{"id":293847,"date":"2024-03-31T00:05:00","date_gmt":"2024-03-30T23:05:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=293847"},"modified":"2024-03-28T02:04:57","modified_gmt":"2024-03-28T01:04:57","slug":"31-mrz-es-ist-mal-wieder-backup-day","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2024\/03\/31\/31-mrz-es-ist-mal-wieder-backup-day\/","title":{"rendered":"31. M&auml;rz: Es ist mal wieder Backup-Day"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Amazon\" style=\"border-left-width: 0px; border-right-width: 0px; border-bottom-width: 0px; float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline; border-top-width: 0px\" border=\"0\" alt=\"Amazon\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/HD01.jpg\" width=\"84\" height=\"66\"\/>Am 31. M\u00e4rz ist jedes Jahr \"World Backup Day\", ein Gedenktag, der von der Backup-Branche und der Technologiebranche auf der ganzen Welt thematisiert wird. Es soll auf die Wichtigkeit des Schutzes von Daten und der Sicherheit von Systemen und Computern hingewiesen werden. Ein Thema, das mit fortschreitender Digitalisierung der Wirtschaft, weltweiter Vernetzung und wachsender Cloud-Nutzung immer mehr an Relevanz gewinnt. Auch 2024 habe ich einige Hinweise aus der Branche zu diesem Tag erhalten.<\/p>\n<p><!--more--><strong> <\/p>\n<h2>Jeder Zweite verzichtet auf Cloud-Backups<\/h2>\n<p><\/strong> <\/p>\n<p>Es gibt den gefl\u00fcgelten Spruch \"Cloud ist lediglich der Computer von jemand anderem\" &#8211; sprich: \"Der Andere soll sich auch um Backups k\u00fcmmern\". So interpretiere ich mal ganz flapsig das Ergebnis einer eco-Umfrage. eco, der Verband der Internetwirtschaft in Euro, hat eine bev\u00f6lkerungsrepr\u00e4sentative Umfrage vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Civey zum Thema Backup durchf\u00fchren lassen. Die Mehrheit der Deutschen verzichtet noch auf Backups in der Cloud und riskiert so den Verlust wertvoller Fotos, Videos und Daten.&nbsp; <\/p>\n<ul>\n<li>Nur jeder Dritte (29,3 Prozent) speichert Smartphone-Inhalte wie Kontakte oder Bilder \u00fcber das Internet. <\/li>\n<li>Apps sozialer Medien, etwa WhatsApp Chats, sichern nur 11,4 Prozent online. <\/li>\n<li>17,9 Prozent sichern Office-Dokumente wie Texte und Tabellen online. Online-Backups ihrer E-Mails erstellen 13,8 Prozent der Deutschen. <\/li>\n<li>Rund jeder und jede Zweite (43 Prozent) verzichtet vollst\u00e4ndig auf Backups in der Cloud.<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u201eF\u00fcr Fotos, Videos, Chats und Dokumente jeder Art \u2013 vom Konzert- bis zum Flugticket \u2013 ist heute das Smartphone der zentrale Speicherort\", sagt Prof. Norbert Pohlmann, eco Vorstand f\u00fcr IT-Sicherheit. \u201eRegelm\u00e4\u00dfige Backups der Smartphone-Inhalte sind unerl\u00e4sslich, damit diese Daten im Falle des Ger\u00e4teverlustes oder eines Cyberangriffs nicht verloren gehen.\" Pohlmann empfiehlt daf\u00fcr Backups \u00fcber das Internet in vertrauensw\u00fcrdige Clouds. <\/p>\n<p>\u201eEinmal eingerichtet, aktualisieren sich Cloud-Backups regelm\u00e4\u00dfig ohne Zutun der Nutzerinnen und Nutzer. Damit wird sichergestellt, dass das Durchf\u00fchren von Backups nicht mehr vergessen wird\", so Pohlmann weiter. \u201eIm Schadensfall kann man dann auf ziemlich aktuelle Daten in der Cloud zugreifen.\" Bevorzugt sollten die Daten bei den Online-Anbietern auch verschl\u00fcsselt abgelegt werden.<\/p>\n<p>Damit die eigenen wertvollen Daten auch im Falle eines Ger\u00e4teverlustes, Defektes oder Cyberangriffs weiterhin sicher zur Verf\u00fcgung stehen, gibt der eco Verband 5 Tipps:<\/p>\n<ul>\n<li>Aktivieren Sie die Cloud-Backups Ihres Smartphones: Richten Sie regelm\u00e4\u00dfige Backups Ihres Smartphones ein. Die Betriebssysteme Android und iOS bringen entsprechende Funktionen schon mit. F\u00fcr iPhone und iPad Nutzerinnen und Nutzer ist es recht einfach, ein gesamtes Ger\u00e4t inklusive aller Daten zu sichern. Google Drive sichert auf Wunsch die Daten der installierten Apps und erweiterte Inhalte wie beispielsweise SMS, diverse Einstellungen, eingerichtete Konten und WLAN-Passw\u00f6rter.<\/li>\n<li>W\u00e4hlen Sie einen Anbieter, der zu Ihnen passt: Es gibt zahlreiche andere Anbieter und Apps, die Ihre Smartphone-Daten in der Cloud sichern. Chat-Programme wie WhatsApp bieten auch entsprechende Funktionen. Fotos sichern Sie etwa in Amazon Photos und Dokumente in Microsoft OneDrive. Wem jedoch eine Speicherung in Deutschland nach Ma\u00dfgaben der DSGVO (Datenschutzgrundverordung) wichtig ist, der sollte auf deutsche Anbieter setzen wie Strato, Hetzner, IONOS oder spezialisierte Anbieter wie Filen. Viele Anbieter bieten die M\u00f6glichkeit, die Bilder und Videos verschl\u00fcsselt abzuspeichern.<\/li>\n<li>Synchronisierung und automatische Backups aktivieren: Stellen Sie sicher, dass Sie auf Ihrem Mobilger\u00e4t die automatische Synchronisierung und Sicherung des Cloud-Dienstes aktiviert haben. Dadurch werden Ihre Fotos, Dokumente und alle anderen Daten regelm\u00e4\u00dfig in die Cloud hochgeladen, ohne dass Sie daran denken m\u00fcssen. Im Falle einer Datenwiederherstellung k\u00f6nnen Sie dann auf recht aktuelle Daten zugreifen.<\/li>\n<li>Sicherheit und Datenschutz im Auge behalten: Aktivieren Sie zus\u00e4tzliche Sicherheitsma\u00dfnahmen wie die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA), um Ihr Nutzerkonto bei Ihrem Cloud-Anbieter zu sch\u00fctzen. \u00dcberpr\u00fcfen Sie die Datenschutzeinstellungen und entscheiden Sie, welche Fotos f\u00fcr andere sichtbar sein sollen. Bedenken Sie, dass viele Cloud-Anbieter Ihre hochgeladenen Bilder automatisch scannen \u2013 nicht in jedem Land sind alle Bilder rechtlich gleich bewertet.<\/li>\n<li>Regelm\u00e4\u00dfige lokale Sicherungskopien erstellen: Wenn Sie sich nicht auf die Cloud als einzigen Speicherort f\u00fcr Ihre Daten verlassen wollen, dann erstellen Sie regelm\u00e4\u00dfig physische Sicherungskopien, etwa auf externen Festplatten. Mit regelm\u00e4\u00dfigen Cloud-Backups und zus\u00e4tzlichen lokalen Sicherungskopien auf einer Festplatte oder Notebooks haben Sie Ihre Daten maximal gesch\u00fctzt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ob man wirklich seine Ger\u00e4tedaten in der Cloud sichert &#8211; typischerweise hei\u00dft das ja Apple oder Google &#8211; muss jeder selbst beantworten. Wird ein Cloud-Konto durch den Anbieter gesperrt, ist es \"Essig\" mit dem feinen Backup (siehe <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2024\/03\/24\/kontensperren-apple-google-microsoft-die-schmutzigen-drei\/\">Kontensperren: Apple, Google, Microsoft \u2013 die schmutzigen Drei<\/a>). Ich hatte ja im Januar 2024 im Blog-Beitrag <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2024\/01\/14\/backup-im-privatbereich-welche-strategien-verfolgt-ihr-so\/\">Backup im Privatbereich: Welche Strategien verfolgt ihr so?<\/a> mal rund gefragt, welche Backup-Strategien von der Leserschaft verfolgt werden. <strong><\/strong><\/p>\n<h2>Backup-L\u00f6sungen von Cloud-Anbietern eingehend pr\u00fcfen<\/h2>\n<p>Marcus Busch, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Leaseweb Deutschland, geht auf die Backup-L\u00f6sungen von Cloud-Anbietern ein. Dazu meint er: \"Egal wo sich gesch\u00e4ftskritische Daten und Workloads befinden \u2013 sie m\u00fcssen entsprechend gesch\u00fctzt werden, um einen kontinuierlichen Betrieb sicherzustellen. Im Rahmen der g\u00e4ngigen 3-2-1-Backup-Regel, die von den meisten Unternehmen genutzt wird, werden immer mehr Backups in der Cloud gespeichert. <\/p>\n<p>Damit die Wiederherstellung im Fall der F\u00e4lle auch gelingt, sollten Unternehmen genau auf die Qualit\u00e4t ihres Cloud-Anbieters achten. Denn Backup-L\u00f6sungen k\u00f6nnen je nach Anbieter stark variieren. Unternehmen m\u00fcssen darauf achten, sich f\u00fcr einen vertrauensw\u00fcrdigen Cloud-Hosting-Anbieter zu entscheiden, der umfassendes Fachwissen, 24\/7-Support und robuste Disaster-Recovery-L\u00f6sungen bietet. Der Anbieter muss alle notwendigen Vorkehrungen treffen, um sicherzustellen, dass Daten und Backups ihrer Kunden rund um die Uhr verf\u00fcgbar sind. Dazu geh\u00f6rt beispielsweise die Verf\u00fcgbarkeit von Notdiensten bei potenziellen Stromausf\u00e4llen. Es sollten Vereinbarungen mit Energieversorgern f\u00fcr redundante Energieanschl\u00fcsse getroffen werden, die von verschiedenen Standorten in die Rechenzentren f\u00fchren. Redundante Internetverbindungen und eine Vereinbarung mit den \u00f6rtlichen Beh\u00f6rden f\u00fcr Evakuierungsarbeiten k\u00f6nnen m\u00f6gliche Sch\u00e4den an wichtigen Kabeln reduzieren.  <\/p>\n<p>Im Falle einer Katastrophe ist es auch wichtig zu bedenken, dass ein proaktiver Backup-Plan zur Gew\u00e4hrleistung der Gesch\u00e4ftskontinuit\u00e4t immer mehrere Variablen hat, die ber\u00fccksichtigt werden m\u00fcssen. Die richtigen Anbieter und Produkte vor Ort zu haben, hilft sicherzustellen, dass diese Komponenten im Katastrophenfall zusammenarbeiten.\" <\/p>\n<p>Und Sicherheitsanbieter Tenable weist darauf hin, dass es beim Thema Datensicherung wohl auch um die schnelle Wiederherstellung geht, wenn etwas schiefgeht \u2013 sei es ein Ger\u00e4teausfall, menschliches Versagen oder eine Manipulation durch Dritte, wie etwa Ransomware. Doch Backup ist nicht gleich Backup und es geht nicht nur darum, eine Checkliste abzuhaken. Unternehmen sollten sich am World Backup Day einen Moment Zeit nehmen, dar\u00fcber nachzudenken, warum sie ihre Daten sichern und wie sie das tun.<\/p>\n<p>Ransomware-Banden haben ihre Taktiken weiterentwickelt und sind mitunter in der Lage, auch gesicherte Daten zu kompromittieren. Indem Unternehmen Backups verschl\u00fcsseln, k\u00f6nnen sie die Auswirkungen von Ransomware auf diese Daten begrenzen \u2013 obwohl Bedrohungsakteure sie immer noch abgreifen k\u00f6nnten. Daher sollten Unternehmen sich auch Gedanken dar\u00fcber machen, wie sie Kodierungsschl\u00fcssel managen. Third-Party-Angebote stellen hier eine gangbare Option dar. <\/p>\n<p>Das Risiko zu verteilen und Backups auf einem anderen als dem Backup-Server-Betriebssystem zu speichern, ist ebenfalls ratsam. All diese Ma\u00dfnahmen tragen dazu bei, die Auswirkungen eines Ransomware-Angriffs zu begrenzen. Die beste Offensive ist jedoch eine solide Defensive: Wenn Unternehmen also \u00fcber ihre Backup-Strategie nachdenken, sollten sie sich auch mit ihrem individuellen Risikoprofil auseinandersetzen, Schwachstellen identifizieren und deren Behebung zu priorisieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 31. M\u00e4rz ist jedes Jahr \"World Backup Day\", ein Gedenktag, der von der Backup-Branche und der Technologiebranche auf der ganzen Welt thematisiert wird. 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