{"id":280272,"date":"2023-04-29T06:42:44","date_gmt":"2023-04-29T04:42:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=280272"},"modified":"2023-05-12T15:41:35","modified_gmt":"2023-05-12T13:41:35","slug":"flurbereinigung-microsoft-365-apps-ziehen-nach-cloud-microsoft-um","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2023\/04\/29\/flurbereinigung-microsoft-365-apps-ziehen-nach-cloud-microsoft-um\/","title":{"rendered":"Flurbereinigung: Microsoft 365 Apps ziehen nach cloud.microsoft um"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" style=\"float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline;\" title=\"Cloud\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Cloud-Symbol.jpg\" width=\"200\" align=\"left\" \/>[<a href=\"https:\/\/borncity.com\/win\/2023\/05\/01\/microsoft-365-apps-are-getting-a-unified-cloud-microsoft-domain\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">English<\/a>]Kurze Information f\u00fcr Administratoren von Microsoft-L\u00f6sungen in Unternehmen. Microsoft will die bisher zum Zugriff auf Cloud-Funktionen verwendeten Domainnamen wie <em>outlook.com, live.com, microsoft365.com, office.com, onenote.com<\/em> etc. zuk\u00fcnftig vereinheitlichen und unter der Domain <em>cloud.microsoft<\/em> \u00fcber Sub-Domains erreichbar machen. Das soll auch Anwendern den Zugriff auf die betreffenden URLs erleichtern.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg09.met.vgwort.de\/na\/dad0302ab2e249f589c796d74b863761\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/>Historisch gesehen ist bei Microsoft ja vieles, was die Cloud betrifft, etwas chaotisch entstanden oder zugekauft worden und dann gewachsen. Als Anwender muss man zig URLs mit spezifischen Domainnamen kennen. Administratoren m\u00fcssen die ganzen Domains ggf. in ihrer Umgebung (z.B. in Firewalls) verwalten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" title=\"Microsoft Domains for Services\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/zFtVgjc.png\" alt=\"Microsoft Domains for Services\" \/><br \/>\nMicrosoft Domains f\u00fcr Dienste, Quelle: Microsoft<\/p>\n<p>Obiges Bild zeigt einen Ausschnitt aus dem Wildwuchs, den Anwender und Administratoren kennen mussten, wenn sie auf Microsoft Cloud-Dienste zugreifen wollten. Selbst Microsoft ist aufgefallen, dass mit dem Wachstum der Microsoft Cloud-Dienste auch der Dom\u00e4nenbereich, \u00fcber den diese erreichbar sind, im Laufe der Jahre kr\u00e4ftig gewachsen ist. Es gibt Hunderte an Domains, und im Laufe der Zeit brachte diese Fragmentierung immer gr\u00f6\u00dfere Herausforderungen f\u00fcr die Navigation der Endbenutzer sowie die Einfachheit der Verwaltung f\u00fcr Administratoren. Ich w\u00fcrde es so formulieren: Die obige Domain-Struktur spiegelt perfekt das Chaos wieder, was bei Microsoft herrscht.<\/p>\n<p>Scott Schnoll, Senior Product Marketing Manager for Exchange Online, Exchange Server and Microsoft 365 Networking bei Microsoft, greift das Thema in diesem <a href=\"https:\/\/twitter.com\/schnoll\/status\/1651264116991094785\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tweet<\/a> auf. Im Techcommunity-Artikel\u00a0 <a href=\"https:\/\/techcommunity.microsoft.com\/t5\/microsoft-365-blog\/introducing-cloud-microsoft-a-unified-domain-for-microsoft-365\/ba-p\/3804961\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Introducing cloud.microsoft: a unified domain for Microsoft 365 apps and services<\/a> vom 26. April 2023 k\u00fcndigt Microsoft an, dass es Zeit sei, das Ganze zu vereinheitlichen und zu vereinfachen. Das Unternehmen hat angek\u00fcndigt, dass man diese Fragmentierung verringern will, indem authentifizierte, benutzerseitige Microsoft 365-Apps und -Dienste in einer einzigen, konsistenten und zusammenh\u00e4ngenden Domain <em>cloud.microsoft<\/em> zusammengefasst werden.<\/p>\n<p>Microsoft will damit die Anmeldung an Cloud-Diensten f\u00fcr seine Benutzer vereinfachen &#8211; die URL zum Zugriff setzt sich dann aus dem Namen des Diensts und der Domain (z.B. <em>teams.cloud.microsoft<\/em>) zusammen. Die Verz\u00f6gerungen, die sich nach einer Anmeldung beim Dienst durch die Umleitung auf die interne Domain ergeben, sollen zudem entfallen.<\/p>\n<p>F\u00fcr Administratoren bedeutet dies eine drastische Reduzierung der Komplexit\u00e4t der Zulassungslisten, die erforderlich sind, um die Sicherheit der Tenants zu gew\u00e4hrleisten und gleichzeitig den Benutzern den Zugriff auf die Anwendungen und Dienste zu erm\u00f6glichen, die sie f\u00fcr ihre Arbeit ben\u00f6tigen, schreibt Microsoft. Diesen beiden Argumenten kann ich uneingeschr\u00e4nkt zustimmen.<\/p>\n<p>Im <a href=\"https:\/\/techcommunity.microsoft.com\/t5\/microsoft-365-blog\/introducing-cloud-microsoft-a-unified-domain-for-microsoft-365\/ba-p\/3804961\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Techcommunity-Beitrag<\/a> gibt Microsoft noch in einer FAQ noch einige Antworten auf zus\u00e4tzliche Fragen. So k\u00f6nnte sich mancher fragen, warum nicht <em>microsoft.com<\/em>, sondern <em>cloud.microsoft<\/em>, als Domain-Namen verwendet wurde. Bei einer Top-Level-Domain (TLD)<em> .microsoft<\/em> besitzt das Unternehmen die Exklusivrechte (\u00e4hnlich wie dies bei .gov f\u00fcr die US-Regierung ist). Microsoft verspricht sich von einer eigenen TLD eine Verbesserung der Sicherheit, Vertrauensw\u00fcrdigkeit und Integrit\u00e4t der Cloud-Angebote.<\/p>\n<p>Der Begriff <em>cloud <\/em>vor dem Punkt der TLD wurde laut Microsoft als dauerhafter, erweiterbarer, neutraler Begriff ausgew\u00e4hlt, um eine sinnvolle Beziehung zu der breiten Palette von Microsoft Cloud-Diensten herzustellen. Zun\u00e4chst werden nur neue Dienste Microsofts in der Dom\u00e4ne <em>cloud.microsoft <\/em>bereitgestellt. Bestehende Dienste sollen dann in einem langsameren Tempo umgestellt werden, so dass Microsoft die Auswirkungen ber\u00fccksichtigen kann. Microsoft schreibt, dass in den meisten F\u00e4llen keine Kundenma\u00dfnahmen erforderlich seien, um Microsoft 365-Cloud-Funktionen weiterhin zu benutzt.<\/p>\n<p>Administratoren, die ihre Erlaubnislisten aktualisieren m\u00f6chten, werden feststellen, dass *.cloud.microsoft bereits zur offiziellen Liste der Office 365-URLs und IP-Adressbereiche hinzugef\u00fcgt wurde. Endbenutzer werden feststellen, dass bestehende Links und Lesezeichen sie nach dem Umzug automatisch auf die neue Dom\u00e4ne umleiten werden. Microsoft will den \u00dcbergang f\u00fcr seine Kunden so nahtlos wie m\u00f6glich gestalten. Ist eine \u00c4nderung der Netzwerkkonfiguration durch den Kunden erforderlich, will man diese mindestens 30 Tage im Voraus benachrichtigen.<\/p>\n<p>Sind tiefgreifende Kundenaktionen erforderlich (z. B. Aktualisierungen von Kundenanwendungen), will Microsoft nicht nur informieren, sondern den Kunden ausreichend Zeit f\u00fcr die Anpassung geben. Das Ganze ist ein Langfrist-Projekt und Umleitungen bleiben \u00fcber Jahre erhalten, um sicherzustellen, dass \u00e4ltere Lesezeichen, Hyperlinks und Verbindungen weiterhin mit alten Dom\u00e4nen funktionieren. Weitere Details sind dem Techcommunity-Artikel zu entnehmen. So plant Microsoft am 24. Mai 2023 eine\u00a0 Ask Microsoft Anything (AMA) zum Thema.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[English]Kurze Information f\u00fcr Administratoren von Microsoft-L\u00f6sungen in Unternehmen. Microsoft will die bisher zum Zugriff auf Cloud-Funktionen verwendeten Domainnamen wie outlook.com, live.com, microsoft365.com, office.com, onenote.com etc. zuk\u00fcnftig vereinheitlichen und unter der Domain cloud.microsoft \u00fcber Sub-Domains erreichbar machen. 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