{"id":317688,"date":"2025-11-02T00:05:42","date_gmt":"2025-11-01T23:05:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=317688"},"modified":"2025-10-31T14:52:17","modified_gmt":"2025-10-31T13:52:17","slug":"linkedin-exit-zum-ai-training-gewaehlt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2025\/11\/02\/linkedin-exit-zum-ai-training-gewaehlt\/","title":{"rendered":"LinkedIn: Exit zum AI-Training gew\u00e4hlt?"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"Edge\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/image-4.png\" alt=\"Copilot\" width=\"95\" height=\"91\" align=\"left\" border=\"0\" data-cmp-info=\"10\" \/>Kurze Erinnerung f\u00fcr Nutzer von LinkedIn, das ja seit einigen Jahren zu Microsoft geh\u00f6rt. Microsoft wird ab dem 3. November 2025 die Daten von Mitglieder durch deren KI verwenden, \"um deren Generieren von Inhalten zu verbessern\". Wer also LinkedIn-Mitglied ist, sollte dringend die Opt-out-M\u00f6glichkeit w\u00e4hlen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Ich hatte ja im Blog-Beitrag\u00a0<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2025\/09\/21\/microsoft-trainiert-ai-ab-nov-2025-mit-deinen-linkedin-inhalten\/\" rel=\"bookmark\">Microsoft trainiert AI ab Nov. 2025 mit deinen LinkedIn-Inhalten<\/a> schon mal \u00fcber den Sachverhalt informiert.<\/p>\n<p>Wer nicht m\u00f6chte, dass die eigenen Daten auf diese Weise verwendet werden, kann in den <em>Einstellungen<\/em> jederzeit die Opt-out-Option w\u00e4hlen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.postimg.cc\/sXrZmStG\/image.png\" alt=\"LinkedIn AI opt-out\" width=\"640\" height=\"458\" \/><\/p>\n<h2>LDI NRW empfiehlt Widerspruch einzulegen<\/h2>\n<p>Die Landesbeauftragte f\u00fcr Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen (LDI), Bettina Gayk, r\u00e4t gemeinsam mit ihren Kollegen in Bund und L\u00e4ndern dringend dazu, dies die Nutzung der Daten zum AI-Training aktiv zu unterbinden. Nutzer und Nutzerinnen sollten dem Vorgehen bis zum 3. November 2025 widersprechen. \"Dann will LinkedIn sein Vorhaben umsetzen. Ein sp\u00e4ter eingelegter Widerspruch ist zwar g\u00fcltig, gilt aber nur f\u00fcr die Zukunft und kann das bereits erfolgte Training mit den eigenen Daten nicht wieder r\u00fcckg\u00e4ngig machen\", warnt Gayk.<\/p>\n<p>Zum Hintergrund: LinkedIn, ein berufliches Online-Netzwerk, hat seinen Nutzern und Nutzerinnen k\u00fcrzlich mitgeteilt, dass ihre Daten ab dem 3. November 2025 f\u00fcr das Training von KI-Modellen verwendet werden sollen. \u00c4hnlich war zuvor der Meta-Konzern vorgegangen, zu dem unter anderem Facebook, Instagram und WhatsApp geh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Wie im Fall von Meta k\u00f6nnen Benutzer von LinkedIn dem jedoch aktiv widersprechen, indem sie dies in den Einstellungen hinterlegen. Das geht mit wenigen Klicks. Wer das nicht tut, gibt seine Profildaten wie Abschl\u00fcsse und Noten sowie Arbeitsverh\u00e4ltnisse oder sogar hinterlegte Lebensl\u00e4ufe, Fotos, Interessen oder Posts f\u00fcr das KI-Training frei. M\u00f6glicherweise k\u00f6nnen den den Nutzern auch Nachteile entstehen, wenn etwa Unternehmen auf LinkedIn bei der Suche nach Personal auf m\u00f6gliche KI-generierte Auswertungen zur\u00fcckgreifen, schreibt die LDI.<\/p>\n<p>\"Wer in den Sozialen Medien unterwegs ist, sollte sich immer fragen, mit wem man was und wie viel teilen m\u00f6chte. Bei der Nutzung von Daten f\u00fcr das KI-Training ist das besonders wichtig. Denn einmal freigegebene Informationen sind nicht mehr zur\u00fcckzuholen und werden auch nachtr\u00e4glich kaum mehr aus den KI-Modellen zu entfernen sein\", so Gayk.<\/p>\n<p>Sowohl bei LinkedIn als auch bei vielen anderen Apps sind die Einstellungen zum Datenschutz und der Privatsph\u00e4re oft versteckt oder verwirrend formuliert. Das bedeutet, dass sich die Nutzern Zeit daf\u00fcr nehmen m\u00fcssen, um Zugriffsberechtigungen und Datenschutzeinstellungen anzupassen. Bei den Einstellungen von LinkedIn wird beispielsweise die Farbe genutzt, um Nutzende zu verwirren. So impliziert die gr\u00fcne Farbe des angeschalteten Schiebereglers seine Richtigkeit. Wenn man jedoch nicht m\u00f6chte, dass die eigenen Daten f\u00fcr die Datenforschung und f\u00fcr das Training der KI genutzt werden, dann muss man den Regler auf Schwarz stellen. Auch der Titel \"Daten zur Verbesserung generativer KI\" impliziert positive Auswirkungen. Wenn man der Verwendung der Daten f\u00fcr das Trainieren der KI widersprechen m\u00f6chte, muss der Schieberegler aber von \u201eEin\" auf \u201eAus\" verschoben werden.<\/p>\n<p>Beim Landesbeauftragten f\u00fcr Datenschutz und Informationsfreiheit Mecklenburg-Vorpommern findet sich eine <a href=\"https:\/\/www.datenschutz-mv.de\/datenschutz\/publikationen\/KI_Trainieren\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">genaue Anleitung<\/a>, wie der Widerspruch durchzuf\u00fchren ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kurze Erinnerung f\u00fcr Nutzer von LinkedIn, das ja seit einigen Jahren zu Microsoft geh\u00f6rt. Microsoft wird ab dem 3. November 2025 die Daten von Mitglieder durch deren KI verwenden, \"um deren Generieren von Inhalten zu verbessern\". 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