fordern die Angerufenen auf, eine Push-Tan zu best\u00e4tigen, die w\u00e4hrend des Gespr\u00e4chs versandt wird. Mit dieser Push-Tan wird die Kreditkarte als digitale Kreditkarte auf dem Handy des Betr\u00fcgers freigeschaltet. <\/p>\n<p>Die Kriminellen k\u00f6nnen daraufhin mit dem Smartphone, auf dem die geclonte digitale Debit- oder Kreditkarte gespeichert ist, einkaufen gehen. Die physische Kreditkarte des Opfers brauchen die Kriminellen, dank Apple Pay und Google Pay des Smartphones&nbsp; f\u00fcr die Bezahlvorg\u00e4nge nicht. <\/p>\n<h2>Was hilft gegen den Betrug?<\/h2>\n<p>Schutz gegen solche Betr\u00fcgereien bietet nur eine gewisse Vorsicht. So sollte man niemals Links zu Banking-Seiten aus E-Mails verwenden und dann auf der Zielseite pers\u00f6nliche Daten wie Debit- oder Kreditkartendaten eingeben. Auch wird keine Bank anrufen, um nach TAN-Daten oder einer Freigabe zu fragen. Die Polizei r\u00e4t:<\/p>\n<ul>\n<li>Zun\u00e4chst sollten Sie beim Onlinebanking vorsichtig sein. Rufen Sie Ihre Webseite f\u00fcr das Onlinebanking nur \u00fcber die Ihnen bekannte offizielle Webadresse auf.  <\/li>\n<li>Nutzen Sie nicht den Umweg \u00fcber die Suchmaschinen! Hierbei besteht u.a. die Gefahr, dass T\u00e4ter es schaffen, gesponserte gef\u00e4lschte Webseiten so zu platzieren, dass diese noch vor den offiziellen Webseiten der echten Banken im Suchergebnis auftauchen.  <\/li>\n<li>Ebenfalls sollten Sie vorsichtig sein, wenn Sie Mails im Aussehen Ihrer Bank erhalten. Hier behaupten die T\u00e4ter eine pl\u00f6tzliche Sperrung, Verifizierung, Aktualisierung, \u00c4nderung der Rechtslage usw. aufgrund derer Sie schnell t\u00e4tig werden m\u00fcssen. Ein Link in der Mail f\u00fchrt dann jedoch zu einer Phishingseite.  <\/li>\n<li>Sollten Sie einen Anruf eines angeblichen Bankmitarbeiters bekommen, dann lassen Sie sich nicht dazu verleiten, sensible Daten am Telefon im Gespr\u00e4ch zu nennen\/best\u00e4tigen. Ebenfalls sollten Sie nicht eine TAN eingeben\/nennen\/best\u00e4tigen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Banken und Kreditinstitute fordern Sie niemals per Telefon oder Mail\/Chat\/Webseite zu solchen Ma\u00dfnahmen auf! Kl\u00e4ren Sie im Zweifel solche Aufforderungen mittels Kontakt zum echten Kundensupport. Pr\u00fcfen Sie in Ihrem Onlinebanking, welche Karten\/Ger\u00e4te offiziell f\u00fcr Ihr Konto hinterlegt sind.  <\/p>\n<p>Wer auf das Phishing oder den Anruf eines falschen Mitarbeiters hereingefallen ist, sollte sich unverz\u00fcglich bei seiner Bank melden. Stellt man unberechtigten Abbuchungen auf dem Kontoauszug fest, sollte sich ebenfalls bei seiner Bank&nbsp; melden. Der Rat der Polizei: Pr\u00fcfen Sie die im Onlinebanking hinterlegten Ger\u00e4te\/Karten. Erstatten Sie bei Betrugsf\u00e4llen nach der Meldung bei der Bank im Anschluss Anzeige bei der \u00f6rtlichen Polizeidienststelle.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das LKA Niedersachsen warnt vor einer neue Betrugsmasche, die Cyber-Kriminelle erdacht haben. Mittels Phishing-E-Mails, gef\u00e4lschten Webseiten und digitalen Kreditkarten versuchen sie an Zahlungsdaten der Opfer heranzukommen. 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