{"id":318033,"date":"2025-11-11T05:10:14","date_gmt":"2025-11-11T04:10:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=318033"},"modified":"2025-11-13T22:50:38","modified_gmt":"2025-11-13T21:50:38","slug":"verantwortungsvoller-ki-einsatz-code-of-conduct-demokratische-ki-governance-und-abwaegung-gefordert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2025\/11\/11\/verantwortungsvoller-ki-einsatz-code-of-conduct-demokratische-ki-governance-und-abwaegung-gefordert\/","title":{"rendered":"Verantwortungsvoller KI-Einsatz: Code of Conduct \"Demokratische KI\"; Governance und Abw\u00e4gung gefordert"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline; float: left; border-width: 0px;\" title=\"Edge\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/image-4.png\" alt=\"Copilot\" width=\"95\" height=\"91\" align=\"left\" border=\"0\" \/>Man darf die Diskussion zu KI nicht Big Tech \u00fcberlassen, das ist der Ansatz, der die Zivilgesellschaft bewogen hat, ein Zeichen zu setzen. Mehr als 75 Organisationen aus der deutschen Zivilgesellschaft haben den von D64 \u2013 Zentrum f\u00fcr Digitalen Fortschritt &#8211; initiierten Code of Conduct \"Demokratische KI\" unterzeichnet. Das ist eine gemeinsame Selbstverpflichtung f\u00fcr den verantwortungsvollen Einsatz von K\u00fcnstlicher Intelligenz. Auch an anderen Stellen regt sich Widerstand gegen einen undifferenzierten Einsatz von KI.<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/22fab4c1c22f4b38a1ff8649afc6042d\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/>Es ist erneut Zeit, ein paar Worte \u00fcber das Thema KI-Einsatz zu verlieren. Denn in den letzten Tagen sind mir einige Artikel und Stimmen untergekommen, die zum Nachdenken anregen k\u00f6nnten. Ja, KI kann in ausgew\u00e4hlten Bereichen, bei verantwortungsvollem Umgang, einen Beitrag leisten. Aber KI kann auch ins Abseits f\u00fchren, wenn sie blau\u00e4ugig umgesetzt wird.<\/p>\n<h2>Umfrage: Agentic AI wird zum Megatrend<\/h2>\n<p>Starten wir mit einer Meldung, die mir von Spitch, einem Schweizer Anbieter von Sprachdialogsystemen, zugegangen ist. Man hat 100 F\u00fchrungskr\u00e4fte aus der Wirtschaft Stellung zum Einsatz von KI-Agenten zur Kommunikation mit der Kundschaft nehmen lassen. Daraus hat man ein Marketing-Dokument fabriziert, aus dem ich mal zitiere.<\/p>\n<p>Den \"F\u00fchrungskr\u00e4ften\" zufolge ist Agentic AI ein Megatrend. Spitch beruft sich dabei auf die Aussage von mehr als zwei Drittel (68 Prozent) der gerade einmal 100 Befragten F\u00fchrungskr\u00e4fte aus Unternehmen in Deutschland, die ein Contact Center zur Kundenkommunikation betreiben. Rund 70 Prozent der Firmen unterhalten eigene Zentralen zur Kundenkommunikation, die restlichen 30 Prozent haben diese Funktion an externe Dienstleister ausgelagert.<\/p>\n<h3>Was ist Agentic AI genau?<\/h3>\n<p>Agentic AI bezeichnet eine neue Generation von KI-Systemen, die autonom handeln, um ein vorgegebenes Ziel zu erreichen, indem sie komplexe Aufgaben in eigenst\u00e4ndige Schritte zerlegen, diese ausf\u00fchren, das Ergebnis bewerten und sich bei Bedarf selbst korrigieren. Moderne Sprach\u00addialogsysteme arbeiten mit Agentic AI, sodass sie sich in gesprochener Sprache mit Nutzern \u201eunterhalten\" und deren Anfragen verstehen und selbstst\u00e4ndig beantworten k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Skepsis gegen\u00fcber KI-L\u00f6sungen im Kundenservice verflogen<\/h3>\n<p>Laut Spitch zeigt die Befragung, dass sich die anf\u00e4ngliche Skepsis gegen\u00fcber KI-L\u00f6sungen im Kundenservice gelegt hat und einer breiten \u00dcberzeugung Platz macht: \u00dcber drei Viertel (77 Prozent) der Unternehmen sind \u00fcberzeugt, dass Agentic AI den Einsatz von K\u00fcnstlicher Intelligenz in der Kundenkommunikation \"revolutioniert\".<\/p>\n<p>Diese Wahrnehmung geht weit \u00fcber eine kurzfristige Mode\u00aderscheinung hinaus: 47 Prozent sind fest davon \u00fcberzeugt, dass sich Agentic AI langfristig als Standard etablieren wird, hei\u00dft es in der Erkl\u00e4rung von Spitch. Weitere 52 Prozent der Befragten gehen zumindest davon aus, dass dies teilweise der Fall sein wird.<\/p>\n<h3>Agentic AI als strategisches Signal<\/h3>\n<p>Die nachfolgenden Ausf\u00fchrungen gebe ich unredigiert wieder, mag jeder Leser sich seine eigene Meinung zu den Sprachh\u00fclsen bilden. Der Einsatz autonomer KI-Systeme sei laut Spitch-Umfrage nicht nur eine Frage der Effizienz, sondern auch ein strategisches Signal.<\/p>\n<ul>\n<li>F\u00fcr 93 Prozent der Befragten spielt die Wahrnehmung einer hohen Innovationskraft eine wichtige Rolle.<\/li>\n<li>Mehr als drei Viertel (77 Prozent) messen dem Einsatz von Agentic AI Vorteile f\u00fcr die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Unternehmen bei, wobei ein gutes Drittel (36 Prozent) dies sogar als einen entscheidenden Faktor im Wettbewerbsumfeld betrachtet.<\/li>\n<li>Die Vorteile werden dabei als unmittelbar sp\u00fcrbar eingesch\u00e4tzt: Praktisch alle Befragten (97 Prozent) gehen von direkten oder indirekten Vorteilen durch Agentic AI aus, davon 42 Prozent von unmittelbaren Nutzeneffekten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Als wichtigsten Vorteil sehen 64 Prozent der Befragten die flexible Skalierung bei erh\u00f6htem Anfragevolumen oder saisonalen Spitzen an. Auch bei unvorhersehbaren Ereignissen ist die unmittelbare Skalierbarkeit von hohem Nutzen, meinen 59 Prozent (Mehrfachnennungen waren m\u00f6glich). In die gleiche Richtung argumentieren 45 Prozent der von Spitch Kontaktierten, die die sofortige Reaktionsf\u00e4higkeit unabh\u00e4ngig von der Auslastung als zentralen Vorteil sehen.<\/p>\n<ul>\n<li>Die H\u00e4lfte (50 Prozent) der Befragten h\u00e4lt die durchgehende Erreichbarkeit ohne zus\u00e4tzlichen Personalaufwand f\u00fcr besonders wichtig.<\/li>\n<li>\u00c4hnlich denken offenbar 47 Prozent beim Thema Mehrsprachigkeit: KI-Agenten k\u00f6nnen einen mehrsprachigen Kundenservice leisten, ohne dass ein besonderer \u00dcbersetzungsaufwand anf\u00e4llt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>M\u00f6glicherweise haben diese Aussagen sogar einen Kern Wahrheit &#8211; aus Sicht der Entscheidungstr\u00e4ger, bei denen Kundenservice als Kostenfaktor begriffen und ein fragender Kunde als l\u00e4stiges Anh\u00e4ngsel gesehen wird. Wenn alle grottenschlecht in der Service-Qualit\u00e4t werden, brauchen wir nicht besser zu sein, scheint das Credo zu sein.<\/p>\n<h3>Hoher Nutzen f\u00fcr Kunden, Unternehmen und die Marke<\/h3>\n<p>Spitch versteigt sich zur Aussage, dass 71 Prozent der Befragten auf die Qualit\u00e4tsvorteile f\u00fcr die Kunden, die anrufen, verweisen: die konsistente Service\u00adqualit\u00e4t unabh\u00e4ngig vom Zeitpunkt des Anrufs oder dem Mitarbeitenden, der ans Telefon geht.<\/p>\n<p>Die positiven Auswirkungen von Agentic AI beschr\u00e4nken sich laut Umfrage nicht nur auf die interne Effizienz und die Kundenzufriedenheit. Ein Gro\u00dfteil der Befragten sieht auch einen direkten Nutzen f\u00fcr das Markenimage. F\u00fcr 46 Prozent ist klar, dass KI-Agenten die Marke st\u00e4rken und die Brand Awareness erh\u00f6hen k\u00f6nnen, indem sie f\u00fcr eine konsistent positive und innovative Kunden\u00adkommunikation sorgen, hei\u00dft es.<\/p>\n<h3>Hybrides \u00d6kosystem aus Mensch und Maschine<\/h3>\n<p>\"Die Menschen werden dadurch in Contact Centern nicht etwa \u00fcberfl\u00fcssig, sondern ihre Rolle wandelt sich grundlegend\", l\u00e4sst sich Stephan Fehlmann, Vice President f\u00fcr die Region Deutschland, \u00d6sterreich und Schweiz bei Spitch, zitieren. \"Menschen \u00fcbernehmen zunehmend die komplexen, strategischen und emotionalen Anliegen, die eine empathische menschliche Interaktion erfordern. Die Agentic AI automatisiert dagegen Standardanfragen und wiederkehrende Aufgaben. So entsteht ein hybrides \u00d6kosystem, in dem die St\u00e4rken von Mensch und Maschine ideal kombiniert werden, um die Kundenzufriedenheit weiter zu st\u00e4rken.\"<\/p>\n<h3>Bullshit-Marketing und blau\u00e4ugige F\u00fchrungskr\u00e4fte?<\/h3>\n<p>Die obigen Spitch-Aussagen sind ein typisches Beispiel f\u00fcr Bullshit-Marketing vom Feinsten, wie es bei F\u00fchrungskr\u00e4ften einschl\u00e4gt. Eigenwahrnehmung und Fremdwahrnehmung scheinen arg auseinander zu driften &#8211; das ist zumindest mein pers\u00f6nlicher Eindruck.<\/p>\n<blockquote><p>Pers\u00f6nlich stehen mir einige dieser Erfolgsbomben an Unternehmen vor Augen. Bei Vodafone oder der Ing kommst Du mit diesen genialen KI-Agenten so gut wie nie zum Ziel. Inzwischen habe ich aus der Leserschaft mehrfach etwas von \"sinkender Qualit\u00e4t\" vernommen. Und dann gibt es noch die Techniker Krankenkasse als Positiv-Beispiel. Ben\u00f6tigst Du Hilfe und gehst auf deren Webseite, bist Du oft verloren und suchst dir einen Ast, bis Du dich bis zum entsprechenden Dokument gehangelt hast.<\/p>\n<p>Aber die Techniker Krankenkasse hat einen exzellenten Telefon-Support, wenn ich anrufe, weil sich etwas auf deren Internetseiten nicht kl\u00e4ren l\u00e4sst, habe ich binnen kurzer Zeit einen Mitarbeiter am Telefon, der mir bisher in 100 % der F\u00e4lle verbindlich und kompetent weiter helfen konnte.<\/p><\/blockquote>\n<p>Wenn ich mir vorstelle, dass da ein KI-Agent vorgeschaltet wird, der mich in Schleifen von der L\u00f6sung meines Problems abh\u00e4lt, kann das in Sachen Kundenzufriedenheit nur im Desaster enden &#8211; mag das noch so progressiv aussehen. Schaue ich mir die\u00a0KI-L\u00f6sungen im Kundenservice von Banken, Mobilfunkanbietern oder weiteren Unternehmen an, sind diese doch durchgehend Umschreibung f\u00fcr Katastrophe zu interpretieren. Vielleicht sollte ich auf Komiker umschulen &#8211; man braucht sich doch nur die KI-generierten Kundendialoge anzusehen, schon hat man Stoff f\u00fcr die sch\u00f6nsten Kalauer. Obwohl, diese Kalauer gab es bereits vor 20 Jahren &#8211; jetzt wird die Sau nur unter neuem Namen durch das Dorf getrieben.<\/p>\n<h2>Misstrauen der Kunden<\/h2>\n<p>Mir liegen noch Aussagen aus dem Qualtrics <span lang=\"EN\"><a href=\"https:\/\/www.qualtrics.com\/ebooks-guides\/customer-experience-trends\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">2026 Consumer Experience Trends Report<\/a> vor, nach denen nur 39 % der Verbraucher Unternehmen beim Umgang mit pers\u00f6nlichen Daten vertrauen. F\u00fcr die Aussagen in diesem Report wurden 20.000 Personen in 14 L\u00e4ndern befragt.<\/span><\/p>\n<p>Der neue\u00a0Qualtrics-Report offenbart die Kluft zwischen KI-Versprechen und Realit\u00e4t: KI im Kundenservice entt\u00e4uscht viermal h\u00e4ufiger als bei anderen Anwendungen, w\u00e4hrend f\u00fcr Unternehmen der Druck steigt, den ROI nachzuweisen. Isabelle Zdatny von Qualtrics mahnt: \"Zu viele Unternehmen nutzen KI, um Kosten zu senken, statt Probleme zu l\u00f6sen.\"<\/p>\n<p>Meine in obigem Absatz anekdotisch eingeworfener Eindruck zu KI-Agenten im Kundenservice ird von Qualtrics in der Studie best\u00e4tigt. Fast jeder f\u00fcnfte Verbraucher, der KI im Kundenservice nutzte, sah dadurch keinerlei Vorteile. Das ist ein viermal h\u00f6herer Unzufriedenheitswert, als bei der KI-Nutzung im Allgemeinen. Die Ergebnisse des globalen <em>2026 Consumer Experience Trends Report<\/em> von Qualtrics, enthalten auch Aussagen von 1.500 befragten Verbrauchern aus Deutschland.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Druck auf Unternehmen steigt, greifbare Ergebnisse aus KI-Investitionen vorzuweisen, zeigt der Qualtrics-Report, dass die Bem\u00fchungen, Servicequalit\u00e4t mithilfe von KI zu skalieren, hinter den Erwartungen zur\u00fcckbleiben. Gleichzeitig nehmen die Bedenken hinsichtlich der Verwendung von Kundendaten zu. Verbraucher bewerten KI-Anwendungen im Kundenservice als besonders schlecht in Bezug auf Komfort, Zeitersparnis und Nutzen. Nur der \u201eBau eines KI-Assistenten\" schnitt noch schlechter ab.<\/p>\n<p>Die missbr\u00e4uchliche Verwendung pers\u00f6nlicher Daten ist mittlerweile die gr\u00f6\u00dfte Sorge der Verbraucher bei KI-gest\u00fctzten Interaktionen \u2013 53\u202f% teilen diese Angst, ein Anstieg um 8 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. 50\u202f% der Verbraucher bef\u00fcrchten, dass KI den Kontakt zu echten Menschen verhindert, und 47\u202f% sorgen sich um den Verlust des eigenen Arbeitsplatzes.\u00a0<span lang=\"EN\">Fast die H\u00e4lfte der Befragten w\u00fcrde mehr Daten teilen, wenn klar w\u00e4re, was erhoben wird und wie sie selbst \u00fcber Nutzung oder L\u00f6schung ihrer Daten entscheiden k\u00f6nnten. Und mit \"KI au\u00dfer Kontrolle\" wird das keinesfalls besser &#8211; passt aber nicht zum Marketing-Bullshit der KI-Propagandisten.<\/span><\/p>\n<h2><span lang=\"EN\">Cohesity-Studie: Deutsche Skepsis als St\u00e4rke<\/span><\/h2>\n<p><span lang=\"EN\">Deutsche Unternehmen gelten oft als z\u00f6gerlich beim Einsatz neuer digitaler Technologien, was ja auch f\u00fcr AI gilt. K\u00fcrzlich las ich in der <a href=\"https:\/\/www.cohesity.com\/dm\/global-cyber-resilience-report\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Cohesity-Studie<\/a>: <em>Wie Cyberangriffe Aktienkurse beeinflussen und warum deutsche Skepsis eine St\u00e4rke sein kann\u00a0<\/em><\/span><span lang=\"EN\">den Gedanken, ob die deutsche Gr\u00fcndlichkeit, \"alles erst einmal auf Risiken abzuklopfen\" sich nicht mittelfristig sogar als strategischer Vorteil herausstellen k\u00f6nnte &#8211; n\u00e4mlich dann, wenn der Hype kr\u00e4ftig schief und Sicherheitsvorf\u00e4lle \u00fcberhand nehmen geht.\u00a0<\/span><\/p>\n<p>In der Erl\u00e4uterung der Studie wird angesprochen, dass diese Langsamkeit, die oft als Nachteil angesehen wird, in puncto Sicherheit tats\u00e4chlich eine St\u00e4rke sein kann. W\u00e4hrend weltweit f\u00fcr 37 % der Befragten die Einf\u00fchrung von GenAI-Tools in ihren Unternehmen deutlich schneller voranschreitet, als sie es f\u00fcr sicher halten, sind es in Deutschland nur 29 %. Die \"typisch deutsche\" Zur\u00fcckhaltung bremst also eine zu schnelle Einf\u00fchrung von Tools und Systemen, deren Sicherheitsstandards noch nicht ausreichend \u00fcberpr\u00fcft wurden, teilte mir Cohesitsy in den Erl\u00e4uterungen zur Studie mit.<\/p>\n<p>Die Studie basiert auf einer Umfrage unter 3.200 IT- und Sicherheitsverantwortlichen, davon 400 aus Deutschland, die von Cohesity in Auftrag gegeben und von Vanson Bourne im September 2025 durchgef\u00fchrt wurde.<\/p>\n<h2>KI und die Arbeitsplatzl\u00fcgen<\/h2>\n<p>In diesem Kontext der obigen Lobpreisungen vielleicht noch zwei Informationssplitter. The Register hatte Ende Oktober 2025 eine Analyse \"Predictions 2026: The Future Of Work\" von Forrester <a href=\"https:\/\/www.theregister.com\/2025\/10\/29\/forrester_ai_rehiring\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">aufbereitet<\/a>, in dem es um KI-bedingte Entlassungen ging. Die KI-bedingten Entlassungen der Unternehmen werden zwar gro\u00dfspurig gefeiert.\u00a0Aber die H\u00e4lfte der Unternehmen wird das durch Neueinstellungen wieder r\u00fcckg\u00e4ngig machen m\u00fcssen. Allerdings gibt es den Trend, dass diese Neueinstellungen im Ausland erfolgen und das Personal zu geringeren Verg\u00fctungen eingestellt wird. Golem hatte das in <a href=\"https:\/\/www.golem.de\/news\/nach-ki-bedingten-entlassungen-personal-wird-stillschweigend-wieder-eingestellt-2510-201681.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">diesem deutschsprachigen Beitrag<\/a> aufgegriffen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/x.com\/godofprompt\/status\/1987625910183576060\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.postimg.cc\/wvnFgxJw\/image.png\" alt=\"KI-K\u00fcndigungen schief gegangen\" width=\"597\" height=\"733\" \/><\/a><\/p>\n<p>Zum Wochenende ist mir obiger <a href=\"https:\/\/x.com\/godofprompt\/status\/1987625910183576060\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tweet<\/a> untergekommen, der die Entwicklung ebenfalls aufgreift.\u00a0Die Commonwealth Bank hat 45 Mitarbeiter entlassen und durch KI ersetzt. \u00d6ffentlich\u00a0prahlte die Bank damit, 2.000 Anrufe pro Woche eingespart zu haben.\u00a0Zwei Wochen sp\u00e4ter, hei\u00dft es, dass die Bank die Entlassenen bittet, zur\u00fcckzukommen, weil die KI nichts auf die Reihe bekommt.\u00a0Die Zahl der Kundenanrufe sei nicht zur\u00fcckgegangen, sondern gestiegen. Die\u00a0Manager machen \u00dcberstunden und Teamleiter beantworten Anrufe. Das ist Real World Experience statt Bullshit Marketing-Versprechen.<\/p>\n<p>Und heise analysiert in <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/KI-Boom-US-Gewinne-steigen-sprunghaft-an-fast-eine-Million-Stellen-fallen-weg-11071503.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">diesem Beitrag<\/a> die Folgen des KI-Hypes in Punkto Entlassungen in den USA. Da gibt es eine sehr ungesunde Entwicklung, Entlassungen, obwohl Rekordgewinne eingefahren werden. Vom \"Jobless Boom\" durch KI ist die Rede. Hinzu kommt, dass junge Studienabsolventen massive Probleme haben, eine Stelle zu finden (siehe <a href=\"https:\/\/www.golem.de\/news\/ki-einsatz-fuer-it-berufseinsteiger-wird-es-kritisch-2511-201751.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">diesen Artikel<\/a>). Da wird momentan gerade ein riesiger \"Schweinezyklus\" aufgebaut, was uns allen gesellschaftlich noch arg auf die F\u00fc\u00dfe fallen d\u00fcrfte.<\/p>\n<p>Die momentan stattfindenden Exzesse werden nicht ohne Folgen bleiben. Da ist der <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/So-pumpen-Kreisgeschaefte-die-KI-Blase-auf-article26147926.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">n-tv-Artikel hier<\/a> \u00e4u\u00dferst spannend. Der Artikel analysiert, wie das <span class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-bold__uT6mq Typography_color-red__TcVLo\">\u00a0Netzwerk der Tech-Riesen <\/span><span class=\"Typography_text-xxxl__FMHtv Typography_weight-bold__uT6mq article-detail-head_headline__LjYky\">die KI-Blase durch Kreisgesch\u00e4fte aufpumpt haben. Die spannende Frage ist nicht ob, sondern wann es den gro\u00dfen Knall gibt und was nach der \"Flurbereinigung\" noch als Substanz \u00fcbrig bleibt. Beruhigend finde ich die nachfolgenden Splitter, die in Richtung Besonnenheit und Vorsicht mahnen.\u00a0<\/span><\/p>\n<h2>Code of Conduct \"Demokratische KI\"<\/h2>\n<p>\"Wir d\u00fcrfen die Diskussion zu KI nicht Big Tech \u00fcberlassen\", erkl\u00e4rt Monika Ilves, Vorstandsmitglied vom digitalpolitischen Verein D64. Daher hat der Verein D64 das Projekt\u00a0\"Demokratische KI\"\u00a0koordiniert.<\/p>\n<p>Mehr als 75 Organisationen aus der deutschen Zivilgesellschaft haben den von D64 \u2013 Zentrum f\u00fcr Digitalen Fortschritt &#8211; initiierten Code of Conduct \"Demokratische KI\" unterzeichnet. Das ist eine gemeinsame Selbstverpflichtung f\u00fcr den verantwortungsvollen Einsatz von K\u00fcnstlicher Intelligenz.<\/p>\n<p>Die Erstunterzeichnenden repr\u00e4sentieren zusammen 3 Millionen Mitglieder und spiegeln die Vielfalt der Zivilgesellschaft wider: Von der Arbeiterwohlfahrt (AWO), dem Naturschutzbund Deutschland (NABU), der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) \u00fcber weitere Dachverb\u00e4nde bis hin zur Deutschen Schachjugend oder dem Netzwerk <em>hamburg.global<\/em>.<\/p>\n<p>D64 hat den Code of Conduct in einem seit April 2024 laufenden partizipativen Prozess gemeinsam mit den beteiligten Organisationen koordiniert und erarbeitet. Im Zentrum stehen acht gleichberechtigte Grundprinzipien:<\/p>\n<ul>\n<li>Abw\u00e4gung der Nutzung,<\/li>\n<li>Menschenzentrierung,<\/li>\n<li>Transparenz,<\/li>\n<li>Teilhabe und Partizipation,<\/li>\n<li>diskriminierungskritische Haltung,<\/li>\n<li>Verantwortung und Verantwortlichkeit,<\/li>\n<li>Kompetenzen sowie \u00f6kologische Nachhaltigkeit.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Selbstverpflichtung richtet sich explizit an gemeinwohlorientierte Organisationen und bietet ihnen einen praktischen Orientierungsrahmen; unabh\u00e4ngig davon, ob sie eigene KI-Systeme entwickeln, bestehende Anwendungen nutzen oder bewusst auf KI verzichten.<\/p>\n<p>\"Wir haben unterzeichnet, weil verantwortungsvolle KI-Nutzung sowohl eine kritische Auseinandersetzung mit der Technologie als auch entsprechende Kompetenzen erfordert\", sagt Julia von Westerholt, Verbandsdirektorin des Deutschen Volkshochschul-Verbands e.V. \"Der Code of Conduct bietet daf\u00fcr einen Rahmen und Orientierung, wie wir KI so einsetzen k\u00f6nnen, dass sie Teilhabe st\u00e4rkt und dem Gemeinwohl dient.\"<\/p>\n<p>\"Als Hilfs- und Wohlfahrtsorganisation setzt sich der ASB daf\u00fcr ein, dass K\u00fcnstliche Intelligenz im Sinne des Menschen eingesetzt wird. Mit der Unterzeichnung des Code of Conduct Demokratische KI von D64 e.V. bekr\u00e4ftigen wir unseren Anspruch, digitale Technologien demokratisch, transparent und sozial verantwortlich zu gestalten,\" sagt Dr. Uwe Martin Fichtm\u00fcller, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Arbeiter-Samariter-Bundes Deutschland e.V.<\/p>\n<p>Der Code of Conduct versteht sich als Erg\u00e4nzung zu bestehenden Rahmenwerken wie der KI-Verordnung der EU. Anders als andere Leitlinien wurde er explizit aus der Praxis der Zivilgesellschaft heraus entwickelt und orientiert sich an den konkreten Herausforderungen zivilgesellschaftlicher Organisationen. Die Organisationen, die unterzeichnen, verpflichten sich etwa dazu, die Chancen und Risiken des Einsatzes von KI-Anwendungen f\u00fcr ihre Arbeit und Zielgruppe abzuw\u00e4gen, KI-generierte Inhalte transparent zu kennzeichnen, Beteiligungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Mitarbeitende und Zielgruppen zu schaffen und durch Fortbildungen einen reflektierten Umgang mit KI zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>\"Mit der Unterzeichnung verpflichten sich mehr als 75 Organisationen zu einem verantwortungsvollen Umgang mit KI-Systemen. Gemeinsam zeigen sie: Die Zivilgesellschaft kann und will mitgestalten: f\u00fcr eine demokratische digitale Zukunft.\" sagt Monika Ilves, Vorstandsmitglied vom digitalpolitischen Verein D64. K\u00f6nnte von der politischen Ausrichtung, je nach eigenem Standpunkt, kritisieren. Aber ich finde diesen Ansatz auf jeden Fall bedenkenswert.<\/p>\n<h2>Governance: Wer kontrolliert KI-Agenten?<\/h2>\n<p>Markus M\u00fcller, Global Field CTO API Management bei Boomi hat sich einige Gedanken rund um das Thema KI-Agenten gemacht. Er sieht\u00a0KI-Agenten zweifellos auf dem Vormarsch. Ihr Potenzial, Unternehmen zu transformieren, sei enorm, ist die weltweite \u00dcberzeugung von Experten. In einer repr\u00e4sentativen Studie befragte Boomi 300 F\u00fchrungskr\u00e4fte aus Wirtschaft und Technologie, darunter auch welche aus Deutschland. Fast drei Viertel (73 Prozent) glauben, dass KI-Agenten die gr\u00f6\u00dfte Ver\u00e4nderung f\u00fcr ihr Unternehmen in den letzten f\u00fcnf Jahren darstellen werden. Gut, als Experten w\u00fcrde ich F\u00fchrungskr\u00e4fte nicht wirklich sehen &#8211; die werden von marketing-generierten Sprechblasen getrieben.<\/p>\n<p>Aber die Studie von Boomi greift einen wesentlich interessanteren Aspekt auf. Laut Studie\u00a0 sind nur zwei Prozent der derzeit eingesetzten KI-Agenten sind vollst\u00e4ndig f\u00fcr ihre Handlungen verantwortlich und unterliegen einer kontinuierlichen, konsistenten Governance.<\/p>\n<p>Das bedeutet im Umkehrschluss, dass 98 Prozent der KI-Agenten, die in Unternehmen eingesetzt werden, frei drehen d\u00fcrfen und keine oder zumindest keine ausreichenden Governance-Regeln besitzen. Blau\u00e4ugigkeit bei den Entscheidern bis zum Abwinken. Und genau hier liegt die Gefahr f\u00fcr Unternehmen, schreibt Markus M\u00fcller, denn ohne Kontrolle kann die Leistungsf\u00e4higkeit von KI-Agenten nicht richtig kanalisiert werden. Nachfolgend wirft er einige Thesen und Fragen auf, die sich jeder Entscheidungstr\u00e4ger stellen sollte.<\/p>\n<h3>KI-Agenten bekommen immer mehr Verantwortung<\/h3>\n<p>War noch bis vor kurzem die Meinung vorherrschend, dass kritische Unternehmensbereiche wie das Managen von Sicherheitsrisiken oder die Genehmigung von Investitionen und Budgets allein menschliche Expertise ben\u00f6tigten, so hat sich das mit der raschen Weiterentwicklung von KI-Agenten gewandelt. F\u00fchrungskr\u00e4fte sind nun in immer gr\u00f6\u00dferem Ma\u00dfe bereit, auch diese Bereiche einem KI-Agenten zumindest teilweise anzuvertrauen.<\/p>\n<p>Welch enorme Verantwortung damit auf dieser Technologie liegt, ist ersichtlich. F\u00fchrungskr\u00e4fte und IT-Teams sind nicht mehr \u00fcber alle Arten der Nutzung sensibler Daten durch die Technologie informiert und dies kann zu potenziellen Verst\u00f6\u00dfen gegen Sicherheits- oder Compliance-Vorschriften f\u00fchren. F\u00fcr jedes Unternehmen ist die unkontrollierte Autonomie von KI-Agenten ein inakzeptables Risiko.<\/p>\n<h3>Background Check f\u00fcr \u201edigitale Mitarbeiter\"<\/h3>\n<p>M\u00fcller schreibt, dass die aktuellen Standards f\u00fcr die Governance von KI-Agenten unzureichend sind. Oft werden bereits die Mindestanforderungen an eine Governance-Strategie f\u00fcr KI-Agenten nicht erf\u00fcllt.<\/p>\n<ul>\n<li>So verf\u00fcgt weniger als ein Drittel der Unternehmen, die KI-Agenten einsetzen, \u00fcber ein Governance-Framework f\u00fcr KI-Agenten.<\/li>\n<li>Und nur 29 Prozent der Unternehmen bieten regelm\u00e4\u00dfige Schulungen f\u00fcr Mitarbeiter und F\u00fchrungskr\u00e4fte zum verantwortungsvollen Umgang mit KI-Agenten an.<\/li>\n<li>Wenn es um spezifische Prozesse wie Protokolle zur Bewertung von Bias oder die Planung von Ma\u00dfnahmen bei Ausf\u00e4llen von KI-Agenten geht, sind noch weniger Unternehmen vorbereitet (jeweils nur rund ein Viertel).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Da herrschen Blau\u00e4ugigkeit und Blindflug aller orten. M\u00fcller schreibt dazu: \"Unternehmen m\u00fcssen daher damit beginnen, digitale Mitarbeiter (KI-Agenten) genauso wie menschliche Mitarbeiter zu behandeln.\" Bei Menschen ist es Gang und G\u00e4be, ihre F\u00e4higkeiten und ihre Vergangenheit auf ethische Verst\u00f6\u00dfe hin zu \u00fcberpr\u00fcfen. KI-Agenten m\u00fcssen nach denselben Standards behandelt werden und beispielsweise dahingehend \u00fcberpr\u00fcft werden, ob sie eine Vorgeschichte mit Voreingenommenheit oder Halluzinationen haben.<\/p>\n<h3>Eine universelle Governance ist unerl\u00e4sslich<\/h3>\n<p>Die universelle Governance von KI-Agenten ist nicht nur ein nettes Extra, ist M\u00fcller \u00fcberzeugt. Sie ist f\u00fcr die Datensicherheit und die Verbesserung der Unternehmensleistung unerl\u00e4sslich. Unternehmen mit einer fortschrittlichen Governance schneiden in einer Vielzahl wichtiger Gesch\u00e4ftskennzahlen besser ab als Unternehmen, die nur \u00fcber ein grundlegendes Niveau verf\u00fcgen. Zudem sichern sie sich vor Compliance-Verst\u00f6\u00dfen, Reputationssch\u00e4den und letztlich auch vor einem durch nicht gepr\u00fcfte KI-Agenten ausgel\u00f6sten Sicherheitsvorfall mit erheblichem finanziellen Schaden. Denn im aktuellen Wettbewerbsumfeld kann selbst ein kleiner Vorsprung den Unterschied zwischen F\u00fchrungsposition und R\u00fcckstand ausmachen, so das Fazit von M\u00fcller.<\/p>\n<h2>Der KI-Einsatz separiert und ist manchmal blau\u00e4ugig<\/h2>\n<p>Abschlie\u00dfend noch ein Lesesplitter zur Beruhigung der Gem\u00fcter, die glauben, dass wir gerade alle bez\u00fcglich KI in Deutschland zu kurz kommen. Bianca Kastl, die sich in Sicherheitsfragen engagiert, hat auf netzpolitik.org einen herrlichen Kommentar zur Dedigitalisierung verfasst und<a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2025\/degitalisierung-sei-ein-esel\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> mahnt an<\/a>, sich \"wie ein Esel\" zu verhalten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2025\/degitalisierung-sei-ein-esel\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.postimg.cc\/brMRLC6m\/image.png\" alt=\"Sei ein Esel\" width=\"640\" height=\"622\" \/><\/a><\/p>\n<p>Esel sind schlaue Tiere, die \"nicht blind aufgescheuchten Herdentieren folgen\", sondern stehen bleiben, die Situation analysieren und dann Entscheidungen treffen. Ist manchmal der bessere Ansatz &#8211; auch wenn \"st\u00f6rrisch wie ein Esel\" die \"schnell-schnell\" Fraktion der AI-Bef\u00fcrworter irgendwie zu \u00e4rgern scheint.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/x.com\/rohanpaul_ai\/status\/1987005269843583172\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.postimg.cc\/D0Brm24H\/image.png\" alt=\"AI und Roboter\" width=\"605\" height=\"707\" \/><\/a><\/p>\n<p>Paul Rohan hat die Themenfelder \"AI und Roboter\" wunderbar in einem Video aufgespie\u00dft &#8211; welches in <a href=\"https:\/\/x.com\/rohanpaul_ai\/status\/1987005269843583172\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">obigem Tweet<\/a> eingebunden ist und als Meme daf\u00fcr herhalten kann, was AI und Roboter derzeit im Schnitt zu leisten verm\u00f6gen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Man darf die Diskussion zu KI nicht Big Tech \u00fcberlassen, das ist der Ansatz, der die Zivilgesellschaft bewogen hat, ein Zeichen zu setzen. 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