{"id":276565,"date":"2023-01-05T00:03:00","date_gmt":"2023-01-04T23:03:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=276565"},"modified":"2023-01-06T06:36:23","modified_gmt":"2023-01-06T05:36:23","slug":"update-prozess-von-microsoft-teams-erklrt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2023\/01\/05\/update-prozess-von-microsoft-teams-erklrt\/","title":{"rendered":"Update-Prozess von Microsoft Teams erkl&auml;rt"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline;\" title=\"Tor\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Teams-e1623389219383.jpg\" alt=\"Teams\" width=\"114\" height=\"99\" border=\"0\" \/>[<a href=\"https:\/\/borncity.com\/win\/2023\/01\/06\/microsoft-teams-update-process-explained\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">English<\/a>]Microsoft Teams verzichtet auf eine Aktualisierung per Windows Update oder \u00fcber Office-Updates. Stattdessen verwendet der Teams-Client seine eigene Update-Strategie, um sich aktuell zu halten. Microsoft hat im Oktober 2022 einige Details zum Update-Prozess von Microsoft Teams offen gelegt.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>Microsoft erkl\u00e4rt Teams Updates<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/7658e355ef9f4eecb11e03abebc65af3\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/>Microsoft hat Ende Oktober 2022 im Artikel <a href=\"https:\/\/learn.microsoft.com\/en-us\/microsoftteams\/teams-client-update?WT.mc_id=M365-MVP-6771\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Teams update process<\/a> einige Details zu den Teams-Updates verraten. Das Ganze ist ein etwas komplexeres Unterfangen mit einigen Ausnahmen und Regeln.<\/p>\n<ul>\n<li>Updates f\u00fcr die Web-App von Teams werden in der Regel am 4. Montag eines jeden Monats ver\u00f6ffentlicht (Updates f\u00fcr die MSI-Versionen von Microsoft Office erscheinen dagegen am 1 Dienstag eines Monats).<\/li>\n<li>Dabei werden die Updates nach internen Tests im Anschluss an die Freigabe am 4. Montag des Monats aber nicht sofort, sondern im \"Laufe der Woche schrittweise\" an die Kunden verteilt.<\/li>\n<li>Ist eine kritische Aktualisierung erforderlich, \u00fcberspringt Teams obigen Zeitplan zur Verteilung und installiert das Update direkt nach der Freigabe.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Um diese Update-Freigaben zu erkennen, pr\u00fcft der Microsoft Teams-Client alle paar Stunden im Hintergrund, ob ein Update verf\u00fcgbar ist. Benutzer m\u00fcssen angemeldet sein, damit Updates heruntergeladen werden k\u00f6nnen. Dann l\u00e4dt der Client das Update herunter, wartet aber, bis der Computer inaktiv (im Leerlauf) ist, bevor er das Update im Hintergrund installiert.<\/p>\n<h2>Kommt mit Microsoft 365, tanzt alleine<\/h2>\n<p>Microsoft Teams wird zwar standardm\u00e4\u00dfig mit neuen Installationen von Microsoft 365 Apps f\u00fcr Unternehmen installiert. Wer nun annimmt, dass sich der Client dann auch nach dem Update-Prozess der anderen Office-Apps, wie Word und Excel, richtet, liegt falsch. Teams folgt, wie oben beschrieben, seinem eigenen Aktualisierungsprozess.<\/p>\n<p>Microsoft Teams bietet Admins auch keine M\u00f6glichkeit, Updates \u00fcber einen beliebigen Bereitstellungsmechanismus zu verteilen. Man kann als Administrator nur annehmen, dass sich der Teams-Client irgendwie einmal pro Monat aktualisiert. Durch das gestufte Rollout ab dem 4. Montag eines Monats sind auch nicht alle Teams-Clients in einem Unternehmen sofort auf dem gleichen Aktualisierungsstand. Vielmehr werden diese in Wellen aktualisiert. Zum Problem kann dies in meinen Augen werden, wenn neue Funktionalit\u00e4ten ausgerollt oder Bugs beseitigt werden.<\/p>\n<p>Man kann das Ganze in Kurzform bringen: Bei Microsoft Teams fahren dessen Entwickler einen eigenen \"Update-Stiefel\", um den Client aktuell zu halten. Der Client verzichtet auf die Verteilung von Updates \u00fcber Windows Update (es gibt auch keine MSI-Datei zur Installation). Der Client richtet sich auch nicht nach dem Update-Zyklus von Microsoft Office 365 oder aktualisiert sich \u00fcber Office-Updates. Vielmehr versucht der Client sich selbst auf dem aktuellen Stand zu halten &#8211; wobei Software-Versionen \u00e4lter als 90 Tage nicht mehr supported werden. F\u00fcr die Administration in Unternehmensumgebungen erscheint mir das alles nicht so wirklich optimal. Oder wie seht ihr das?<\/p>\n<h2>Erg\u00e4nzende Analyse der Updates<\/h2>\n<p>Ich bin vor einigen Tagen \u00fcber nachfolgenden Tweet von Frank Carius auf das Thema Teams-Updates gesto\u00dfen, da Frank sich in <a href=\"https:\/\/www.msxfaq.de\/teams\/client\/teams_client_update.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">diesem Artikel<\/a> mit der Frage der Microsoft Teams-Aktualisierung befasst hat.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" title=\"Microsoft Teams Update Process\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/2alRka0.png\" alt=\"Microsoft Teams Update Process\" \/><\/p>\n<p>Ausgehend von den obigen Hinweisen Microsofts zum Update-Prozess hat Frank in seinem Artikel noch einige Informationen, basierend auf eigenen Analysen, zum Update-Prozess zusammen getragen, die ganz lesenswert sind. So verwendete Teams (als zusammen geklickte App) die Open Source-L\u00f6sung <a href=\"https:\/\/github.com\/Squirrel\/Squirrel.Windows\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Squirrel<\/a> zum Updaten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[English]Microsoft Teams verzichtet auf eine Aktualisierung per Windows Update oder \u00fcber Office-Updates. Stattdessen verwendet der Teams-Client seine eigene Update-Strategie, um sich aktuell zu halten. 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