{"id":283481,"date":"2023-07-08T13:50:22","date_gmt":"2023-07-08T11:50:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=283481"},"modified":"2024-10-04T11:00:17","modified_gmt":"2024-10-04T09:00:17","slug":"wenn-die-unfallversicherung-bund-und-bahn-bei-dir-vom-konto-abbucht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2023\/07\/08\/wenn-die-unfallversicherung-bund-und-bahn-bei-dir-vom-konto-abbucht\/","title":{"rendered":"Wenn die &quot;Unfallversicherung Bund und Bahn&quot; bei dir vom Konto abbucht &#8230;"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" style=\"float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline;\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/DNxhm89.jpg\" alt=\"\" align=\"left\" \/>Die Tage schlug mein \"Controller\" Alarm, weil auf dem Bankkonto pl\u00f6tzlich eine omin\u00f6se Abbuchung der \"Unfallversicherung Bund und Bahn\" in H\u00f6he eines mittleren dreistelligen Euro-Betrags auftauchte. Angesichts der vielen Vorf\u00e4lle bei Banken war die Frage \"Fehlbuchung, Betrugsversuch oder berechtigt\"? Am Ende des Tages war es berechtigt, zeigt aber, wie Beh\u00f6rden in Deutschland u.U. agieren und Verwirrung stiften. Ich nehme es mal in den Blog, weil es m\u00f6glicherweise weitere Leute betreffen wird &#8211; der Blog fungiert ganz gut als Honeypot. Ist nebenbei auch eine \"Wochenendgeschichte\", falls Langeweile aufkommen sollte. Was f\u00fcrs abendliche Lagerfeuer \u00e1 la \"Der K\u00fcnstler gegen die B\u00fcrokratie\".<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>Alarm vom \"Controller\"<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/429c57b781114aa99dbc7ec049a08c66\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/>Heute mal ein kleiner Blog-Beitrag aus der Themenwelt, mit der Du dich als Blogger bzw. \"K\u00fcnstler\" auch herumschlagen darfst. Es war diese Woche, ich hatte gerade den Rechner heruntergefahren, um zu einer Runde Nordic Walking im Wald aufzubrechen, als irgendwo was durchs Treppenhaus schallte, was ich bruchst\u00fcckhaft als \"wer &#8230; Bank &#8230; Euro &#8230; abgebucht\" zu erkannt haben glaubte. Also Treppe vom B\u00fcro in Richtung Erdgeschoss geh\u00fcpft &#8211; lag ja auf dem Weg zum Keller, wo Walkingschuhe und Nordic Walking-St\u00f6cke deponiert waren.<\/p>\n<p>An der unteren Treppenstufe wartete \"mein M\u00e4del\" auf den F\u00fc\u00dfen wippend und ein Nexus 7 2013 Tablett in der Hand, samt einem Gesichtsausdruck, der \"nichts gutes verhie\u00df\". Also \"was'n los\" gefl\u00f6tet, etwas unverf\u00e4nglicheres fiel mir spontan nicht ein. \"Da ist eine Abbuchung von xxx Euro einer 'Unfallversicherung\u00a0 vom Girokonto &#8230; &#8211; was hast Du da wieder gemacht &#8230;?\".<\/p>\n<p>Als Mann gehen dir nat\u00fcrlich Tausend Gedanken durch den Kopf, und mit Ausschlusskriterien lie\u00dfen sich \"schlecht getarnte Zuwendung f\u00fcr die Gspusi\", \"was obskures bestellt\" oder \u00e4hnliches aussortieren. Also habe ich mir den Buchungsposten genauer angesehen &#8211; es gab keinen Zweifel, jemand behauptet, einen Betrag x berechtigt f\u00fcr eine Unfallversicherung eingezogen zu haben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" title=\"Abbuchung &quot;Unfallversicherung Bund und Bahn&quot; \" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/n3dQq5B.png\" alt=\"Abbuchung &quot;Unfallversicherung Bund und Bahn&quot; \" \/><\/p>\n<p>Aber hey, ich habe gar keine Unfallversicherung mehr &#8211; die sind mit dem Eintritt in den Ruhestand abgelaufen. Das ich mit dem Bund oder der Bahn etwas zu tun habe, konnte ich auch ausschlie\u00dfen. Die Knappschaft-Bahn-See f\u00fcr Minijobs oder die Berufsgenossenschaft konnte es es auch nicht sein, da ich mittlerweile keine Minijobber mehr besch\u00e4ftige. Also doch Fehlbuchung?<\/p>\n<h2>Die Wirrungen der KSK &#8230;<\/h2>\n<p>Wenn ich von meinem \"Controller\" nicht g\u00e4nzlich zwischen \"T\u00fcr und Angel auf dem falschen Fu\u00df\" erwischt worden w\u00e4re, h\u00e4tte mir auffallen k\u00f6nnen, dass dort meine Sozialversicherungsnummer im Buchungszweck enthalten war. Und \"mein M\u00e4del\" hat als Buchhalterin eigentlich ein phantastisches Zahlenged\u00e4chtnis, so dass beim genannten Betrag durchaus etwas h\u00e4tte klingeln k\u00f6nnen &#8230;<\/p>\n<p>Aber wir h\u00f6ren t\u00e4glich von Phsihing-Versuchen bei Bankkunden, Fehlbuchungsl\u00e4ufen auf Bankkonten, Betrug und so weiter. Konnte es vielleicht doch irgend eine unberechtigte Fehlbuchung sein? Die Bank bot schon direkt bei den Buchungsdetails, die auch nichts weiteres zum Verwendungszweck hergaben, einen Link \"Lastschrift zur\u00fcckgeben\" an. Ich habe dem Reflex, das auszuw\u00e4hlen, widerstanden und schnell mal im Internet nach dem Begriff \"Unfallversicherung Bund und Bahn\" gesucht und fand die Aufl\u00f6sung.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" title=\"Unfallversicherung Bund und Bahn\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/5mmyZSP.png\" alt=\"Unfallversicherung Bund und Bahn\" \/><\/p>\n<p>Die obige Webseite der \"Unfallversicherung Bund und Bahn\" erinnerte mich vom Logo zwar an die Berufsgenossenschaft, wo ich schon mal Jahresbeitr\u00e4ge f\u00fcr Minijobber abf\u00fchren musste. Aber das Thema ist pass\u00e9 &#8211; und die Betriebspr\u00fcfung der Rentenversicherung wurde in dieser Hinsicht vor einigen Wochen mit einem Pr\u00fcfbescheid ohne Beanstandungen abgeschlossen &#8230;<\/p>\n<blockquote><p>Was mir nat\u00fcrlich ad-hoc beim Schreiben dieses Blog-Beitrags ins Auge sprang, waren die beiden Logos f\u00fcr Facebook und Twitter auf einer Unfallversicherungsseite des Bunds und der Bahn &#8211; scheint wohl wichtig in Deutschland zu sein. Melden wir nun Unfallanspr\u00fcche \u00fcber Twitter oder Facebook? Was die Datensch\u00fctzer dazu wohl sagen?<\/p><\/blockquote>\n<p>Aber beim Bl\u00e4ttern kam mir der Eintrag \"Lastschriften der KSK\" unter die Augen &#8211; beim Schreiben des Beitrags hatte ich die Seite am Desktop im Browser ge\u00f6ffnet, und sah nachfolgenden Hinweis (am Tablett war der Hinweis etwas versteckter, tauchte aber auf).<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" title=\"KSK-Abbuchung \u00fcber &quot;Unfallversicherung Bund und Bahn&quot;\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/voOhcgy.png\" alt=\"KSK-Abbuchung \u00fcber &quot;Unfallversicherung Bund und Bahn&quot;\" \/><\/p>\n<p>Und mit dem Begriff KSK bzw. K\u00fcnstlersozialkasse konnte ich durchaus etwas anfangen. H\u00e4tte auf dem Buchungstext der Lastschrift etwas vom K\u00fcrzel KSK gestanden, w\u00e4re die Zuordnung f\u00fcr meine Frau und mich klar gewesen &#8230; am Ende des Tages war die Lastschrift also berechtigt. Vielleicht finden Leute, die diesen Posten die Woche auf dem Konto aufgelistet sehen, den Beitrag hier, samt Erkl\u00e4rung. Deutschland, die Wege deiner Beh\u00f6rden sind oft undurchdringlich &#8230;<\/p>\n<h3>Es brennt bei KSK und UVB<\/h3>\n<p>Auf der <a href=\"https:\/\/www.kuenstlersozialkasse.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Webseite der K\u00fcnstlersozialkasse<\/a> hat man nun auch einen entsprechenden \"Brand\"-Text zu den \"Juli-Abbuchungen\" ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<blockquote>\n<h4>Abbuchungen im Juli sind korrekt!<\/h4>\n<p>Bei der Abbuchung der Versicherungsbeitr\u00e4ge, der K\u00fcnstlersozialabgabe und der monatlichen Vorauszahlungen sowie bei aktuellen Auszahlungen der K\u00fcnstlersozialkasse ist es bankseitig zu einer Text\u00e4nderung gekommen. Als Auftraggeberin wird die Unfallversicherung Bund und Bahn (UVB) angegeben und nicht mehr die K\u00fcnstlersozialkasse.<\/p>\n<p>Das Konto der K\u00fcnstlersozialkasse hat sich nicht ge\u00e4ndert, lediglich die Bezeichnung des Kontoinhabers. Die Unfallversicherung Bund und Bahn f\u00fchrt im Auftrag des Bundes das K\u00fcnstlersozialversicherungsgesetz durch. Die K\u00fcnstlersozialkasse ist Teil dieser Tr\u00e4gerschaft.<\/p>\n<p>Die Auszahlungen und Abbuchungen sind korrekt! Bitte stornieren Sie die Lastschriften nicht!<\/p>\n<p>Im Falle, dass Sie der Lastschrift bereits widersprochen haben, bitten wir Sie, den Betrag zeitnah per \u00dcberweisung auf eines der Ihnen bekannten Konten der K\u00fcnstlersozialkasse auszugleichen.<\/p>\n<p>Wir bem\u00fchen uns, Ihre weiteren Fragen schnellstm\u00f6glich zu kl\u00e4ren und auf unserer Internetseite zu beantworten. Bis dahin bitten wir Sie um etwas Geduld und entschuldigen uns f\u00fcr die Unannehmlichkeiten.<\/p>\n<p>(Stand: 06.07.2023)<\/p><\/blockquote>\n<p>Da scheint am 5. Juli 2023 ein \"St\u00fcrmchen\" an R\u00fccklastschriften passiert zu sein. An dieser Stelle kratze ich mich, bez\u00fcglich der Frage, wer sich das ausgedacht hat, gleich mehrfach am Kopf.<\/p>\n<ul>\n<li>Es mag gute Gr\u00fcnde geben, dass die Unfallversicherung Bund und Bahn (UVB) nun als Kontoinhaber der K\u00fcnstlersozialkasse fungiert und die Zahlungsabwicklungen vornimmt.<\/li>\n<li>Es ist lobenswert, wenn die KSK auf ihrer Startseite \"umfassend\" \u00fcber diese klitzekleine \u00c4nderung informiert &#8211; alleine, wer schaut schon t\u00e4glich auf den KSK-Seiten vorbei?<\/li>\n<li>Und wer kommt auf die Idee, bei der Abbuchung der UVB gleich zu schalten \"ok, schaue ich mal bei der KSK vorbei, was die dazu meinen\"?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ich formuliere es mal so: Ein winziger Hinweis \"Einzug KSK\" beim Buchungstext der betreffenden Position h\u00e4tte bei vielen Betroffenen Klarheit geschaffen oder einen Fingerzeig in die richtige Richtung gegeben. So suchst Du im Internet, ob das R\u00e4tsel sich aufl\u00f6st &#8211; oder stornierst die Lastschrift und f\u00e4llst aus allen Wolken, wenn pl\u00f6tzlich Mahnungen der KSK wegen ausstehender Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge (Krankenversicherung, Pflegeversicherung und ggf. noch Rentenversicherung) eintrudeln. Sankt B\u00fcrokratius, der Amtsschimmel h\u00f6rt nicht auf zu wiehern.<\/p>\n<h2>Kleiner Exkurs K\u00fcnstlersozialkasse<\/h2>\n<p>An dieser Stelle k\u00f6nnte der Beitrag enden. Da die meisten meiner Blog-Leser eher nichts mit der K\u00fcnstlersozialkasse zu tun haben &#8211; und als Unternehmer h\u00f6chstens von der Deutsche Rentenversicherung eine Anh\u00f6rung zur K\u00fcnstlersozialabgabenpflicht erhalten (habe ich auch zwei Mal in den letzten Jahren bekommen) &#8211; noch einige Hintergrundinformationen. Ich nehme es auch mit in den Blog auf, weil vielleicht der eine oder andere j\u00fcngere Medienschaffende (oder Influencer) \u00fcber diesen Beitrag stolpert &#8211; dann wei\u00df er, dass es die KSK gibt (ich habe einigen Kulturschaffenden aus dem Kollegenkreis, teilweise im h\u00f6heren Alter, mit dem Hinweis auf diese Institution, eine finanzielle Last nehmen k\u00f6nnen).<\/p>\n<h3>Zum Hintergrund der KSK<\/h3>\n<p>Hier mal die Beschreibung zum Zweck der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/K%C3%BCnstlersozialkasse\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">KSK aus der Wikipedia<\/a>: <em>Die K\u00fcnstlersozialkasse (KSK) ist f\u00fcr die Versicherungsveranlagung und die Beitragserhebung der K\u00fcnstlersozialversicherung (KSV) zust\u00e4ndig. Sie ist eine unselbst\u00e4ndige, jedoch haushalts- und verm\u00f6gensm\u00e4\u00dfig gesonderte Abteilung der <\/em><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Unfallversicherung_Bund_und_Bahn\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>Unfallversicherung Bund und Bahn<\/em><\/a><em>. Sitz beider Kassen ist Wilhelmshaven. Seit Mitte 2007 ist auch die <\/em><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Deutsche_Rentenversicherung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>Deutsche Rentenversicherung<\/em><\/a><em> f\u00fcr die Pr\u00fcfung der rechtzeitigen und vollst\u00e4ndigen Entrichtung der <\/em><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/K%C3%BCnstlersozialabgabe\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>K\u00fcnstlersozialabgabe<\/em><\/a><em> zust\u00e4ndig.<\/em><\/p>\n<p><em>Die KSV ist Teil der gesetzlichen Sozialversicherung in Deutschland. Sie erm\u00f6glicht freischaffenden K\u00fcnstlern und Publizisten einen Zugang zur gesetzlichen Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung. Im Gegensatz zu freiwillig versicherten Selbst\u00e4ndigen zahlen sie dort nur einen dem Arbeitnehmeranteil entsprechenden Beitrag auf Basis der von ihnen f\u00fcr das folgende Jahr gesch\u00e4tzten Gewinns aus k\u00fcnstlerischer und\/oder publizistischer Arbeit.<\/em><\/p>\n<p>Dass die KSK zur Unfallversicherung Bund und Bahn geh\u00f6rt, war an mir vorbei gegangen &#8211; obwohl ich am 1. Oktober 2023 dann 30 Jahre \"Zwangs\"-Mitglied bin. Der zweite Teil der obigen Erl\u00e4uterung ist der springende Punkt f\u00fcr freischaffende K\u00fcnstler und Publizisten. Bei Erf\u00fcllung bestimmter Kriterien kannst Du die \"Zwangs\"-Mitgliedschaft beantragen und wirst gesetzlich Sozialversichert.<\/p>\n<h3>Die K\u00fcnstlersozialabgabe<\/h3>\n<p>Das zweite Thema K\u00fcnstlersozialabgabe hatte ich bereits oben angerissen. Die K\u00fcnstlersozialkasse finanziert sich (neben staatlichen Zusch\u00fcssen) \u00fcber diese Abgabe. Gezahlt wird diese von Unternehmen, wenn diese freiberufliche Medienschaffende beauftragen, und richtet sich in der H\u00f6he nach der j\u00e4hrlichen Auftragssumme. Ich habe vor vielen Jahren gestaunt, als ich erstmalig eine Anh\u00f6rung zu diesem Thema erhielt &#8211; wobei der mehrseitige Anh\u00f6rungsbogen in meinem Fall wenig an greifbarem f\u00fcr die Pr\u00fcfer her gab. Ich beauftrage keine Medienschaffenden als Freiberufler (erledige dies selbst) &#8211; und in meiner T\u00e4tigkeit als Buchautor waren die Buchverlage die Auftraggeber. Auch die letzte Pr\u00fcfung der K\u00fcnstlersozialabgabenpflicht vor wenigen Wochen ging mit diesem Ergebnis zu Ende.<\/p>\n<h3>Ich liebe die KSK und deren B\u00fcrokraten<\/h3>\n<p>Die K\u00fcnstlersozialkasse ist in meinen Augen eine wichtige Beh\u00f6rde f\u00fcr freischaffende K\u00fcnstler, um deren soziale Sicherung zu gew\u00e4hrleisten. Beim Start als freiberuflicher Schriftsteller h\u00e4tte es f\u00fcr mich am 1. Oktober 1993 zwei Optionen gegeben: Freiwillige Sozialversicherung wie bei Freiberuflern \u00fcblich; oder eben die Mitgliedschaft in der K\u00fcnstlersozialkasse (KSK). Von der zweiten M\u00f6glichkeit wusste ich gl\u00fccklicherweise durch einen Kollegen.<\/p>\n<ul>\n<li>Der erste Grund, warum es hilfreich war, dort Mitglied zu sein, ist der Umstand, dass die \"Arbeitgeberanteile\" der Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge durch die KSK getragen werden.<\/li>\n<li>Der zweite Grund hat Kollegen, die diese M\u00f6glichkeit nicht kannten, und sich privat versichert haben, im h\u00f6heren Alter finanziell stranguliert. Als freiwillig Krankenversicherter steigen die Pr\u00e4mien im Alter &#8211; und bei Familienangeh\u00f6rigen &#8211; mitunter stark an. KSK-Mitglieder sind in der gesetzlichen Renten-, Pflege- und Krankenversicherung &#8211; mit allen Vorteilen, Nachteilen, Rechten und Pflichten.<\/li>\n<li>Der Dritte \"Vorteil\" der KSK-Mitgliedschaft wurde mir erst sehr viel sp\u00e4ter klar, als politisch die Diskussion \u00fcber Scheinselbst\u00e4ndigkeit losgetreten wurde. F\u00fcr KSK-Versicherte gab es recht fr\u00fch eine entsprechende Erkl\u00e4rung, dass die Mitglieder nicht als Scheinselbst\u00e4ndige einzustufen seien, selbst wenn sie nur f\u00fcr einen Verlag schreiben.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Alles in allem eine sinnvolle Konstruktion &#8211; aber Sankt B\u00fcrokratius hat mich (auch) bez\u00fcglich der KSK einige Male auf Trab gehalten. F\u00fcr eine Mitgliedschaft sind eine Reihe Kriterien zu erf\u00fcllen, die vom zu erwirtschaftenden Mindesteinkommen als K\u00fcnstler \u00fcber den T\u00e4tigkeitsbereich bis zum Rechtsstatus (nur Freiberufler ohne Angestellte) reichen. Die Mitgliedschaft muss aktiv beantragt werden &#8211; und bei positivem Bescheid bleibt man \"Zwangs\"-Mitglied, es sei denn, die Kriterien f\u00fcr die Mitgliedschaft sind nicht mehr erf\u00fcllt.<\/p>\n<p>Die Kostproben an H\u00fcrden und Stilbl\u00fcten, samt \"Beamten-Mikado\", die ich in den letzten 30 Jahren diesbez\u00fcglich zu bew\u00e4ltigen hatte, sind durchaus Stoff f\u00fcr Abende am Lagerfeuer.<\/p>\n<ul>\n<li>Erste H\u00fcrde beim Eintritt in die KSK: Ich brauchte eine neue Krankenkasse. Damals war ich nicht wirklich freiwillig in einer Betriebskrankenkasse versichert, weil der Arbeitgeber meinte \"Du kannst gerne bei der Techniker Krankenkasse bleiben, bekommst aber nur die Beitragss\u00e4tze der BKK bezahlt, musst also auch die \u00fcbersteigenden Arbeitgeberanteile zahlen\" W\u00e4hre fast ein Tausender pro Jahr f\u00fcr mich gewesen, so dass ich z\u00e4hneknirschend in die BKK gewechselt bin. Als ich dann die Aufnahme in die KSK beantragte, und vorsichtshalber bei der BKK nachfragte, hie\u00df es lapidar \"K\u00fcnstler bei der KSK versichern wird nicht\". Gl\u00fccklicherweise war ich mir nach einem Telefonat mit der Technikerkrankenkasse einig, dass ich dort auch als K\u00fcnstler \u00fcber die KSK krankenversichert werden kann.<\/li>\n<li>Der hoffnungsfroh eingereichte KSK-Aufnahmeantrag &#8211; von dem ich mir sicher war, dass ich alle Kriterien wie T\u00e4tigkeitsfeld mit Nachweis als K\u00fcnstler (ich hatte ja bereits mehrere B\u00fccher im Vorfeld publiziert), Erreichen des Mindesteinkommens pro Jahr, freiberufliche T\u00e4tigkeit erf\u00fcllen w\u00fcrde &#8211; endete mit einem Ablehnungsbescheid, wenige Tage vor dem Ablauf der Angestelltent\u00e4tigkeit. Also schnell vorsorglich privat bei der Techniker Krankenkasse freiwillig versichert, um abgesichert zu sein &#8211; und die Krankenkasse \u00fcber den Sachverhalt informiert. Die H\u00fcrde, die die KSK-Strategen sahen: Mein Haupteinkommen als angestellter Ingenieur (9 Monate) \u00fcberstieg das Einkommen als selbst\u00e4ndiger K\u00fcnstler (3 Monate) &#8211; was irgendwie (bis auf Ausnahmef\u00e4lle) logisch ist. F\u00fcr Sankt B\u00fcrokratius ist klar: Angestellteneinkommen im Jahr h\u00f6her als K\u00fcnstlereinkommen, also Aufnahmekriterium nicht erf\u00fcllt, folglich ablehnen. Dass das bei monatlicher Betrachtung ab dem 1. Oktober 1993 (Start als Freiberufler und 0 Verg\u00fctung als Angestellter) deutlich anders war, kommt da nicht vor. Also Widerspruch eingelegt, der Fall ging zum KSK-Beirat und nach einigen Wochen hatte ich den Aufnahmebeschluss vorliegen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Sieht im R\u00fcckblick locker aus, aber damals habe ich mir einige Gedanken gemacht, ob das wohl gut geht &#8211; Du hast ja zus\u00e4tzlich den Wechsel vom Angestelltendasein zur T\u00e4tigkeit als Freiberufler &#8211; der in meinem Fall noch eine besondere Note enthielt. Lie\u00df sich in etwa so beschreiben:<\/p>\n<blockquote><p>Meine Frau wurde von Bekannten und aus der Nachbarschaft angesprochen: \"Ich sehe, ihr Mann ist immer zuhause, arbeitet er nicht mehr &#8230;\". Antwort: \"Doch, mein Mann ist jetzt Selbst\u00e4ndig\". Frage: \"Was arbeitet ihr Mann denn jetzt\". Antwort meiner Frau \"Er ist Schriftsteller\". Sofortige Gegenfrage \"Oh, Gott, kann man denn davon leben &#8230;\".<\/p>\n<p>Meine Frau kam dann eines Tagesganz betreten zu mir und meinte, \"es ist mir peinlich, was soll ich den Leuten denn sagen, was Du machst?\". Hab ihr den Rat gegeben, bei der \"Wahrheit\" zu bleiben, und auf die Frage \"Kann man denn davon leben &#8230;\" einfach mit \"Nein, aber wir leben von Luft und viel Liebe, die Kinder schicken wir gelegentlich zu den Nachbarn zum Durchf\u00fcttern\" zu beantworten. Sie scheint es wirklich als Antwort genommen zu haben, denn manche Leute schauten immer ganz pikiert, wenn man sich begegnete &#8211; und die Nachfragen bez\u00fcglich \"kann man davon leben\" kamen auch nie wieder.<\/p><\/blockquote>\n<p>Irgendwann im Lauf der vergangenen Jahre kam noch der Punkt, als ich mich nach einer Gesetzes\u00e4nderung entscheiden musste, ob ich f\u00fcr einen Krankenversicherungszusatzbeitrag f\u00fcr \"Lohnfortzahlung f\u00fcr die ersten 6 Wochen des Krankheitsfalls\" votiere. Was der Arbeitgeber bei Arbeitnehmern \u00fcbernimmt und \u00fcber Ausgleichbeitrage (finanziert aus der U1-Umlage) von der Krankenkasse zur\u00fcck bekommst, musst Du als Freiberufler entweder selbst schultern oder \u00fcber die Krankenkasse versichern.<\/p>\n<p>Ich habe auf die Lohnfortzahlung in den ersten sechs Wochen einer Krankheit verzichtet, da meine Buchtantiemen weiter liefen (wurde quartalsweise oder halbj\u00e4hrlich abgerechnet) und ich bei einer Erk\u00e4ltung die paar Tage locker kompensieren konnte. Nur als ich am 12. M\u00e4rz 2015, auf Grund meines Sportunfalls mit Luxation der Halswirbels\u00e4ule und inkompletter Querschnittssymptomatik f\u00fcr 18 Monate arbeitsunf\u00e4hig war, kam die Regelung \"kein Krankengeld in den ersten sechs Wochen\" zum Tragen. Aber erstens war das damals mein geringstes Problem &#8211; und als Freiberufler hatte ich f\u00fcr solche F\u00e4lle mit R\u00fccklagen vorgesorgt.<\/p>\n<p>Damals kam sowieso alles auf den Pr\u00fcfstand, da unklar war, ob ich <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2015\/04\/22\/update-zum-sport-unfall-step-by-step-zurck-ins-leben\/\">jemals wieder arbeiten<\/a> kann oder Berufsunf\u00e4higkeitsrente, oder Rente mit 60 (geht bei 50 % Schwerbehinderung), mit 63 etc. beantragen muss.<\/p>\n<p>Wir sind in Deutschland zwar sozial \u00fcber Krankengeld gut abgesichert, aber Insider wissen, dass die Krankengeldzahlung der gesetzlichen Krankenversicherung nach 18 Monaten endet. Im R\u00fcckblick habe ich es mit viel Pertinenz, mit Unterst\u00fctzung meines Hausarztes und der Krankenkasse nach einer sechsmonatigen Wiedereingliederung mit t\u00e4glich mehr als 2 und sp\u00e4ter 3 Stunden Arbeit pro Tag geschafft, am 16. Oktober 2016 wieder beruflich einzusteigen und den Lebensunterhalt \u00fcber meine Blogs zu bestreiten.<\/p>\n<blockquote><p>Schwank am Rande: Arbeitnehmer erhalten bei einer beruflichen Wiedereingliederung das volle Krankengeld, ohne Anrechnung eventueller Zahlungen des Arbeitgebers. Bei mir, als K\u00fcnstlersozialversichertem und Freiberufler, wurde das Krankengeld in der Wiedereingliederung pauschal um 30 % gek\u00fcrzt, da \"ich ja Einnahmen durch meine T\u00e4tigkeit erwirtschaften k\u00f6nne\". War im R\u00fcckblick in Ordnung, da dich das geschafft habe &#8211; aber diese \"Pauschalit\u00e4t\" hat mich seinerzeit schon verbl\u00fcfft.<\/p><\/blockquote>\n<p>Allerdings hatte ich die Rechnung ohne die K\u00fcnstlersozialkasse (KSK) gemacht und mir fiel die Kinnlade herunter, als ich Anfang Oktober 2016 den Aufhebungsbescheid der KSK, \"dass meine Versicherungspflicht in der KSK zum 15. Oktober ende, weil ich dauerhaft arbeitsunf\u00e4hig sei\", in die Finger bekam. Es war lange und breit mit der Krankenkasse besprochen, dass ich nach der beruflichen Wiedereingliederung die T\u00e4tigkeit wieder aufnehme.<\/p>\n<p>In Widerspruch sind wir nun seit 30 Jahren freiberuflicher T\u00e4tigkeit sturmerprobt und so ging flugs ein entsprechendes Schreiben nach Wilhelmshaven &#8211; hat Wirkung gezeigt, ich blieb \"Pflichtversichertes Mitglied\" bei der KSK. Die echte Herausforderung kam, als ich die gesetzliche Altersgrenze f\u00fcr den Ruhestand zum 1. M\u00e4rz 2021 erreichte. Da ich Anspruch auf eine gesetzliche Rente habe, wurde der Rentenantrag im November 2020 (es war Coronazeit) elektronisch bei der Deutsche Rentenversicherung eingereicht.<\/p>\n<ul>\n<li>F\u00fcr den Antrag meiner Frau, den ich am gleichen Tag, ein verregneter Samstag, wo Du sonst nix machen kannst, brauchte ich 20 Minuten, sie erhielt den Rentenbescheid 14 Tage sp\u00e4ter (Nov. 2020, Renteneintritt 1.3.2021).<\/li>\n<li>Mein Rentenantrag besch\u00e4ftigte mich satte zwei Stunden, weil die K\u00fcnstlersozialkasse mit involviert ist.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Dabei waren alle Rentenkl\u00e4rungen im Vorfeld erfolgt und die Formularf\u00fchrung auf den Webseiten der Deutsche Rentenversicherung war vorbildlich, ich w\u00fcrde sogar sagen \"genial\", da schw\u00e4rme ich noch heute von. Und letzteres will bei mir was hei\u00dfen, denn ich bin doch oft im schw\u00e4bischen \"net geschennt isch gelobt genuch\" verhaftet. Die Leute, die das in Corona-Zeit implementiert haben, k\u00f6nnen keine Beamten gewesen sein &#8211; das war logisch aufgebaut, ben\u00f6tigte keine elektronische Authentifizierung per Personalausweis und funktionierte einfach. Am Ende hatte ich zwei sauber ausgef\u00fcllte Rentenantr\u00e4ge vorliegen. Die 2 Stunden f\u00fcr meinen Antrag waren schlicht der Komplexit\u00e4t \"Sonderfall KSK-Versicherter\" geschuldet.<\/p>\n<p>Aber wenn etwas bei einer Beh\u00f6rde l\u00e4uft, solltest Du sofort misstrauisch sein &#8211; da kommt bestimmt noch das dicke Ende &#8230; Es wurde Februar 2021, kein Rentenbescheid &#8211; auf der Seite der Deutsche Rentenversicherung stand \"Bitte nicht nachfragen, es herrscht Corona, alles l\u00e4uft seinen Gang\". Es wurde 1. M\u00e4rz 2021, wo bleibt der Laster mit dem \"Renten\"-Zaster f\u00fcr Born? Mitte M\u00e4rz 2023 habe ich dann doch mal bei der Deutsche Rentenversicherung nachgefragt, wo der Rentenbescheid samt Rente bliebe &#8230; die lapidare Antwort war \"Die KSK muss uns mitteilen, dass alle Rentenbeitr\u00e4ge beglichen sind und die Rente beginnen kann\". Der genannten KSK hatte ich bereits im November 2022 auf einem gesonderten Formular mitgeteilt, dass ich zum 1.3.2021 in Rente gehen will und die Freigabe zum Vorabeinzug der Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge erteilt. Ich hatte auch gebeten, der Deutsche Rentenversicherung die Informationen durchzureichen. Lapidare Auskunft der KSK-Sachbearbeiter bei einem Anruf: \"Ja, das Formular liegt vor, aber wir brauchen von der Deutsche Rentenversicherung den Rentenbescheid, damit wir sie in die Rente entlassen. Treten sie denen mal richtig auf die F\u00fc\u00dfe.\".<\/p>\n<p>Die Geschichte vom Beamten-Mikado (wer sich zuerst bewegt, hat verloren) habe ich seinerzeit dr\u00fcben im 50Plus-Blog im Beitrag <a href=\"https:\/\/borncity.com\/senioren\/2021\/04\/22\/ich-pseudo-rentner\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ich Pseudo-Rentner \u2026<\/a> literarisch verarbeitet (konnte nicht anders, einmal Schreiberling, immer Schreiberling oder tot &#8211; in den 60er Jahren habe ich als Kind im TV eine, heute w\u00fcrde man sagen, Soap Opera gesehen, da kam ein schreibender Bergmann vor, der sich nach Schicht in seinen Wohnwagen im Hof zur\u00fcckzog und dichtete &#8211; muss mich tief im Inneren schwer beeindruckt haben &#8211; dichten kann ich nicht, aber flunkern und viel Schei\u00df \u00fcber IT-Themen verzapfen &#8211; l\u00e4uft, und Wohnwagen braucht es auch nicht).<\/p>\n<p>Nach weiteren Telefonaten kam zum 1. Juli 2021 dann der \"Laster mit dem Zaster\". Was sich im R\u00fcckblick lustig flockig vom Hocker liest, h\u00e4tte so manchen Kollegen in arge finanzielle Bedr\u00e4ngnis gebracht. Drei Monate kein Gehalt, aber Miete, Nebenkosten und Lebenshaltungskosten laufen weiter, das bringt viele Leute an den Rand des Ruins.<\/p>\n<p>Ich hatte ja gl\u00fccklicherweise meine Blogs und die daraus generierten Einnahmen &#8211; und als Freiberufler, der u.U. f\u00fcr sechs Monate keinen roten Heller an Einnahmen sieht &#8211; hatte ich alles schon &#8211; hat man entsprechende R\u00fccklagen. Ging f\u00fcr mich also (au\u00dfer etwas mehr Aufwand zum Aufl\u00f6sen des Beamten-Mikado &#8211; ich habe einfach beiden Parteien mit Disqualifikation wegen Foul&#8211;Spiel gedroht) am Ende gut aus.<\/p>\n<p>Und weil irgendwo (in der Bibel) \"geben ist seliger als nehmen\" zu lesen steht, kassiert die K\u00fcnstlersozialkasse weiterhin von mir Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge f\u00fcr die freiberufliche T\u00e4tigkeit. Ist auch so in Ordnung &#8211; habe ich keine Probleme mit &#8211; aber ohne die \"Tarnung\" des Einzugs \u00fcber die <em>Unfallversicherung Bund und Bahn<\/em> h\u00e4tte ich diesen Blog-Beitrag nicht geschrieben und w\u00e4re auch nicht an den h\u00e4ufig wiehernden Amtsschimmel und die Irrungen und Wirrungen des K\u00fcnstlerlebens erinnert worden. Aber wenn auf etwas Verlass ist, ist dies<\/p>\n<p>Deutschland und deine B\u00fcrokratie &#8211; da gehen die Vorg\u00e4nge oft verl\u00e4sslich schief. So, und wenn es diesen Blog in einigen Jahren noch gibt, haben meine Enkel am Lagerfeuer was zu lesen, \"wie Opa mit der KSK im Kartoffelkrieg lag\".<\/p>\n<p><strong>\u00c4hnliche Artikel:<br \/>\n<\/strong><a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2023\/05\/18\/jubelarien-16-jahre-it-blog-20-jahre-blogger-und-30-jahre-freier-autor\/\">Jubel(arien): 16 Jahre IT-Blog, 20 Jahre Blogger und 30 Jahre freier Autor<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2020\/07\/12\/murejubbel-podcast-mit-gnter-born-als-gast\/\">Lebenslinien: Muurejubbel-Podcast mit G\u00fcnter Born als Gast<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2021\/10\/01\/jubilum-28-jahre-gesamtkunstwerk-gnter-born-ohne-sohn\/\">Jubil\u00e4um: 28 Jahre Gesamtkunstwerk \u00bbG\u00fcnter Born \u2013 ohne Sohn\u00ab<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2020\/12\/31\/ein-danke-rckblick-2020-wie-geht-es-weiter-in-2021\/\">Ein Danke: R\u00fcckblick 2020, wie geht es weiter in 2021?<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2015\/03\/13\/krankheit-des-authors\/\">Krankheit\/Unfall des Autors<br \/>\n<\/a><a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2015\/03\/27\/update-zum-sportunfall\/\">Update zum Sportunfall<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2015\/04\/22\/update-zum-sport-unfall-step-by-step-zurck-ins-leben\/\">Update zum Sport-Unfall: Step-by-step, zur\u00fcck in's Leben<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2022\/04\/23\/der-sinclair-zx-spectrum-wird-40\/\">Der Sinclair ZX Spectrum wird 40<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2017\/10\/29\/zeitkapsel-die-ra-des-sinclair-zx81\/\">Zeitkapsel: Die \u00c4ra des Sinclair ZX81<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2011\/04\/25\/der-pc-wird-30\/\">Der PC wird 30 \u2026<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2014\/07\/06\/35-jahre-intel-8088-prozessoreine-persnliche-betrachtung\/\">35 Jahre Intel 8088-Prozessor\u2013eine pers\u00f6nliche Betrachtung<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2021\/08\/12\/vor-40-jahren-ibm-und-microsoft-schaffen-den-ibm-pc-5150\/\">Vor 40 Jahren: IBM und Microsoft schaffen den IBM PC 5150<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/borncity.de\/autor\/BornIntr.htm\">Wie man zum Programmieren kommt \u2026<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2014\/12\/17\/schade-dr-dobbs-schliet-zum-jahresende\/\">Schade: Dr Dobb's schlie\u00dft zum Jahresende<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2017\/11\/14\/compuserve-foren-ab-15-dezember-2017-ist-schluss\/\">CompuServe-Foren: Ab 15. 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Angesichts der vielen Vorf\u00e4lle bei Banken war die Frage \"Fehlbuchung, Betrugsversuch oder berechtigt\"? 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