{"id":314,"date":"2009-07-31T00:06:00","date_gmt":"2009-07-30T19:06:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.borncity.com\/blog\/2010\/02\/06\/windows-7-readyboot-und-die-mar-vom-geschwindigkeitsrausch\/"},"modified":"2024-07-26T18:19:38","modified_gmt":"2024-07-26T16:19:38","slug":"windows-7-readyboot-und-die-mar-vom-geschwindigkeitsrausch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2009\/07\/31\/windows-7-readyboot-und-die-mar-vom-geschwindigkeitsrausch\/","title":{"rendered":"Windows 7, ReadyBoost und die M&auml;r vom Geschwindigkeitsrausch &#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Unter Windows Vista war es ja eine der Killer-Features &#8211; jedenfalls, wenn man der Microsoft Werbemaschine glauben konnte. Wer einen mit wenig RAM best\u00fcckten, schmalbr\u00fcstigen PC sein eigen nannte, konnte angeblich mit einem USB-Stick und dem mysteri\u00f6sen ReadyBoost dem System \"Fl\u00fcgel verleihen\". Auch in Windows 7 ist die Funktion noch vorhanden. Der Beitrag skizziert, welche Bedingungen erf\u00fcllt sein m\u00fcssen und was es bringt.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ssl-vg03.met.vgwort.de\/na\/a1cdf1ac5c9d404aa0c28a1eac3836c3\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><strong>Warum geht es genau?<\/strong><\/p>\n<p>Nun, unter Windows Vista oder Windows 7 lassen sich Flash-Medien (SD-Karten, USB-Sticks, USB-Festplatten) einbinden. Windows bietet dann im Dialogfeld Automatische Wiedergabe an, das Medium f\u00fcr ReadyBoost vorzubereiten. ReadyBoo<span style=\"text-decoration: line-through;\">s<\/span>t ist dabei eine Funktion, die Arbeitsspeicherinhalte in einem besonderen Bereich des ReadyBoost-Mediums auslagern kann, falls der Arbeitsspeicher knapp wird (siehe verlinkten Artikel am Beitragsende). Die Theorie dabei ist, dass der Zugriff auf den ReadyBoost-Speicher auf einem Flash-Medium schneller als auf die Festplatte erfolgt und das System dadurch beschleunigt werden kann.<\/p>\n<p><strong>Wo liegt das Problem?<\/strong><\/p>\n<p>Der eigentlich gute Gedanke hat jedoch mehrere Pferdef\u00fc\u00dfe. So sind die Zugriff nur minimal schneller als auf eine externe Festplatte. Wer unter Windows Vista einen Rechner mit 750 MByte RAM besa\u00df, konnte also einen USB-Stick anschlie\u00dfen und hoffen, dass Windows besser lief. Unter Windows 7 existiert der gleiche Mechanismus weiter. Aber von Seiten Microsofts ist es ruhiger um das Thema geworden.<\/p>\n<p>Warum? Nun, in meinem Windows 7-Titel <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3827244900?ie=UTF8&amp;tag=borncity-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3827244900\">Windows 7 Home Premium Magnum: Kompakt, komplett, kompetent<\/a> habe ich es schon ausgef\u00fchrt.<\/p>\n<blockquote dir=\"ltr\" style=\"background-color: #fefef0; margin-right: 0px;\"><p>ReadyBoost bringt aber nach meinen Erfahrungen kaum einen echten Leistungsgewinn und ab 2 GByte RAM-Ausbau wirkt der Einsatz von ReadyBoost sogar nachteilig. Beim Testen mit Windows 7 musste ich die Erfahrung machen, dass von einer Handvoll USB-Sticks einer die ReadyBoost-Leistungspr\u00fcfung bestand. Andererseits wurde mir in einer virtuellen Maschine beim Zuweisen einer zweiten Festplatte sowie an realen PCs beim Anschlie\u00dfen einer externen Festplatte angeboten, das Medium f\u00fcr ReadyBoost zu verwenden. Pers\u00f6nlich kommt mir ReadyBoost wie ein Placebo vor, welches aus Marketinggr\u00fcnden bei Windows Vista eingef\u00fchrt wurde, aber nicht wirklich Sinn macht. Aus diesem Grund empfehle ich den Verzicht auf diese Funktion.<\/p><\/blockquote>\n<p>Wenn man sich nun noch in Erinnerung ruft, dass heute Maschinen selbst beim Discounter mit 4 GByte Ram \u00fcber den Ladentisch geschoben werden, dort aber nur ein 32-Bit-Windows installiert ist (welches nur zwischen 2,8 bis 3,4 GByte RAM wirklich nutzen kann), wird Readyboost g\u00e4nzlich skuril. Die ganze Sache hat sich schlicht \u00fcberlebt.<\/p>\n<p><strong>Was man noch wissen sollte&#8230;<\/strong><\/p>\n<p>Readyboost funktioniert auch nur, wenn bestimmte Randbedingungen erf\u00fcllt sind. So muss der eingelegte Wechseldatentr\u00e4ger mindestens 256 MByte an freier Kapazit\u00e4t aufweisen. Zudem muss das Datentr\u00e4gerlaufwerk zwingend an einem USB 2.0-Anschluss h\u00e4ngen. Windows 7 f\u00fchrt beim Verbinden mit dem Wechseldatentr\u00e4ger automatisch eine Geschwindigkeitsmessung durch. Nur wenn die Zugriffe auf das Medium ausreichend schnell sind, wird \u00fcberhaupt Readyboost angeboten. Wie bereits oben erw\u00e4hnt, hier fliegt eine Hand voll USB-Memorysticks rum, von denen nur einer den Readyboost-Test besteht. Der restliche Noname-Schrott ist Readyboost-m\u00e4\u00dfig gerade mal f\u00fcr die Tonne.<\/p>\n<blockquote dir=\"ltr\" style=\"margin-right: 0px;\">\n<p style=\"background-color: #f0ffff;\"><strong>Anmerkung:<\/strong> Die Readyboost-Cachedatei wird \u00fcbrigens automatisch gel\u00f6scht, wenn Sie den Datentr\u00e4ger \u00fcber die Funktion <em>Sicher entfernen<\/em> aus Windows abmelden.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><strong>Weiterf\u00fchrender Link<\/strong><\/p>\n<p>[1] Artikel von Daniel Melanchthon zu ReadyBoost<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unter Windows Vista war es ja eine der Killer-Features &#8211; jedenfalls, wenn man der Microsoft Werbemaschine glauben konnte. 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