{"id":309856,"date":"2025-03-28T00:04:35","date_gmt":"2025-03-27T23:04:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=309856"},"modified":"2025-03-28T07:57:31","modified_gmt":"2025-03-28T06:57:31","slug":"microsoft-enterprise-agreement-ea-ende-fuer-90-der-kunden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2025\/03\/28\/microsoft-enterprise-agreement-ea-ende-fuer-90-der-kunden\/","title":{"rendered":"Microsoft Enterprise Agreement (EA) endet f\u00fcr 90 % der Kunden"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline; border-width: 0px;\" title=\"Recht\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Para.jpg\" alt=\"Paragraph\" width=\"91\" height=\"88\" align=\"left\" border=\"0\" \/>[English]Kurze Information f\u00fcr Administratoren in Unternehmen, die f\u00fcr Lizenzen zust\u00e4ndig sind. Microsoft hat seine Lizenzstrategie zum 1. Januar 2025 umgestellt. Das hat zur Folge, dass gut 90 % der Kunden kein Microsoft Enterprise Agreement (EA) mehr buchen k\u00f6nnen, weil deren Volumen mit weniger als 3.000 Nutzern zu klein ist. Diese Kunden m\u00fcssen \u00fcber Microsoft Partner andere Lizenzpakete buchen. Das Ganze ist bereits seit November 2024 bekannt gegeben worden, aber an mir vorbei gegangen. Dacher Systems hat mich die Tage in einer Mitteilung an den Sachverhalt erinnert.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>Was ist Microsoft Enterprise Agreement (EA)?<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/aacb74b1beea4503814b93e9ed19f74e\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/>Beim\u00a0Microsoft Enterprise Agreement (EA) handelt es sich um eine Volumenlizenzierungsm\u00f6glichkeit, welche sich an Unternehmenskunden richtet. Auf <a href=\"https:\/\/www.microsoft.com\/en-us\/licensing\/licensing-programs\/enterprise#:~:text=The%20Microsoft%20Enterprise%20Agreement%20offers,software%20licenses%20under%20one%20agreement.\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">dieser Microsoft-Seite<\/a> hei\u00dft es dazu, dass das Microsoft Enterprise Agreement das beste Preis-Leistungs-Verh\u00e4ltnis f\u00fcr Unternehmen mit 500 oder mehr Benutzern oder Ger\u00e4ten bietet, die ein \u00fcberschaubares Volumenlizenzierungsprogramm w\u00fcnschen, das ihnen die Flexibilit\u00e4t bietet, Cloud-Dienste und Softwarelizenzen im Rahmen eines Vertrags zu erwerben.<\/p>\n<p>Das EA-Programm, urspr\u00fcnglich im Jahr 2001 eingef\u00fchrt, war \u00fcber zwei Jahrzehnte hinweg der Standard f\u00fcr mittelgro\u00dfe und gro\u00dfe Unternehmen mit Microsoft-Volumenlizenzvertr\u00e4gen.\u00a0Die Schwelle war 2016 von 250 auf 500 Benutzer als Untergrenze angehoben worden (<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Microsoft_Enterprise_Agreement\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Quelle<\/a>), wobei einige Organisationen noch die 250-Benutzerschwelle bekamen.\u00a0Die meisten dieser Vertr\u00e4ge hatten eine Laufzeit von drei Jahren mit der Option auf ein zus\u00e4tzliches Vertragsjahr.<\/p>\n<h2>Schwelle von 3000 Benutzern kickt KMU-Kunden<\/h2>\n<p>Dacher Systems aus Berlin hat mir zum 25. M\u00e4rz 2025 eine Information zukommen lassen, die an diese \u00c4nderung erinnert. Microsoft hatte bereits im November 2024 offiziell im Blogbeitrag <a href=\"https:\/\/partner.microsoft.com\/en-US\/blog\/article\/accelerating-growth-through-partners-in-the-era-of-ai\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Accelerating growth through partners in the era of AI<\/a> bekannt gegeben, dass ab dem 1. Januar 2025 keine bestehenden Enterprise Agreement (EA) Vertr\u00e4ge mehr f\u00fcr Unternehmen mit weniger als 3.000 Nutzern verl\u00e4ngert werden. Das Thema ist an mir vorbei gegangen, da der Microsoft Blog-Beitrag sich im Titel mit AI befasst.<\/p>\n<p>Im Blog-Beitrag liest man, dass Microsoft auf der Grundlage von IDC-Daten (Oktober 2024) sch\u00e4tzt, dass sich der gesamte adressierbare Markt (TAM) f\u00fcr Kleinunternehmen (SMC) im Gesch\u00e4ftsjahr 2025 auf 661 Mrd. USD bel\u00e4uft (davon 467 Mrd. USD f\u00fcr Cloud-L\u00f6sungen) und mit einer durchschnittlichen j\u00e4hrlichen Wachstumsrate von 15 % (20 % f\u00fcr Cloud) in den n\u00e4chsten vier Jahren, f\u00fcr Unternehmen mit weniger als 3.000 Mitarbeitern, schnell w\u00e4chst.<\/p>\n<h3>Anpassung der Lizenzstrategie<\/h3>\n<p>Unter der \u00dcberschrift \"Evolution of enterprise commerce strategy\" schreibt Microsoft in seinem oben verlinkten Blog-Beitrag:<\/p>\n<blockquote><p>Beginning January 1, 2025, a small percentage of cloud Enterprise Agreements (EA) in direct markets will no longer be eligible for renewal under the existing EA framework.<\/p><\/blockquote>\n<p>Sprich: Ein kleiner Prozentsatz von\u00a0Cloud Enterprise Agreements (EA)-Kunden in Direktm\u00e4rkten k\u00f6nnen ihre Vertr\u00e4ge nicht mehr im Rahmen des bestehenden EA-Rahmens erneuern.\u00a0Im Januar 2025 wollte Microsoft damit beginnen, die betroffenen Kunden dar\u00fcber zu informieren, dass eine Verl\u00e4ngerung des EA nicht mehr m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>F\u00fcr Unternehmenskunden soll dann das Microsoft Customer Agreement for Enterprise (MCA-E, die digitale Weiterentwicklung des herk\u00f6mmlichen EA) die optimale, schlanke L\u00f6sung darstellen.<\/p>\n<p>F\u00fcr Kleinunternehmen (KMU, von Microsoft als SMC-Kunden bezeichnet) sind die empfohlenen Optionen CSP (Cloud Solution Provider) oder MCA-E (Microsoft Customer Agreement). Kunden, die Mehrwertdienste und Support \u00fcber einen Partner in Anspruch nehmen m\u00f6chten, sollten sich f\u00fcr CSP entscheiden. Kunden, die eine direkte Kaufbeziehung mit Microsoft anstreben oder ihre Eink\u00e4ufe pro Benutzer selbst verwalten m\u00f6chten, sollten MCA-E w\u00e4hlen.<\/p>\n<h3>Dacher Systems: \u00c4nderung kickt 90 % der KMU-Kunden<\/h3>\n<p>Dacher Systems schreibt zu Microsofts obigen Ausf\u00fchrungen, dass mit dem neuen Richtwert von 3.000 Nutzern f\u00fcr rund 90 % der bisherigen EA-Kunden die M\u00f6glichkeit zur Vertragsverl\u00e4ngerung endet.<\/p>\n<p>Diese Zahl ergibt sich laut Dacher Systems aus der Struktur des deutschen Unternehmensmarkts: Von den rund 3,4 Millionen Unternehmen in Deutschland besch\u00e4ftigen lediglich etwa 6.800 mehr als 500 Mitarbeitende \u2013 und nur etwa 750 Unternehmen z\u00e4hlen mehr als 3.000 Besch\u00e4ftigte.<\/p>\n<p>Geht man von einer vergleichbaren Marktdurchdringung mit Microsoft-L\u00f6sungen in beiden Gr\u00f6\u00dfenklassen aus, bedeutet dies: Etwa neun von zehn bisherigen EA-Kunden m\u00fcssen sich mittelfristig neu orientieren. Microsoft treibe damit den Umbau seines Lizenzierungsmodells konsequent voran, hei\u00dft es von Dacher Systems.<\/p>\n<ul>\n<li>F\u00fcr kleine und mittelst\u00e4ndische Unternehmen \u2013 die sogenannten SMCs (Small and Medium Customers, oder KMUs auf Deutsch) \u2013 mit bis zu 1.000 Nutzern empfiehlt Microsoft explizit das CSP-Modell (Cloud Solution Provider).<\/li>\n<li>F\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Organisationen steht alternativ das Microsoft Customer Agreement (MCA) zur Verf\u00fcgung.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Beide Modelle zielen auf eine st\u00e4rkere Cloud-Nutzung und mehr Flexibilit\u00e4t ab. Der Cloud Solution Provider (CSP) bietet laut Dacher Systems zahlreiche Vorteile: Dazu geh\u00f6ren unter anderem flexible Laufzeiten, monatliche K\u00fcndigungsoptionen und eine einfache Anpassung der Nutzerzahlen. Hinzu kommt die enge Betreuung durch zertifizierte Microsoft-Partner.<\/p>\n<p>Die Dacher Systems GmbH sieht hierin einen klaren Vorteil, ein Sprecher des Berliner IT-Systemhauses sagte dazu:\u00a0\"Das CSP-Modell erm\u00f6glicht es Unternehmen, ihre Lizenzierung individuell und agil zu gestalten \u2013 gerade in Zeiten wachsender Anforderungen an Skalierbarkeit und Wirtschaftlichkeit\".<\/p>\n<p>Im Unterschied zum EA enth\u00e4lt das MCA-E-Modell keinen Support. Unternehmen m\u00fcssen hier zus\u00e4tzliche Supportvertr\u00e4ge abschlie\u00dfen \u2013 etwa den kostenpflichtigen Microsoft Unified oder Premier Support. Zudem stehen \u00fcber MCA-E nicht alle<br \/>\nLizenzpl\u00e4ne zur Verf\u00fcgung: Beispielsweise sind Microsoft 365 Business Basic, Standard und Premium ausschlie\u00dflich \u00fcber CSP erh\u00e4ltlich, nicht jedoch \u00fcber MCA-E.<\/p>\n<p>Microsoft konzentriert sich k\u00fcnftig auf direkte Beziehungen mit sehr gro\u00dfen<br \/>\nUnternehmenskunden, w\u00e4hrend die KMUs durch Microsoft Partner betreut werden sollen.\u00a0F\u00fcr Unternehmen, deren EA-Vertr\u00e4ge in den n\u00e4chsten Monaten oder Jahren auslaufen, empfiehlt es sich, fr\u00fchzeitig zu handeln, meint das Systemhaus. Ein rechtzeitiger Wechsel von EA auf CSP oder MCA-E sorge nicht nur f\u00fcr einen reibungslosen \u00dcbergang, sondern auch f\u00fcr langfristige Planbarkeit und Kostentransparenz.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[English]Kurze Information f\u00fcr Administratoren in Unternehmen, die f\u00fcr Lizenzen zust\u00e4ndig sind. Microsoft hat seine Lizenzstrategie zum 1. 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