{"id":290548,"date":"2024-01-16T00:08:00","date_gmt":"2024-01-15T23:08:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=290548"},"modified":"2024-01-15T17:10:30","modified_gmt":"2024-01-15T16:10:30","slug":"phishing-alarm-steuerbescheid-rechnung-oder-elster-restbetrag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2024\/01\/16\/phishing-alarm-steuerbescheid-rechnung-oder-elster-restbetrag\/","title":{"rendered":"Phishing-Alarm: Steuerbescheid, Rechnung oder Elster-Restbetrag"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" title=\"Sicherheit (Pexels, allgemeine Nutzung)\" style=\"float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline\" alt=\"Sicherheit (Pexels, allgemeine Nutzung)\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Sicherheit_klein.jpg\" width=\"200\" align=\"left\"\/>Zum Jahreswechsel h\u00e4ufen sich erneut die Phishing-Versuche, die vorgeblich versuchen, im Namen des Finanzamts, der Steuerverwaltung oder des Elster-Portals Benutzer auszutricksen und an Finanzdaten oder Zugangsdaten zu gelangen. Die Phishing-Mails reichen vom angeblichen Steuerbescheid \u00fcber Mitteilungen eines \"Restbetrags bei ELSTER\" bis hin zur Information \u00fcber eine angebliche Rechnung.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>Phishing mit \"Elster-Restbetrag\"<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/f206bdfbfeea4a80bf9085a19715f406\" width=\"1\" height=\"1\"\/>Das Phishing-Radar der Verbraucherzentralen <a href=\"https:\/\/www.verbraucherzentrale.de\/geld-versicherungen\/phishingradar-archiv-71872\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">warnte<\/a> bereits zum 5. Januar vor einer Phishing-Welle unter dem Namen des Steuerportals ELSTER (<strong>EL<\/strong>ektronische <strong>ST<\/strong>euer<strong>ER<\/strong>kl\u00e4rung). Unter dem Betreff \"Letztmalige Aufforderung &#8211; Steuerrestbetrag aus dem Jahre 2022\" wird eine Forderung nach einem vermeintlichen Steuerrestbetrag aus dem Jahre 2022 thematisiert.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" title=\"ELSTER-Phishing-Mail\" alt=\"ELSTER-Phishing-Mail\" src=\"https:\/\/i.postimg.cc\/ZKvMn1gH\/image.png\"\/><br \/>ELSTER-Phishing-Mail<\/p>\n<p>Es wird vorgegaukelt, dass f\u00fcr das Jahr 2022 noch ein offenen Betrag existiert, der von den Finanzbeh\u00f6rden erstattet werden soll. Leider war die Beh\u00f6rde noch nicht in der Lage, die H\u00f6he der Erstattung zu berechnen. Der Empf\u00e4nger der Phishing-Mail wird aber aufgefordert, umgehend aktiv zu werden und \"ein Formular auszuf\u00fcllen\", in dem selbstverst\u00e4ndlich pers\u00f6nliche Angaben vom Empf\u00e4nger erbeten werden. <\/p>\n<p>Das betreffende Formular wird \u00fcber einen Phishing-Link auf einer Phishing-Seite bereitgestellt. Ziel ist es, die pers\u00f6nlichen Informationen des Opfers abzugreifen. Gerade beim Thema Steuern sind viele Menschen unsicher und m\u00f6chten nichts falsch machen. Eine \u00dcberpr\u00fcfung der Absenderadresse der Mail sowie die URL des angegebenen Links zum Formular d\u00fcrften diesen Phishing-Versuch aber auffliegen lassen. <\/p>\n<h2>Das ELSTER-Portal warnt<\/h2>\n<p>Auf dem ELSTER-Portal findet sich unter <a href=\"https:\/\/www.elster.de\/eportal\/infoseite\/sicherheit_(allgemein)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">diesem Link<\/a> eine prominente Warnung vor solchen Phishing-Versuchen. Es hei\u00dft dort, dass \"aktuell\" (was eigentlich immer ist) gef\u00e4lschte E-Mails im Namen der Steuerverwaltung versendet werden. Als Absender wird zum Beispiel ELSTER, das Finanzamt oder das Bundeszentralamt f\u00fcr Steuern (<abbr>BZSt<\/abbr>) vorget\u00e4uscht. <\/p>\n<p>In diesen Phishing-Nachrichten wird der Empf\u00e4nger meist aufgefordert, eine im Anhang befindliche Datei zu \u00f6ffnen, bei der es sich angeblich um einen Steuerbescheid oder eine Rechnung handelt. Auch wenn die Absenderadresse sowie der Inhalt der E-Mail st\u00e4ndig variieren, ist in allen F\u00e4llen das Ziel, per E-Mail an Anmeldedaten sowie Konto- und\/oder Kreditkarteninformationen von Steuerzahlern zu gelangen.<\/p>\n<p>Im ELSTER-Portal wird darauf hingewiesen, dass die Steuerverwaltung grunds\u00e4tzlich nur Benachrichtigungen, aber niemals die eigentlichen Steuerdaten oder Rechnungen in Form eines E-Mail-Anhangs, zusendet. Auch der Link zum angeblichen Formular zeigt dann auf eine URL, die nichts mit dem ELSTER-Portal unter <em>elster.de<\/em> zu tun hat. Das ELSTER-Portal gibt die folgenden Empfehlungen:<\/p>\n<ul>\n<li>\u00d6ffnen Sie niemals Anh\u00e4nge, von denen Sie nicht sicher sind, dass sie aus einer vertrauensw\u00fcrdigen Quelle stammen.  <\/li>\n<li>Die Steuerverwaltung wird in einer E-Mail niemals Informationen, wie die Steuernummer, Kontoverbindungen, Kreditkartennummern, PIN oder die Antwort auf Ihre Sicherheitsabfrage, anfordern.  <\/li>\n<li>Klicken Sie nicht auf einen eingebetteten Link in einer E-Mail, wenn Sie Zweifel daran haben, dass die E-Mail von der Finanzverwaltung stammt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Eine \u00e4hnliche <a href=\"https:\/\/lstn.niedersachsen.de\/steuer\/achtung-betrueger-versenden-e-mails-mit-schadsoftware-im-namen-der-steuerverwaltung-127943.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Warnung<\/a> gibt es vom Landesamt f\u00fcr Steuern Niedersachsen. Allgemein ist zu raten, solche als Phishing eingestufte Mails unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben. Sofort l\u00f6schen w\u00fcrde ich eine solche Nachricht zur Vorsicht nicht (es sei denn, man ist sich anhand der URL sicher, dass es sich um SPAM handelt). Das verhindert, dass eine irrt\u00fcmlich als Spam eingestufte Nachricht irrt\u00fcmlich gel\u00f6scht wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum Jahreswechsel h\u00e4ufen sich erneut die Phishing-Versuche, die vorgeblich versuchen, im Namen des Finanzamts, der Steuerverwaltung oder des Elster-Portals Benutzer auszutricksen und an Finanzdaten oder Zugangsdaten zu gelangen. 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