{"id":286062,"date":"2023-09-17T10:38:39","date_gmt":"2023-09-17T08:38:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=286062"},"modified":"2024-02-19T17:31:33","modified_gmt":"2024-02-19T16:31:33","slug":"warnung-vor-geflschten-bka-mails-sept-2023","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2023\/09\/17\/warnung-vor-geflschten-bka-mails-sept-2023\/","title":{"rendered":"Warnung vor gef&auml;lschten BKA-Mails (Sept. 2023)"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" title=\"Sicherheit (Pexels, allgemeine Nutzung)\" style=\"float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline\" alt=\"Sicherheit (Pexels, allgemeine Nutzung)\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Sicherheit_klein.jpg\" width=\"200\" align=\"left\"\/>Ich nehme die Warnung einfach mal zur Erinnerung mit hier im Blog auf, wenn dies auch ein l\u00e4ngst bekannter Sachverhalt ist. Aktuell scheint es wieder vermehrt Phishing-Mails zu geben, die angeblich vom BKA und dem Leiter Cybercrime, Carsten Meywirth, stammen. im Text der Phishing-Mail wird dem Empf\u00e4nger vorgegaukelt, dass er wegen erhobener Beschuldigungen (des Besitzes von Kinder- oder anderer Pornographie) angeh\u00f6rt werden soll. Das ist alles Fake, keinesfalls antworten oder Anh\u00e4nge \u00f6ffnen, es k\u00f6nnte sich Schadsoftware dahinter verbergen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/41d0fa37447340dda50a9baba5a5c42b\" width=\"1\" height=\"1\"\/>Zuerst, den Director Cybercrime beim BKA, Herrn Carsten Meywirth, gibt es wirklich, wie man folgendem LinkedIn-Eintrag entnehmen kann. Und Warnungen des BKA vor betr\u00fcgerischen E-Mails gibt es seit Jahren. Zum 5. Dezember 2022 <a href=\"https:\/\/www.bka.de\/SharedDocs\/Kurzmeldungen\/DE\/Warnhinweise\/221205_FakeSchreiben.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">warnte das BKA<\/a> konkret vor einer Welle betr\u00fcgerischer E-Mails mit angeh\u00e4ngten Fake-Schreiben. Auch auf <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20230720025256\/https:\/\/www.mimikama.org\/gefaelschte-mail-im-namen-des-bka-im-umlauf\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">mimikama.org<\/a> gibt es die Warnung seit Oktober 2022. Das BKA sah sich zum 19. Mai 2023 gen\u00f6tigt, eine <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20230522051108\/https:\/\/www.bka.de\/SharedDocs\/Kurzmeldungen\/DE\/Warnhinweise\/230519_FakeSchreiben.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">aktualisierte Warnmeldung<\/a> zu ver\u00f6ffentlichen. <\/p>\n<p>Der unbekannte Absender gibt sich unter anderem als BKA-Pr\u00e4sident Holger M\u00fcnch, Cybercrime-Abteilungsleiter Carsten Meywirth oder als Generalkommissarin der Bundespolizei aus. Bei dem in der E-Mail angeh\u00e4ngten Dokument handelt es sich um eine angebliche Vorladung, die mit der Aufforderung verbunden ist, das BKA zu kontaktieren und sich zum Tatvorwurf zu \u00e4u\u00dfern. Andernfalls w\u00fcrde ein Haftbefehl ergehen. <\/p>\n<p>Grade ist mir das Thema erneut \u00fcber Facebook unter die Augen gekommen &#8211; es k\u00f6nnte eine neue Phishing-Welle mit einem vorgeblichen BKA-Schreiben zur \"Anh\u00f6rung\" laufen. Nachfolgend ist das Schreiben als Screenshot zu sehen. Der Vorwurf klingt schlimm, und es k\u00f6nnte bei dem einen oder anderen Empf\u00e4nger Panik ausbrechen. <\/p>\n<p><i><\/i> <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" title=\"Fake-BKA-Schreiben\" alt=\"Fake-BKA-Schreiben\" src=\"https:\/\/i.postimg.cc\/HnKzxHCC\/image.png\"\/><\/p>\n<p>Alleine die Formulierung, dass eine Vorladung durch einen Offizier der Kriminalpolizei auf Grund von Artikel 390-1 der Strafprozessordnung ergangen ist, sollte eigentlich jeden halbwegs nicht auf den Kopf gefallenen Mitmenschen aufmerken lassen. Die Absender der Fake-BKA-Meldungen kommen aus dem Ausland, wo Polizei-Offiziere t\u00e4tig sind. In Deutschland nennt man die \"Dinger\" irgendwie anders. Und ganz witzig, StPO \u00a7390 widmet sich dem \"Rechtsmittel des Privatkl\u00e4gers\", hat also mit obigem Sachverhalt gar nichts zu tun. Gut, wir sind alle keine Anw\u00e4lte, die die Paragraphen der StPO im Kopf haben &#8211; aber \u00fcber schlaue Suchmaschinen k\u00f6nnte man &#8211; auch so ganz ohne ChaptGPT-Unterst\u00fctzung nachschlagen und auf der Seite <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/stpo\/__390.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gesetze im Internet die Details<\/a> nachlesen. <\/p>\n<p>Ohne jetzt auf die Details in obigem Schreiben einzugehen, dass ist alles ein Fake und sollte sofort gel\u00f6scht werden. Auch das BKA stellte in der damaligen Meldung klar, dass es sich bei diesen Nachrichten um Fake-E-Mails handelt. Um sich zu sch\u00fctzen, hat das BKA seinerzeit einige generelle Tipps gegeben, wie man reagieren soll. Hier meine Hinweise, was man tun sollte:<\/p>\n<ul>\n<li>Als erstes gilt es im E-Mail-Programm die Absenderadresse zu \u00fcberpr\u00fcfen. In allen Phishing-F\u00e4llen, die mir bisher untergekommen sind, wird die Mail von irgendwelchen gekaperten E-Mail-Konten abgeschickt bzw. die E-Mail-Adresse des angeblichen Absenders ist gef\u00e4lscht. Durch Pr\u00fcfung der Absenderkennung lassen sich fast alle Phishing-Mails erkennen und also solche einsortieren.  <\/li>\n<li>Wichtig ist, dass man nie auf E-Mails von unbekannten Absendern reagiert und diesen ggf. antwortet, um sich zu beschweren oder die Vorw\u00fcrfe (im obigen Schreiben) bestreitet. Die Antwort zeigt den Absender der Phishing-Mails, dass die E-Mail-Adresse existiert und jemand das Schreiben gelesen hat. Dann wird die Empf\u00e4ngeradresse erst recht mit Phishing-Mails bombardiert.  <\/li>\n<li>Achtung, niemals Dateien unbekannter Herkunft oder Links in E-Mails von unbekannten Absendern \u00f6ffnen, denn es k\u00f6nnte sich Schadsoftware dahinter verbergen, die dann aktiv wird. Selbst bei vorgeblichen Mails von Bekannten sollte man mit Anh\u00e4ngen oder Links vorsichtig sein, denn deren E-Mail-Konto k\u00f6nnte gekapert worden sein.  <\/li>\n<li>Wird ein Link angeklickt und erscheint ein Formular zur Eingabe pers\u00f6nlicher Daten, sofort abbrechen. Generell sollte man sehr wachsam im Umgang mit pers\u00f6nlichen Daten sind und diese nicht im Internet angeben, denn es droht ein Identit\u00e4tsdiebstahl oder das Abziehen von Online-Anmeldedaten oder Bankdaten (falls diese abgefragt und \u00fcbermittelt werden).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das BKA empfiehlt zudem Anzeige bei der zust\u00e4ndigen Polizeidienststelle zu stellen. Obwohl das bei der Vielzahl der Phishing-Mails eher weniger sinnvoll ist &#8211; nur, wenn man auf eine Phishing-Mail hereingefallen ist und dort Identit\u00e4ts- oder Bankdaten weitergegeben wurden, w\u00fcrde ich Anzeige bei der Polizei erstatten. Hintergrund ist, dass man dann einen Nachweis hat, dass man Gesch\u00e4digter ist &#8211; falls es nach einem Identit\u00e4tsdiebstahl zu Missbrauch kommt. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich nehme die Warnung einfach mal zur Erinnerung mit hier im Blog auf, wenn dies auch ein l\u00e4ngst bekannter Sachverhalt ist. 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