{"id":307183,"date":"2024-12-26T00:06:53","date_gmt":"2024-12-25T23:06:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=307183"},"modified":"2025-01-02T12:43:32","modified_gmt":"2025-01-02T11:43:32","slug":"weihnachtsgeschichte-abenteuer-im-stromwechselland-und-mehr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2024\/12\/26\/weihnachtsgeschichte-abenteuer-im-stromwechselland-und-mehr\/","title":{"rendered":"Weihnachtsgeschichten: Abenteuer im \"Stromwechselland\""},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"\" style=\"float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline;\" title=\"Stop - Pixabay\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Stop01.jpg\" alt=\"Stop - Pixabay\" width=\"160\" height=\"160\" align=\"left\" \/>In Deutschland k\u00f6nnen Privat- und Gesch\u00e4ftskunden den Anbieter f\u00fcr Strom (und Gas) wechseln, um ggf. in g\u00fcnstigere Tarife zu gelangen. Das Ganze ist schon viele Jahre machbar, aber Wechselwillige werden gelegentlich ganz sch\u00f6n strapaziert, weil die Anbieter ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben. Heute eine kleine Weihnachtsgeschichte \u00fcber Abenteuer im \"Stromwechselland\" &#8211; einige selbst erlebt, andere wurden mir berichtet. Betrifft auch einen wackeren Solateur, der Deutschland mit Solarstrom versorgen wollte, aber \"Systemst\u00f6rungen\" am laufenden Band erzeugte.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>Anbieterwechsel f\u00fcr Strom &#8211; binnen 3 Wochen &#8211; versprochen<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/60856a250e914d4699193ef8137bf114\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/>Ich habe mal nachgeschaut, seit wann dieser Anbieterwechsel in Deutschland m\u00f6glich ist &#8211; das Ganze ging ja auf eine EU-Initiative zur\u00fcck. Die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stromanbieterwechsel\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wikipedia<\/a> gibt das Jahr 2009 an, in dem die EU das betreffende Gesetzespaket beschlossen hat.<\/p>\n<p>Soll alles ganz einfach sein &#8211; es gibt ja Vergleichsportale und die Bundesnetzagentur <a href=\"https:\/\/www.bundesnetzagentur.de\/DE\/Vportal\/Energie\/KuendigungLieferantenwechsel\/Lieferantenwechsel\/start.html#:~:text=Das%20Verfahren%20f%C3%BCr%20den%20Lieferantenwechsel,den%20neuen%20Lieferanten%20beim%20Netzbetreiber.\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">schreibt<\/a>: \"Das Verfahren f\u00fcr den Lieferantenwechsel darf drei Wochen nicht \u00fcberschreiten. Gerechnet wird diese Frist\u00a0ab dem Zeitpunkt des Zugangs der Anmeldung zur Netznutzung durch den neuen Lieferanten beim Netzbetreiber.\" Was kann schon schief gehen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.postimg.cc\/WtLfC1y2\/image.png\" alt=\"Stromwechsel \u00fcber die Jahre\" width=\"640\" height=\"285\" \/><\/p>\n<p>Obige Grafik der Bundesnetzagentur zeigt, dass der Anteil der Haushaltskunden, die einen Vertragswechsel des Lieferanten f\u00fcr Strom in Anspruch nimmt, im einstelligen Prozentbereich liegt. Hat schon seine Gr\u00fcnde &#8211; die abseits der Bequemlichkeit oder Unwissen auch an den Klippen des Wechsels liegen.<\/p>\n<p>Eigentlich ist das Risiko ja begrenzt, geht die K\u00fcndigung des alten Vertrags schief, landet man beim Grundversorger, bis der neue Lieferant die Lieferung aufgenommen hat. Der Wechsel soll ja in 3 Wochen \u00fcber die B\u00fchne gehen. Und Preisvergleichsportale \u00fcbernehmen sogar die K\u00fcndigung und Neuanmeldung beim Vertragswechsel.<\/p>\n<p>Was sich in der Theorie so sch\u00f6n anh\u00f6rt, ist in der Praxis oft mir ganz viel \u00c4rger verbunden. Die Leute landen im teuren Tarif der Grundversorger, und Insolvenzen von Anbietern, die hohe Vorkasse forderten, endeten in geprellten Haushaltskunden. Viel verbrannte Erde, umschreibe ich mal. Hier einige Stories rund um Stromversorger.<\/p>\n<h2>Wenn die Z\u00e4hlernummer nicht stimmt<\/h2>\n<p>Vor ca. zwei Jahren sind wir beim Vertragswechsel in den Tarif des Grundversorgers gefallen, weil \"die Z\u00e4hlernummer\" nicht stimmte. War ein Klassiker: \u00dcber ein Preisvergleichsportal hatten wir den neuen Anbieter ausgew\u00e4hlt. Also auch flugs die Z\u00e4hlernummer, die beim neuen Digitalz\u00e4hler einen Buchstaben enthielt, aufgeschrieben und versucht, diese im Vergleichsportal einzugeben. Neuer und alter Anbieter sollten mit der Z\u00e4hlernummer diesen Wechsel gut hinbekommen.<\/p>\n<p>Nur lie\u00df sich der Anfang der Z\u00e4hlernummer mit dem Buchstaben nicht eintippen, weil nur Ziffern zul\u00e4ssig waren. Also diesen Buchstaben weggelassen und die Z\u00e4hlernummer wurde \"gefressen\". Hurra, es hat nach drei Versuchen geklappt.<\/p>\n<p>Einige Tage sp\u00e4ter kam die E-Mail des bisherigen Versorgers, der die K\u00fcndigung des Vertrags best\u00e4tigte. Der konnte mit der \u00fcbermittelten Z\u00e4hlernummer etwas anfangen. Zwei Tage sp\u00e4ter landete eine Mail des neuen Versorgers im SPAM. Dort wurde mitgeteilt, dass es die Z\u00e4hlernummer nicht gebe, der Grundversorger (Syna) kenne den nicht.<\/p>\n<p>Hab das f\u00fcnf Tage nicht bemerkt, dann aber reagiert. Dem neuen Versorger habe ich dann telefonisch die vollst\u00e4ndige Z\u00e4hlernummer \u00fcbermittelt. Der Mitarbeiter meinte \"wird knapp &#8230; aber ich schaue mal, ob das auch r\u00fcckwirkend geht &#8230; oh, ich sehe gerade, ihr Grundversorger macht das nicht r\u00fcckwirkend &#8230;\".<\/p>\n<p>Das Ganze endete damit, dass wir f\u00fcr vier Wochen beim Grundversorger landeten. Ich hatte bereits vor, mich bei der Bundesnetzagentur zu beschweren &#8211; speziell, da der Verdacht bestand, dass die monatliche Grundgeb\u00fchr von zwei Versorgern einbehalten w\u00fcrde (der Vertragswechsel passierte Mitte Februar). Aber die Versorger haben taggenau abgerechnet und f\u00fcr 2 Euro wollte ich mir die Arbeit mit der Bundesnetzagentur nicht antun.<\/p>\n<blockquote><p>Inzwischen haben wir den Stromversorger wieder gewechselt. Warum: Durch eine Solaranlage sind wir von der Bezugsmenge so tief gefallen, dass der bisherige Stromversorger den Wert zur Berechnung des Abschlags nicht akzeptierte. Wir haben einen Versorger, der auch Kleinst-Verbraucher mit 800 kWh pro Jahr akzeptiert. Bei der Recherche haben wir auch gesehen, dass einige Anbieter Preise \"nur bei intelligenter Messeinrichtung\" angeben. Der Wechsel des Versorgers ist also voller Fallen und wir schauen uns auch die Bewertungen der Kunden vor einem Wechsel an. Schlangengrube klingt im Vergleich noch harmlos zu den Fallen beim Stromanbieterwechsel.<\/p><\/blockquote>\n<h2>Z\u00e4hlerwechsel und Stromanbieterwechsel kollidieren<\/h2>\n<p>Ein Blog-Leser hat sich Mitte Dezember 2024 bei mir per E-Mail gemeldet, weil er in ein noch kruderes Problem gelaufen ist. Mitte 2024 wechselte der Leser seinen Stromanbieter. Aber vor dem Lieferbeginn beim neuen Anbieter wurde der Stromz\u00e4hler vom Netzbetreiber getauscht.<\/p>\n<p>Jetzt hat der Leser den neuen Stromanbieter (Gr\u00fcnwelt), der Netzbetreiber ist Syna und der Grundversorger ist die S\u00fcwag. Dem neuen Stromanbieter Gr\u00fcnwelt wurde der Z\u00e4hlerwechsel auch mitgeteilt.<\/p>\n<p>Was das Ganze unsch\u00f6n macht: Seither bucht der neue Anbieter Gr\u00fcnwelt flei\u00dfig den Abschlagsbetrag vom Kunden ab, f\u00fchrt das aber mit dem alten, nicht mehr existierenden, Z\u00e4hler im System.<\/p>\n<p>Zeitgleich wurde der Leser durch den Z\u00e4hlerwechsel \u00fcber den Netzbetreiber (Syna) beim Grundversorger (S\u00fcwag) angemeldet. Auch dieser Anbieter will nun vom vermeintlichen Kunden Geld f\u00fcr Abschl\u00e4ge haben. Der Leser schreibt: \"Ich habe jetzt also 2 Stromanbieter das beide Geld wollen, was technisch nicht sein kann.\"<\/p>\n<p>Er hat dann versucht, die Situation zu kl\u00e4ren und schreibt: \"Bei Gr\u00fcnwelt wird nur auf die Syna verwiesen, und dass dieser Anbieter die Informationen zum Z\u00e4hlertausch liefern m\u00fcsse\". Die Syna wei\u00df aber laut telefonischer Auskunft von nichts. Der Leser ist seit einem halben Jahr mit der Kl\u00e4rung befasst und geht davon aus, dass dies noch viele Monate dauern kann, wenn das so weitergeht. Warum einfach, wenn's auch kompliziert geht.<\/p>\n<h2>Der Irrsinn mit KI und Automatismen<\/h2>\n<p>Ich f\u00fcrchte, wir laufen h\u00e4ufiger in solchen Irrsinn, weil die Firmen immer mehr Personal ausd\u00fcnnen und Abl\u00e4ufe automatisch gestalten wollen. Das Schlagwort von der k\u00fcnstlichen Intelligenz (KI), die das alles vollautomatisch abwickelt, wird als Sau durchs Dorf getrieben. Aber mit diesem Ansatz reitet man sich in Firmen immer weiter in die Bredouille und die Kunden stehen frustriert im Regen.<\/p>\n<p>Die letzten Monate und die Tage hatte ich ebenfalls meine speziellen Erlebnisse mit dem Netzbetreiber Syna. Hintergrund ist, dass ich seit September 2023 eine Solaranlage betreibe. Bereits im Sommer 2024 gab es viele Mails und Benachrichtigungen, bei denen mir die Syna mitteilte, ich m\u00f6ge doch endlich meine Daten f\u00fcr die Solaranlage abschlie\u00dfend eingeben, da andernfalls keine Verg\u00fctung f\u00fcr die Einspeisung gezahlt werden k\u00f6nne. Versuchte ich mich \u00fcber den Link der Erinnerungsmail anzumelden, hie\u00df es auf der Kontenseite, dass alle Daten vorl\u00e4gen bzw. ich konnte nichts mehr \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Erst ein Anruf mit viel Geduld in der Warteschleife samt \"Menschen am Telefon\" brachte dann die Kl\u00e4rung. Es gab f\u00fcr mich zwei Kundenkonten mit zwei unterschiedlichen E-Mail-Adressen. Offenbar wurde ich dann bei einer Benachrichtigung immer am falschen Kundenkonto angemeldet. Nachdem der Mensch am Telefon ein Konto gel\u00f6scht hatte, gelang es mir, in drei Anl\u00e4ufen die Solaranlage samt Batteriespeicher auch bei der Syna f\u00fcr die Einspeisung einzutragen und die Referenzen zum Marktstammdatenregister zu hinterlegen.<\/p>\n<p>Jetzt wird sogar monatlich ein klitzekleiner Abschlag f\u00fcr meine Einspeisung von der Syna \u00fcberwiesen. Die Tage bekam ich Post von der Syna und musste best\u00e4tigen, dass ich kein \"Unternehmen in Schwierigkeiten\" sei, um die Zahlungen weiter zu bekommen &#8211; ist <a href=\"https:\/\/www.bav.bund.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/Kommunalfahrzeuge\/Definition_Unternehmen_in_Schwierigkeiten.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">gesetzlich<\/a> wohl vorgeschrieben &#8211; Deutschland und deine Formulare.<\/p>\n<p>Und dann kam das n\u00e4chste Problem: Jahresende, Verbrauchs- und Einspeisedaten an den Versorger bzw. Netzbetreiber melden. Durch die Solaranlage mit Akku ist der Netzbezug beim Strom sehr gering. Bereits zum Jahresbeginn hatten wir einen Stromanbieterwechsel vorgenommen, weil der bisherige Anbieter keinen Jahresbezug von 800 kWh akzeptierte und einen fetten Abschlag wollte. \u00dcber ein Vergleichsportal haben wir dann einen Anbieter gefunden, der \"Kleinabnehmer\" akzeptiert und auch noch einen vern\u00fcnftigen Preis bietet. Das war in trockenen T\u00fcchern &#8211; aber jetzt sollten Z\u00e4hlerst\u00e4nde \u00fcbermittelt werden.<\/p>\n<p>Als meine Frau die Z\u00e4hlerst\u00e4nde elektronisch im angebotenen Formular meldete, lieferte die Software beim Strombezugswert \"unplausible Angabe\" f\u00fcr den Z\u00e4hlerstand zur\u00fcck. Meine Erkl\u00e4rung: Ein Automatismus kalkuliert um die 2.000 kWh f\u00fcr einen normalen Haushalt &#8211; Solaranlagenbetreiber mit Stromspeicher kommen da nicht vor.<\/p>\n<p>Ich habe mir das Smartphone meiner Frau geschnappt, da dort die Meldeseite ge\u00f6ffnet war (auf meinem Desktop wurde die Mail zum Zugang nicht angezeigt). Es hie\u00df, man k\u00f6nnte ein Foto des Z\u00e4hlers \u00fcbermitteln, um unplausible Werte zu belegen. Doof, im Hausanschlussraum war es im Z\u00e4hlerschrank arg dunkel &#8211; ablesen und vergleichen ging nicht.<\/p>\n<p>Also habe ich mir eine \"<a href=\"https:\/\/borncity.com\/senioren\/2016\/12\/15\/led-taschenlampe-mit-dynamo-zu-laden\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Prepper-Taschenlampe mit Kurbel<\/a>\" geschnappt, bin in den Keller getigert, um abzulesen und zu fotografieren. Aber die n\u00e4chste Pleite lauerte schon um die Ecke. Als ich die Taschenlampe anknipste, registrierte der Lichtsensor des Z\u00e4hlers dies und erkannte, dass ich ganz sicher die Anzeige durch Blinksignale umschalten wollte. Ich hatte diesen Gimmick im Blog-Beitrag <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2017\/09\/24\/realer-irrsinn-deutschland-intelligente-stromzhler\/\">Realer Irrsinn Deutschland: Intelligente Stromz\u00e4hler<\/a> beschrieben.<\/p>\n<p>Und nach drei, vier Mal Taschenlampe ein-\/ausschalten, blinkte das Display des Z\u00e4hlers irgendwo wild bei P5. Frau zeterte \"jetzt hast Du den Z\u00e4hler mit deinem Blinken auch noch kaputt gemacht\" (ist ja schlimmer als bei Noch-Bundeskanzler Olaf Scholz, der seinen Finanzminister \u00f6ffentlich in den Senkel stellt).<\/p>\n<p>Gut, die Technik hat mich gerettet, und der Auftritt im Keller war auch nicht \u00f6ffentlich, vor laufenden Fernsehkameras. Kurz die Taschenlampe ausgeschaltet und der Z\u00e4hler sprang zur Grundanzeige zur\u00fcck. Ich habe dann versucht, ein Foto zu schie\u00dfen. Bei eingeschalteter Deckenlampe zeigte das LCD-Display 888888 &#8211; bei Abschattung war zwar der Stand zu lesen. Und das Foto der Handykamera zeigte zwar den Z\u00e4hler gestochen scharf, aber das Display der Z\u00e4hleranzeige war arg dunkel &#8211; ich bezweifele, dass jemand auf dem Foto etwas erkennen kann. Gut, den guten Willen haben wir gezeigt und St\u00e4nde samt Foto \u00fcbermittelt.<\/p>\n<p>Letzter Schwank &#8211; erkl\u00e4ren kann ich es mir nicht: Ich hatte schon Schwierigkeiten, den angeblich per E-Mail zugeschickten Benachrichtigungslink der Syna auf dem Smartphone meiner Frau in der Mail-App zu finden. \"Eh kannste mal helfen, die versprochene Mail kommt nicht\" und nach ein wenig herum tippen fand sich die Mail mit dem Meldelink unter \"Ungelesenen Nachrichten\".<\/p>\n<p>Wir haben den Aufruf der Meldeseite hin bekommen und ich habe die Z\u00e4hlerst\u00e4nde samt Foto \u00fcbermittelt. Im Anschluss war die Benachrichtigungsmail der Syna aus dem Posteingang der GMail-App verschwunden. Ich habe sie auch nicht am Desktop im E-Mail-Programm finden k\u00f6nnen. Keine Ahnung, was da passiert ist und ob es \"selbst l\u00f6schende\" E-Mails gibt.<\/p>\n<blockquote><p><strong>Erg\u00e4nzung 31.12.2024:<\/strong> Zum Jahresende wird irgendwie klar, was \"falsch gelaufen ist\". Wir wollten beim derzeitigen Versorger den Z\u00e4hlerstand f\u00fcr den Bezug beim Strom angeben. Dort tauchte in der Historie die Information auf, dass unter Netzbetreiber im Mai 2024 einen Z\u00e4hlerstand von ca. 1.400 kWh gemeldet habe. Da der aktuelle Z\u00e4hlerstand f\u00fcr den Bezug auf ca. 700 kWh steht, sieht das System nat\u00fcrlich den neuen Stand als nicht plausibel an. Da meine Frau die Z\u00e4hlerst\u00e4nde recht gut \"buchhalterisch\" verwaltet, kam ihr sofort die Erleuchtung. Der Netzbetreiber hat mit den 1.400 kWh nicht unseren Verbrauch sondern den Wert dessen, was ich per Solaranalage ins \u00f6ffentliche Stromnetz eingespeist habe, an die Lieferanten gemeldet. Wo der Fehler passiert ist, kann ich nicht mehr nachvollziehen &#8211; ich muss jetzt nachhaken, wie das korrigiert werden kann.<\/p><\/blockquote>\n<p>Ich liebe ja die Technik und den realen Irrsinn, den diese uns t\u00e4glich aufdr\u00fcckt. Und damit endet die Weihnachtsgeschichte &#8211; nicht wirklich mit einem \"guten Ende\", denn der Irrsinn wird auch 2025 weiter gehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Deutschland k\u00f6nnen Privat- und Gesch\u00e4ftskunden den Anbieter f\u00fcr Strom (und Gas) wechseln, um ggf. in g\u00fcnstigere Tarife zu gelangen. 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