{"id":286296,"date":"2020-05-24T11:22:44","date_gmt":"2020-05-24T09:22:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=286296"},"modified":"2023-09-25T11:32:50","modified_gmt":"2023-09-25T09:32:50","slug":"problem-tracking-apps-auf-mobilgeraeten-corona-massnahmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2020\/05\/24\/problem-tracking-apps-auf-mobilgeraeten-corona-massnahmen\/","title":{"rendered":"Problem: Tracking-Apps auf Mobilger\u00e4ten (Corona-Ma\u00dfnahmen)"},"content":{"rendered":"<p>Tracking der Benutzer durch Apps sollen die Verbreitung des Corona-Virus verhindern. Ein Blog-Leser hat mir im Diskussionsbereich seine Erkenntnisse hinterlassen. Da die Eintr\u00e4ge im Diskussionsbereich zyklisch gel\u00f6scht werden, ziehe ich den Text mal in einen Beitrag.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Hier der Text des Benutzers Dr. Hal:<\/p>\n<blockquote><p>Zun\u00e4chst \"Hut ab\" f\u00fcr G\u00fcnter Born, \u00fcber dessen Seite ich schon seit Jahren hin und wieder stolpere. Ich bin ITler seit fast 40 Jahren, wir sind gewisserma\u00dfen seelenverwandte, ich h\u00e4tte nur gern gewu\u00dft wo er die ganze Zeit her bekommt, Danke.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte hier Infos zu einem, wie ich meine sehr wichtigen, Thema bereitstellen. Eigentlich alles kein Geheimnis, aber irdendwie in \u00d6ffentlichkeit und Politik nicht pr\u00e4sent.<br \/>\nNachfolgende Kurz-Projetstudie habe ich Anfang\/Mitte April f\u00fcr einen Kommunalpolitiker (exMdB) erstellt, damit er informiert in eine Diskussion seiner Partei auf Bundesebene teilnehmen konnte.<\/p><\/blockquote>\n<h2>Covid-Tracking Apps auf Smartphones<\/h2>\n<p>Grunds\u00e4tzliches zu Trac(k)ing-Apps auf handels\u00fcblichen SmartPhones: Zusammengefasst kann man ganz sicher (selbst bei wohlwollend kooperativer Mitarbeit von Apple und Google) nicht von einer Nutzungsverbreitung in Deutschland (und auch mit wenigen Ausnahmen weltweit) von mindestens 60% ausgehen.<\/p>\n<p>\u00dcberdies ist eine sichere Ann\u00e4herungskontrolle (ob zwischen den Ger\u00e4ten eine Distanz unter\/oberhalb 3 m vorliegt) mit allen Ger\u00e4ten (au\u00dfer iPhone-11) unm\u00f6glich. Es k\u00e4me zu einer \u00fcbergro\u00dfen Anzahl von Tests, folglich hohen Kosten, Aufwand und Akzeptanzverlust.<\/p>\n<h3>Ein weiterer \u00fcberregionaler \u201eLockDown\" in dieser (oder der n\u00e4chsten) Epi\/Pandemie kann aber nur mit einer sicheren Verbreitungserfassung bzw. Analyse verhindert werden, aber eine L\u00f6sung ist ja m\u00f6glich\u2026<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzliches Problem<\/h3>\n<p>Das grunds\u00e4tzliche, technische Problem; \u201eBlueTooth\" (\u201eBT\") auf Handys: 1. Irgendwo zwischen 20-40 % der SmartPhones in DE unterst\u00fctzen den technisch ben\u00f6tigten, speziellen Funkstandard \u201eBlueTooth-Low-Energy\" (BLE) hardwareseitig nicht, BLE ist technisch unterschiedlich zu BT. BLE erm\u00f6glicht (aber erst nach weiteren\/zus\u00e4tzlichen Betriebssystem\u00e4nderungen der Ger\u00e4te durch die Hersteller) u.a. eine BT-Tracing-App im Hintergrund zu betreiben, ohne auf Funktionen wie Telefonieren, Chatten, Navigieren, Spielen etc. verzichten zu m\u00fcssen. Aber eine gleichzeitige BT-Nutzung f\u00fcr z.B. Kopfh\u00f6rer oder Freisprecheinrichtungen etc. ist bis auf sehr wenige Ger\u00e4te-Ausnahmen nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Selbst mit BLE w\u00e4re es dann aber immer noch nicht m\u00f6glich, mit beliebigen (BLE-)SmartPhones (au\u00dfer iPhone-11), Distanzen im Bereich 0-8 m mit irgendeiner Genauigkeit sicher zu messen. \u00dcber BT oder BLE kann man nicht messen, sondern h\u00f6chstens nur (durch Ger\u00e4teunterschiede auch nur sehr ungenau) sch\u00e4tzen. Aus der Not heraus wird derzeit in div. Projekten mit BLE-Ger\u00e4ten versucht \u00fcber Sendeleistung und \u00dcbertragungsfehlerrate mittels Sch\u00e4tzung eine Genauigkeit von ca. 4 m zu erreichen.<\/p>\n<p>Aber, um \u00fcber BT\/BLE \u00fcberhaupt Distanzen feststellen zu k\u00f6nnen, m\u00fcsste jedes Ger\u00e4t speziell kalibriert sein, dann w\u00e4re im Bereich bis acht Meter unter Laborbedingung evtl. eine Genauigkeit von 1-2 m zu erreichen. Die sichere Erkennung, also ob eine Distanz unter oder \u00fcber 3 m vorliegt, mit beliebigen SmartPhones (au\u00dfer iPhone-11) kann daher \u00fcberhaupt nicht erreicht werden. 2. Dazu gibt es auf allen iPhones system- und evtl. auch hardwarebedingte Einschr\u00e4nkungen\/Sperren.<\/p>\n<p>3.\u00a0Auch auf europ\u00e4ischen u. amerikanischen Android-Ger\u00e4ten gibt es systembedingte Einschr\u00e4nkungen.<\/p>\n<p>4. Zus\u00e4tzlich gibt es in DE weitere ca. 10% Ger\u00e4te die sowieso inkompatible sind wie z.B.: \u00e4ltere echte Mobiltelefone oder SmartPhones mit anderen Betriebssystemen (z.B. \u201eSymbian\" und \u201eWindows-Phone\"). In anderen L\u00e4ndern sollen diese Anteile auch weitaus h\u00f6her sein.<\/p>\n<p>Die individuellen\/pers\u00f6nlichen, nichttechnischen, Probleme: 1. Entscheidungskompetenz zum Ersten: Akzeptanz; der Einsatz einer solchen App bliebe laufend, unabh\u00e4ngig ob zentrales oder dezentrales Verfahren, in Bezug auf die Sicherheitsbedenken zum Schutz der eigenen ger\u00e4tesensorischen (Kamera, Microphon, GPS, jeglicher Funk \u2026) sowie jeglicher auf dem pers\u00f6nlichen Ger\u00e4t gespeicherten Daten h\u00f6chst umstritten. Nutzungseinschr\u00e4nkungen des SmartPhones. 2. Entscheidungskompetenz zum Zweiten: Sorgfaltspflicht; die tats\u00e4chliche Verwendung der App w\u00e4re dem Telefonnutzer \u00fcberlassen, dieser m\u00fcsste daf\u00fcr Sorge tragen, da\u00df die App aktiv ist sobald er sich au\u00dferhalb bewegt, bzw. wieder aktiviert wird, wenn kollidierende Funktionen genutzt wurden. 3. Ein Zugriff (Ordnungsorgane \/ \u00c4rzte \u2026) auf die Statuswerte der App w\u00e4re, auf dem pers\u00f6nlichen SmartPhone, evtl. nicht einheitlich zu regeln, und auch juristisch problematisch. 4. Es gibt Bereiche in denen kein (aktives) SmartPhone gew\u00fcnscht bzw. zugelassen ist. 5. Personengruppen die ihr SmartPhone h\u00e4ufig wechseln w\u00e4ren ein gro\u00dfes Problem. 6. Mind. 1-2% der Personen besitzen kein Mobiltelefon, bzw. k\u00f6nnten eine App nicht sicher einsetzen.<br \/>\nWeiter mit \u201eVERGLEICHBARKEIT\" und \u201eL\u00d6SUNG\" auf Seite 2 -&amp;gt;<br \/>\nRoLa V.5.3 12.05.2020 1 \/2<\/p>\n<h3>VERGLEICHBARKEIT<\/h3>\n<p>In den (f\u00fcr den Erfolg einer App-L\u00f6sung) immer angef\u00fchrten Beispiell\u00e4ndern China, S\u00fcd-Korea etc. sind die Grundvoraussetzungen vollkommen anders: Dort hat das (m\u00f6glichst modernste) HighTecSmartPhone (selbstverst\u00e4ndlich mit BLE) einen durchdringenden Verbreitungsgrad, und es gibt praktisch wenig wirklich unterschiedliche Ger\u00e4tetypen, die das Messen der Distanz zwar immer noch nicht wirklich erlauben, die aber evtl. Sch\u00e4tzungen zulassen. Auch basiert manche App gar nicht auf der Erfassung der Ann\u00e4herung \u00fcber BlueTooth, sondern \u00fcber GPS-Standortermittlung. Zudem ist dort das Sicherheitsbed\u00fcrfnis in Bezug auf die eigenen Daten systembedingt und traditionell in der Breite nicht vorhanden.<\/p>\n<p>L\u00d6SUNG<\/p>\n<p>Die L\u00f6sung f\u00fcr ziemlich alle zuvor beschriebenen Einschr\u00e4nkungen\/Probleme ist (weltweit): die Trac(k)ing-Funktion nicht per App \u00fcber das pers\u00f6nliche SmartPhone bereitzustellen, sondern \u00fcber ein eigenes Ger\u00e4t, einen daf\u00fcr speziellen, systemunabh\u00e4ngigen, nicht unbedingt personalisierten, MiniTracker bzw. Tracer, der nur genau die ben\u00f6tigte Funktionalit\u00e4t bereit stellen m\u00fcsste.<\/p>\n<p>Von der technischen Seite her w\u00fcrde man f\u00fcr die genaue Distanzerkennung im Bereich von 0-3 m eine L\u00f6sung auf Basis von UWB oder eine Hybridl\u00f6sung aus BLE mit NFC oder UWB nutzen. Mit UWB w\u00e4re eine Genauigkeit von min. 30 cm zu erreichen. Unter Nutzung von GPS und\/oder Funkzellendaten w\u00e4re auch eine (auf privaten SmartPhones keinesfalls gew\u00fcnschte) Lokalisierung (Ausbreitungsprofil) m\u00f6glich.<\/p>\n<p>1. Das Pflichtenheft f\u00fcr ein solches Ger\u00e4te d\u00fcrfte \u00fcberaus einfach zu erstellen sein: \u00c4u\u00dferlich vorstellen k\u00f6nnte man sich ein solches Ger\u00e4t \u00e4hnlich wie ein, bereits f\u00fcr wenige \u20ac im Handel erh\u00e4ltlichen, GPS-Tracker. Das Ger\u00e4t w\u00e4re max. Streichholzschachtel gro\u00df. Es m\u00fcsste den Ger\u00e4te-, Infektions- und R\u00fcckmeldestatus offensichtlich, also \u00fcber unmissverst\u00e4ndliche\/einfache Anzeige anzeigen k\u00f6nnen (z.B. Einzel-Digit, oder mehrere LEDs).<\/p>\n<p>Das Ger\u00e4t braucht keine \u00e4u\u00dferlichen Bedienelemente. Es sollte \u00fcber eine USB-Schnittstelle zum Laden \u00fcber Universal-Handyladeger\u00e4t, f\u00fcr Softwareupdates und zum Zugriff auf die Infektions-Statusanzeige verf\u00fcgen. Oder auch, ganz ohne Hardwareschnittstelle, das kabellose Laden und den Systemzugriff via Funk beherrschen.<\/p>\n<p>Das Mitf\u00fchren (und die \u00dcberpr\u00fcfung dessen) k\u00f6nnte, \u00e4hnlich dem PA, gesetzlich vorgeschrieben werden. F\u00fcr sachkundig Berechtigte, z.B. \u00c4mter oder \u00c4rzte, m\u00fcssten ein Zugriff geschaffen sein (\u00fcber Funk oder USB) die entsprechende Statusanzeige am Ger\u00e4t zu setzten. Die Mobilfunkkomponente m\u00fcsste derzeit alle weltweit eingesetzten GSM-Mobilfunkfrequenzen f\u00fcr 2G und 4G unterst\u00fctzen, idealerweise w\u00fcrde eine einfache, eigene Identifikationskennung (statt IMEI) eingef\u00fchrt. 2G ist europaweit gut durchgehend verf\u00fcgbar, wo bisher \u201edas alte\" 2G abgebaut wird\/wurde wird es emuliert (z.B. 5G \u2013 Schweiz).<\/p>\n<p>4G ist in der Regel au\u00dferhalb Europas verf\u00fcgbar wo 2G schon abgeschaltet wurde. 3G und 5G brauchen nicht mehr bzw. noch nicht unterst\u00fctzt werden. Das Ger\u00e4t braucht nicht, k\u00f6nnte aber (z.B. im Infektionsfall) personalisiert werden. Schutzklasse IP65. Dieses \u201eStandardger\u00e4t\" w\u00e4re weltweit und auch bei zuk\u00fcnftigen Epidemien\/Pandemien einsetzbar.<\/p>\n<p>Tracing und\/oder Tracking k\u00f6nnten m\u00f6glich sein, z.B. fall-\/anwendungsbezogen per Softwareupdate. 2. Voraussetzung: Mobilfunkbetreiber und Soft\/Hardwarehersteller (f\u00fcr BLE\/UWB\/NFC\/GSM\/GPS) m\u00fcssen kooperieren: Die Mobilfunkbetreiber m\u00fcssten diese Ger\u00e4te in ihren Netzen akzeptieren und die Daten aufnehmen bzw. durchleiten (z.B. analog wie es mit IMEI-Daten jetzt schon gemacht wird). Die Soft- u. Hardwarehersteller m\u00fcssten KnowHow u. Rechte\/Patente dem Allgemeinwohl bereitstellen.<\/p>\n<p>3. Machbarkeit eines \u201eEPT\" ( EpiPanTrac(k)er ): Die Hard-\/Softwarevorrausetzungen sind insgesamt gegeben. Das Hard-\/Softwaredesign d\u00fcrfte einfach \/ schnell zu erstellen sein. Die Einf\u00fchrung einer (zu IMEI) zus\u00e4tzlichen Identifikationsnr. m\u00fcsste sowieso schon l\u00e4nger (im Zeichen von bspw. \u201eautonomen Fahren\" etc.) auf der ToDo-Liste der Industrie stehen. Produzierbar w\u00e4re ein solches Ger\u00e4t sehr schnell, in den weltweit ben\u00f6tigten St\u00fcckzahlen, zu Herstellungskosten von sicher weniger als 5 \u20ac.<\/p>\n<p>2\/2<br \/>\nRoLa, System-Engineer (US 1986 SNI\/IHK) \u00a9 frei, aber bitte vollst\u00e4ndig und unver\u00e4ndert V.1 05.04.2020 \/ V.5.3 12.05.2020<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tracking der Benutzer durch Apps sollen die Verbreitung des Corona-Virus verhindern. Ein Blog-Leser hat mir im Diskussionsbereich seine Erkenntnisse hinterlassen. 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