{"id":308620,"date":"2025-02-18T01:07:22","date_gmt":"2025-02-18T00:07:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=308620"},"modified":"2025-02-18T01:11:25","modified_gmt":"2025-02-18T00:11:25","slug":"bsi-zu-sicherheit-bei-wearables-fitnesstracker-etc","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2025\/02\/18\/bsi-zu-sicherheit-bei-wearables-fitnesstracker-etc\/","title":{"rendered":"BSI zu Sicherheit bei Wearables (Fitnesstracker etc.)"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" style=\"float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline;\" title=\"Sicherheit (Pexels, allgemeine Nutzung)\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Sicherheit_klein.jpg\" alt=\"Sicherheit (Pexels, allgemeine Nutzung)\" width=\"200\" align=\"left\" \/> Bundesamt f\u00fcr Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat sich mit sogenannten Wearables (Fitnesstracker etc.) und deren Sicherheit befasst. In einem neuen Bericht gibt die Beh\u00f6rde Tipps zur sichereren Verwendung solcher Ger\u00e4te im Hinblick auf Datenschutz und Privatsph\u00e4re.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Wearables sind Ger\u00e4te (Smartwatch, Fitnessarmband etc.), die direkt am K\u00f6rper getragen werden und unter anderem die Herzfrequenz, den Blutdruck, den Blutzuckerspiegel, den Schlaf oder den Kalorienverbrauch messen. Die Messergebnisse lassen sich anschlie\u00dfend \u00fcber Applikationen (<span lang=\"en-GB\" xml:lang=\"en-GB\">Apps<\/span>) auswerten.<\/p>\n<p>Am weitesten verbreitet sind Fitness- oder Activity-Tracker. Oft handelt es sich dabei um einfache Armb\u00e4nder, die eine Hardwarekomponente enthalten, welche verschiedene Sensoren zur Aktivit\u00e4tsmessung beherbergt. Viele bieten allerdings auch die M\u00f6glichkeit, eingehende Anrufe entgegenzunehmen oder Nachrichten abzurufen. Smartwatches sind ebenfalls weit verbreitet. Diese vereinen meist die Anwendungen eines Fitnesstrackers mit zus\u00e4tzlichen Funktionen, wie der Steuerung eines\u00a0<span lang=\"en-GB\" xml:lang=\"en-GB\">Smartphones<\/span>\u00a0oder eines digitalen Assistenten.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus gibt es noch viele weitere Arten von\u00a0<span lang=\"en-GB\" xml:lang=\"en-GB\">Wearables<\/span>: smarte Kleidung, die beispielsweise K\u00f6rperwerte \u00fcberwachen kann, smarte Kopfh\u00f6rer mit zus\u00e4tzlichen Funktionen wie einem digitalen Assistenten oder der direkten \u00dcbersetzung geh\u00f6rter Sprache, und Datenbrillen, die das Sichtfeld der Tr\u00e4gerin oder des Tr\u00e4gers mit digitalen Informationen anreichern. Oft sind diese allerdings noch nicht so weit entwickelt, weswegen sie auf dem Markt noch nicht oder selten zu finden sind. Die Erweiterung der in einer Datenbrille gesehenen Realit\u00e4t mit zus\u00e4tzlichen virtuellen Inhalten wird als \"<span lang=\"en-GB\" xml:lang=\"en-GB\">Augmented Reality<\/span>\" bezeichnet.<\/p>\n<p>Der Nutzen von\u00a0<span lang=\"en-GB\" xml:lang=\"en-GB\">Wearables<\/span>\u00a0kann f\u00fcr deren Tr\u00e4gerin oder Tr\u00e4ger hoch sein. Durch die Auswertung der gesammelten Daten kann ein Activity-Tracker beispielsweise Verhaltenstipps zur Verbesserung des Fitness-Levels geben. Das Feedback soll &#8211; teils mit spielerischen Elementen &#8211; helfen, individuelle Ziele umzusetzen, wie zum Beispiel das Erreichen einer bestimmten Schrittzahl am Tag.\u00a0<span lang=\"en-GB\" xml:lang=\"en-GB\">Wearables<\/span>\u00a0k\u00f6nnen aber nicht nur bei der Verhaltensoptimierung helfen, sondern auch den Alltag erleichtern. Gerade eine Smartwatch vereint viele praktische Anwendungen, um immer alle Informationen \"am Mann\" oder \"an der Frau\" zu haben. Zum Beispiel kann eine Smartwatch neben der \u00fcblichen Zeitanzeige an bevorstehende Termine erinnern und\u00a0<span lang=\"en-GB\" xml:lang=\"en-GB\">E-Mails<\/span>\u00a0oder andere Nachrichten abrufen.<\/p>\n<h2>Risiken bei der Nutzung von\u00a0<span lang=\"en-GB\" xml:lang=\"en-GB\">Wearables<\/span><\/h2>\n<p>Vor dem Kauf eines <span lang=\"en-GB\" xml:lang=\"en-GB\">Wearables<\/span> sollten Verbraucherinnen und Verbraucher jedoch auf eine ausreichende Umsetzung der Datensicherheit achten, schreibt das <a href=\"https:\/\/www.bsi.bund.de\/DE\/Themen\/Verbraucherinnen-und-Verbraucher\/Informationen-und-Empfehlungen\/Internet-der-Dinge-Smart-leben\/Smart-Home\/Wearables\/wearables_node.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BSI hier<\/a>. Denn: Damit <span lang=\"en-GB\" xml:lang=\"en-GB\">Wearables<\/span> ihre Funktionen anbieten k\u00f6nnen, werden \u00fcber die Ger\u00e4te und entsprechende <span lang=\"en-GB\" xml:lang=\"en-GB\">Apps<\/span>\u00a0personenbezogene Daten gesammelt.<\/p>\n<p>Erhalten unberechtigte Dritte diese Daten, k\u00f6nnen diese einiges \u00fcber die Nutzerin oder den Nutzer herausfinden. Die Art der verarbeiteten Daten ist abh\u00e4ngig von der Funktion des\u00a0<span lang=\"en-GB\" xml:lang=\"en-GB\">Wearables<\/span>. H\u00e4ufig handelt es sich um Daten zur Person, Gesundheitsdaten, Standortdaten oder auch Daten zum Schlafrhythmus. Mithilfe dieser Daten l\u00e4sst sich unter Umst\u00e4nden ein gutes Profil der jeweiligen Nutzerin oder des jeweiligen Nutzers erstellen \u2013 ohne dass man dieser Person jemals begegnet sein muss.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.postimg.cc\/TPLYTCbf\/image.png\" alt=\"Risiko Wearables\" width=\"640\" height=\"360\" \/><\/p>\n<p>Beispiel in Verbindung mit einem Identit\u00e4tsdiebstahl. Zudem k\u00f6nnen die Daten auch f\u00fcr das sogenannte Doxing genutzt werden. Dieser Begriff wird verwendet, wenn Daten einer Person gezielt beschafft werden, um diese dann im Internet zu ver\u00f6ffentlichen. Oft wird damit das Ziel verfolgt, der Person zu schaden. Zum Beispiel kann durch das Offenlegen \"brisanter\" Daten ein Imageverlust von Personen erreicht werden. Ebenso k\u00f6nnten betroffene Personen eines Datendiebstahls durch Androhung der Offenlegung von Daten erpresst werden.<\/p>\n<p>M\u00f6gliche Einfallstore in das System eines Wearables und damit auf die dort gespeicherten Daten stellen Sicherheitsl\u00fccken in der Anwendungssoftware oder den Hardwareschnittstellen der smarten Mini-Computer dar. Diese k\u00f6nnte ein Angreifer ausnutzen, um zum Beispiel die Kontrolle \u00fcber das Wearable zu \u00fcbernehmen. Wenn ein gekapertes Wearable weitreichende Rechte f\u00fcr die Steuerung eines mit ihm vernetzten weiteren Ger\u00e4tes, beispielsweise ein Smartphone, hat, kann der Angreifer diese Rechte nutzen, um auch dieses vernetzte Ger\u00e4t zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Wenn eine Transport- und Speicherverschl\u00fcsselung fehlt, besteht zudem bei der \u00dcbertragung der Daten die Gefahr von Manipulation und Aussp\u00e4hung. So \u00fcbertragen Wearables die Daten unter anderem \u00fcber Bluetooth oder NFC-Schnittstellen an ein Smartphone, auf dem eine zugeh\u00f6rige App die Daten auswertet, grafisch aufbereitet und anzeigt. Als Zwischenspeicher werden zum Beispiel Cloud-Dienste oder zum System zugeh\u00f6rige Companion Devices genutzt, also Ger\u00e4te wie zum Beispiel Smartphones, Tablets oder PCs, mit denen sich Wearables verbinden. Werden beispielsweise medizinische Funktionalit\u00e4ten wie die Messung des Pulses von Wearables genutzt, um den eigenen Gesundheitszustand oder auch einen Genesungsprozess zu \u00fcberwachen, k\u00f6nnten m\u00f6gliche Angriffe auf die Sensorik der Ger\u00e4te oder auf die Daten\u00fcbertragung zu Fehleinsch\u00e4tzungen des eigenen Gesundheitszustandes f\u00fchren und somit m\u00f6glicherweise gef\u00e4hrliche \u00c4nderungen in der (Selbst-)Medikation als Folge haben.<\/p>\n<p>Die Nutzung von Wearables kann dementsprechend oft einen Mehrwert bieten, aber ist gleichzeitig auch risikoreich, wenn nicht f\u00fcr eine entsprechende Sicherheit gesorgt wird.<\/p>\n<p>Im betreffenden Dokument gibt das BSI zahlreiche Hinweise, was Benutzer beim Kauf und Betrieb solcher Ger\u00e4te beachten sollten, um diese sicher zu betreiben. Informationen zur Studie <em>SiWamed<\/em> (<a class=\"RichTextIntLink Publication FTpdf\" title=\"Sicherheit von Wearables mit medizinischen Teilfunktionalit\u00e4ten (SiWamed)\" href=\"https:\/\/www.bsi.bund.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/BSI\/DigitaleGesellschaft\/SiWamed_Abschlussbericht.html#Download=1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sicherheit von\u00a0Wearables\u00a0mit medizinischen Teilfunktionalit\u00e4ten<\/a>) finden sich <a href=\"https:\/\/www.bsi.bund.de\/DE\/Service-Navi\/Presse\/Alle-Meldungen-News\/Meldungen\/SiWamed_wearables_250123.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bundesamt f\u00fcr Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat sich mit sogenannten Wearables (Fitnesstracker etc.) und deren Sicherheit befasst. 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