{"id":275699,"date":"2022-12-05T18:22:12","date_gmt":"2022-12-05T17:22:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=275699"},"modified":"2022-12-06T16:08:51","modified_gmt":"2022-12-06T15:08:51","slug":"vernichtendes-urteil-an-elektronischer-patientenakte-auf-freie-rzteschaft-fa-kongress-3-12-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2022\/12\/05\/vernichtendes-urteil-an-elektronischer-patientenakte-auf-freie-rzteschaft-fa-kongress-3-12-2022\/","title":{"rendered":"Vernichtendes Urteil an elektronischer Patientenakte auf Freie &Auml;rzteschaft (FA) Kongress (3.12.2022)"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" style=\"float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline;\" title=\"Gesundheit\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Gesundheit-klein.jpg\" alt=\"Gesundheit (Pexels, frei verwendbar)\" width=\"200\" border=\"0\" \/>Die j\u00fcngsten Diskussionen um den Austausch der Praxis-Konnektoren und die geplante zentrale elektronische Patientenakte haben es mal wieder gezeigt: in puncto Digitalisierung geht im deutschen Gesundheitswesen Vieles schief. Auf dem 10. Kongress der Freie \u00c4rzteschaft (FA) in Berlin, wies der T\u00fcbiger Psychoanalytiker Prof. Reinhard Plassmann auf die drohenden Gefahren der elektronischen Patientenakte (ePA) hin. Plassmann warnt die auf dem Kongress anwesenden \u00c4rzte vor \"toxischen elektronischen Zugriffen\" auf die zuf\u00e4llig oder gezielt in der ePA erhobenen Daten und sieht die \u00c4rztliche Schweigepflicht aufs Spiel gesetzt.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>Der FA-Jahreskongress 2022<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/ecb6d9d8734243d08ab74d1f528903ea\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/>Am 3. Dezember 2022 fand der 10. Jahreskongress der Freie \u00c4rzteschaft (FA) in Berlin statt. Auf dem Kongress sollten <a href=\"https:\/\/freie-aerzteschaft.de\/kongress-freier-aerzte-2022\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">laut Agenda<\/a> die Risiken der Digitalisierung im deutschen Gesundheitswesen beleuchtet werden.<\/p>\n<ul>\n<li>Prof. Dr. Reinhard Plassmann<strong>,<\/strong> T\u00fcbingen, Facharzt f\u00fcr psychotherapeutische Medizin, Facharzt f\u00fcr Neurologie und Psychiatrie, Psychoanalytiker, Professor der International Psychoanalytic University Berlin und Lehranalytiker des Instituts f\u00fcr Psychoanalyse T\u00fcbingen- Stuttgart und des Alexander-Mitscherlich-Instituts Kassel, eigene Praxis in T\u00fcbingen, ging auf das Thema <em>\"Die zentrale elektronische Patientenakte (EPA) und die Entstehung digitaler Doppelg\u00e4nger: Verlust der Kontrolle \u00fcber die eigene Identit\u00e4t\"<\/em> ein.<\/li>\n<li>Martin Tschirsich, Datensicherheitsexperte und Mitglied beim Chaos Computer Club, sowie Dr. Andre Zilch Experte f\u00fcr Informationssicherheit und Identit\u00e4tsmanagement referierten \u00fcber das Thema <em>Telematikinfrastruktur und Informationssicherheit- Realit\u00e4t oder Fiktion?<\/em><\/li>\n<li>Dr. Andreas Mei\u00dfner, Mu\u0308nchen, Psychiater und Psychotherapeut, Sprecher des \"Bu\u0308ndnisses fu\u0308r Datenschutz und Schweigepflicht\" hielt den Vortrag <em>Resilienz in Zeiten digitaler U\u0308berwachung- gibt's noch Chancen, Schweigepflicht und informationelle Selbstbestimmung zu schu\u0308tzen?<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p>Speziell das Thema der elektronischen Patientenakte (ePA) mit ihren Risiken treibt die \u00c4rzte um. Ich hatte das Thema im Blog-Beitrag <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2022\/11\/08\/gematik-gesellschafter-haben-opt-out-fr-elektronische-patientenakte-epa-beschlossen\/\">gematik-Gesellschafter haben Opt-out f\u00fcr elektronische Patientenakte (ePA) beschlossen<\/a> auf die Details und speziell die Opt-out-Pflicht hingewiesen. Der Tenor der gematik-Entscheidung lautete: Opt-out ist notwendig, damit die ePA \u00fcberhaupt genutzt wird. Mir sind Zahlen zugespielt worden, dass man intern davon ausging, dass bei einem Opt-in (die im Sinne einer Selbstbestimmung saubere L\u00f6sung) nur eine einstellige Prozentzahl an Patienten teilnehmen w\u00fcrden. Ich hatte auch auf ein Rechtsgutachten der Bertelsmann-Stiftung zu diesem Thema, in Verbindung mit Dr. Etgeton, hingewiesen. Wer zu gegebener Zeit, wenn die ePA umgesetzt worden ist, nicht reagiert, f\u00fcr den wird die elektronische Patientenakte angelegt, bef\u00fcllt, von \u00c4rzten gelesen und f\u00fcr Forschungszwecke ausgewertet. Von der Freie \u00c4rzteschaft gab es bereits im November 2022 <a href=\"https:\/\/freie-aerzteschaft.de\/pressemitteilung-vom-21-oktober-2022-2\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">diese Mitteilung<\/a> zum Opt-out bei der ePA.<\/p>\n<h2>Fundamentale Kritik an ePA<\/h2>\n<p>Die Einladung zum 10. Jahreskongress am 3. Dezember 2022 hatte ich nicht mitbekommen, sonst h\u00e4tte ich an den Sessions wohl virtuell teilnehmen k\u00f6nnen. So bin ich \u00fcber einen Tweet und den Beitrag <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Patientenakte-Toxische-elektronische-Zugriffe-auf-die-Identitaet-des-Menschen-7365640.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Patientenakte: \"Toxische elektronische Zugriffe auf die Identit\u00e4t des Menschen\"<\/a> auf den Vortrag von Prof. Dr. Reinhard Plassmann zur ePA aufmerksam geworden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" title=\"ePA &quot;Toxische elektronische Zugriffe auf die Identit\u00e4t des Menschen&quot;\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/pt3rf5o.png\" alt=\"ePA &quot;Toxische elektronische Zugriffe auf die Identit\u00e4t des Menschen&quot;\" \/><\/p>\n<p>Mir liegen aber in der Zwischenzeit entsprechende Prim\u00e4rinformationen von Prof. Dr. Reinhard Plassmann im Hinblick auf den Vortrag zur ePA vor. Der Psychoanalytiker aus T\u00fcbingen legte den anwesenden \u00c4rzten dar, dass die Bedeutung der gezielt oder beil\u00e4ufig erhobenen Daten eines Menschen gar nicht untersch\u00e4tzt werden kann, die Gefahr von \u201etoxischen elektronischen Zugriffen\" aber kontinuierlich steige. Plassmann sieht in der zentral gespeicherten elektronischen Patientenakte (ePA) durch die Entstehung digitaler Doppelg\u00e4nger den Verlust der Kontrolle \u00fcber die eigene Identit\u00e4t.<\/p>\n<p>heise zitiert die Warnung des Therapeuten: Schon wenn ein Studierender zur psychotherapeutischen Beratung einer Universit\u00e4t gehe, hinterlasse er eine Datenspur, die sich durch sein ganzes Leben ziehe. Durch das \"monstr\u00f6se Projekt\" der ePA k\u00e4men nun automatische digitale \"Formen der Datenschn\u00fcffelei\" hinzu. Das \"gigantische Datenkonvolut \u00e4u\u00dferst pers\u00f6nlicher und medizinischer Informationen\" lade gerade dazu ein, es mit K\u00fcnstlicher Intelligenz (KI) zu durchk\u00e4mmen und pers\u00f6nliche Profile zu erstellen: \"Das hei\u00dft, sich der Identit\u00e4t des B\u00fcrgers bem\u00e4chtigen zu k\u00f6nnen.\"<\/p>\n<p>Seine Argumentation: Gelangen Informationen an die \u00d6ffentlichkeit, sind sie nicht wieder einzufangen. Einmal im\u00a0 Netz ist immer im Netz. Das Hauptproblem der geplanten elektronischen Patientenakte sei die zentrale Datenspeicherung. Die zentral gespeicherten Daten werden niemals gegen alle Zugriffe von au\u00dfen gesch\u00fctzt werden k\u00f6nnen, so Plassmann, und werden damit de facto \u00f6ffentlich sein.<\/p>\n<p>Der Therapeut wirft auch ein, dass es bislang keine plausible Erkl\u00e4rung daf\u00fcr g\u00e4be, warum \u00fcberhaupt eine zentrale Datenbank geschaffen werden soll. Plassmann gibt an, selbst an der Entwicklung der menschlichen Identit\u00e4t zu forschen und wisse, wie die Identit\u00e4t beeinflusst und manipuliert werden kann. Auch deshalb steht der Therapeut der zentralen elektronische Patientenakte sehr kritisch gegen\u00fcber. Denn die elektronische Patientenakte enth\u00e4lt mit den Gesundheitsdaten h\u00f6chst pers\u00f6nliche Informationen. Durch diese Daten entsteht eine zweite, eine elektronische Identit\u00e4t, ein digitaler Doppelg\u00e4nger. Erh\u00e4lt jemand Zugriff auf diese Daten, kann er sie f\u00fcr seine Zwecke auswerten, die Identit\u00e4t manipulieren und auch unkontrollierbar durchs Netz wandern lassen. Das sei die gro\u00dfe Gefahr, warnt Plassmann.<\/p>\n<p>Weiterhin weist Plassmann darauf hin, dass die Gefahr bestehe, dass bei einem falsch geschriebenen Namen oder einem verwechselten Geburtsort die falsche digital Identit\u00e4t liefere, was ungeahnte Folgen haben k\u00f6nne (die Fehler sind ja bereit im Zusammenhang mit Einreisekontrollen in die USA, mit Einlieferungen in das Gefangenenlager Guantanamo etc. in anderem Zusammenhang vorgekommen).<\/p>\n<p>Aufgrund der politischen Pl\u00e4ne werde jeder Mensch einen \"gigantisch anschwellenden Datenberg\" vor sich herschieben, wird Plassmann <a href=\"https:\/\/freie-aerzteschaft.de\/pressemitteilung-vom-21-oktober-2022-2-2\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a> in einer Mitteilung der Freie \u00c4rzteschaft zitiert. Viele Informationen davon seien brisant. F\u00fcr medizinische Forschungszwecke jedoch \u2013 wie \u00f6ffentlich oft betont \u2013 am Ende kaum brauchbar. Dar\u00fcber hinaus m\u00fcsse dar\u00fcber nachgedacht werden, wo die Datensammelwut am Ende hinf\u00fchre. \"Werden auch Gespr\u00e4chsprotokolle aus psychotherapeutischen Sitzungen gespeichert?\", fragte Plassmann.<\/p>\n<p>Kritisiert wird auch, dass ein fein granuliertes Rechtemanagement f\u00fcr den Patienten erstens aus dem Blick geraten sei und auch den Patienten \u00fcberfordere. F\u00fcr den Arzt sei das Einpflegen unz\u00e4hliger Daten nicht zumutbar und in der knappen Praxiszeit auch nicht leistbar. Eine Sammlung von einfach reingeworfenen pdf-Dokumenten helfe aber auch niemandem.<\/p>\n<p>\"Wem n\u00fctzt das alles?\", hinterfragte Plassmann den Sinn der elektronischen Patientenakte. Dass das Ganze einen Nutzen habe, tat der Praktiker laut heise auf dem Vortrag als M\u00e4rchen ab (ein Gef\u00fchl, was mich bei der Materie h\u00e4ufiger beschleicht). Plassmann f\u00fchrt konkret aus, dass es bis auf Zufallsfunde kaum denkbar sei, in einem \u00fcber Jahrzehnte angeh\u00e4ufte Datenberg etwa ein bestimmtes, gerade f\u00fcr einen Vergleich ben\u00f6tigtes, R\u00f6ntgenbild herauszusuchen. Als Antwort auf die Frage, \"warum der ganze Wahnsinn?\" liefert Plassmann eine einfache Antwort. Offenbar seien Heerscharen von Lobbyisten der Pharma- und IT-Industrie \"von morgens bis abends aktiv\", um die Politik im Gleichschritt laufen zu lassen.<\/p>\n<blockquote><p>Die aktuelle <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/gesamtkosten-fuer-corona-warn-app-steigen-auf-220-millionen-euro-a-0202c5e9-f2f9-4586-a8f1-e469fd5437fb\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Meldung<\/a>, dass die Corona-Warn-App mittlerweile bei 200 Millionen Euro an Kosten liegt &#8211; oder der Skandal um den Austausch der TI-Konnektoren f\u00fcr 400 Millionen Euro (siehe\u00a0 <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2022\/10\/16\/ti-connectoren-im-gesundheitswesen-der-300-millionen-euro-hack-des-chaos-computer-clubs\/\">TI-Konnectoren im Gesundheitswesen \u2013 der \"400 Millionen Euro\"-Hack des Chaos Computer Clubs<\/a>) belegen f\u00fcr mich, dass dieser digitale Raubzug auf Kosten der Versicherten oder der Steuerzahler hervorragend funktioniert.<\/p><\/blockquote>\n<p>F\u00fcr Andreas Mei\u00dfner, Sprecher des B\u00fcndnisses f\u00fcr Datenschutz und Schweigepflicht, ist die Digitalisierung in der Medizin zum Selbstzweck geworden. In seinem Vortrag griff er auf, dass immer wieder die internationale Konkurrenz in Form von Amazon und Google, die sonst Daten abgriffen, beschworen werde. Schlechtes Bild f\u00fcr die Politik, die den Zugriff der US-Konzerne offenbar nicht regulieren will oder kann. Auch der Verweis auf andere L\u00e4nder, die viel weiter seien, l\u00e4sst Mei\u00dfner nicht gelten. Er f\u00fchrt den \"EU-Musterknaben in Sachen Digitalisierung\", Estland als Negativbeispiel an. Ein Datenleck im estnischen Personalausweis erm\u00f6glichte auch den Zugriff auf die dortigen Patientenakten der Betreffenden.<\/p>\n<blockquote><p>Wenn ich die t\u00e4glichen Meldungen \u00fcber Datenlecks oder Ransomware-Vorf\u00e4lle bei gro\u00dfen Datenbanken von Krankenversicherern in Australien (Medibank) oder in den USA denke, ahne ich, was bald auf Deutschland zukommt.<\/p><\/blockquote>\n<p>heise zitiert im Bericht vom Kongress die FA-Vertreterin Silke L\u00fcder, dass nur noch staatliche Datensch\u00fctzer die \u00c4rzte vor einem vollst\u00e4ndigen Verlust Schweigepflicht und des informationellen Selbstbestimmungsrecht bewahre. Wenn ich mir die Kommentare einzelner Facebook-Teilnehmer zu meinem Beitrag <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2022\/12\/03\/nachbetrachtung-zur-dsk-einstufung-microsoft-365-weiterhin-nicht-datenschutzkonform\/\">Nachbetrachtung zur DSK-Einstufung \"Microsoft 365 weiterhin nicht datenschutzkonform\"<\/a> so in Erinnerung rufe, die am liebsten alles in diesem Bereich schlachten wollen (behindere die Digitalisierung), ist ein Dammbruch nicht weit.<\/p>\n<p>Laut L\u00fcder sieht die Freie \u00c4rzteschaft die die zentrale Speicherung von Patientendaten sehr kritisch. Gesundheitsminister Karl Lauterbach hat wohl schon 2002 mit in die Wege geleitet, dass die Pharmaindustrie Zugang zu den Gesundheitsdaten erhalte. Und die kommende elektronische Krankschreibung (eAUs), bei der Arbeitgeber die Daten \u00fcber die Krankenkassen abrufen k\u00f6nnen, d\u00fcrfte nach Einsch\u00e4tzung der der FA zu Chaos f\u00fchren &#8211; Datenpannen nicht ausgeschlossen.<\/p>\n<p>Da wird ein Zombie herangez\u00fcchtet, der Milliarden in unserem Gesundheitssystem verschlingt, den \u00c4rzten noch mehr B\u00fcrokratie und Kosten aufhalst und uns allen noch heftig auf die F\u00fc\u00dfe fallen wird. Die gro\u00dfen Datenskandale aus Australien, Indien, den USA etc. sind bisher in Deutschland mangels zentral gespeicherter Daten (noch) nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<h2>Hintergrund: Freie \u00c4rzteschaft<\/h2>\n<p>Die <em><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Freie_%C3%84rzteschaft\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Freie \u00c4rzteschaft<\/a> e.V.<\/em> (<i>F\u00c4<\/i>) ist ein \u00e4rztlicher Berufsverband mit Sitz in Essen, dem nach eigenen Angaben bundesweit rund 2.000 niedergelassene Mediziner angeh\u00f6ren. Die <i>Freie \u00c4rzteschaft<\/i> sieht sich als Koordinator von Interessen niedergelassener Haus- und Fach\u00e4rzte. Nach eigenen Angaben tritt sie f\u00fcr eine sichere, patienten- und zukunftsorientierte Medizin ein, bei der Arzt und Patient wieder im Mittelpunkt stehen sollen. Sie setzt sich f\u00fcr die Erhaltung und den Ausbau einer zeitgem\u00e4\u00dfen ambulanten Versorgung in freier Praxis ein, wendet sich gegen eine \u201erationierte <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Staatsmedizin\">Staatsmedizin<\/a> und B\u00fcrokratisierung\" und tritt f\u00fcr Solidarit\u00e4t aller Arztgruppen untereinander sowie menschliche Arbeitsverh\u00e4ltnisse und angemessene Bezahlung in den Medizinberufen ein.<\/p>\n<p><strong>\u00c4hnliche Artikel:<\/strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2022\/08\/10\/gematik-untersagt-video-ident-verfahren-in-der-telematikinfrastruktur-9-august-2022\/\">gematik untersagt Video-Ident-Verfahren in der Telematikinfrastruktur (9. August 2022)<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2022\/09\/25\/gesundheitsrichtungen-und-die-e-mail-sicherheit-mangelhaft\/\">Gesundheitseinrichtungen: E-Mail-Sicherheit mangelhaft<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2022\/08\/12\/digitalisierung-deutschland-patientendaten-in-praxissoftware-einsehbar\/\">Digitalisierung Deutschland: Patientendaten in Praxissoftware einsehbar<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2022\/08\/11\/video-ident-durch-chaos-computer-club-sturmreif-geschossen\/\">Video-Ident durch Chaos Computer Club \"sturmreif geschossen\"<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2022\/01\/16\/problem-mit-statischer-aufladung-bei-egk-2-1\/\">Problem mit statischer Aufladung bei eGK 2.1-Leseger\u00e4ten<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2022\/01\/06\/cyber-angriff-zieht-ifap-arzneimitteldatenbank-in-mitleidenschaft\/\">Cyber-Angriff zieht IFAP-Arzneimitteldatenbank in Mitleidenschaft<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2022\/01\/04\/elektronische-patientenakte-epa-2-0-als-sicherheitsrisiko\/\">Elektronische Patientenakte (ePA 2.0) als Sicherheitsrisiko?<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2021\/11\/06\/digitalisierung-im-gesundheitswesen-rzteverbnde-fordern-einjhriges-moratorium\/\">Digitalisierung im Gesundheitswesen: \u00c4rzteverb\u00e4nde fordern einj\u00e4hriges Moratorium<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2019\/12\/28\/sicherheitslcken-im-deutschen-gesundheitsdatennetz\/\">Sicherheitsl\u00fccken im deutschen Gesundheitsdatennetz<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2022\/10\/16\/ti-connectoren-im-gesundheitswesen-der-300-millionen-euro-hack-des-chaos-computer-clubs\/\">TI-Konnectoren im Gesundheitswesen \u2013 der \"400 Millionen Euro\"-Hack des Chaos Computer Clubs<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2022\/11\/08\/gematik-gesellschafter-haben-opt-out-fr-elektronische-patientenakte-epa-beschlossen\/\">gematik-Gesellschafter haben Opt-out f\u00fcr elektronische Patientenakte (ePA) beschlossen<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die j\u00fcngsten Diskussionen um den Austausch der Praxis-Konnektoren und die geplante zentrale elektronische Patientenakte haben es mal wieder gezeigt: in puncto Digitalisierung geht im deutschen Gesundheitswesen Vieles schief. 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