{"id":296617,"date":"2024-06-26T00:03:00","date_gmt":"2024-06-25T22:03:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=296617"},"modified":"2024-06-24T23:02:21","modified_gmt":"2024-06-24T21:02:21","slug":"datensicherheit-in-microsoft-365","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2024\/06\/26\/datensicherheit-in-microsoft-365\/","title":{"rendered":"Datensicherheit in Microsoft 365"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Amazon\" style=\"border-left-width: 0px; border-right-width: 0px; border-bottom-width: 0px; float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline; border-top-width: 0px\" border=\"0\" alt=\"Amazon\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/HD01.jpg\" width=\"84\" height=\"66\"\/>[English]In Unternehmen wird Microsoft 365 wegen seiner Skalierbarkeit und Redundanz eingesetzt. So lassen sich St\u00f6rungen durch Naturereignisse und mechanische Ausf\u00e4lle St\u00f6rungen vermeiden. Aber das Hosten von Daten in der Cloud ist mit gewissen Risiken verbunden. Anwenderverursachte absichtliche oder versehentliche Datenverluste sind nach wie vor ein Problem f\u00fcr Unternehmen. Es ist noch immer m\u00f6glich, Daten in Cloud-Anwendungen unwiederbringlich zu l\u00f6schen. Deshalb ist es ratsam, \u00fcber zus\u00e4tzliche Instrumente oder -dienste nachzudenken, wenn es um die Datensicherheit geht.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die Ausfallzeiten bei Microsoft 365 basierten Applikationen sind sp\u00fcrbar verringert, da die Anwendungen auf hochverf\u00fcgbare Architekturen sowie verschiedene Regionen verteilt sind. Daher wird die cloudbasierte Produktivit\u00e4tsplattform von Microsoft bei Unternehmen jeglicher Gr\u00f6\u00dfe und Branche mittlerweile breit eingesetzt. Doch auch Microsoft st\u00f6\u00dft an Grenzen, was den Schutz des laufenden Gesch\u00e4fts vor menschlichem Versagen betrifft. Denn die Plattform unterscheidet nicht zwischen einem Mitarbeiter, der bewusst b\u00f6swillig wichtige Dateien l\u00f6scht, und jenem, der f\u00fcr den Gesch\u00e4ftsablauf irrelevant gewordene Dateien entsorgt. <\/p>\n<h2>Versehen verursachen massive Probleme<\/h2>\n<p>Neben Hardware- und Systemfehlfunktionen ist menschliches Fehlverhalten beunruhigend h\u00e4ufig f\u00fcr den Verlust von Unternehmensdaten verantwortlich, schreibt der Anbieter Barracuda in einer Mitteilung. Rund ein Drittel der Datenverluste passieren durch menschliche Fehler. Die Art und Weise, wie sie zustande kommen, ist dabei vielf\u00e4ltig und deswegen schwer in den Griff zu kriegen: <\/p>\n<ul>\n<li>L\u00f6scht ein Nutzer unbeabsichtigt eine E-Mail, eine Datei, eine Aufzeichnung oder sogar ein komplettes Postfach, folgt Microsoft 365 klar dieser Anweisung und zieht das menschliche Versehen nicht ins Kalk\u00fcl. <\/li>\n<li>Gel\u00f6schte oder erpresserisch unzug\u00e4nglich gemachte Daten und E-Mails, die entweder durch eine Attacke auf das Netzwerk, Ransomware-infizierte Hardware oder einen ver\u00e4rgerten Mitarbeiter vernichtet wurden, k\u00f6nnen nicht mehr zug\u00e4nglich gemacht werden oder sind endg\u00fcltig verschwunden. <\/li>\n<li>Ein Mitarbeiter-Account mit gesch\u00e4ftskritischen Daten ist aus dem System verschwunden beziehungsweise wurde gel\u00f6scht, obwohl er wichtige Daten beinhaltet. Ohne eine M\u00f6glichkeit, den gel\u00f6schten Account wiederherzustellen, bleiben alle darin gespeicherten Daten f\u00fcr immer verloren. <\/li>\n<\/ul>\n<p>SaaS-L\u00f6sungen sind perfekt f\u00fcr eine gemeinschaftliche Dokumentenbearbeitung, insbesondere wenn die Teams von verteilten Orten aus arbeiten. Aber \u00e4ltere Dokumentenversionen sind nach einer gewissen Zeitspanne nicht mehr verf\u00fcgbar. Und schlie\u00dflich gibt es auch Synchronisierungs- beziehungsweise Administrationsfehler von IT-Teams, die Dateien korrumpieren k\u00f6nnen, wenn sie zwischen on- und off-Premises verschoben werden.&nbsp;&nbsp;&nbsp; <\/p>\n<h2>Schutz vor versehentlicher L\u00f6schung<\/h2>\n<\/p>\n<p>Microsoft 365 bietet Nutzern durchaus einen gewissen Schutz vor Datenverlusten, der ist allerdings auf ein Basis-Niveau begrenzt und wiegt deshalb viele Nutzer in der tr\u00fcgerischen Sicherheit, ihre Daten seien ausreichend gesch\u00fctzt. Denn die M\u00f6glichkeiten einer Wiederherstellung mit dem Basis-Level sind in Wirklichkeit begrenzt. So bleiben beispielsweise in Exchange online individuelle E-Mails, die gel\u00f6scht wurden, standardm\u00e4\u00dfig 30 Tage im Ordner \u201eGel\u00f6schte Elemente\". Weitere 14 Tage werden die gel\u00f6schten Daten aufgrund eines zus\u00e4tzlichen Schutz-Levels aufgehoben. Danach sind sie endg\u00fcltig verloren.&nbsp; <\/p>\n<p>Unternehmen und Organisationen, die eine Cloud-L\u00f6sung f\u00fcr ihre gesch\u00e4ftlichen Aktivit\u00e4ten in Betracht ziehen, sollten immer auch an eine zus\u00e4tzliche Unterst\u00fctzung f\u00fcr eine sichere Datenspeicherung denken. Und das sowohl bei der Risikominimierung irrt\u00fcmlich oder b\u00f6sartig hervorgerufener Datenverluste als auch bei der E-Mail- und Datenaufbewahrung, nachdem Mitarbeiter das Unternehmen verlassen haben.  <\/p>\n<h2>Zeitintensives Recovery<\/h2>\n<\/p>\n<p>Dateien in Microsoft 365 und OneDrive for Business werden \u00fcber redundante Server repliziert. Die Wiederherstellung irrt\u00fcmlich gel\u00f6schter Dateien ist \u2013 selbst, wenn dies m\u00f6glich ist &#8211; sehr zeitaufw\u00e4ndig. Wenn die Dateien nicht in den Website-Sammlungen vorhanden sind, muss der Microsoft-Support sie manuell rekonstruieren \u2013 und das kann dann schon mal sechs bis zehn Tage in Anspruch nehmen. Es lohnt sich, effektivere Wege in Betracht zu ziehen, um Kontrolle \u00fcber den Datenwiederherstellungsprozess zu haben. Das geht mit Cloud-to-Cloud-Backup-Technologien von Drittanbietern, die eine einfache Einrichtung und automatische Backup-Prozesse bieten, die es dem Administrator erm\u00f6glichen, verlorene, versehentlich gel\u00f6schte und besch\u00e4digte Daten sofort wieder in der Microsoft-Anwendung wiederherzustellen, aus der sie stammen. <\/p>\n<p>Cloud-Plattformen und Dienste bieten zwar eine breite Palette an wirklich bahnbrechenden Vorteilen, allerdings entlassen sie die Anwender nicht aus deren Verantwortung, selbst f\u00fcr den Schutz ihre Mails und Daten zu sorgen \u2013 Stichwort Shared Responsibility. Public-Cloud-Provider arbeiten dar\u00fcber hinaus mit verschiedenen SaaS- und Softwareanbietern zusammen, um sicherzustellen, dass die verf\u00fcgbaren Datenschutz- und Sicherheitsl\u00f6sungen auf ihren Plattformen ordnungsgem\u00e4\u00df funktionieren. In den Nutzungsbedingungen von Microsoft 365 wird sogar ausdr\u00fccklich empfohlen, einen Sicherungsdienst eines Drittanbieters zu verwenden. In einigen F\u00e4llen arbeiten die Microsoft-Ingenieure w\u00e4hrend der Entwicklung einer Cloud-to-Cloud-Backup-L\u00f6sung mit den Sicherheitsanbietern zusammen, um sicherzustellen, dass die L\u00f6sung eng integriert ist und die besten Funktionen bietet.  <\/p>\n<h2>Am lokalen Backup f\u00fchrt kein Weg vorbei<\/h2>\n<\/p>\n<p>Barracuda schreibt, dass f\u00fcr Unternehmen, die auf ihre Datensicherheit und Gesch\u00e4ftskontinuit\u00e4t Wert legen, auch in Zukunft kein Weg an einem lokalen Backup vorbeif\u00fchrt. Eine lokale Backup-Appliance sorgt f\u00fcr schnelles und bequemes Recovery f\u00fcr Alltagsf\u00e4lle: Einzelne Daten und Ordner, die versehentlich gel\u00f6scht oder \u00fcberschrieben wurden, lassen sich mit heutigen Appliances innerhalb von wenigen Minuten wiederherstellen. Ein solcher Recovery-Job kann selbst von unge\u00fcbten Administratoren mit wenigen Mausklicks durchgef\u00fchrt werden. Das Cloud-Backup kommt erst ins Spiel, wenn Prim\u00e4rdaten und lokale Backup-Daten gleichzeitig verloren gehen, also im \u201eDesaster\"-Fall. Unternehmen erhalten eine externe (Air Gapped) DR-Kopie ihrer Daten. <\/p>\n<p>Die Frage, die sich stellt: Wie k\u00f6nnen Unternehmen sicherstellen, dass relevante Daten zug\u00e4nglich bleiben, wiederherstellbar und dauerhaft gesch\u00fctzt sind? Mit einem automatisierten Backup-Service k\u00f6nnen IT-Abteilungen gegen\u00fcber manuell durchgef\u00fchrten Backups sehr viel Zeit sparen. Zudem werden Out-of-Date-Backups vermieden.  <\/p>\n<p>Einige Services beinhalten On-demand-Backups sowie Backup-Zeitpl\u00e4ne, so dass IT-Teams mit weniger Druck viel entspannter arbeiten k\u00f6nnen. Gesch\u00e4ftsaktivit\u00e4ten m\u00fcssen mit den jeweiligen gesetzlichen Anforderungen unbedingt konform bleiben. Die Daten m\u00fcssen einfach und schnell verf\u00fcgbar sein. S\u00e4mtliche Daten in Microsoft 365 sollten sich \u00fcber eine Internetverbindung von jedem Ort wiederauffinden lassen. Die Wiederherstellung sollte flexibel sein und Point-in-Time-Recovery f\u00fcr den urspr\u00fcnglichen Account oder vom Administrator-Account aus erlauben. Indem eine L\u00f6sung implementiert wird, die fr\u00fchere Dokumentenversionen wiederherstellt, lassen sich Irrt\u00fcmer schadenfrei beheben. F\u00fcr den Fall eines Angriffs m\u00fcssen Organisationen Vertrauen in die Sicherheit ihrer Daten haben. Deshalb sollten ruhende und bewegte Daten immer verschl\u00fcsselt sein.  <\/p>\n<p>Unternehmen sollten au\u00dferdem Technologien mit Multi-Faktor-Authentifizierung sowie eine Aufgaben-basierte Administration in Betracht ziehen, um Cyber-Attacken ins Leere laufen zu lassen. Einige Hersteller von Backup-L\u00f6sungen beginnen zudem, g\u00e4ngige Cloud-Speicher in ihre L\u00f6sungen zu integrieren. IT-Administratoren k\u00f6nnen so zum Beispiel Microsoft-365-Umgebungen \u00fcber eine sichere Verbindung direkt zum Cloud-Backup sichern und unabh\u00e4ngig von Microsoft verlorengegangene Daten wieder zug\u00e4nglich machen. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie dann auch f\u00fcr diese Dateien eine Revisions-Historie besitzen. <\/p>\n<p>Unternehmen entscheiden sich immer mehr f\u00fcr den Cloud\u2013Anbieter, da diese die Daten ihrer Kunden f\u00fcr den Fall von Anwendungsausfallzeiten sch\u00fctzen. Aber sie k\u00f6nnen ihre Kunden nicht vor deren eigenem Fehlverhalten sch\u00fctzen. Wenn Anwendungsdaten, sei es versehentlich oder mutwillig, ver\u00e4ndert werden, k\u00f6nnen die \u00fcberschriebenen Daten f\u00fcr immer verloren sein. Deshalb sind Unternehmen sehr gut beraten, wenn sie mit der gleichen Sorgfalt ihre Daten in der Cloud sch\u00fctzen wie sie dies mit den lokal gespeicherten Daten tun, meint Barracuda. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[English]In Unternehmen wird Microsoft 365 wegen seiner Skalierbarkeit und Redundanz eingesetzt. So lassen sich St\u00f6rungen durch Naturereignisse und mechanische Ausf\u00e4lle St\u00f6rungen vermeiden. Aber das Hosten von Daten in der Cloud ist mit gewissen Risiken verbunden. 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