{"id":281400,"date":"2023-05-22T13:34:01","date_gmt":"2023-05-22T11:34:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=281400"},"modified":"2023-05-24T07:15:43","modified_gmt":"2023-05-24T05:15:43","slug":"google-lscht-inaktive-konten-nach-2-jahren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2023\/05\/22\/google-lscht-inaktive-konten-nach-2-jahren\/","title":{"rendered":"Google l&ouml;scht inaktive Konten nach 2 Jahren"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" style=\"float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline;\" title=\"Cloud\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Cloud-Symbol.jpg\" width=\"200\" align=\"left\" \/>[<a href=\"https:\/\/borncity.com\/win\/2023\/05\/24\/google-loscht-inaktive-konten-nach-2-jahren\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">English<\/a>]Wer ein Benutzerkonto bei Google besitzt, sollte dieses auch verwenden. Sonst droht dessen Verlust und es gibt eventuell Probleme, wenn mit diesem Konto Daten oder E-Mail-Adressen etc. verbunden sind. Das hat Google die Tage in einer Meldung zur \u00c4nderung seiner Richtlinien zum L\u00f6schen inaktiver Benutzerkonten angek\u00fcndigt. Scharf geschaltet wird das alles im Dezember 2023 &#8211; sozusagen als Weihnachtsgeschenk.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg09.met.vgwort.de\/na\/8f20f4e7a441463f9d5b24067c4fe28e\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/>Verwaiste Benutzerkonten sind ein Problem f\u00fcr alle Cloud-Anbieter, belegen sie doch unn\u00f6tig Ressourcen. Die inflation\u00e4re Verwendung von Online-Konten, oft durch die Anbieter erzwungen, tr\u00e4gt zu solchen Missst\u00e4nden bei. Wer hat nicht schon mal auf die Schnelle ein Online-Konto bei Microsoft, Apple oder Google angelegt, um irgend etwas zu testen oder weil es beim Einrichten eines Ger\u00e4ts gefordert war?<\/p>\n<h2>Verwaiste Konten als Sicherheitsproblem<\/h2>\n<p>Nat\u00fcrlich ist es im Interesse des Kontenbesitzers, dass dieses sicher ist. Google hat, wie andere Firmen auch, in Technologien und Tools investiert, um seine Nutzer vor Sicherheitsbedrohungen wie Spam, Phishing-Betrug und Account-Hijacking zu sch\u00fctzen. Allerdings ist es selbst mit diesen Schutzma\u00dfnahmen wahrscheinlicher, dass ein \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum nicht benutztes Konto kompromittiert wird.<\/p>\n<p>Das liegt daran, dass vergessene oder unbeaufsichtigte Konten oft auf alten oder wiederverwendeten Passw\u00f6rtern beruhen, die m\u00f6glicherweise kompromittiert wurden. Oder Nutzer haben keine Zwei-Faktor-Authentifizierung eingerichtet und es gibt auch weniger Sicherheits\u00fcberpr\u00fcfungen durch den Benutzer, die herangezogen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Interne Google Analysen zeigen, dass bei vergessenen Konten die Wahrscheinlichkeit, dass eine 2-Schritt-Verifizierung eingerichtet ist, mindestens 10-mal geringer ist als bei aktiven Konten. Das bedeutet, dass diese Konten oft verwundbar sind, und sobald ein Konto kompromittiert ist, kann es f\u00fcr alles M\u00f6gliche verwendet werden, von Identit\u00e4tsdiebstahl bis hin zu unerw\u00fcnschten oder sogar b\u00f6sartigen Inhalten wie Spam.<\/p>\n<h2>Kontenrichtlinien f\u00fcr Inaktivit\u00e4t angepasst<\/h2>\n<p>Um dieses Risiko zu verringern, hat Google seine Inaktivit\u00e4tsrichtlinie f\u00fcr Google-Konten <a href=\"https:\/\/www.blog.google\/technology\/safety-security\/updating-our-inactive-account-policies\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">aktualisiert<\/a> und die Lebenszeit inaktiver Konten auf 2 Jahre f\u00fcr alle Produkte begrenzt. Wenn ein Google-Konto mindestens zwei Jahre lang nicht verwendet oder angemeldet wurde, kann Google ab Ende des Jahres 2023 das Konto und seine Inhalte l\u00f6schen. Das betrifft auch die Inhalte von Google Workspace (Google Mail, Google Text &amp; Tabellen, Google Drive, Google Meet, Google Kalender) und Google Fotos.<\/p>\n<p>Die Richtlinie gilt nur f\u00fcr pers\u00f6nliche Google-Konten und hat keine Auswirkungen auf Konten f\u00fcr Organisationen wie Schulen oder Unternehmen. Mit dieser Aktualisierung passt Google die Richtlinien an die Branchenstandards f\u00fcr die Aufbewahrung und L\u00f6schung von Konten an begrenzt die Zeitspanne, in der Google ungenutzten pers\u00f6nlichen Daten aufbewahrt.<\/p>\n<h2>Schrittweises Vorgehen, das m\u00fcssen Nutzer tun<\/h2>\n<p>Google plant dieses Update seiner Kontenrichtlinien langsam und vorsichtig umzusetzen und Betroffen rechtzeitig dar\u00fcber zu informieren (wobei letzteres bei nicht genutzten Konten schwierig sein k\u00f6nnte).<\/p>\n<ul>\n<li>Die \u00c4nderung der Kontenrichtlinien tritt zwar sofort in Kraft, wirkt sich aber nicht sofort auf Nutzer mit einem inaktiven Konto aus. Google wird fr\u00fchestens im Dezember 2023 mit der L\u00f6schung von Konten beginnen.<\/li>\n<li>Dabei beginnt Google schrittweise mit der L\u00f6schung von Konten, die erstellt und nie wieder benutzt wurden.<\/li>\n<li>Vor der L\u00f6schung eines Kontos gehen in den Monaten vor der L\u00f6schung mehrere Benachrichtigungen sowohl an die E-Mail-Adresse des Kontos als auch an die Wiederherstellungs-E-Mail-Adresse (sofern eine solche angegeben wurde).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Zum Problem wird die Benachrichtigung, wenn das alte E-Mail-Konto nicht mehr verwendet wird und die Leute auch keine Wiederherstellungs-E-Mail-Adresse angegeben haben oder diese nicht mehr existiert. Wer die L\u00f6schung eines Google-Kontos wegen Inaktivit\u00e4t verhindern m\u00f6chte, kann das Konto mit verschiedenen Ma\u00dfnahmen \"aktiv halten\". Google macht dort folgende Vorschl\u00e4ge:<\/p>\n<ul>\n<li>Der einfachste Weg, ein Google-Konto aktiv zu halten, besteht darin, sich mindestens einmal alle 2 Jahre anzumelden.<\/li>\n<li>Wer sich in letzter Zeit bei seinem Google-Konto oder einem der Google Dienste, die mit dem Konto verbunden waren, angemeldet haben, stellt sicher, dass das Konto als aktiv gilt und wird nicht gel\u00f6scht.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Zu den Aktivit\u00e4ten, die eine L\u00f6schung verhindern, geh\u00f6ren laut Google beispielsweise die folgenden Aktionen, die bei der Anmeldung oder w\u00e4hrend der Anmeldung in Ihrem Google-Konto durchgef\u00fchrt werden:<\/p>\n<ul>\n<li>Lesen oder Senden einer E-Mail<\/li>\n<li>Verwendung von Google Drive<\/li>\n<li>Anschauen eines YouTube-Videos<\/li>\n<li>Herunterladen einer App aus dem Google Play Store<\/li>\n<li>Google-Suche verwenden<\/li>\n<li>Mit Google anmelden, um sich bei einer App oder einem Dienst eines Drittanbieters anzumelden<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wer \u00fcber ein Google-Konto ein Abonnement eingerichtet hat, z. B. f\u00fcr Google One, eine Nachrichtenpublikation oder eine App, ber\u00fccksichtigt Google diese Kontoaktivit\u00e4t ebenfalls. Au\u00dferdem gibt Google an, derzeit keine Pl\u00e4ne zu verfolgen, Konten mit YouTube-Videos zu l\u00f6schen. Nutzer sollten sich zudem Gedanken machen, wie sie sicherstellen, dass Benachrichtigungen auch empfangen werden (z.B. durch Angabe einer Wiederherstellungs-E-Mail-Adresse bzw. Weiterleitungen). Weitere Details lassen sich <a href=\"https:\/\/www.blog.google\/technology\/safety-security\/updating-our-inactive-account-policies\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">diesem Google-Beitrag<\/a> entnehmen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[English]Wer ein Benutzerkonto bei Google besitzt, sollte dieses auch verwenden. Sonst droht dessen Verlust und es gibt eventuell Probleme, wenn mit diesem Konto Daten oder E-Mail-Adressen etc. verbunden sind. 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