{"id":307052,"date":"2024-12-14T11:42:17","date_gmt":"2024-12-14T10:42:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=307052"},"modified":"2024-12-14T20:28:22","modified_gmt":"2024-12-14T19:28:22","slug":"badbox-bsi-warnt-vor-malware-auf-iot-geraeten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2024\/12\/14\/badbox-bsi-warnt-vor-malware-auf-iot-geraeten\/","title":{"rendered":"BadBox: BSI warnt vor Malware auf IoT-Ger\u00e4ten"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" style=\"float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline;\" title=\"Stop - Pixabay\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Stop01.jpg\" alt=\"Stop - Pixabay\" align=\"left\" \/>IoT-Ger\u00e4te im Privatumfeld wie digitale Bilderrahmen oder Mediaplayer, die mit dem Internet verbunden werden, k\u00f6nnen mit Schadsoftware infiziert werden und sind daher immer h\u00e4ufiger Ziel von Cyberkriminellen. Das Bundesamt f\u00fcr Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat in einer Aktion die Kommunikation zwischen der Schadsoftware BadBox und den Cyberkriminellen auf\u00a0bis zu 30.000 solcher Ger\u00e4te in Deutschland unterbunden<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>Risiko infizierte IoT-Ger\u00e4te<\/h2>\n<p>Das Bundesamt f\u00fcr Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wies in einer Pressemitteilung auf vorinstallierte Schadsoftware auf IoT-Ger\u00e4ten hin. Beispiele f\u00fcr solche IoT-Ger\u00e4te im Privatumfeld k\u00f6nnen digitale Bilderrahmen oder Mediaplayer sein, die mit dem Internet verbunden werden. Derartige Ger\u00e4te k\u00f6nnen mit Schadsoftware infiziert werden und sind daher immer h\u00e4ufiger Ziel von Cyberkriminellen. Manche Ger\u00e4te werden bereits mit Schadsoftware ausgeliefert.<\/p>\n<h2>Die BadBox-Malware<\/h2>\n<p>Das Bundesamt f\u00fcr Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ist auf eine Schadsoftware namens <a href=\"https:\/\/www.bsi.bund.de\/DE\/Themen\/Verbraucherinnen-und-Verbraucher\/Cyber-Sicherheitslage\/Methoden-der-Cyber-Kriminalitaet\/Botnetze\/Steckbriefe-aktueller-Botnetze\/Steckbriefe\/BADBOX\/badbox_node.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BadBox<\/a> gesto\u00dfen, die auf solchen IoT-Ger\u00e4ten vorinstalliert war. Allen Ger\u00e4ten war gemein, dass sie mit veralteten Android-Versionen betrieben werden und mit vorinstallierter Schadsoftware ausgeliefert wurden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/x.com\/Dennis_Kipker\/status\/1867170417934270576\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone\" title=\"BadBox: Malware auf IoT-Ger\u00e4ten\" src=\"https:\/\/i.postimg.cc\/nz3vtkVw\/image.png\" alt=\"BadBox: Malware auf IoT-Ger\u00e4ten\" width=\"591\" height=\"758\" \/><\/a><\/p>\n<p>Obiger <a href=\"https:\/\/x.com\/Dennis_Kipker\/status\/1867170417934270576\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tweet<\/a> und der Artikel <a href=\"https:\/\/www.bsi.bund.de\/DE\/Service-Navi\/Presse\/Pressemitteilungen\/Presse2024\/241212_Badbox_Sinkholing.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BSI weist auf vorinstallierte Schadsoftware auf IoT-Ger\u00e4ten hin<\/a> greifen das Thema ebenfalls auf.<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.bsi.bund.de\/DE\/Themen\/Verbraucherinnen-und-Verbraucher\/Cyber-Sicherheitslage\/Methoden-der-Cyber-Kriminalitaet\/Botnetze\/Steckbriefe-aktueller-Botnetze\/Steckbriefe\/BADBOX\/badbox_node.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BadBox<\/a> ist in der Lage, unbemerkt Accounts f\u00fcr E-Mail- und Messenger-Dienste zu erstellen, \u00fcber die anschlie\u00dfend Fake-News verbreitet werden k\u00f6nnen. Weiterhin kann<\/li>\n<li>BadBox Werbebetrug (Ad-Fraud) durchf\u00fchren, indem es im Hintergrund Webseiten ansteuert.<\/li>\n<li>Dar\u00fcber hinaus kann die Schadsoftware als Residental-Proxy-Service fungieren. Dabei stellt sie die Internetverbindung der Nutzerinnen und Nutzer unbekannten Dritten zur Verf\u00fcgung, die diese dann f\u00fcr kriminelle Aktivit\u00e4ten (Cyberangriffe, Verbreitung illegaler Inhalte) nutzen k\u00f6nnen. Dadurch kann die IP-Adresse der Betroffenen in Zusammenhang mit Straftaten gebracht werden.<\/li>\n<li>Dar\u00fcber hinaus kann BadBox weitere Schadsoftware nachladen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Also eine vielseitige Malware mit umfangreichen Funktionen, die auf bis zu 30.000 solcher IoT-Ger\u00e4te in Deutschland vorhanden war und mit den entsprechenden C&amp;C-Servern kommunizierte.<\/p>\n<h2>Operation BadBox zur Abschaltung<\/h2>\n<p>Das BSI leitet derzeit &#8211; im Rahmen einer Sinkholing-Ma\u00dfnahme (<a href=\"https:\/\/www.bsi.bund.de\/DE\/Themen\/Verbraucherinnen-und-Verbraucher\/Cyber-Sicherheitslage\/Methoden-der-Cyber-Kriminalitaet\/Botnetze\/Fragen-und-Antworten\/fragen-und-antworten_node.html#PM121224\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">siehe auch<\/a>) nach \u00a7 7c BSI-Gesetz (BSIG) &#8211; die Kommunikation betroffener Ger\u00e4te mit den Kontrollservern der T\u00e4ter um. Dies betrifft Provider, die \u00fcber 100.000 Kundinnen und Kunden haben. F\u00fcr diese Ger\u00e4te besteht keine akute Gefahr mehr, solange das BSI die Sinkholing-Ma\u00dfnahme aufrechterh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich besteht aber f\u00fcr alle IT-Produkte mit veralteten Firmware-Versionen das Risiko, dass sie f\u00fcr Schadsoftware anf\u00e4llig sind. Dies betrifft somit neben den bei der BSI-Ma\u00dfnahme auff\u00e4llig gewordenen Bilderrahmen und Mediaplayern auch zahlreiche weitere Produktklassen. Internationale Berichte legen nahe, dass auch Smartphones und Tablets zu infizierten Ger\u00e4ten geh\u00f6ren k\u00f6nnen. Das BSI geht daher von einer sehr hohen Dunkelziffer aus und ruft dazu auf, entsprechende Ger\u00e4te vom Internet zu trennen oder nicht weiter zu benutzen.<\/p>\n<p>Verbraucherinnen und Verbraucher, deren Ger\u00e4te als infiziert identifiziert werden k\u00f6nnen, werden anhand ihrer IP-Adresse in der Regel von ihren Telekommunikationsanbietern \u00fcber den Verdacht einer bestehenden Schadsoftware-Infektion in ihrem Netzwerk informiert. Der genaue Inhalt dieser Information kann sich je nach Provider unterscheiden.<\/p>\n<p>Da es sich im konkreten Fall um oftmals baugleiche Produkte handelt, die jedoch unter unterschiedlichen Namen und Bezeichnungen vertrieben werden, kann durch das BSI keine Produktnennung erfolgen. Das BSI bittet jedoch darum, diese Informationen ernst zu nehmen und alle internetf\u00e4higen Produkte im jeweiligen Netzwerk zu \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p>Ein betroffenes Ger\u00e4t sollte umgehend vom Internet getrennt werden. Auch Verbraucherinnen und Verbraucher, die nicht unmittelbar informiert werden, sollten ihre Ger\u00e4te \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p>Viele Fragen rund um das Thema Sinkholing und die Informationen durch die Provider beantwortet das BSI hier: <a href=\"https:\/\/www.bsi.bund.de\/DE\/Themen\/Verbraucherinnen-und-Verbraucher\/Cyber-Sicherheitslage\/Methoden-der-Cyber-Kriminalitaet\/Botnetze\/Fragen-und-Antworten\/fragen-und-antworten_node.html#PM121224\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fragen und Antworten zu Botnetzen<\/a>.<\/p>\n<p>Das BSI empfiehlt zudem, vor dem Kauf entsprechender Produkte, die Sicherheitseigenschaften des Ger\u00e4ts zu \u00fcberpr\u00fcfen. Empfehlenswert ist ein offizieller Hersteller-Support, eine aktuelle Version des jeweiligen Betriebssystems oder ein Blick auf die Seriosit\u00e4t des Herstellers. Weitere Tipps dazu h\u00e4lt das BSI unter <a class=\"RichTextIntLink NavNode\" title=\"Smarthome sicher einrichten\" href=\"https:\/\/www.bsi.bund.de\/DE\/Themen\/Verbraucherinnen-und-Verbraucher\/Informationen-und-Empfehlungen\/Internet-der-Dinge-Smart-leben\/Smart-Home\/smart-home_node.html\">Smarthome \u2013 den Wohnraum sicher vernetzen<\/a>\u00a0bereit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>IoT-Ger\u00e4te im Privatumfeld wie digitale Bilderrahmen oder Mediaplayer, die mit dem Internet verbunden werden, k\u00f6nnen mit Schadsoftware infiziert werden und sind daher immer h\u00e4ufiger Ziel von Cyberkriminellen. 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