{"id":275316,"date":"2022-11-22T01:58:40","date_gmt":"2022-11-22T00:58:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=275316"},"modified":"2022-11-22T01:58:40","modified_gmt":"2022-11-22T00:58:40","slug":"3-4-der-deutschen-unternehmen-opfer-von-ransomware-mit-datenverlust","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2022\/11\/22\/3-4-der-deutschen-unternehmen-opfer-von-ransomware-mit-datenverlust\/","title":{"rendered":"3\/4 der deutschen Unternehmen Opfer von Ransomware mit Datenverlust"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" title=\"Sicherheit (Pexels, allgemeine Nutzung)\" style=\"float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline\" alt=\"Sicherheit (Pexels, allgemeine Nutzung)\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Sicherheit_klein.jpg\" width=\"200\"\/>Fast t\u00e4glich werden neuen F\u00e4lle von Ransomware-Infektionen bei Unternehmen, Beh\u00f6rden und anderen Organisationen bekannt. Sicherheitsanbieter Trend Micro (TM) hat nun seinen Cyber Risk Index (CRI) f\u00fcr das erste Halbjahr 2022 vorgelegt. Jedes Dritte in Deutschland befragte Unternehmen gibt laut TM an<strong>,<\/strong> in den letzten zw\u00f6lf Monaten Sicherheitsvorf\u00e4lle erlebt zu haben, in deren Folge Kundendaten verloren oder gestohlen wurden. Bei 29 Prozent sind es sogar sieben oder mehr Vorf\u00e4lle. Damit liegt der Anteil knapp unter dem europ\u00e4ischen Wert von 34 Prozent. Schwierigkeiten hatten viele Unternehmen insbesondere damit, \u00fcber eine stetig wachsende Cyberangriffsfl\u00e4che den \u00dcberblick zu behalten und sie zu verteidigen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Der halbj\u00e4hrlich erscheinende CRI misst anhand gezielter Fragen die Diskrepanz zwischen dem aktuellen Sicherheitsniveau von Unternehmen und der Wahrscheinlichkeit eines Angriffs. Aus den gewonnenen Informationen wird ein Indexwert auf einer numerischen Skala von -10 bis 10 errechnet, wobei -10 den h\u00f6chsten Risikograd darstellt.  <\/p>\n<p>Der globale Index stieg von -0,04 im zweiten Halbjahr 2021 auf -0,15 im ersten Halbjahr 2022, was auf ein steigendes Cyberrisiko in den letzten sechs Monaten hinweist. Aufgeteilt nach Regionen weist der Index im ersten Halbjahr 2022 einen Wert von -0,12 in Europa auf. Damit liegt Europa knapp unter dem weltweiten Cyberrisikoniveau, aber ebenfalls im Bereich \"erh\u00f6htes\" Risiko. <\/p>\n<p>Dieser Trend spiegelt sich laut Trend Micro auch an anderer Stelle in den Daten wider: Die Zahl der Unternehmen, die weltweit Opfer eines erfolgreichen Cyberangriffs wurden, stieg im gleichen Zeitraum von 84 Prozent auf 90 Prozent. Es \u00fcberrascht nicht, dass auch die Zahl der Unternehmen, die erwarten, im kommenden Jahr von einem Angriff betroffen zu sein, von 76 Prozent auf 85 Prozent gestiegen ist. <\/p>\n<p>Einige der wichtigsten im Bericht hervorgehobenen Risiken stehen im Zusammenhang mit den F\u00e4higkeiten eines Unternehmens zur Angriffserkennung. Sicherheitsexperten k\u00e4mpfen oft damit, den physischen Speicherort von gesch\u00e4ftskritischen Daten und Anwendungen zu bestimmen. <\/p>\n<p>Aus Unternehmenssicht bereitet die fehlende Abstimmung zwischen CISOs und der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung die gr\u00f6\u00dfte Sorge. Die in der Befragung enthaltene Aussage \"Die Cybersecurity-Ziele meines Unternehmens sind an die Gesch\u00e4ftsziele angepasst\" erreicht in Deutschland nur einen Zustimmungswert von 4,31 von 10. Gut ein Viertel der deutschen Befragten (27 Prozent) widerspricht dieser Aussage sogar vollkommen. Entsprechend ist auch ein Drittel der befragten deutschen IT-Verantwortlichen \u00fcberzeugt, dass das C-Level ihres Unternehmens IT-Security nicht als Priorit\u00e4t betrachtet. <\/p>\n<p>\"Der CRI liefert weiterhin eine aufschlussreiche Momentaufnahme dar\u00fcber, wie globale Unternehmen ihre Sicherheitslage und die Wahrscheinlichkeit eines Angriffs einsch\u00e4tzen. Angesichts des derzeitig starken makro\u00f6konomischen Gegenwinds k\u00f6nnte die Gefahr nicht gr\u00f6\u00dfer sein\", erkl\u00e4rt Dr. Larry Ponemon, Vorsitzender und Gr\u00fcnder des Ponemon Institute, das den CRI im Auftrag von Trend Micro erhebt. \u201eDie Teilnehmer nannten die hohen Kosten f\u00fcr externes Fachwissen, die Beeintr\u00e4chtigung kritischer Infrastrukturen sowie Produktivit\u00e4tsverluste als die wichtigsten negativen Folgen eines Sicherheitsvorfalles.\" <\/p>\n<p>Die befragten deutschen Unternehmen sehen folgende Cyberbedrohungen als besonders relevant an:&nbsp; <\/p>\n<ol>\n<li>Dateilose Angriffe  <\/li>\n<li>Busines Email Compromise (BEC)  <\/li>\n<li>Botnetze  <\/li>\n<li>Cross-Site Scripting  <\/li>\n<li>Denial of Service (DoS) <\/li>\n<\/ol>\n<p>\"Man kann nicht sch\u00fctzen, wor\u00fcber man keinen \u00dcberblick hat. Da hybrides Arbeiten eine neue \u00c4ra komplexer, verteilter IT-Umgebungen einl\u00e4utet, f\u00e4llt es vielen Unternehmen schwer, die wachsenden L\u00fccken in ihrer Sicherheitslandschaft zu schlie\u00dfen\", berichtet Richard Werner, Business Consultant bei Trend Micro. \u201eUm zu verhindern, dass die Angriffsfl\u00e4che au\u00dfer Kontrolle ger\u00e4t, sollten sie die Erfassung und \u00dcberwachung ihrer Systeme mit Detection and Response auf einer einheitlichen Plattform kombinieren.\" Der vollst\u00e4ndige <em>Cyber Risk Index<\/em> l\u00e4sst sich <a href=\"https:\/\/www.trendmicro.com\/de_de\/research\/22\/k\/cyber-risk-index-1h-22-snapshot.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier abrufen<\/a>.  <\/p>\n<p>F\u00fcr den halbj\u00e4hrlichen Cyber Risk Index befragt das Ponemon Institute im Auftrag von Trend Micro 4.100 Unternehmen weltweit in den Regionen Europa, Nordamerika, Mittel- und S\u00fcdamerika sowie Asien-Pazifik.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fast t\u00e4glich werden neuen F\u00e4lle von Ransomware-Infektionen bei Unternehmen, Beh\u00f6rden und anderen Organisationen bekannt. 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