{"id":278640,"date":"2023-03-11T19:50:52","date_gmt":"2023-03-11T18:50:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=278640"},"modified":"2024-02-19T07:52:13","modified_gmt":"2024-02-19T06:52:13","slug":"berlastete-cisos-gartner-sieht-bedrohung-der-it-systeme","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2023\/03\/11\/berlastete-cisos-gartner-sieht-bedrohung-der-it-systeme\/","title":{"rendered":"&Uuml;berlastete CISOs: Gartner sieht Bedrohung der IT-Systeme"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" title=\"Sicherheit (Pexels, allgemeine Nutzung)\" style=\"float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline\" alt=\"Sicherheit (Pexels, allgemeine Nutzung)\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Sicherheit_klein.jpg\" width=\"200\" align=\"left\"\/>Die <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20240105104404\/https:\/\/www.gartner.com\/en\/newsroom\/press-releases\/2023-02-22-gartner-predicts-nearly-half-of-cybersecurity-leaders-will-change-jobs-by-2025\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Analysten von Gartner<\/a> glauben, dass bis zum Jahr 2025 fast die H\u00e4lfte der F\u00fchrungskr\u00e4fte in der IT-Sicherheit den Arbeitsplatz wechseln wird und sogar rund 25 Prozent die Branche wegen \u00dcberbelastung, Stress und Burnout verlassen werden. In diesem Zusammenhang meinen die Analysten au\u00dferdem, dass im Jahr 2025 \u00fcber die H\u00e4lfte aller Zwischenf\u00e4lle in der IT-Sicherheit mit dem so noch angeheizten Fachkr\u00e4ftemangel in Verbindung stehen wird. Keine guten Aussichten. Die Aussichten sind nicht rosig. Denn die die Sicherheitsforscher von Check Point Research, haben <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20230314162723\/https:\/\/blog.checkpoint.com\/2023\/02\/08\/check-point-2023-security-report-cyberattacks-reach-an-all-time-high-in-response-to-geo-political-conflict-and-the-rise-of-disruption-and-destruction-malware\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">festgestellt<\/a>, dass die Zahl der Cyber-Attacken weiterhin stark zunimmt: 38 Prozent weltweit im Jahr 2022 gegen das Jahr 2021. <\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Sicherheitsforscher von Check Point Research haben sich einige Gedanken zuM Thema gemacht. Jonathan Fischbein, CISO bei Check Point Software Technologies, und Deryck Mitchelson, EMEA CISO bei Check Point Software Technologies, kommentieren:  <\/p>\n<blockquote>\n<p>\"Entscheidungstr\u00e4ger im Bereich der IT-Sicherheit sollten sicherstellen, dass ihre Mitarbeiter ein angemessenes Gehalt erhalten, dass die Sicherheitskontrollen benutzerfreundlich und nicht frustrierend kompliziert gestaltet sind und gen\u00fcgend geschultes Personal zur Verf\u00fcgung steht, was z. B. dadurch erreicht werden kann, dass das Netzwerkpersonal durch die Sicherheitsschulung des Sicherheitspersonals rotiert. Die Mitarbeiterzufriedenheit auch auf pers\u00f6nlicher Ebene im Auge zu behalten, indem man sich um unzufriedene Mitarbeiter k\u00fcmmert und ihnen schnell hilft, ist eine weitere gute M\u00f6glichkeit, um die Moral der Mitarbeiter hoch zu halten. F\u00fchrungskr\u00e4fte k\u00f6nnen dar\u00fcber hinaus Talente im Bereich der IT-Sicherheit erhalten, indem sie deren Karriereweg bereichern und in sie investieren. Wegen der hohen Nachfrage der Branche nach erfahrenem Personal kann dies ein entscheidender Faktor sein.\"<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Check Points Field CISO for the Americas, Pete Nicoletti, hat sich daher Gedanken gemacht, wie dieser Herausforderung, die Gartner sieht, begegnet werden kann. Er hat 15 Tipps zusammengestellt, die IT-F\u00fchrungskr\u00e4ften helfen sollen, die Belastung zu reduzieren:  <\/p>\n<ol>\n<li>IT-Entscheider m\u00fcssen eng mit ihren Angestellten zusammenarbeiten und feststellen, welche Tools funktionieren. Sie m\u00fcssen au\u00dferdem herausfinden, ob Arbeitszeit mit ineffektiven Aufgaben verschwendet wird und hier stattdessen Tools einsetzen. Man muss sich f\u00fcr jeden Mitarbeiter etwas Zeit nehmen, sich neben ihn setzen, um zu wissen, was er tut, wie er es tut, wo er Hilfe braucht, oder was nicht funktioniert.  <\/li>\n<li>Die F\u00fchrungsebene muss \u00fcber alle Sicherheitsprojekte und -risiken informiert sein und umgekehrt muss die Sicherheitsabteilung stets Gesch\u00e4ftsinitiativen unterst\u00fctzen.  <\/li>\n<li>Das Budget muss den Risiken angemessen gestaltet sein. Ist dies nicht der Fall, m\u00fcssen sich die IT-Entscheider unnachgiebig f\u00fcr eine Anpassung einsetzen.  <\/li>\n<li>Man sollte die Mitarbeiter in die Erstellung der Planung der Sicherheitsabteilung einbeziehen, statt diese zu diktieren \u2013 und diese j\u00e4hrlich bearbeiten.  <\/li>\n<li>Bei Planspielen und \u00dcbungen muss die F\u00fchrungsebene mitmachen, damit auch diese informiert sind und alle auf dem neuesten Stand der Dinge sind.  <\/li>\n<li>Es braucht gro\u00dfz\u00fcgigen Urlaub und flexible Arbeitszeiten. Hierf\u00fcr ben\u00f6tigt man jedoch gen\u00fcgend Mitarbeiter, um dies stemmen zu k\u00f6nnen.  <\/li>\n<li>Der IT-Entscheider muss selbst daf\u00fcr sorgen, dass seine Mitarbeiter im Urlaub nicht von der Arbeit bel\u00e4stigt werden, sondern abschalten k\u00f6nnen.  <\/li>\n<li>Schulungsprogramme und die Zertifizierung von Fachkr\u00e4ften sollten stets verbessert werden \u2013 geschulte Angestellte arbeiten viel besser als ungeschulte.  <\/li>\n<li>Projekte kann man spielerisch gestalten und k\u00f6nnen mit Belohnungen bei Erreichung bestimmter Ziele sogar Spa\u00df machen.  <\/li>\n<li>Es lohnt sich, eine Idee aus dem Film <em>World War Z<\/em> aufzugreifen: Man nimmt jene Person, die sich am besten mit einem Projekt auskennt, und l\u00e4sst sie gegen das Projekt argumentieren. Das bringt Probleme ans Licht, die anderen oft nicht bewusst sind, und ist eine unterhaltsame Art, um \u00fcber den Tellerrand zu schauen.  <\/li>\n<li>Wird ein Teil der Immobilien oder Dienstleistungen ausgelagert, muss die IT-F\u00fchrung gut mit den Angestellten zusammenarbeiten, SLAs einhalten, auf Fragen und Probleme reagieren und zum Erfolg des Projekts beitragen.  <\/li>\n<li>Die Belohnung von Mitarbeitern, die Sicherheitsl\u00fccken erkennen und melden, ist zu empfehlen \u2013 und dies alle wissen zu lassen.  <\/li>\n<li>Das Sicherheitspersonal sollte alle Aufgabenbereiche durchlaufen, um eine \u00fcbergreifende Schulung zu erhalten und das Bewusstsein f\u00fcr alle Rollen zu sch\u00e4rfen.  <\/li>\n<li>IT-Entscheider sollten die Angestellten mit bedeutendem Grundwissen identifizieren und dies dokumentieren lassen. Danach sollten die anderen Mitarbeiter an Schulungen teilnehmen und jene Angestellte mehrere Wochen Urlaub nehmen k\u00f6nnen, damit keine kritische Abh\u00e4ngigkeit von einer oder wenigen Personen entsteht. Au\u00dferdem braucht es einen Nachfolgeplan.  <\/li>\n<li>Es lohnt sich, an der beruflichen Entwicklung jedes Mitarbeiters zu arbeiten: Die Personalabteilung und Berater k\u00f6nnen bei der Erstellung des LinkedIn-Profils helfen, es gibt Updates auf einschl\u00e4gigen Bewertungsseiten, wie Kununu oder Glassdoor, und von den Top-Arbeitgebern kann man sich gute Elemente des Personalwesens abschauen.<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Analysten von Gartner glauben, dass bis zum Jahr 2025 fast die H\u00e4lfte der F\u00fchrungskr\u00e4fte in der IT-Sicherheit den Arbeitsplatz wechseln wird und sogar rund 25 Prozent die Branche wegen \u00dcberbelastung, Stress und Burnout verlassen werden. 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