{"id":286576,"date":"2023-10-01T02:08:23","date_gmt":"2023-10-01T00:08:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=286576"},"modified":"2023-12-02T00:15:02","modified_gmt":"2023-12-01T23:15:02","slug":"its-done-30-jahre-als-freier-autor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2023\/10\/01\/its-done-30-jahre-als-freier-autor\/","title":{"rendered":"It's done: 30 Jahre als Freier Autor &#8230;"},"content":{"rendered":"<p>[<a href=\"https:\/\/borncity.com\/win\/2023\/10\/01\/its-done-30-years-as-a-freelance-writer\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">English<\/a>]Heute noch was in eigener Sache &#8211; h\u00e4tte ich ja fast verschwitzt &#8211; aber die Kalendererinnerung an die monatliche Umsatzsteuererkl\u00e4rung hat dann doch noch \"da war doch noch was &#8230;\" getriggert. Am heutigen 1. Oktober 2023 bin ich ganze 30 Jahre als freiberuflich t\u00e4tiger Autor und inzwischen als Blogger unterwegs.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/92ecface921f46408890ab75d2af32d4\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/>Und nun blicke ich eigentlich recht ungl\u00e4ubig auf diese drei Jahrzehnte zur\u00fcck. H\u00e4tte ich mir vor gut 54 Jahren auch nicht tr\u00e4umen lassen, dass ich mal als Blogger ende. Damals, August 1969, die Amerikaner waren einige Tage vorher mit Apollo 11 erfolgreich mit einer F\u00e4hre auf dem Mond gelandet. Und der junge Born startete nach dem Ende der Hauptschule als Lehrling im Elektrohandwerk. Wie ich dazu kam, welches Waterloo ich in der Lehre erlebte und warum ich dann irgendwann Ingenieur geworden bin, habe ich mal dr\u00fcben im 50Plus-Blog im Beitrag <a href=\"https:\/\/borncity.com\/senioren\/2021\/05\/17\/der-jung-soll-was-anstndiges-lernen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Der Jung soll was anst\u00e4ndiges lernen<\/a> aufgeschrieben.<\/p>\n<p>Auf dem Weg zum Ingenieur kam ich erstmals im Studium mit Computern in Ber\u00fchrung und \"fing irgendwie Feuer\", was sich im ersten Job im Flugzeugbau und danach in der Gro\u00dfchemie fortsetzte. Die 12 Jahre als Software-Entwickler, Projektleiter und Leiter einer Software-Entwicklungsgruppe erm\u00f6glichten mir seinerzeit das \"R\u00fcstzeug\" f\u00fcr meinen sp\u00e4tere T\u00e4tigkeit von der Pike auf zu erwerben. Na ja, a bisserl Informatik-Studium an der Fernuni Hagen kam noch nebenberuflich dazu. Hab ich aber nie ernsthaft betrieben. Microcomputer und Schaltwerke, Digitaltechnik, Datenbank-Design, Pascal und einige andere F\u00e4cher haben mich brennend interessiert und da habe ich auch meine Scheine gemacht. Aber das Grundstudium in Mathematik sowie Theoretische Informatik (Turing Maschine, Beweis des G\u00f6delschen Unvollst\u00e4ndigkeitsatzes) und weitere formale Beweise waren nicht meine Welt.<\/p>\n<h2>Irgendwie angefixt &#8230;<\/h2>\n<p>Irgendwo auf dem Weg durch's Leben muss ich dann auf die \"schiefe Bahn\" geraten sein, sonst w\u00e4re ich weiter Ingenieur geblieben. Aber es gab da diese Sache, dass ich gebeten wurde, mal dieses oder jenes \u00fcber die neuesten Entwicklungen der Software, die ich damals verantwortete, in Fachzeitschriften zu ver\u00f6ffentlichen. Es gab zu meiner \u00dcberraschung f\u00fcr den ersten Artikel sogar erinnerungsm\u00e4\u00dfig 190 DM. Sp\u00e4ter kamen dann Zeitschriften wie \"Markt+Technik\" des gleichnamigen Verlags auf. Und die suchten immer nach Tipps und Tricks.<\/p>\n<p>Da ich seinerzeit Software-Entwicklung auf Mikroprozessoren betrieb, die ersten IBM PCs in die Finger bekam und mit Maschinensprache, Debugger und Assembler auf per Du stand, habe ich immer mal wieder kleine Tricks bei den Zeitschriften eingereicht. Und habe dann gestaunt, dass mir der \"vermeintliche Schei\u00df\" abgenommen wurde und es meist einen 50 Mark-Schein Honorar gab. Ich wurde sozusagen mit nem Fuffi angefixt &#8230;<\/p>\n<h2>Schnell reich und ber\u00fchmt werden &#8230;<\/h2>\n<p>Nachdem es mit Zeitschriftenartikeln lief und es Geld gab, konnte es weiter gehen. Ich hatte mal, um richtig Pascal zu lernen, einen IBM PC\/XT samt Turbo Pascal aus der Firma f\u00fcr ein langes Wochenende entliehen. Als Finger\u00fcbung beschloss ich dann, einen 8085-Disassembler, den ich in selbst geschriebenen BASIC-Fragmenten vorliegen hatte, nach Pascal zu portieren. Nach dem Wochenende lief das Ding und ich dachte \"mach einen Artikel dr\u00fcber, liefere den Quellcode mit und schaue, ob sich das verticken l\u00e4sst\". Ist dann als zweiteilige Artikelreihe in einer Zeitschrift erschienen, und es gab um die 2.000 DM Honorar.<\/p>\n<p>Das war dann wohl der Kipppunkt, nachdem es mit dem Abschluss in Informatik auf absehbare Zeit nichts zu werden schien, kam der Entschluss \"h\u00e4ng das nebenberufliche Zusatzstudium an den Nagel, und\u00a0 schau mal, ob du nicht schnell reich und ber\u00fchmt werden kannst\". Gut, den Beruf des Influencers gab es damals noch nicht &#8211; wir waren so arm, wir hatten nicht mal Internet. YouTube war auch unbekannt, und Video ist auch nicht meine Welt, wie ich als Videotrainer sp\u00e4ter feststellen konnte. Also musste Plan B her, Hemingway, Mann und wie sie alle hie\u00dfen, waren als Buchautoren zumindest ber\u00fchmt geworden. Das muss doch was gehen &#8230;<\/p>\n<p>Gut, literarisch konnte ich nichts rei\u00dfen. Aber ich hatte mir 1987 einen Amstrad PC mit MS-DOS und 20 MByte Festplatte f\u00fcr um die 2.000 DM, sowie einen Epson-Nadeldrucker f\u00fcr ca. 500 DM gekauft. Und der Rechner wurde mit Locomotive Basic ausgeliefert. Damals entstand die Idee: \"Schreib ein Buch \u00fcber dieses Locomotive Basic und finanziere mit der Kohle den neuen PC samt Drucker\".<\/p>\n<p>Die Reaktionen in der Familie und im Bekanntenkreis waren deutlich, als ich mal anmerkte \"Ich schreibe jetzt mal ein Buch\". Die R\u00fcckmeldungen reichten \"Jetzt ist er ganz ausgetickt\" bis \"Oh Gott, die arme Frau, m\u00fcssen wir uns einstellen, die Familie des brotlosen K\u00fcnstlers durchzuf\u00fcttern\".<\/p>\n<p>Hab das Ganze auch irgendwie umgesetzt, dummerweise aber etwas zu lange (so erinnerungsm\u00e4\u00dfig 8 Monate) gebraucht und dann Pech gehabt. Mein Manuskript, welches ich bei Markt+Technik und Data Becker eingereicht hatte, erzeugte zwar die R\u00fcckmeldung \"ist interessant, wollen wir vermutlich haben\", verstaubte dann aber wohl in irgendwelchen Schubladen. Der Markt war, aus meiner heutigen Sicht, bereits tot, als ich das Manuskript eingereicht hatte.<\/p>\n<p>Als ich dann nach mehreren Monaten Rabatz gemacht habe, weil ich definitiv keine Zusage bekam, hie\u00df es \"der Markt ist nicht mehr da\". Ab da war Data Becker f\u00fcr mich als Verlag verbrannt. Markt+Technik hatte immerhin die R\u00fcckmeldung gegeben, ich k\u00f6nnte das Buch auf ein anderes Basic umschreiben. Wollte ich ad hoc aber nicht, und konnte das Manuskript bei Verlag DMV unterbringen.<\/p>\n<p>Mein erstes Buch \"Die Basic2 Toolbox\" erschien wirklich im Jahr 1988 &#8211; 247 Seiten stark, einschlie\u00dflich meines Disassemblers in BASIC. Das Exemplar steht heute noch in meinem B\u00fccherregal &#8211; und nat\u00fcrlich in der Deutsche Nationalbibliothek in Frankfurt.<\/p>\n<p>Nur mit einem Masterplan \"den Kaufpreis f\u00fcr PC und Drucker zu finanzieren\" haute es nicht so richtig hin. Nach ca. einem Jahr hatte ich knapp 2.000 DM an Tantiemen eingenommen, den Kaufpreis f\u00fcr den Drucker musste ich schon \u00fcber diverse Zeitschriftenartikel finanzieren. Aber mit dem neuen PC ging das locker und Schwierigkeiten haben mich noch nie gehindert, Pl\u00e4ne umzusetzen. Und \"hinfallen\" geh\u00f6rt zum Leben, die Kunst ist, einfach einmal \u00f6fters wieder aufzustehen und weiter zu machen.<\/p>\n<p>Also habe ich das Konzept der Basic2 Toolbox f\u00fcr den neu erschienenen Borland Turbo Basic-Compiler, f\u00fcr Microsofts Quick Basic und f\u00fcr Turbo Pascal umgestrickt und einfach weitere B\u00fccher draus gemacht. Die sind dann beim Markt und Technik-Verlag erschienen und brachten etwas mehr Tantiemen. Aber mit der spinnerten Idee, \"schnell reich und ber\u00fchmt zu werden\" hatte es dann doch noch nicht geklappt. Ist so \u00e4hnlich wie bei manchen Musikern gelaufen, die auch oft Jahre erfolglos durch Kneipen tingelten. Also erschien von mir noch ein Buch, und noch ein Buch &#8211; im R\u00fcckblick m\u00fcssen es so (mit \u00dcbersetzungen und korrigierten Neuauflagen) um die 300 St\u00fcck geworden sein. So genau wei\u00df ich es nicht, aber das Regal auf nachfolgendem Bild ist ganz sch\u00f6n voll geworden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.paules-pc-forum.de\/\/images\/interviews\/gborn\/buecherregal.jpg\" alt=\"buecherregal.jpg\" \/><br \/>\nWer schreibt, der bleibt \u2013 oder hat ein volles B\u00fccherregal<\/p>\n<h2>Der Sprung in die Selbst\u00e4ndigkeit<\/h2>\n<p>Im Jahr 1993 war es dann so weit, nachdem ich einerseits so etwas wie eine \"gl\u00e4serne Decke f\u00fcr den Aufstieg ins Management\" bei meinem damaligen Arbeitgeber und aufziehende \"wirtschaftliche Turbulenzen in diesem Unternehmen\" bemerkte (der Spruch eines Vorstandsfahrers \"junger Mann, wenn der Herr xyz unser Chef wird, dann Gnade uns Gott, der geht zum Lachen in den Keller\" ist mir immer noch im Ohr) war klar, Du machst was anderes. Bei Siemens, AEG oder anderen Firmen anheuern war nicht &#8211; ich kannte zu viele Interna und wollte nicht \"vom Regen in die Traufe\" kommen.<\/p>\n<p>Aber ich hatte damals schon einige B\u00fccher nebenberuflich geschrieben &#8211; alles ganz offiziell vom Arbeitgeber als T\u00e4tigkeit genehmigt &#8211; und bei Gehaltsverhandlungen gab es vom Chef immer den Spruch \"Born, Sie brauchen keine Gehalterh\u00f6hung, mit ihren B\u00fcchern verdienen Sie eh mehr als das Taschengeld, was wir zahlen k\u00f6nnen\". Hab nichts dazu gesagt und mir meins bei gedacht.<\/p>\n<p>Tja, und dann fiel mein Entschluss zum Exit, und die Idee \"irgendwas ganz anderes zu machen\" ward geboren. Der spinnerte Ursprungsansatz \"reich und ber\u00fchmt zu werden\", das war mir klar, funktioniert nicht. Aber ich wusste, mit etwas Gl\u00fcck finanziert die Schreibe mein Leben. Ok, als Br\u00fccke wirkte auch das Angebot eines neuen Buchverlags, der mir einen Exklusiv-Vertrag mit j\u00e4hrlichem Garantie-Honorar anbot.<\/p>\n<p>Ich erinnere mich noch an die Entscheidungsfindung, auf einer Standliege auf Mallorca. Unsere zwei kleinen Kinder spielten im Sand und ich fragte meine Frau \"soll ich es machen? Springen oder nicht?\" Die Antwort \"ich will mit 50 keinen frustrierten Mann am K\u00fcchentisch sitzen haben, der seiner Chance nachtrauert\".<\/p>\n<p>Und so kam es, dass ich den vermeintlich sicheren Job als Ingenieur im unteren Management an den Nagel h\u00e4ngte, um als freier IT-Autor zu ackern. Gut, den damaligen Arbeitgeber hat es zwei Jahre nach meinem Abgang zerschlagen &#8211; kann man mal wieder sehen, welche L\u00fccken mein Exit gerissen hat.<\/p>\n<p>F\u00fcr mich war aber ab 1. Oktober 1993 der Start zu einer unglaublichen beruflichen Reise mit irren H\u00f6hen und Tiefen. Da war alles dabei, von \"Frau, pack mal die Koffer, wir greifen morgen nach den Sternen\", bis zu \"ein halbes Jahr keinen roten Heller in der Kasse eingenommen, so langsam musst du dir mal Plan B \u00fcberlegen\". Die Situation \"keinen roten Heller in der Kasse\" war selbst verschuldet &#8211; der Exklusiv-Vertrag war kein Turbo, sondern Klotz am Bein &#8211; ich konnte so viel schreiben wie ich wollte, kam aber nie \u00fcber das Garantie-Honorar hinaus. Also habe ich den Vertrag aufgel\u00f6st, bin ins kalte Wasser gesprungen und durfte wieder f\u00fcr andere Verlage schreiben. Plan B hat funktioniert und nach sechs Monaten war der Turnaround geschafft.<\/p>\n<p>Und es gibt da die Begebenheit, die auch in Erinnerung geblieben ist. Beim Start in die Selbst\u00e4ndigkeit wurde meine Frau von Bekannten mit der verkappten Frage \"Ihr Mann ist immer zuhause, geht der nicht mehr arbeiten?\" angesprochen. Und wenn meine Frau dann meinte \"der ist jetzt Schriftsteller\", kam sofort die Frage \"kann man davon leben?\"<\/p>\n<p>Ich erinnere mich, meine Frau kam irgendwann ganz betreten zu mir, und fragte \"was soll ich denn auf die Frage, ob man von der Schriftstellerei leben kann antworten? Ich traue mich schon gar nicht mehr zu sagen, was Du beruflich machst.\" Ich habe ihr dann den Tipp gegeben, auf die Frage \"kann man davon leben?\" mit einem klaren \"Nein\" zu antworten, und \"aber wir leben sowieso von Luft und Liebe, die Kinder schicken wir alle\u00a0 zwei Tage zur Nachbarschaft, um durchgef\u00fcttert zu werden\" nachzuschie\u00dfen. Ab diesem Tag war Ruhe bez\u00fcglich solcher Nachfragen.<\/p>\n<p>Zur Frage aller Fragen: \"Kann man davon leben?\" formuliere ich es mal so: Es gab ab dem Start immer eine finanzielle R\u00fccklage, um mal zwei Jahre Durststrecke zu \u00fcberstehen. Und die Schreibe hat mich die letzten 30 Jahre finanziert. Ich hatte allerdings immer einen funktionierenden Plan B, und habe mich in den drei Jahrzehnten X Mal neu erfinden m\u00fcssen. Nur reich und ber\u00fchmt, das war ja mal der Ausgangspunkt des Ganzen, bin ich nie geworden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" title=\"Russische Ausgabe des Dateiformatehandbuchs von G\u00fcnter Born\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/zM8HM9k.png\" alt=\"Russische Ausgabe des Dateiformatehandbuchs von G\u00fcnter Born\" \/><br \/>\nRussische Ausgabe des Dateiformatehandbuchs<\/p>\n<p>Allerdings kann ich mit Dankbarkeit auf Jahrzehnte einer unglaublich spannenden Berufst\u00e4tigkeit (auch als IT-Autor), inklusive zahlreicher Anekdoten, zur\u00fcckblicken. Im Blog-Beitrag <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2021\/10\/01\/jubilum-28-jahre-gesamtkunstwerk-gnter-born-ohne-sohn\/\">Jubil\u00e4um: 28 Jahre Gesamtkunstwerk \u00bbG\u00fcnter Born \u2013 ohne Sohn\u00ab<\/a> habe ich beschrieben, wie ich mit der \"Weltpolitik und Boris Jelzin kollidiert bin\" und keine Tantiemen f\u00fcr ein Buch in russischer Sprache bekam, weil Russland nach dem versuchten Putsch sozusagen zahlungsunf\u00e4hig war &#8211; es gab keine Devisen.<\/p>\n<p>Waren schon einige H\u00f6hepunkte dabei. Mein \"Handbuch der Dateiformate\", das erstmals 1990 auf Deutsch erschien, schaffte es bis ins Russische (siehe oben), und sp\u00e4ter schrieb ich das 1.200 Seiten starke Werk in einer englischen Ausgabe. Es wurde 1995 <a href=\"https:\/\/www.amazon.com\/File-Formats-Handbook-Gunter-Born\/dp\/1850321175\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ver\u00f6ffentlicht<\/a> und war ein Standardwerk (die deutsche Ausgabe erreichte f\u00fcnf \u00fcberarbeitete Auflagen).<\/p>\n<p><span id=\"productTitle\" class=\"a-size-extra-large celwidget\" data-csa-c-id=\"cmmmni-vfc106-gkgt2o-b60dl1\" data-cel-widget=\"productTitle\">Der Titel \"<a href=\"https:\/\/borncity.com\/web\/Library\/DOSProgHB.PDF\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Das MS-DOS Programmierhandbuch<\/a>\" (das alle internen BIOS- und API-Aufrufe dokumentiert) hat es nie ins Englische geschafft, aber mein deutsches Buch behandelte in vielen \u00fcberarbeiteten Auflagen MS-DOS 2.x bis MS-DOS 6.x &#8211; und die letzte Auflage (ca. 1.200 Seiten) ist bei Microsoft Press Deutschland erschienen.<\/span><\/p>\n<p>Meine beiden Titel \"<span id=\"productTitle\" class=\"a-size-extra-large celwidget\" data-csa-c-id=\"cmmmni-vfc106-gkgt2o-b60dl1\" data-cel-widget=\"productTitle\"><a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/-\/en\/Guenter-Born\/dp\/1572314249\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Inside the Registry for Microsoft Windows 95<\/a>\" and \"<a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/-\/en\/Guenther-Born\/dp\/1572318244\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Inside the Microsoft Windows 98 Registry<\/a>\" sind bei Microsoft Press USA erschienen (beide Titel wurden zuerst auf Deutsch f\u00fcr Microsoft Press Deutschland geschrieben, sp\u00e4ter schrieb ich sie auf Englisch f\u00fcr Microsoft Press USA).<\/span><\/p>\n<p><span id=\"productTitle\" class=\"a-size-extra-large celwidget\" data-csa-c-id=\"cmmmni-vfc106-gkgt2o-b60dl1\" data-cel-widget=\"productTitle\">Die Windows 95\/98-Registrierungstitel wurden innerhalb der Windows-Entwicklergruppe von Microsoft intensiv genutzt, und eines Tages wurde ich gefragt, ob Teile des Windows 98-Registrierungstitels \"f\u00fcr einen Windows-Entwicklertitel\" verwendet werden d\u00fcrfen. So kam es, dass ich \"Contributing Autor\" des Kapitels zur Windows-Registrierung im Microsoft Press-Titel \"<a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Microsoft-Windows-Resource-Kit-CD-ROM\/dp\/1572316446\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Microsoft Windows 98 Resource Kit<\/a>\" wurde &#8211; da f\u00fchlte ich mich geehrt.<\/span><\/p>\n<p>Das n\u00e4chste Buchprojekt <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/-\/en\/Gunter-Born\/dp\/0735609314\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Microsoft Windows Script Host 2.0: Developer's Guide<\/a> ging allerdings schief. Ich habe eine deutsche Ausgabe dieses Projekts, 1.200 Seiten dick, f\u00fcr MS Press Deutschland geschrieben, die drei \u00fcberarbeitete Auflagen erreicht hat. Mein Versuch, dieses Zeugs auch bei Microsoft Press USA zu ver\u00f6ffentlichen, fiel in eine Zeit, in der Microsoft USA von den Wettbewerbsbeh\u00f6rden gezwungen wurde, eine \"chinesische Mauer\" zwischen der Windows- und Office-Entwicklergruppe zu errichten. Zun\u00e4chst verlangten meine US-Redakteure ein 1.000-seitiges Manuskript &#8211; nachdem ich dieses \"Biest\" auf Englisch fertiggestellt hatte, wechselten die Redakteure, und einer sagte mir, dass sie keine B\u00fccher mit mehr als 600 Seiten mehr ver\u00f6ffentlichen d\u00fcrfen. Also beschlossen wir, das Buch in zwei B\u00e4nde aufzuteilen, beide 500-600 Seiten dick.<\/p>\n<p>Ich habe das Material f\u00fcr den ersten Band neu geschrieben, der als <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/-\/en\/Gunter-Born\/dp\/0735609314\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Microsoft Windows Script Host 2.0: Developer's Guide<\/a> erschien. Aber Band 2 (mit dem spannenderen Material) kam nie auf den Markt. Nach den Erfahrungen mit dem Projekt war ich kl\u00fcger und fragte Microsoft, ob ich das Manuskript f\u00fcr den zweiten Band schreiben sollte. Aber mein n\u00e4chster Redakteur bei U.S. Microsoft Press teilte mir mit, dass das Marketing beschlossen hatte, den Titel nicht zu ver\u00f6ffentlichen. Es blieb also bei dem \"unvollendeten Projekt\". Sp\u00e4ter kam der 11. September und ich beschloss, jeden Versuch, etwas bei Microsoft Press USA zu ver\u00f6ffentlichen, einzustellen und beschr\u00e4nkte meine schriftstellerischen Aktivit\u00e4ten auf Microsoft Press Deutschland und \"Markt + Technik\", sowie Addison Wesley, beides deutsche Zweige von Pearson Education International.<\/p>\n<p>Eine sch\u00f6ne Erinnerung ist auch der Umstand, dass ich meinen Sohn zeitweise mit einbinden\u00a0 konnte. Er wurde mit 11-12 als Beta-Tester f\u00fcr meine Kinder-Computerb\u00fccher eingesetzt \u2013 und ab 14 Jahre durfte er gegen gr\u00f6\u00dferes Taschengeld meine damalige Webseite pflegen. Und dann gab es noch die ber\u00fchmten Buchprojekte, wo ich mit dem Sohnemann Programmiersprachenb\u00fccher verfasst habe. Die \"Erlebnisse und Erfahrungen drum rum\" hatte ich ebenfalls im Blog-Beitrag <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2021\/10\/01\/jubilum-28-jahre-gesamtkunstwerk-gnter-born-ohne-sohn\/\">Jubil\u00e4um: 28 Jahre Gesamtkunstwerk \u00bbG\u00fcnter Born \u2013 ohne Sohn\u00ab<\/a> beschrieben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" title=\"Entwicklerpress-Titel\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/1lJITn7.png\" alt=\"Entwicklerpress-Titel\" \/><\/p>\n<p>Ein Abriss der diversen Erlebnisse und Anekdoten l\u00e4sst sich in den am Artikelende verlinkten Blog-Beitr\u00e4gen nachlesen. Das B\u00fccherschreiben habe ich inzwischen weitgehend aufgegeben.<\/p>\n<p>Es begann damit, dass ich meine Buchverlage verlor &#8211; Rosenmontag 2013 kam eine Mai von Markt+Technik, dass der Mutterkonzern Pearson den Verlag schlie\u00dft. Ich konnte dann zu Microsoft Press Deutschland wechseln und wollte mit einigen B\u00fcchern wieder durchstarten. Ein Windows 8-Buch gab es noch, aber als ich mit den n\u00e4chsten Manuskripten loslegen wollte, hie\u00df es \"warte mal, der Verlag wird geschlossen, Microsoft hat alles, was Microsoft Press betrifft, an O'Reilly ausgelagert\".<\/p>\n<p>Also habe ich mit O'Reilly Deutschland klar gemacht, dass ich die Buchprojekte mit denen mache. Der erfahrene Leser ahnt es schon: Irgendwann hie\u00df es \"der deutsche Verlag wird zu gemacht\". Es gab zwar die M\u00f6glichkeit, mit Buchprojekten zu dPunkt in Heidelberg zu wechseln. Und jemand hatte die Rechte an der Marke \"Markt+Technik\" gekauft, um weiter B\u00fccher zu publizieren.<\/p>\n<p>Aber die Ums\u00e4tze der zu diesen Verlagen \"geretteten\" Buchprojekte waren &#8211; ich nenne es mal \"\u00fcbersichtlich\". Habe mich so ab 2014 darauf eingestellt, \"kleine Br\u00f6tchen\" zu backen, vielleicht mal mit dem am Horizont heraufziehenden \"Windows 10\" wieder \"Gripp unter die Reifen zu bekommen\" und die ebenfalls \u00fcbersichtlichen Einnahmen meines IT-Blogs als \"Beifutter\" zu verwenden.<\/p>\n<p>Sollte aber nicht sein, weil nach meinem <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2015\/04\/22\/update-zum-sport-unfall-step-by-step-zurck-ins-leben\/\">Sportunfall<\/a> in 3.2015 mit inkompletter Querschnittsymptomatik f\u00fcr 18 Monate nichts mehr ging. Ich habe zwar die Querschnittsymptomatik \u00fcberwunden und mache auch wieder Sport. Aber das B\u00fccherschreiben habe ich damals &#8211; bis auf Restprojekte &#8211; aufgegeben. Schreiben an gro\u00dfen Buchprojekten war mir damals nicht mehr m\u00f6glich (und heute wollte ich das &#8211; aus wirtschaftlichen Gr\u00fcnden auch nicht mehr, und sinnvoll ist es im Zeitalter von Software as a service mit monatlichen \u00c4nderungen auch nicht mehr).<\/p>\n<p>Da ich seit Mai 2007 blogge (siehe auch <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2023\/05\/18\/jubelarien-16-jahre-it-blog-20-jahre-blogger-und-30-jahre-freier-autor\/\">Jubel(arien): 16 Jahre IT-Blog, 20 Jahre Blogger und 30 Jahre freier Autor<\/a>), war nach 18 Monaten Arbeitsunf\u00e4higkeit mal wieder Plan B angesagt. Statt auf Erwerbsunf\u00e4higkeitsrente zu setzen, habe ich seit Oktober 2016 daran gearbeitet, meinen IT-Blog hier (sowie das englische Pendant) so weit zum Fliegen zu bringen, dass ich mich damit finanzieren kann. Inzwischen bin ich im Unruhestand und Auslaufmodus &#8211; m\u00f6chte aber versuchen, noch einige Tage weiter zu bloggen.<\/p>\n<p>An dieser Stelle blicke ich dankbar, aber auch staunend, auf eine drei Jahrzehnte w\u00e4hrende unglaubliche berufliche Reise als freier Schriftsteller zur\u00fcck, die ich mir so 1969 als kleiner Lehrling niemals ertr\u00e4umt h\u00e4tte. An dieser Stelle ein gro\u00dfer Dank an meine Leserschaft (B\u00fccher und Blogs). Ohne euch w\u00e4re dies alles nicht m\u00f6glich gewesen. Wie schrieb ich schon mal: Ich habe 1993 \"mein Hobby zum Beruf gemacht und musste seit dem nie wieder arbeiten\". Das sehe ich auch als ein Privileg an, welches mir das Leben gew\u00e4hrt hat.<\/p>\n<p>Ich muss mal schauen, dass ich die kommenden Tage noch ein kleines Gewinnspiel aufsetze, in meiner B\u00fccherkiste gibt es noch einige Exemplare zu Microsoft Office 2021 sowie zu Android.<\/p>\n<p><strong>\u00c4hnliche Artikel:<br \/>\n<\/strong><a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2020\/07\/12\/murejubbel-podcast-mit-gnter-born-als-gast\/\">Lebenslinien: Muurejubbel-Podcast mit G\u00fcnter Born als Gast<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2021\/10\/01\/jubilum-28-jahre-gesamtkunstwerk-gnter-born-ohne-sohn\/\">Jubil\u00e4um: 28 Jahre Gesamtkunstwerk \u00bbG\u00fcnter Born \u2013 ohne Sohn\u00ab<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2022\/10\/01\/jubilum-29-jahre-als-freifliegender-knstler-sind-geschafft\/\">Jubil\u00e4um: 29 Jahre als \"freifliegender\" K\u00fcnstler sind geschafft<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2022\/01\/09\/als-it-saurier-auf-dem-virtuellen-sofa\/\">Als IT-Saurier auf dem virtuellen Sofa<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2023\/05\/18\/jubelarien-16-jahre-it-blog-20-jahre-blogger-und-30-jahre-freier-autor\/\">Jubel(arien): 16 Jahre IT-Blog, 20 Jahre Blogger und 30 Jahre freier Autor<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2022\/05\/08\/15-jahre-borns-it-und-windows-blog-aus-dem-maschinenraum\/\">Aus dem Maschinenraum: 15 Jahre \"Borns IT- und Windows-Blog\"<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2021\/02\/28\/borns-und-blog-insides-feb-2021\/\">Borns- und Blog-Insides (Feb. 2021)<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2019\/12\/31\/ein-danke-ein-rckblick-und-ein-ausblick-auf-2020\/\">Ein Danke, ein R\u00fcckblick und ein Ausblick auf 2020<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2020\/12\/31\/ein-danke-rckblick-2020-wie-geht-es-weiter-in-2021\/\">Ein Danke: R\u00fcckblick 2020, wie geht es weiter in 2021?<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2018\/12\/31\/der-blog-rckblick-2018-und-ausblick-auf-2019\/\">Der Blog: R\u00fcckblick 2018 und Ausblick auf 2019<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2013\/12\/02\/aus-fuer-microsoft-press\/\">Aus f\u00fcr Microsoft Press \u2026.<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2013\/02\/20\/aus-die-maus-fr-mut-und-addison-wesley\/\">Aus die Maus f\u00fcr MuT und Addison Wesley \u2026?<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2015\/04\/27\/aus-fr-oreilly-deutschland\/\">Aus f\u00fcr O'Reilly Deutschland<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2015\/04\/22\/update-zum-sport-unfall-step-by-step-zurck-ins-leben\/\">Update zum Sport-Unfall: Step-by-step, zur\u00fcck in's Leben<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2022\/04\/23\/der-sinclair-zx-spectrum-wird-40\/\">Der Sinclair ZX Spectrum wird 40<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2017\/10\/29\/zeitkapsel-die-ra-des-sinclair-zx81\/\">Zeitkapsel: Die \u00c4ra des Sinclair ZX81<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2021\/09\/17\/zx81-entwickler-sir-clive-sinclair-verstorben\/\">ZX81-Entwickler, Sir Clive Sinclair verstorben<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2011\/04\/25\/der-pc-wird-30\/\">Der PC wird 30 \u2026<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2014\/07\/06\/35-jahre-intel-8088-prozessoreine-persnliche-betrachtung\/\">35 Jahre Intel 8088-Prozessor\u2013eine pers\u00f6nliche Betrachtung<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2021\/08\/12\/vor-40-jahren-ibm-und-microsoft-schaffen-den-ibm-pc-5150\/\">Vor 40 Jahren: IBM und Microsoft schaffen den IBM PC 5150<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2023\/08\/03\/vor-45jahren-der-radio-shack-trs-80-pc-erscheint\/\">Vor 45 Jahren: Der Radio Shack TRS-80 PC erscheint<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2023\/05\/02\/vor-59-jahren-am-1-mai-1964-wird-die-programmiersprache-basic-vorgestellt\/\">Vor 59 Jahren: Am 1. 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