{"id":316345,"date":"2025-10-01T00:01:05","date_gmt":"2025-09-30T22:01:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=316345"},"modified":"2025-10-01T13:21:02","modified_gmt":"2025-10-01T11:21:02","slug":"die-32-jahre-als-freier-autor-sind-voll","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2025\/10\/01\/die-32-jahre-als-freier-autor-sind-voll\/","title":{"rendered":"Die 32 Jahre als 'freier Autor' sind voll &#8230;"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/32.jpg\" alt=\"32 Jahre\" width=\"147\" height=\"150\" \/>Kleiner Beitrag in eigener Sache. Es ist jetzt genau 32 Jahre her, seit ich im 1. Oktober 1993 als freiberuflich t\u00e4tiger Autor gestartet bin.\u00a0Ein \"Projekt\", bei dem ich mich wohl hundert Mal neu erfunden habe. Als Autor bin ich sogar 40 Jahre t\u00e4tig &#8211; erste Zeitschriftenbeitr\u00e4ge erschienen 1985. Als Blogger werden es 22 Jahre und den Blog hier gibt es seit 18 Jahren. Und ich stehe immer noch staunend davor, welchen Weg mein berufliches Leben genommen hat.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>Er wei\u00df nicht, was er will<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/c12bed9e8cb74522be7f6e49a4000485\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/>Als ich im August 1969 als kleiner Lehrling gestartet bin, konnte keiner ahnen, dass ich mal auf die schiefe Bahn geraten und als Blogger enden w\u00fcrde. Obwohl, im R\u00fcckblick bin ich irgendwie ein \"Luftikus\" gewesen &#8211; einmal angepustet &#8211; und schon nahm das Leben eine g\u00e4nzlich neue Bahn &#8211; sozusagen lebender Beweis der Chaos-Theorie \"Irgendwo in Asien schl\u00e4gt ein Schmetterling mit den Fl\u00fcgeln, und 100 Jahre sp\u00e4ter f\u00e4llt dem Born auf der anderen Seite des Globus der Nobelpreis vor die F\u00fc\u00dfe\", oder zumindest so \u00e4hnlich.<\/p>\n<p>In ganz jungen Jahren wollt ich nicht aufs Gymnasium, weil ein Familienmitglied meinte \"G\u00fcnter, geht auf das Gymnasium, dann kannst Du Pfarrer werden\" &#8211; der war Pfarrer, sogar Professor und f\u00fcr mich war es \"geht ja mal gar nicht\". Hab das dr\u00fcben im 50Plus-Blog im Beitrag\u00a0<a href=\"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/2021\/11\/24\/fast-wre-ich-papst-geworden\/\" rel=\"bookmark\">Lebenslinien: Fast w\u00e4re ich Papst geworden<\/a> thematisiert. Und so landete ich nach 8 1\/2 Jahren Volksschule quasi als \"Beute-Azubi\" bei einem Elektromeister. Der hatte den Lehrer gefragt \"Haste nicht jemand, der H\u00fchnerst\u00e4lle ausmisten, Autos waschen und eine Gesellenpr\u00fcfung im Elektrohandwerk bestehen kann\". Dumm gelaufen, der Lehrer meinte \"Frage mal bei Borns nach\". Da ich nix vorhatte, kam ich in die Lehre und landete \"in Waterloo\", wie ich dr\u00fcben im 50Plus-Blog im Beitrag <a href=\"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/2021\/05\/17\/der-jung-soll-was-anstndiges-lernen\/\">Der Jung soll was anst\u00e4ndiges lernen<\/a> eingestanden habe.<\/p>\n<h3>Der Ingenieur mit dem Porsche<\/h3>\n<p>Fast h\u00e4tte ich ja ein anst\u00e4ndiger Mensch werden und bis zur Rente als Elektriker schuften k\u00f6nnen, wenn nicht immer dieser Schmetterling am anderen Ende der Welt rumgeflogen w\u00e4re. So sa\u00df ich irgendwo mitten in der Lehre im Dachstuhl einer Ziegelei, um \u00fcber den Brenn\u00f6fen irgendwelche Elektrokabel zu verlegen. Ich schwitzte wie Sau, fluchte wie ein Rohrspatz und sah durch das Geb\u00e4lk pl\u00f6tzlich wie ein Porsche vorfuhr, ein Mann mit feinem Zwirn ausstieg und dem Elektromeister sagte, was Sache w\u00e4r. Als ich dann sp\u00e4ter den Altgesellen fragte, was das denn f\u00fcr ein lustiger Vogel im Frack mit Porsche gewesen sei, raunte der nur \"ein Ingenieur\". Cool, dachte ich so bei mir, das willst Du auch &#8230;<\/p>\n<h3>Ochsentour 2. Bildungsweg<\/h3>\n<p>&#8230; dauerte zwar ein\u00a0 bisschen, erst die Lehre abhaken. Aber dort meinte der Lehrer schon \"Born, geh auf die Abendschule, kannst Du sp\u00e4ter studieren\". Wollt ich nicht, w\u00e4re ja in Arbeit ausgeartet &#8211; ein Mitsch\u00fcler machte das und war nur am ackern. Aber nach der Lehre ging es los, dank Berufsschulnote und Note im Gesellenbrief geh\u00f6rte ich zu einer Hand voll K\u00f6pfe, denen ein Platz in der sogenannten Berufsaufbauschule sicher war. Da konnte man die 10. Klasse mit mittlerer Reife nachmachen. War \"a bisserl schwierig\", von heute armdicke Kabel biegen auf pl\u00f6tzlich einen Bleistift in die Hand nehmen, umzuswitchen. Auch den Rechenschieber aus der Berufsschule konnte ich nicht mehr verwenden, da mussten Taschenrechner ran. Aber hey, nach dem \"Siebtest\" war ein halbes Jahr sp\u00e4ter die H\u00e4lfte der hoffnungsvollen Jungm\u00e4nner (M\u00e4dels gab es leider keine in den zwei Klassen) abg\u00e4ngig, aber ich war noch dabei. Im 2. Halbjahr lief es flotter und noch ein Jahr sp\u00e4ter hatte ich die Fachhochschulreife mit einer Note in der Tasche, die mir freie Studienwahl und -Ort erm\u00f6glichte.<\/p>\n<h3>Und a-typisches Studium mit Flausen im Kopf<\/h3>\n<p>Statt Elektrotechnik-Studium im Anschluss musste es etwas exotischeres wie physikalische Technik werden. Kerntechnik erschien mir 1976 nicht zukunftsicher und mit arbeitslosen Elektroingenieuren konnte man Stra\u00dfen pflastern. Aber als Physik-Ingenieur k\u00f6nnte man so coole Sachen wie Laserphysik, Kernphysik, Elektronik und noch viel mehr machen. Nur wusste ich nicht, dass auch Metallurgie, Konstruktion, Feinwerktechnik, Umformtechnik, Statik und was wei\u00df ich zum Studium dazu geh\u00f6ren. Ja, ich habe Seilwinden und Getriebe als Studienarbeiten berechnen, konstruieren und damals noch am Zeichenbrett zeichnen d\u00fcrfen. War aber trotzdem knorke, im B\u00f6rsenpraktikum als Wahlfach haben wir Millionen der \u00f6rtlichen Sparkasse in Aktien verzockt (ok, geflunkert, die hatten uns auf 10.000 Mark Sparbudget geschrumpft), waren in Amsterdam an der Diamantenb\u00f6rse und ich bin bereits im Studium haarscharf am Nobelpreis vorbei geschrammt (hab ich f\u00fcr meine Enkel im Beitrag <a href=\"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/2025\/06\/10\/wie-ich-fast-am-nobel-preis-vorbei-geschrammt-waere\/\" rel=\"bookmark\">Wie ich \"fast\" am Nobel-Preis vorbei geschrammt w\u00e4re \u2026<\/a> mal aufgeschrieben). Nur der Schmetterling in Asien ist zur falschen Zeit von einer Bl\u00fcte aufgeflogen, sonst h\u00e4tte es sicher geklappt.<\/p>\n<h3>Wieder falsch abgebogen &#8211; mit FORTRAN fing es an<\/h3>\n<p>Wenn es dumm l\u00e4uft, l\u00e4uft es dumm. Da war der FORTRAN Grundkurs, der Lochkartenstanzer und das viele Papier, was bei Fehll\u00e4ufen als Ausdruck abfiel. Konnte man f\u00fcr Vorlesungsmitschriften brauchen. Und per Programm lie\u00df sich auch mal ein Problem ohne programmierbaren Taschenrechner (f\u00fcr so ein Teil fehlte mir die Kohle) im Studium l\u00f6sen. Und als das Listing-Papier f\u00fcr die Vorlesungsmitschriften alle war, habe ich halt FORTRAN 2 belegt. Und dann gab es noch ein Wahlfach PL-1, was der Mathe-Professor anbot.<\/p>\n<p>Und weil ich so gut wie der einzige Student im Grundstudium in unserem Studiengang war, der in die Programmierkursen dieses Professors sa\u00df, glaubte der, ich interessiere mich daf\u00fcr &#8211; dabei wollte ich sp\u00e4ter nur die dicke Kohle als Ingenieur und Programmierer absahnen (\"Hallo, lasst mich hier durch, ich kann PL-1\", hat mir sp\u00e4ter mit PL-M sogar bei der Mikroprozessor-Programmierung geholfen). Also f\u00fchrte er mich in einen Raum der FH, wo so ein komischer Schrank mit blinkenden L\u00e4mpchen stand. Das ist unser <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Krantz_Computer\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mulby 3 von Krantz<\/a> (<a href=\"https:\/\/de.m.wikipedia.org\/wiki\/Datei:Mulby-3-Anlagen.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Foto<\/a>), da k\u00f6nnen Sie bei Lust und Laune jederzeit ran und programmieren.<\/p>\n<p>Wollen h\u00e4tte ich schon wollen, nur k\u00f6nnen konnte ich nur nicht. W\u00e4hrend Bill Gates erste Meriten f\u00fcr Microsoft erwarb, war bei mir Nullstelle. Zur Finanzierung des Studiums war ich mit so Sachen wie K\u00fchlt\u00fcrme und Abgasturbinen schwei\u00dfen und Elektroinstallationen\u00a0 f\u00fcr Reinigungen vornehmen, befasst. Die Saat war gelegt und als dann noch eine PDP 11\/04 in der Diplomarbeit benutzt werden musste, kamen noch einige Basics wie Betriebssystembedienung hinzu. Etwas, was zu dieser Zeit nur wenigen Studenten zuteil wurde &#8211; hatten wir doch wenige Jahre zuvor noch Kernspeicherzellen mit viel Kupferdraht f\u00fcr den Apollo Flugcomputer gef\u00e4delt.<\/p>\n<h3>Der deutsche Elon Musk musste ausfallen<\/h3>\n<p>Aber ich sage es mal so: Vom Lebensweg als als Autor war noch nichts zu sehen &#8211; Influencer gab es auch noch nicht &#8211; wie h\u00e4tten nicht mal gewusst, was man da tun muss. Also habe ich mich als frisch gebackener Ingenieur in der Luft- und Raumfahrtindustrie verdingt. Wernher von Braun hatte ja auch mal klein angefangen &#8211; und ich wollte Raketen (mit-)bauen, die zum Mond fliegen. Aber wieder kam der Schmetterling dazwischen &#8211; niemand erkannte mein Genius &#8211; ich sollte Flugzeugteile per Ultraschall auf Sch\u00e4den pr\u00fcfen und solche Sachen erledigen &#8211; worauf ich gar keinen Bock hatte.<\/p>\n<p>Aber es gab eine PDP 11\/04 in einem Pr\u00fcflabor, auf der ich mich offiziell austoben und Programme zum Testen von Flugzeugbauteilen modifizieren durfte. Eine Unterwasser-Ultraschall-Pr\u00fcfanlage f\u00fcr Flugzeugbauteile habe ich so quasi nebenbei auch noch konstruiert, berechnet und fertigen lassen. Das Teil war wohl so um die 20 bis 25 Jahre dort in Betrieb, habe ich sp\u00e4ter erfahren. Aber es gab den ber\u00fchmten Schmetterling, und als ich mich am Rechner genug ausgetobt hatte, stand die Frage im Raum: \"Was machst Du nun\". Da mein Genie nicht gefragt war, mein Chef hatte ein Bild von sich in seinem B\u00fcro h\u00e4ngen und erkl\u00e4rte es so (er stand im Bild auf einem Treibstofftank der Europa-Rakete, der einem Belastungstest ausgesetzt war, und zwei Stunden nach dem Foto barst der Tank) &#8211; da h\u00e4tte es Cheffe beinahe durch die Decke gepustet &#8211; war f\u00fcr mich schnell klar \"so geht es nicht weiter\". Eine OTRAG gr\u00fcnden, deutschen Zahn\u00e4rzten Kohle aus den Rippen schneiden und im Kongo Raketen fliegen lassen, so wie Lutz Kaiser, dazu fehlten mir die Kenntnisse, Beziehungen und F\u00e4higkeiten. Die Story von Lutz habe ich im dr\u00fcben im 50 Plus-Blog im Beitrag <a href=\"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/2017\/11\/25\/zum-tode-von-lutz-kayser-otrag-die-deutsche-rakete\/\" rel=\"bookmark\">Zum Tode von Lutz Kayser: OTRAG, die deutsche Rakete<\/a> offen gelegt. Mit dem deutschen Elon Musk hat es schon mal nicht geklappt.<\/p>\n<h3>Der Jung wird endlich solide, oder?<\/h3>\n<p>Nach 1 3\/4 Jahren habe ich mir den Exit von der Luft- und Raumfahrt geg\u00f6nnt &#8211; ich war es satt, st\u00e4ndig Projektantr\u00e4ge zu schreiben, die in Ablage P in irgendwelchen Ministerien landeten. Also heuerte ich in der Gro\u00dfchemie in einer Abteilung f\u00fcr Sonderprojekte im Bereich Rechnettechnik an. War ein Gl\u00fccksfall: T\u00e4glich Intel Mikroprozessorsystem f\u00fcr Chemieanlagen zur Datenerfassung, Steuerung und Regelung programmieren. Mein erster Job war, ein Mikroprozessorsystem zur Datenerfassung zu programmieren &#8211; RAM 1 KByte, ROM 4 KByte.<\/p>\n<p>Weil es keine vern\u00fcnftige Software gab, die dokumentiert war und die ich verstand, habe ich mal schnell ein Betriebssystem mit in Assembler, PL\/M und FORTRAN formulierten Programmen geschrieben. So lernte ich die CPU, Interrupt-Controller, Zeitgeberbausteine, UART-Kommunikationsbausteine etc. auf Registerebene kennen. Als das Ergebnis von mir noch sauber dokumentiert worden war, mutierte es quasi zum Standard f\u00fcr weitere Software-Projekte der Kollegen. Hab mir k\u00fcrzlich sagen lassen, die Systeme werden noch heute, wohl auf Basis der damals entwickelten Software f\u00fcr Speziall\u00f6sungen, eingesetzt.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter kamen immer neue, coole Projekte hinzu &#8211; unter anderem einer der ersten IBM PC\/XT-Rechner die in Europa eingesetzt wurden. Im R\u00fcckblick wurde mir klar, ich wurde wohl oft als Feuerwehr f\u00fcr Projekte, die zu scheitern drohten, eingesetzt. In der Zeit wurde von mir auch ein Software-System, welches heute als SCADA-System bezeichnet wird, konzipiert und mit meinem Entwicklungsteam implementiert. K\u00fcrzlich habe ich erfahren, dass das System in \u00fcber 2.000 Firmen in Deutschland im Einsatz ist und st\u00e4ndig modernisiert wird &#8211; einer meiner Ex-Mitarbeiter pflegt es weiter. Mich hat dieses System bis nach Japan und Thailand gebracht, wo ich die Projekte akquiriert und sp\u00e4ter die Anlagen in Betrieb genommen habe.<\/p>\n<p>Waren 12 Jahre, in denen ich die Basics gelernt habe, von denen ich heute noch profitiere. H\u00e4tte bis zum Alter von 60 Jahren so weiter gehen k\u00f6nnen (mein au\u00dfertariflicher Arbeitsvertrag sah das Alter f\u00fcr den Renteneintritt vor), wenn es nicht den ber\u00fchmten Schmetterling gegeben h\u00e4tte. Vater h\u00e4tte es Flausen im Kopf tituliert. Und das kam so: Weil ich wissen wollte, was die Leute von der Informatik so erz\u00e4hlten, hatte ich ein paar Jahre Mathematik, Informatik, a bisserl Elektrotechnik und noch Wirtschaftswissen an der Fernuni Hagen belegt. Waren coole Sachen wie Pascal, Datenbanken, Mikroprozessorsysteme und Schaltwerke etc. dabei. Die Scheine hatte ich schnell in der Tasche. Aber die Theoretische Mathematik sowie die Theoretische Informatik mit G\u00f6del-Maschine, Turing-Beweis etc. waren nicht so mein Ding. Also habe ich das nebenberufliche Studium an den Nagel geh\u00e4ngt.<\/p>\n<h2>Schnell reich und ber\u00fchmt werden<\/h2>\n<p>So ab 1985 hatte ich immer mal wieder Fachartikel in speziellen Fachartikeln \u00fcber meine Entwicklungen eingereicht und f\u00fcr Ver\u00f6ffentlichungen jeweils einige hundert Mark bekommen. Und so reifte der Gedanke: \"Genug geackerte und in Bildung investiert, Zeit, schnell reich und ber\u00fchmt zu werden\". Davor musste aber noch eine z\u00fcndende Gesch\u00e4ftsidee her. Seinerzeit war gerade der Schneider Amstrad PC 1640 in den Handel gekommen. MS-DOS, 20 Megabyte Festplatte, 64 KByte RAM und Diskettenlaufwerk, und Schneider Locomotive Basic.<\/p>\n<p>Das Teil wollte ich haben, und mit einem Buch zu Locomotive Basic finanzieren. Schnapsidee, um das Buch zu schreiben, brauchte ich den Rechner, dessen Finanzierung durch das zu schreibende Buch erfolgen sollte. Ich habe mir das Projekt dann selbst vorfinanziert (Hintergrund: Wir hatten gerade eine Eigentumswohnung gekauft, zwei kleine Kinder, und keine freie Kohle, um Jux-Projekte wie einen PC zu finanzieren). Aber mit dem PC k\u00f6nnte man ja Programme entwickeln, B\u00fccher schreiben und das alles vermarkten &#8230;<\/p>\n<p>Als es hie\u00df \"was macht er denn da? der schreibt ein Buch\" war die Familie nahe dran, die Truppe mit den wei\u00dfen Kitteln und dem sch\u00f6nen blinkenden blauen Lichtchen auf dem Autodach zu rufen, und den Schriftsteller abholen zu lassen. Der ist meschugge geworden, die arme Frau, der bleibt auch nichts erspart, hie\u00df es hinter vorgehaltener Hand.<\/p>\n<p>Dummerweise dauerte es fast ein Jahr, bis das Manuskript fertig war. Markt+Technik und Data Becker lie\u00dfen das Manuskript einige Monate in der Schublade liegen, bis das Fenster zum Markteintritt vorbei war. Ich habe das Manuskript zwar noch einem Verlag andienen k\u00f6nnen, das Buch hat es gegeben. Aber den Amstrad PC hat es aus den Tantiemen mit Ach und Krach gerade so finanziert &#8211; den Epson Nadeldrucker habe ich mit dem Honorar f\u00fcr Zeitschriftenbeitr\u00e4ge bezahlt.<\/p>\n<h2>Doch noch Schriftsteller geworden<\/h2>\n<p>Schwierigkeiten und Scheitern bzw. Abst\u00fcrze sind dazu da, um zu lernen, aufzustehen und es beim n\u00e4chsten Mal besser zu machen. Nach dem ersten Buch habe ich das Konzept schlicht f\u00fcr Turbo Basic von Borland, Quick Basic von Microsoft und Turbo Pascal von Borland hergenommen, und drei weitere B\u00fccher aus den Programmen und dem Manuskript gestrickt, die dann bei Markt + Technik erschienen. Die brachten dann schon Einnahmen.<\/p>\n<p>Aus der Zeit des ersten IBM PC\/XT, der \u00fcber meinen Schreibtisch ging, hatte ich ein von IBM fotokopiertes Handbuch von Microsoft (die gedruckte Dokumentation war nicht fertig geworden), in der alle BIOS-Einsprungpunkte dokumentiert waren. Zudem war mir ein MS-DOS-Programmierhandbuch zu einer Anfangsversion in die Finger gefallen. Kurze Zeit sp\u00e4ter gab es das MS-DOS Programmierhandbuch 2.x, was wesentlich umfangreicher als bisherige Werke war. Das Werk hat es bis zur Auflage f\u00fcr MS-DOS 6.x geschafft, die von Microsoft Press Deutschland verlegt wurde.<\/p>\n<p>Waren alles Werke, die nebenberuflich als Finger\u00fcbungen, aber mit dem Segen des Arbeitgebers, entstanden waren. Gefl\u00fcgelter Spruch meines Chefs bei Gehaltsverhandlungen \"da kommt der Born sich die Erh\u00f6hung des Taschengelds abholen, mit seinen B\u00fcchern verdient er doch bestimmt ein Vielfaches seines Gehalts\". Ich habe gel\u00e4chelt und geschwiegen.<\/p>\n<p>Aber da waren diverse Sachen, der Schmetterling in Asien, ich war immer noch nicht reich und ber\u00fchmt, der Vorstand des Arbeitgebers hatte beim Aufstieg im Management eine \"gl\u00e4serne Decke\" f\u00fcr mich eingezogen, und ein Vorstandsfahrer, mit dem ich mich auf\u00a0 einer Fahrt unterhielt meinte \"Junger Mann, wenn der Herr xyz unter Chef wird, dann Gnade uns Gott, der geht zum Lachen in den Keller.\" Alles Zutaten f\u00fcr die n\u00e4chste Katastrophe. Aber eine L\u00f6sung musste her &#8211; bleiben ging nicht, der Weg zum Vorstand war versperrt &#8211; in andere Firma wechseln? Ich sa\u00df f\u00fcr den Arbeitgeber in einem Normenausschuss &#8211; und abends beim Bier kam heraus, da w\u00e4re ich beim Siemens, BBC, Bosch etc. vom Regen in die Traufe gekommen.<\/p>\n<h2>Die Strandliege auf Mallorca und ein Angebot<\/h2>\n<p>Ein neu gestarteter Verlag hatte mir das Angebot gemacht, exklusiv f\u00fcr dieses Haus IT-B\u00fccher zu schreiben. Daf\u00fcr sollte es ein Garantie-Honorar geben, was mich abgesichert h\u00e4tte. War die Chance, neue Projekte zu Word, Excel, etc., und nicht nur Programmierb\u00fccher zu machen. Ich erinnere es noch wie heute: Ich sa\u00df am Abend auf einer Strandliege auf Mallorca, die zwei kleinen Kinder spielten am Strand im warmen Sand, und ich diskutierte mit meiner Frau, ob ich den Sprung in die Freiberuflichkeit wagen solle. Da kam von beste Ehefrau von Welt der Satz: \"Springe, ich will mit 50 keinen Mann am K\u00fcchentisch habe, der einer verpassten Chance nachtrauert. Wenn es schief geht, musst Du halt wieder arbeiten\".<\/p>\n<p>Luftikus, hab acht, der Schmetterling hat in Asien gerade wieder abgehoben. Luftikus hat gek\u00fcndigt, im Betrieb ging ein Raunen \"hat der goldene L\u00f6ffelt geklaut, dass der geht\" durch die Flure. Aber am 1. Oktober 1993 ging es los. Die Frage an meine Frau \"Was macht denn ihr Mann, der ist ja st\u00e4ndig zu Hause?\", wurde von ihr wahrheitsgem\u00e4\u00df mit \"der ist jetzt Schriftsteller\" beantwortet. Und sofort kam die Reaktion \"Ok Gott, kann man davon leben?\", worauf meine Frau peinlich ber\u00fchrt zu mir kam \"was soll ich darauf antworten?\" Nun ja, ich hatte die richtige Idee: \"Antworte: N\u00f6, aber wir leben von der Luft und viel Liebe, die Kinder schicken wir zum Nachbarn, zum Durchf\u00fcttern.\" Worauf diese Fragen sich erledigten.<\/p>\n<p>Aber es gab Dramen und den \"Griff nach den Sternen\". Ein halbes Jahr ohne einen roten Heller Einkommen in die Kasse, weil ich meinen Exklusiv-Vertrag gek\u00fcndigt hatte. Warum? Ich konnte schreiben, so viel ich wollte. Die Tantiemen h\u00e4tten nie das Garantie-Honorar \u00fcberstiegen. Und ich wollte doch reich und ber\u00fchmt werden. So wurde noch ein Buch, und noch ein Buch geschrieben, aber mit dem Reichtum wollte es einfach nicht klappen.<\/p>\n<h2>Ein Buch, und noch ein Buch und immer noch nicht reich<\/h2>\n<p>Auf der langen Strecke m\u00fcssen es um die 300 gedruckte B\u00fccher geworden sein &#8211; ich habe es nie gez\u00e4hlt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.paules-pc-forum.de\/\/images\/interviews\/gborn\/buecherregal.jpg\" alt=\"buecherregal.jpg\" \/><br \/>\nWer schreibt, der bleibt \u2013 oder hat ein volles B\u00fccherregal<\/p>\n<p>Fangen wir \"mit den Sternen\" an: Mein erfolgreichstes Buch zu Windows 95, runtergeschrieben in 3 Wochen, h\u00e4tte die 100.000er Absatzmarke geknackt &#8211; wurde sogar in der Bildzeitung vorgestellt. H\u00e4tte, h\u00e4tte Fahrradkette. Pro Woche gingen zur Anfangszeit 10.000 Exemplare \u00fcber den Tresen, und ausgeliefert wurden knapp \u00fcber 100.000 Exemplare. Aber dieses Microsoft hat dann einfach sein Windows 98 um eine Woche zu fr\u00fch rausgehauen. Schon damals war kein Verlass auf Redmond. Ende vom Lied: Keiner wollte mehr Windows 95-B\u00fccher und der Buchhandel lie\u00df die Rest-Exemplare an den Verlag zur\u00fcck gehen. Verkauft wurden erinnerungsm\u00e4\u00dfig 99.890 Exemplare oder so. Und ich bekam die Fahrradkette &#8211; oder war es mal wieder der Schmetterling in Asien.<\/p>\n<p>Drama Nummer X, oder wie ich von der gro\u00dfen Weltpolitik gek\u00fcsst wurde. Mein erstes ausl\u00e4ndisches Buch, war die russische \u00dcbersetzung meines Klassikers, des Fileformate-Handbuchs. Es sollte fette 6.000 US-Dollar geben &#8211; kannst Du mitnehmen, f\u00fcr Null Arbeit. Und dann scheiterte Gorbatschow mit der Perestroika, auf dem Roten Platz in Moskau rollten Panzer und Boris Jelzin \u00fcbernahm. Alles wird gut .. der Schmetterling ist in Asien mal wieder aufgestiegen, den Russen gingen die Devisen aus und die 6.000 Dollar f\u00fcr Born wurden pulverisiert &#8211; ich habe niemals einen Cent davon gesehen. Aber hey, ich kann mit diesem Buch angeben &#8211; die oberste Zeile ist der Autorenname, klar erkennbar als G\u00fcnter Born, und irgend etwas mit \"Format &#8230;.\" ist auch ohne Russisch-Kenntnisse zu erahnen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"\" title=\"Russische Ausgabe des Dateiformatehandbuchs von G\u00fcnter Born\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/zM8HM9k.png\" alt=\"Russische Ausgabe des Dateiformatehandbuchs von G\u00fcnter Born\" width=\"319\" height=\"450\" \/><\/p>\n<p>Und es gab dieses Computerbuch f\u00fcr Kids, von 8 bis 88, meine damals kleinen Kinder fungierten als Beta-Tester. War ein cooles Projekt, meine Kinder hatten Spa\u00df und ich habe einige der Illustration im Buch selbst skizziert, das Ganze aber von einem professionellen Illustrator in druckf\u00e4hige Grafiken umsetzen lassen.<\/p>\n<p>Was h\u00e4tte aus dem Projekt werden k\u00f6nnen, lief auch zuerst wie geschnitten Brot. Bis meine Frau vom Aldi zur\u00fcck kam und meinte \"Da liegt dein Buch in der Krabbelkiste f\u00fcr 8,90 Mark\". Ich vom Schlag getroffen zu Aldi. Da lag ein Kinder Computerbuch in der Krabbelkiste, aber nicht von mir. Der Inhalt war fast satzgleich von meinem Werk abgekupfert, ein Plagiat, welches von einem Redaktionsb\u00fcro angefertigt und Aldi angedient worden war. Es gab eine einstweilige Verf\u00fcgung, das Buch verschwand f\u00fcr 3 Wochen aus den Aldi-Filialen, es gab ein Plagiats-Urteil, aber mein Original-Buch des Verlags war damit im Handel tot &#8211; und ich habe nie einen Pfennig Entsch\u00e4digung gesehen. War aber mein \"Kapital\", da das Projekt mir sp\u00e4ter als Referenz andere Buchprojekte er\u00f6ffnet hat.<\/p>\n<p>Und es gibt die ber\u00fchmten Projekte mit Redmond, wo ich die Pferde kotzen sah. Ich hatte einen Lektor von Microsoft Press USA auf der Frankfurter Buchmesse in einem kurzen Gespr\u00e4ch \u00fcberzeugt, dass ich sein Mann f\u00fcr ein Projekt zur Windows-Registry sei. Gesagt getan, das deutschsprachige Werk gab es bei Microsoft Press Deutschland und ich schrieb das Ganze auf Englisch f\u00fcr die Amis. Auf den letzten Dr\u00fccker sollte ich noch irgend ein Windows NT mit ber\u00fccksichtigen &#8230;<\/p>\n<p>Gab zwar E-Mail und irgendwo Internet, mit Modem (56 K), nix zum gr\u00f6\u00dferen Download. Also schickte mir Microsoft Press USA die neueste Version dieses Windows NT (muss 4.0 noch als Beta gewesen sein), gebrannt auf CD, per Fedex Kurierdienst. Ich packte die CD aus, um loszulegen. Da l\u00f6ste sich die Datenbeschichtung der CD und die Bits dieses Windows NT zerbr\u00f6selten vor meinen Augen &#8211; quasi die Ur-Version von Wiper-Schadsoftware &#8211; nix mehr zu retten. Gab dann ein paar Tage sp\u00e4ter eine Ersatzlieferung und ich habe das Projekt termingerecht fertig bekommen.<\/p>\n<p>F\u00fchrte zu zweierlei: Der Lektor erz\u00e4hlte mir sp\u00e4ter, dass das Buch palettenweise zu den Windows-Entwicklern gekarrt wurde, weil es bei Microsoft im Hause nichts vergleichbares gab. Und es gab die Anfrage, ob man nicht zwei Kapitel in das damals noch bei Microsoft herausgegebene Windows Ressource-Kit (Deutsch: Technische Referenz) \u00fcbernehmen d\u00fcrfe. So ergab es sich, dass ich als Contributing-Autor im Windows 98 Ressource-Kit genannt wurde &#8211; meines Wissens bin ich der einzige deutsche Autor, der dies geschafft hat.<\/p>\n<p>Nun ja, der Schmetterling &#8230; sorgte daf\u00fcr, dass die Verlage Markt + Technik, Microsoft Press und O'Reilly ab 2012 im Jahresabstand vom Management geschlossen wurden. Bedeutete f\u00fcr mich: Immer wenn ich mich mit meinen Buchprojekten von einem schlie\u00dfenden Verlag zum n\u00e4chsten Haus gerettet hatte, wurde das auch dicht gemacht.<\/p>\n<p>Im M\u00e4rz 2015 kam dann mein Sportunfall mit abgeknickter Halswirbels\u00e4ule und inkompletter Querschnittsymptomatik dazu. Nach 18 Monaten Arbeitsunf\u00e4higkeit waren die meisten Buchprojekte pulverisiert. Aber ich konnte ein fast fertig gestelltes Windows 10-Buchprojekt und ein Android-Buch f\u00fcr Senioren (von dem fehlten beim Sportunfall im Manuskript noch ca. 20 Seiten fehlten &#8211; ich h\u00e4tte es anderntags fertig bekommen) etwas \"versp\u00e4tet\" fertigstellen. Windows 10-B\u00fccher hatten sich auf Grund der Update-Politik Microsofts dann aber schnell erledigt.<\/p>\n<p>Das Android-Buchprojekt hat die 6. \u00fcberabeitete Auflage erlebt &#8211; ich habe die Tage aber\u00a0 gegen\u00fcber dem Verlag den Ausstieg bekannt gegeben und werde nichts mehr \u00fcberarbeiten. Google und seine AI-Updates in Android 14 lie\u00dfen mich zur Erkenntnis kommen, dass die Zeit f\u00fcr B\u00fccher und meine Zeit als Buchautor endg\u00fcltig vorbei ist &#8211; wirtschaftlich gelohnt hat es sich die letzten Jahre eh nicht mehr.<\/p>\n<p>Aber im R\u00fcckblick hatte ich ein sau-cooles Berufsleben, wenn ich das alles so Revue passieren lasse. Ich sage immer ganz flapsig: \"Ich habe vor \u00fcber 30 Jahren mein Hobby zum Beruf gemacht und musste nie wieder arbeiten\". Na ja, wenn ich f\u00fcr Microsoft Press und Markt+Technik in den 3 Monaten mal wieder 3.000 Seiten Buchmanuskript abliefern musste, damit die B\u00fccher zum Marktstart im Regel zum Verkauf lagen, artete dies in Schufterei aus. Aber der Spruch \"nie wieder arbeiten\" hat schon einen gro\u00dfen Teil Wahrheit. Und mein irgendwann als junger Ingenieur gefasster Entschluss \"Mach nie wieder was, was dir keinen Spa\u00df macht\", ist die letzten 32 Jahre voll aufgegangen &#8211; bei dem \"Arbeitgeber bleibe ich bis zur Rente\".<\/p>\n<h2>Ein Blick in den Abgrund, \u00e4hm die Zukunft<\/h2>\n<p>Na ja, die regul\u00e4ren Leser wissen, dass ich den 2009 gestarteten IT-Blog hier so ab 2016 zum \"Fliegen\" gebracht habe, um nach dem Sportunfall ein Ziel zu haben und von den Einnahmen leben zu k\u00f6nnen. Hat geklappt und so ist \"Rente\" irgendwie an mir vorbei gegangen.<\/p>\n<p>Aktuell ist es so, dass ich im \"alles kann, nichts muss\"-Modus unterwegs bin. Die Blogs sind so aufgestellt, dass sie auch \"Strich laufen k\u00f6nnen\". 2024 war ich wegen massiver Kardioprobleme auf dem Track, die Blogs zu verkaufen, wenn sich die Chance ergibt. Nun ja, gab kein Angebot, was man nicht ablehnen konnte &#8211; und dank f\u00e4higer Kardiologen sind die Kardioprobleme durch einen kleinen Eingriff gel\u00f6st.<\/p>\n<p>Heuer gab es nochmals den Ansatz, ab Fr\u00fchjahr das Projekt zu verkaufen. Hab sogar etwas Geld in die Hand genommen und einen Broker dran gesetzt. Denn rational werde ich keine 10 Jahre mehr bloggen k\u00f6nnen. Andererseits war mir bei realistischer Betrachtung klar, dass die Luft sehr d\u00fcnn ist. Die faire Bewertung des Verkaufspreises f\u00fchrt zu Summen, die nicht jeder K\u00e4ufer stemmen kann. Ausl\u00e4ndische K\u00e4ufer, die den Markt nicht verstehen, haben auch kaum eine Chance zu \u00fcberleben. Zudem geraten wir derzeit durch die KI-Welle in \"wildes Fahrwasser\".<\/p>\n<p>Zudem stand f\u00fcr mich die Frage \"Oh Gott, was machst Du, wenn jemand kommt und zuschl\u00e4gt\" im Raum. Das Ende vom Lied: Ich habe den Verkauf jetzt auf Eis gelegt. Zur Zeit ist folgende Situation: Die Blogs sind gut aufgestellt, um Strich zu laufen und &#8211; sofern nichts gravierendes passiert &#8211; sich auch weiterhin zu monetarisieren. Gerade zum 1. Oktober 2025 habe ich den <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2025\/09\/30\/umstellung-der-werbung-google-teil-exit\/\">Werbeanbieter umgestellt<\/a> &#8211; einige Kunden schalten wiederholt sponsored Posts und es gibt Spenden von Lesern, die vielleicht mit Ad-Blockern unterwegs sind. Zudem habe ich immer noch eine irre Lust zum Bloggen und sozusagen \"meinem Hobby\" nachzugehen.<\/p>\n<p>Kurzum: Ich habe das Projekt des IT-Blogs hier Open End gestellt. Solange ich es vom Kopf und von der Gesundheit her kann, solange es technisch noch funktioniert, es wirtschaftlich einen Sinn macht, rechtlich noch handhabbar bleibt und mir noch Spa\u00df macht, geht es hier in den Blogs weiter. Vielleicht mal mehr, vielleicht partiell mal weniger, wenn ich Urlaub mache und wandern gehe (aktuell geht nix, seit ich am 12. August mit dem Fu\u00df umgeknickt bin, und es wird auch noch Wochen dauern). M\u00f6glicherweise kann ich das Ganze mit den Blogs noch 1, 2 Jahre durchziehen und dann langsam auslaufen lassen. Und wenn, wegen irgend eines Ereignisses, pl\u00f6tzlich Schluss ist, sei es drum.<\/p>\n<p>Mit meinen Nischenblogs unter borncity.eu &#8211; speziell der Reiseblog &#8211; habe ich zudem noch eine Spielwiese f\u00fcr \"die Blogger-Rente\". Denn wo gibt es das denn sonst noch, Du schreibst dieses Internet mit Quatsch voll, rantest wie Statler und Waldorf aus der Loge bei der Muppet Show \u00fcber die Welt (oder die IT), und bekommst auch noch Geld daf\u00fcr. War jedenfalls eine coole Sause, die letzten 32 Jahre, von denen ich keinen Tag missen m\u00f6chte.<\/p>\n<p>In diesem Sinne: 'Schaun mer mal', pflegte der Franz Beckenbauer zu sagen. Aber achtet auf den Schmetterling in Asien, der hat noch immer meine Pl\u00e4ne umgeworfen. Wer wei\u00df, vielleicht sitze ich demn\u00e4chst auch mit den Enkeln im Garten ums Lagerfeuer und erz\u00e4hle denen Geschichten aus dem Paulanergarten. Dabei habe ich gar kein Lagerfeuer &#8211; aber hey, der Raketenofen m\u00fcsste endlich eingeweiht werden<\/p>\n<p><strong>\u00c4hnliche Artikel:<br \/>\n<\/strong><a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2021\/10\/01\/jubilum-28-jahre-gesamtkunstwerk-gnter-born-ohne-sohn\/\">Jubil\u00e4um: 28 Jahre Gesamtkunstwerk \u00bbG\u00fcnter Born \u2013 ohne Sohn\u00ab<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2022\/10\/01\/jubilum-29-jahre-als-freifliegender-knstler-sind-geschafft\/\">Jubil\u00e4um: 29 Jahre als \"freifliegender\" K\u00fcnstler sind geschafft<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2023\/05\/18\/jubelarien-16-jahre-it-blog-20-jahre-blogger-und-30-jahre-freier-autor\/\">Jubel(arien): 16 Jahre IT-Blog, 20 Jahre Blogger und 30 Jahre freier Autor<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2023\/10\/01\/its-done-30-jahre-als-freier-autor\/\">It's done: 30 Jahre als Freier Autor \u2026<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2020\/07\/12\/murejubbel-podcast-mit-gnter-born-als-gast\/\">Lebenslinien: Muurejubbel-Podcast mit G\u00fcnter Born als Gast<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2022\/05\/08\/15-jahre-borns-it-und-windows-blog-aus-dem-maschinenraum\/\">Aus dem Maschinenraum: 15 Jahre \"Borns IT- und Windows-Blog\"<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2021\/02\/28\/borns-und-blog-insides-feb-2021\/\">Borns- und Blog-Insides (Feb. 2021)<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2019\/12\/31\/ein-danke-ein-rckblick-und-ein-ausblick-auf-2020\/\">Ein Danke, ein R\u00fcckblick und ein Ausblick auf 2020<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2020\/12\/31\/ein-danke-rckblick-2020-wie-geht-es-weiter-in-2021\/\">Ein Danke: R\u00fcckblick 2020, wie geht es weiter in 2021?<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2018\/12\/31\/der-blog-rckblick-2018-und-ausblick-auf-2019\/\">Der Blog: R\u00fcckblick 2018 und Ausblick auf 2019<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2013\/12\/02\/aus-fuer-microsoft-press\/\">Aus f\u00fcr Microsoft Press \u2026.<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2013\/02\/20\/aus-die-maus-fr-mut-und-addison-wesley\/\">Aus die Maus f\u00fcr MuT und Addison Wesley \u2026?<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2015\/04\/27\/aus-fr-oreilly-deutschland\/\">Aus f\u00fcr O'Reilly Deutschland<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2015\/04\/22\/update-zum-sport-unfall-step-by-step-zurck-ins-leben\/\">Update zum Sport-Unfall: Step-by-step, zur\u00fcck in's Leben<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kleiner Beitrag in eigener Sache. 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