{"id":290790,"date":"2024-01-23T00:03:00","date_gmt":"2024-01-22T23:03:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=290790"},"modified":"2024-10-04T11:00:17","modified_gmt":"2024-10-04T09:00:17","slug":"microsoft-365-und-die-kostenfalle-bei-add-ons","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2024\/01\/23\/microsoft-365-und-die-kostenfalle-bei-add-ons\/","title":{"rendered":"Microsoft 365 und die Kostenfalle bei Add-Ons"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" style=\"float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline;\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/DNxhm89.jpg\" alt=\"\" align=\"left\" \/>[<a href=\"https:\/\/borncity.com\/win\/2024\/01\/23\/microsoft-365-and-the-add-ons-cost-trap\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">English<\/a>]Es sieht so aus, als ob Microsofts Vertrieb seine Schafe (aka Kunden) sauber einget\u00fctet hat. Alles h\u00fcpft auf die Abo-L\u00f6sung Microsoft 365, um mit dabei zu sein. Und jetzt wird gemolken &#8211; trotz Abonnement gibt es viele Komponenten in Microsoft 365 nur gegen Aufpreis, wie jetzt aufgefallen ist.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>Office 365: Das Alles-Inkusive-Versprechen<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/dd5ec0b3383a4fd5adc016b40072cc33\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/>Ich erinnere mich noch dunkel an die Vorstellung von Microsoft Office 365 (hei\u00dft ja heute Microsoft 365), als keiner so richtig wusste, was man da mit tun sollte. Man konnte sich ja schlie\u00dflich ein Office-Paket kaufen und hatte, je nach Kaufvariante, alles f\u00fcr die Lebenszeit dieser Office-Version an Bord. Bei Office 365 wurde dann geworben, dass man im Abonnement immer die neusten Funktionen bekomme und \"man alles habe, was man ben\u00f6tigt\". De Nutzer musste sich nur f\u00fcr das \"richtige Abonnement\" entscheiden.<\/p>\n<h2>Sorry, leider ist das optional<\/h2>\n<p>Mary Joe Foley hat f\u00fcr <em>Directions on Microsoft<\/em> mal einen Blick auf die aktuelle Situation bei Microsoft 365 geworfen, und kommt im Beitrag <a href=\"https:\/\/www.directionsonmicrosoft.com\/members\/blog\/2024-01-17\/paid-add-ons-microsoft-365-are-multiplying-rapidly-whats-customer-do\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Paid add-ons to Microsoft 365 are multiplying rapidly. What's a customer to do?<\/a> zu einem niederschmetternden Ergebnis. Die Kosten f\u00fcr zus\u00e4tzliche Funktionen, Anwendungen und Lizenzen, die inzwischen nicht mehr in den Basisabonnements von Microsoft 365 E3 und E5 enthalten sind, steigt sprunghaft. In den letzten vier Jahren sind diese Komponenten, f\u00fcr die Unternehmen bzw. Nutzer separat zahlen m\u00fcssen, um mehr als das Vierfache gestiegen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.directionsonmicrosoft.com\/members\/blog\/2024-01-17\/paid-add-ons-microsoft-365-are-multiplying-rapidly-whats-customer-do\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.postimg.cc\/65w1Lf3h\/image.png\" \/><\/a><\/p>\n<p>Foley h\u00e4ngt es in obigem Tweet am Copilot auf, der nicht das einzige Add-on sei, das Microsoft den M365\/O365-Nutzern anbiete. Copilot ist, wie viele andere Features, ein kostenpflichtiges Extra, welches nicht in den Basisabonnements von Microsoft 365 E3 und E5 enthalten ist. Obige Grafik zeigt, dass sich deren Zahl der kostenpflichtigen Microsoft 365-Extras in den letzten vier Jahren mehr als vervierfacht hat. Mary Foley listet in ihrem Beitrag:<\/p>\n<ul>\n<li>Funktionen, die f\u00fcr die Erf\u00fcllung von Sicherheits-, Compliance- und Verwaltungsanforderungen erforderlich sein k\u00f6nnten, wie Defender Vulnerability Management, Priva Privacy Risk Management und Microsoft 365 Cross Tenant User Data Migration;<\/li>\n<li>Premium-Funktionen, die \u00fcber die in den Microsoft 365-Suiten enthaltenen Basisfunktionen hinausgehen, wie Microsoft 365 Copilot, Power BI Premium und Teams Premium;<\/li>\n<li>Lizenzen f\u00fcr Ger\u00e4te und Dienstkonten, die nicht von den Microsoft 365-Suites abgedeckt werden, wie Exchange Online Plan 2 (f\u00fcr gemeinsam genutzte Postf\u00e4cher; Teams Shared Devices<\/li>\n<\/ul>\n<p>als kostenpflichtige Add-ons auf. Im Dezember 2019 war es es noch 14 solcher verf\u00fcgbaren Add-ons, die extra kosteten. Im Dezember 2023 haben die Leite von Directions 61 kostenpflichtige Add-ons gefunden. Man sollte sich das mal leicht auf der Zunge zergehen lassen: Ein Unternehmen bl\u00e4ttert Microsoft bei einem E5-Plan f\u00fcr ein Microsoft 365-Abonnement schlappe 700 US-Dollar pro Jahr und Nutzer auf den Tisch, um die betreffenden Basis-Funktionen nutzen zu d\u00fcrfen. On Top kommen dann noch kostenpflichtige Add-ons f\u00fcr Microsoft 365-Kunden, egal, ob die ein privates Abonnement oder ein Firmenabonnement gebucht haben.<\/p>\n<p>Ich habe die Kosten nicht auf dem Radar, aber Martin Geu\u00df schreibt <a href=\"https:\/\/www.drwindows.de\/news\/kostenfalle-microsoft-365-immer-mehr-komponenten-gibt-es-nur-gegen-aufpreis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a> zum Thema, dass die monatlichen Abonnementpreise pro Nutzer f\u00fcr Microsoft 365 E3 bei 35,70 Euro und E5 bei 57,70 Euro liegen. In diesen Abonnements sind aber viele Funktionen, die man noch als Erweiterung nutzen kann, nicht enthalten. Martin erw\u00e4hnt Teams Premium, das f\u00fcr rund zehn Euro pro Nutzer und Monat angeboten wird und zus\u00e4tzliche Funktionen bietet. \u00c4hnlich geht das Spiel bei Microsoft Copilot, f\u00fcr den Gesch\u00e4ftskunden rund 30 Euro ebenfalls pro Nutzer und Monat hinbl\u00e4ttern m\u00fcssen. Ich hatte im Blog-Beitrag <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2024\/01\/16\/copilot-pro-microsofts-abomodell-fr-seine-produkte\/\">Copilot Pro: Microsofts Abomodell f\u00fcr seine Produkte<\/a> bereits auf diesen Sachverhalt hingewiesen.<\/p>\n<p>Hinzu kommen weitere Kosten, die \u00fcber die Add-ons selbst hinausgehen, so Mary Foley. Bei Sicherheits-Add-Ons nennt Foley ein Beispiel \u00fcber welches niemand spricht: \"Wer soll all diese neuen Sicherheitstools in den Unternehmen der Microsoft-Kunden evaluieren, implementieren und verwalten?\", zitiert sie Michael Cherry, Analyst bei Directions on Microsoft.<\/p>\n<p>\"Microsoft und andere Cloud-Anbieter haben versprochen, dass die Cloud dazu beitragen w\u00fcrde, die IT-Kosten zu senken, nicht nur in Bezug auf Hardware und Software vor Ort, sondern auch im Hinblick auf die Anzahl der IT-Mitarbeiter. Jetzt sieht es so aus, als w\u00fcrde die Cloud erhebliche neue Kosten verursachen, zumindest im Bereich der Sicherheit. Die Hauptkosten werden wahrscheinlich darin bestehen, das Fachwissen zu erwerben, entweder durch Schulungen oder durch Neueinstellungen von Mitarbeitern, die \u00fcber die notwendigen Kenntnisse verf\u00fcgen, um diese Tools effektiv nutzen zu k\u00f6nnen.\" hei\u00dft es in der Zusammenfassung.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Microsoft \u00f6ffentlich behauptet, den Kunden dabei zu helfen, mit weniger mehr zu erreichen, versucht man \u00fcber die kostenpflichtigen Add-Ons den durchschnittlichen Umsatz pro Benutzer maximieren zu k\u00f6nnen. Sieht so aus, als ob Microsoft nun permanent die Finger im Geldbeutel der Nutzer hat, um zus\u00e4tzlich abzukassieren. Oder habe ich da was falsch verstanden &#8211; ich h\u00f6re ja \u00f6fter, das sei alternativlos und au\u00dferdem alles extrem preiswert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[English]Es sieht so aus, als ob Microsofts Vertrieb seine Schafe (aka Kunden) sauber einget\u00fctet hat. 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