{"id":315316,"date":"2025-09-06T00:05:06","date_gmt":"2025-09-05T22:05:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=315316"},"modified":"2025-09-04T21:55:21","modified_gmt":"2025-09-04T19:55:21","slug":"goldman-sachs-warnt-vor-ai-blase-die-rechenzenten-boom-platzen-liesse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2025\/09\/06\/goldman-sachs-warnt-vor-ai-blase-die-rechenzenten-boom-platzen-liesse\/","title":{"rendered":"Goldman Sachs warnt vor AI-Blase, die Rechenzenten-Boom platzen lie\u00dfe"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline; float: left; border-width: 0px;\" title=\"Edge\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/image-4.png\" alt=\"Copilot\" width=\"95\" height=\"91\" align=\"left\" border=\"0\" \/>[English]Analysen von Goldman Sachs warnen vor einer m\u00f6glichen Blase im Bereich der k\u00fcnstlichen Intelligenz. Diese k\u00f6nnte den Boom bei Rechenzentren zum Platzen bringen. Die Investmentbanker von Goldman Sachs prognostizieren zwar einen Kapazit\u00e4tsanstieg bis 2027, zeigen sich aber ob der Marktschw\u00e4che weiterhin in h\u00f6chster Alarmbereitschaft.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/b371a073293c44fcb4fd559804c96f35\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/>Der AI-Hype befeuert ja auch die Pl\u00e4ne zum Bau von Rechenzentren, um Cloud-Speicherplatz und KI-Leistungen bereitstellen zu k\u00f6nnen. St\u00e4ndig liest man von neuen Pl\u00e4nen, gro\u00dfen Rechenzentren auf der gr\u00fcnen Wiese aufzubauen. Goldman Sachs prognostiziert einen Kapazit\u00e4tsanstieg auf 92 GW (Gigawatt) bis 2027.<\/p>\n<p>In den USA werden Kernkraftwerke reaktiviert, um den gigantischen Energiehunger dieser Rechenzentren zu befriedigen. Wer aber die Entwicklung genau verfolgt, trifft auf Informationen, dass die Platzhirsche hinter den Kulissen bereits auf der Bremse stehen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/x.com\/semianalysis_\/status\/1950999038867730764\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.postimg.cc\/xTjy6MRX\/image.png\" alt=\"Microsofts Rechenzentrums-Investitionen\" width=\"596\" height=\"714\" \/><\/a><\/p>\n<h2>Goldman Sachs schaut genauer hin<\/h2>\n<p>Ende Juli 2025 ist mir bereits <a href=\"https:\/\/x.com\/semianalysis_\/status\/1950999038867730764\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">obiger Post<\/a> untergekommen, der sich mit Microsofts Pl\u00e4nen zum Rechenzentrumsausbau befasst. Microsoft hat den Ausbau seiner selbst errichteten Kapazit\u00e4ten um mehr als 1,5 GW Anfang 2025 ausgesetzt. Zus\u00e4tzlich wurde im Dezember\u00a0 2025 bekannt, dass auch Mietvertr\u00e4ge durch Microsoft eingefroren wurden. Die Zahl der geplanten Rechenzentrumsbauprojekte ist 2025 im Vergleich zum Jahr 2024 zur\u00fcckgegangen. In den letzten 12 Monaten (Juli 2025 &#8211; Juli 2025) wurden fast keine neuen Mietvertr\u00e4ge abgeschlossen, und die Grundst\u00fccksk\u00e4ufe durch Microsoft sind im Vergleich zum Gesch\u00e4ftsjahr 24 stark zur\u00fcckgegangen, schreibt der Urheber des obigen Tweets.<\/p>\n<p>The Register berichtete vor einigen Tagen in <a href=\"https:\/\/www.theregister.com\/2025\/09\/02\/goldman_sachs_ai_datacenters\/?td=rt-3a\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">diesem Artikel<\/a> von einer Warnung der Investmentbanker von Goldman Sachs. Laut der neuesten Studie von Goldman Sachs wird die Kapazit\u00e4t von Rechenzentren bis 2027, aufgrund der Nachfrage nach KI ,um 50 Prozent steigen. Der Energieverbrauch des Sektors soll sich bis 2030 verdoppeln.<\/p>\n<h3>Hoher Energiebedarf<\/h3>\n<p>Goldman Sachs geht davon aus, dass erneuerbare Energien 40 Prozent des zus\u00e4tzlichen Strombedarfs f\u00fcr Rechenzentren decken werden, wobei eine moderate Ausweitung der Kernenergie auf KI-Workloads abzielt. Die restlichen 60 Prozent werden jedoch von Erdgasgeneratoren geliefert, wodurch bis 2030 zwischen 215 und 220 Millionen Tonnen Treibhausgasemissionen hinzukommen werden \u2013 das entspricht einem zus\u00e4tzlichen Anteil von 0,6 Prozent der weltweiten Energieemissionen.<\/p>\n<h3>Analyse des Workloads und des Anstiegs<\/h3>\n<p>Laut der von Goldman Sachs <a href=\"https:\/\/www.goldmansachs.com\/insights\/articles\/how-ai-is-transforming-data-centers-and-ramping-up-power-demand\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ver\u00f6ffentlichten Studie<\/a> liegt die weltweite Rechenzentrumskapazit\u00e4t derzeit bei etwa 62 Gigawatt. Der Cloud-Workload liegt dabei bei 58 Prozent, traditionelle Workloads erreichen 29 Prozent und KI frisst nur 13 Prozent\u00a0 der Auslastung (2023 machte KI noch null Prozent aus).<\/p>\n<p>Bis 2027 werden KI-Workloads voraussichtlich 28 Prozent der gesamten Kapazit\u00e4t ausmachen, w\u00e4hrend der relative Anteil der Cloud auf 50 Prozent und der traditioneller Workloads auf 21 Prozent sinken wird. Das bedeutet laut den Analysten nicht, dass Cloud- oder traditionelle Workloads zur\u00fcckgehen, sondern nur, dass KI schneller w\u00e4chst und einen immer gr\u00f6\u00dferen Teil eines insgesamt gr\u00f6\u00dferen Marktes einnimmt.<\/p>\n<h3>Warnung vor toxischer Atmosph\u00e4re<\/h3>\n<p>Das hat aber u.U. so etwas wie eine \"toxische Atmosph\u00e4re\" geschaffen. Wenn der KI-Boom schw\u00e4chelt, bricht das Kartenhaus zusammen. Goldman Sachs\u00a0gibt in seiner Studie an, dass man auf Anzeichen daf\u00fcr achtet, dass die Einf\u00fchrung von KI hinter den aktuellen Erwartungen zur\u00fcckbleiben k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Der KI-Boom habe laut Eric Sheridan, Managing Director bei Goldman Sachs, eine \"aufgeregte Atmosph\u00e4re\" geschaffen, in der gro\u00dfe Technologieunternehmen \"in Angst vor Disruption leben und Kapital einsetzen, um sowohl offensiv als auch defensiv zu agieren\".<\/p>\n<p>Das Ausma\u00df der Investitionen f\u00fcr Rechenzentren bewegt sich mittlerweile im Bereich der Ausgaben mittelgro\u00dfer Volkswirtschaften. Alleine Amazon investiert j\u00e4hrlich \u00fcber 100 Milliarden US-Dollar \u2013 was in etwa dem gesamten BIP Costa Ricas entspricht.<\/p>\n<p>Die Analysten des Finanzdienstleisters Goldman Sachs schreiben zwar\u00a0optimistische Prognosen in ihre Studie, sind aber gleichzeitig in erh\u00f6hter Alarmbereitschaft hinsichtlich jeglicher Anzeichen einer Marktschw\u00e4che, die diese Prognosen zunichte machen k\u00f6nnte. Zu den Risiken z\u00e4hlen das Scheitern der Monetarisierung von KI oder Innovationen, die den Bau und die Kommerzialisierung der Modelle verbilligen.<\/p>\n<p>Ich finde es spannend, dass diese Bedenken eigentlich zunehmen. Sam Altman, CEO von OpenAI, r\u00e4umte k\u00fcrzlich ein, dass die Branche eine KI-Blase erlebt. McKinsey warnte Anfang 2025, dass niemand wirklich wei\u00df, wie die zuk\u00fcnftige Nachfrage nach KI-Dienstleistungen aussehen wird. Interessant ist auch <a href=\"https:\/\/www.theregister.com\/2025\/08\/25\/overinflated_ai_balloon\/?td=rt-4a\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">dieser Kommentar<\/a> von The Register. Tenor: Die Tech-Giganten werden wegen KI berechtigt nerv\u00f6s. Der Ballon k\u00f6nnte platzen. Vielleicht erleben wir in n\u00e4chster Zeit den \"gro\u00dfen Rums\", wenn die riskante Wette auf KI nicht aufgeht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[English]Analysen von Goldman Sachs warnen vor einer m\u00f6glichen Blase im Bereich der k\u00fcnstlichen Intelligenz. Diese k\u00f6nnte den Boom bei Rechenzentren zum Platzen bringen. 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