{"id":318371,"date":"2025-11-19T10:24:08","date_gmt":"2025-11-19T09:24:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=318371"},"modified":"2025-11-19T11:34:28","modified_gmt":"2025-11-19T10:34:28","slug":"microsoft-auf-dem-ki-durchmarsch-bei-windows-co","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2025\/11\/19\/microsoft-auf-dem-ki-durchmarsch-bei-windows-co\/","title":{"rendered":"Microsoft auf dem KI-Durchmarsch bei Windows &#038; Co."},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline; float: left; border-width: 0px;\" title=\"Edge\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/image-4.png\" alt=\"Copilot\" width=\"95\" height=\"91\" align=\"left\" border=\"0\" \/>Microsoft leitet den n\u00e4chsten Entwicklungsschritt bei Windows 11 ein und rollt bald Agenten im Betriebssystem aus, die dann Zugriff auf Benutzerdateien und Ordner haben. Hier ein \u00dcberblick \u00fcber die neuesten Entwicklung, die (zumindest gef\u00fchlt) eigentlich kaum jemand haben will.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>R\u00fcckblick: Die Leute wollen kein Agentic OS<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/22258610350c47bf9bb20440e19d61ae\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/>Mit der im September 2025 bekannt gewordenen Zusammenf\u00fchrung der Windows-Entwicklerteams (siehe meinen Blog-Beitrag Beitrag <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2025\/09\/30\/microsoft-fuehrt-windows-teams-wieder-zusammen\/\" rel=\"bookmark\">Microsoft f\u00fchrt Windows-Teams wieder zusammen<\/a>) will Microsoft die Entwicklung straffen. Windows Entwicklungschef Pavan Davuluri hatte seinerzeit ausgef\u00fchrt, dass\u00a0die Umstrukturierung dazu beitragen soll, Microsofts \"Vision von Windows als agentenbasiertem Betriebssystem zu verwirklichen\".<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/x.com\/pavandavuluri\/status\/1989764300488245266#cw\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.postimg.cc\/0Nv41rzb\/image.png\" alt=\"Antwort auf Microsoft Agentic OS-Pl\u00e4ne\" width=\"578\" height=\"343\" \/><\/a><\/p>\n<p>In den sozialen Medien bekommt Microsoft bez\u00fcglich aktueller Produkte wie Windows 11 mit Copilot und seinen k\u00fcnftigen Pl\u00e4nen f\u00fcr ein agentenbasierendes Betriebssystem massiv Gegenwind.<\/p>\n<p>In <a href=\"https:\/\/x.com\/pavandavuluri\/status\/1989764300488245266#cw\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">obigem Tweet<\/a> reagiert\u00a0Gergely Orosz\u00a0auf die Ank\u00fcndigung von Pavan Davuluri, Microsoft Windows zum Agentic OS zu entwickelt, was Ger\u00e4te mit AI und der Cloud verheiratet. Gergely Orosz sieht keinen Grund, warum Softwareentwickler sich f\u00fcr Windows entscheiden sollten, wenn Microsoft mit \"dieser seltsamen Ausrichtung\" weiter mache. Windows sei keine Wahl mehr f\u00fcr Entwickler, die die Kontrolle \u00fcber das Betriebssystem behalten m\u00f6chten.<\/p>\n<p>Windows Entwicklungschef Pavan Davuluri versuchte die Tage dann die Gem\u00fcter zu beruhigen und kommunizierte in <a href=\"https:\/\/x.com\/pavandavuluri\/status\/1989764300488245266\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">einem Tweet<\/a>, dass man eine Menge Feedback bekomme und k\u00fcnftig den Fokus auf Dinge wie Zuverl\u00e4ssigkeit, Leistung, Benutzerfreundlichkeit und mehr lege. Es gab dann die n\u00e4chste Welle an Widerspr\u00fcchen. Entwickler lehnten AI-Funktionen in Windows in ihren Antworten auf obigen Tweet durch die Bank ab. Ich hatte das im Blog-Beitrag\u00a0<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2025\/11\/17\/microsofts-entwicklungschef-reagiert-auf-heftige-kritik-an-windows-entwicklung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Microsofts Entwicklungschef reagiert auf heftige Kritik an Windows-Entwicklung<\/a> angesprochen.<\/p>\n<h2>Windows 11 wird zum\u00a0Agentic OS<\/h2>\n<p>Die \"Tinte f\u00fcr meinen Blog-Beitrag ist quasi noch nicht trocken\", da kommt Microsoft mit dem \"n\u00e4chsten Move\" um die Ecke. Das Ganze ist mit auf X bereits mehrfach von Lesern und anderen Blogs zugetragen worden. Ein Leser wies mich auf den Betrag\u00a0<a href=\"https:\/\/www.computerbase.de\/news\/betriebssysteme\/microsoft-ignite-windows-als-betriebssystem-fuer-menschen-und-ki-agenten.95097\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Microsoft Ignite: Windows als Betriebssystem f\u00fcr Menschen und KI-Agenten<\/a> von Computer Base\u00a0 vom 18. November 2025 hin.<\/p>\n<p>Die Redaktion hatte einen Vorab-Text von Microsoft, der offen legt, was Redmond auf der Ignite 2025 in Seattle ank\u00fcndigt. Windows und Microsoft 365 sollen sich zur Plattform f\u00fcr Agenten-L\u00f6sungen entwickeln. Microsoft hat zum 18. November 2025 den Beitrag <a href=\"https:\/\/news.microsoft.com\/source\/emea\/2025\/11\/der-komplette-ki-lebenszyklus-auf-der-microsoft-ignite-2025\/?lang=de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Von der Idee bis zur Bereitstellung: Der komplette KI-Lebenszyklus auf der Microsoft Ignite 2025<\/a> zu diesen Vorstellungen ver\u00f6ffentlicht (heise hatte es <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Microsoft-will-KI-Agenten-smarter-machen-und-mit-Agent-365-besser-ueberwachen-11084056.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a> aufgegriffen).<\/p>\n<h3>Agentic Features kommen in Windows 11<\/h3>\n<p>Das Ganze ist kein nebul\u00f6ses \"kommt irgendwann in ferner Zukunft\".\u00a0Zum 17. November 2025 hat Microsoft den Artikel\u00a0<a href=\"https:\/\/support.microsoft.com\/en-us\/windows\/experimental-agentic-features-a25ede8a-e4c2-4841-85a8-44839191dfb3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Experimental Agentic Features<\/a>, der diese Pl\u00e4ne beschreibt, aktualisiert. Blog-Leser Bolko hat die Kerninformationen in einem Kommentar so auf den Punkt gebracht.<\/p>\n<ul>\n<li>Microsoft will in K\u00fcrze das neue Feature \"Agent Workspace\" im Developer Preview-Kanal f\u00fcr Windows Insider Ver\u00f6ffentlichen.<\/li>\n<li>Das in Windows 11 eingebettete Feature ist Opt-In und muss von einem Administrator aktiviert werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nach der Aktivierung haben die\u00a0Agenten-Bots dann Lese- und Schreib-Zugriff auf die Ordner <em>Documents, Downloads, Desktop, Videos, Pictures, Music\u00a0<\/em>aller Benutzerprofile auf dem Computer.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/x.com\/WindowsLatest\/status\/1990548526116512234\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.postimg.cc\/SRmxyzVh\/image.png\" alt=\"Windows Latest \u00fcber Agent Workspace in Windows 11\" width=\"546\" height=\"784\" \/><\/a><\/p>\n<p>Windows Latest hatte das Thema in einer Serie <a href=\"https:\/\/x.com\/WindowsLatest\/status\/1990548526116512234\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tweets<\/a> aufgegriffen und gibt in <a href=\"https:\/\/x.com\/WindowsLatest\/status\/1990548529639748086\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Folge-Tweets an<\/a>, dass folgende M\u00f6glichkeiten bestehen:<\/p>\n<ol>\n<li>Die Erstellung von Agentenkonten, die Agenten ein eigenes separates Konto auf Ihrem Ger\u00e4t zur Verf\u00fcgung stellen, wenn sie in Ihrem Namen handeln. Windows verfolgt einen schrittweisen Ansatz, um in kommenden Versionen strengere Regeln f\u00fcr Agentenkonten hinzuzuf\u00fcgen.<\/li>\n<li>Die Erstellung des Agenten-Arbeitsbereichs, in dem Agenten parallel zu einem menschlichen Benutzer arbeiten k\u00f6nnen, wodurch eine Laufzeitisolierung und eine bereichsbezogene Autorisierung erm\u00f6glicht wird. Dadurch erh\u00e4lt der Agent Funktionen wie einen eigenen Desktop, w\u00e4hrend die Sichtbarkeit und der Zugriff des Agenten auf die Desktop-Aktivit\u00e4ten des Benutzers eingeschr\u00e4nkt werden.<\/li>\n<li>Agenten-Apps wie Copilot k\u00f6nnen w\u00e4hrend der Ausf\u00fchrung im Agenten-Arbeitsbereich Zugriff auf diese sechs h\u00e4ufig verwendeten Ordner in Ihrem Benutzerprofilverzeichnis anfordern und erhalten: Dokumente, Downloads, Desktop, Musik, Bilder und Videos.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Das Ganze wurde im Artikel\u00a0<a href=\"https:\/\/www.windowslatest.com\/2025\/11\/18\/windows-11-to-add-an-ai-agent-that-runs-in-background-with-access-to-personal-folders-warns-of-security-risk\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Windows 11 to add an AI agent that runs in background with access to personal folders, warns of security risk<\/a> von Windows Latest aufgegriffen.<\/p>\n<p>Im <a href=\"https:\/\/www.computerbase.de\/news\/betriebssysteme\/microsoft-ignite-windows-als-betriebssystem-fuer-menschen-und-ki-agenten.95097\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Computer Base-Artikel<\/a> werden auch noch \"Agent Connectors\" erw\u00e4hnt, die Microsoft zuk\u00fcnftig in Windows implementieren m\u00f6chte.\u00a0\u00dcber die Agent Connectors sollen KI-Systeme direkt und standardisiert \u00fcber das Model Context Protocol (MCP) auf bestimmte Anwendungen und Tools zugreifen, k\u00f6nnen. Der oben erw\u00e4hnte Agent Workspace w\u00e4re dann die Umgebung, in der ein KI-Agent eigenst\u00e4ndig Software bedienen kann.<\/p>\n<h3>Risiko, oder was soll schon schief gehen<\/h3>\n<p>Das dem Benutzer die Kontrolle, was auf seinem Rechner passiert, aus der Hand genommen wird, scheint Microsoft nicht zu interessieren. Fr\u00fcher nannte man das Malware, wenn ein Programm selbstt\u00e4tig auf dem Rechner aktiv wird und Dateien manipuliert. Heute sind es KI-Agenten, die irgend etwas machen, was keiner so genau vorher sagen kann.<\/p>\n<p>Microsofts Entwickler sind sich der Sicherheitsrisiken dieses Ansatzes bewusst und <a href=\"https:\/\/support.microsoft.com\/en-us\/windows\/experimental-agentic-features-a25ede8a-e4c2-4841-85a8-44839191dfb3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">schreiben<\/a> im Abschnitt \"Why security matters\":<\/p>\n<blockquote><p>agentic AI applications introduce novel security risks, such as cross-prompt injection (XPIA), where malicious content embedded in UI elements or documents can override agent instructions, leading to unintended actions like data exfiltration or malware installation.<\/p><\/blockquote>\n<p>Agentische KI-Anwendungen bergen neue Sicherheitsrisiken, wie beispielsweise Cross-Prompt-Injection (XPIA), bei der in UI-Elemente oder Dokumente eingebettete sch\u00e4dliche Inhalte die Anweisungen des Agenten au\u00dfer Kraft setzen und zu unbeabsichtigten Aktionen wie Datenexfiltration oder Malware-Installation f\u00fchren k\u00f6nnen<\/p>\n<p>F\u00fcr Weicheier unter den Windows 11-Anwendern, die nun Schiss bekommen, dass da was au\u00dfer Kontrolle ger\u00e4t, h\u00e4lt Microsoft etwas beruhigendes vor. Mit der Integration der agentenbasierten Funktionen in Windows verpflichtet Microsoft sich, robuste Sicherheits- und Datenschutzkontrollen einzubauen. Diese erm\u00f6glichen es den Nutzern, ihr Potenzial mit Hilfe klarer Anleitungen und geeigneter Leitplanken, die sich an diesen Zielen orientieren, selbstbewusst auszusch\u00f6pfen, hei\u00dft es aus Redmond. Dazu gibt es drei Prinzipien:<\/p>\n<ul>\n<li>Alle Aktionen eines Agenten sind beobachtbar und von denen eines Benutzers unterscheidbar.<\/li>\n<li>Agenten, die gesch\u00fctzte Daten von Benutzern sammeln, aggregieren oder anderweitig nutzen, erf\u00fcllen oder \u00fcbertreffen die Sicherheits- und Datenschutzstandards der von ihnen verwendeten Daten.<\/li>\n<li>Benutzer genehmigen alle Abfragen von Benutzerdaten sowie alle durchgef\u00fchrten Aktionen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Sicherung von KI-Agenten erfordert eine Reihe robuster Grunds\u00e4tze, die sicherstellen, dass sie gem\u00e4\u00df den Absichten der Benutzer handeln und gleichzeitig deren Daten sch\u00fctzen, wei\u00df Microsoft. Aber letzten Endes ist der Benutzer verantwortlich, wenn er sich Malware auf das System installiert oder Agenten im Betriebssystem herum toben l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Was kann schon schief gehen, Microsoft erkl\u00e4rt, das Zeug f\u00fcr sicher. Wie war das noch mit Recall? Nach einem Entr\u00fcstungssturm wurde Recall zur\u00fcckgezogen, grundlegend \u00fcberarbeitet und in h\u00f6chst sicherer Form wieder ausgerollt. Es dauerte keine 24 Stunden, bis Nutzer nachwiesen, dass das h\u00f6chst sichere Recall, welches keine vertraulichen Daten aufzeichnet, dann doch genau diese Daten aufzeichnet (siehe\u00a0<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2025\/08\/05\/microsoft-recall-erfasst-weiterhin-juli-2025-kreditkartendaten-und-passwoerter\/\" rel=\"bookmark\">Microsoft Recall erfasst weiterhin (Juli 2025) Kreditkartendaten und Passw\u00f6rter<\/a>). Aber das neue, agentische Windows wird da bestimmt sicherer, versprochen. Auch Windows Central zeigt sich in <a href=\"https:\/\/www.windowscentral.com\/microsoft\/windows-11\/microsoft-warns-security-risks-agentic-os-windows-11-xpia-malware\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">diesem Artikel<\/a> kritisch. Die Malware Xpia zeige, wie KI-gesteuerte Systeme von Angreifern ausgenutzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2>Und was ist mit Lizenzen bzw. Kosten?<\/h2>\n<p>Weil es so sch\u00f6n passt, stelle ich noch eine weitere Information ein, die mir die Tage bei The Register im Beitrag\u00a0<a href=\"https:\/\/www.theregister.com\/2025\/11\/10\/microsoft_agentic_users_a365\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> Microsoft teases agents that become 'independent users within the workforce'<\/a> untergekommen ist. Dort hei\u00dft es, dass Microsoft Agenten anteasert, die zu \"unabh\u00e4ngigen Nutzern innerhalb der Belegschaft\" werden.<\/p>\n<p>Coole Sache, \"Jeder verk\u00f6rperte Agent hat seine eigene Identit\u00e4t, dedizierten Zugriff auf Unternehmenssysteme und -anwendungen und die F\u00e4higkeit, mit Menschen und anderen Agenten zusammenzuarbeiten\", zitiert The Register aus einem Produkt-Roadmap-Dokument von Microsoft. \"Diese Agenten k\u00f6nnen an Besprechungen teilnehmen, Dokumente bearbeiten, per E-Mail und Chat kommunizieren und Aufgaben autonom ausf\u00fchren.\"<\/p>\n<p>Irgendwie ist es doch das, was weiter oben auch anklang.\u00a0Redmond will diese \"Agenten-Benutzer\" im \"M365 Agent Store\" verkaufen und sie in seinen Teams-Kollaborations-Tools auffindbar machen. Klingt auch noch irgendwie gut, wenn man die Kontrolle an die Agenten-Benutzer abgeben m\u00f6chte.<\/p>\n<p>The Register merkt bez\u00fcglich der sch\u00f6nen, neuen Welt aber an, dass ein Microsoft-Lizenzierungsspezialisten bef\u00fcrchtet, dass diese Agenten-Benutzer vom ersten Tag an au\u00dfer Kontrolle geraten k\u00f6nnten.\u00a0The Register zitiert Rich Gibbons, den Microsoft-Lizenzierungsspezialist, der zus\u00e4tzliche Unterlagen f\u00fcr M365-Administratoren gesehen habe. Dort werde eine Lizenz namens \"A365\" erw\u00e4hnt. Der Lizenzierungsspezialist glaubt, dass dies ein Verweis auf ein Produkt namens \"Agent 365\" ist. In diesem Kontext hei\u00dft es: \"Administratoren weisen die erforderliche A365-Lizenz zum Zeitpunkt der Genehmigung zu. Es ist keine zus\u00e4tzliche Microsoft 365- oder Teams-Lizenz erforderlich.\"<\/p>\n<p>MVP Joao Ferreira best\u00e4tigt in <a href=\"https:\/\/m365admin.handsontek.net\/microsoft-teams-microsoft-365-copilot-discover-create-agentic-users-teams-m365-agent-store\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">diesem Blog-Beitrag<\/a> ebenfalls diese Beobachtungen und erw\u00e4hnt eine A365-Lizenz. Laut Ferreira sollen die Agenten, die noch im November 2025 kommen sollen, \u00fcber eine eigene E-Mail-Adresse, ein Teams-Konto, einen Eintrag in Unternehmensverzeichnissen (entweder Entra ID oder Azure AD) und sogar einen Platz im Organigramm verf\u00fcgen.\u00a0\"Sie k\u00f6nnen an Besprechungen teilnehmen, E-Mails und Chats senden und empfangen, auf Unternehmensdaten zugreifen und aus Interaktionen lernen, um sich im Laufe der Zeit zu verbessern\", schreibt Joao Ferreira.<\/p>\n<p>Moment, ich h\u00f6re gerade den Controller mit den F\u00fc\u00dfen unter dem Schreibtisch scharren. Lizenzspezialist Gibbons denkt weiter &#8211; jeder Agent braucht seine eigene Lizenz. Also hat er mal versucht abzusch\u00e4tzen, wie hoch die Betriebskosten f\u00fcr diese Agenten sein werden.<\/p>\n<p>Microsoft hat k\u00fcrzlich den Copilot Credit Pre-Purchase Plan (P3) eingef\u00fchrt, Kunden k\u00f6nnen in der Basisstufe 300.000 Credits kaufen. Diese Credits werden dann abh\u00e4ngig von der Benutzung verbraucht. Das hat in der Vergangenheit bei Firmen schon f\u00fcr negative \u00dcberraschungen gesorgt, weil Kosten explodiert sind. Gibbons fragt: \"Wenn wir hier KI-Agenten haben, die Dinge aus eigener Initiative tun \u2013 wie soll man dann die Nutzung\/den Verbrauch in solchen Szenarien vorhersagen?\".\u00a0Er kommt zum Schluss, dass man weder den Nutzen der Agenten, noch die mutma\u00dflich auf Verbrauch basierenden Kosten vorab absch\u00e4tzen k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Lizenzspezialist Gibbons wirft laut The Register auch die Frage der \"Verantwortung\" auf. \"Neben den Bedenken hinsichtlich der Lizenzierung und der Kosten frage ich mich auch, wie ein Unternehmen diese Agenten verwalten soll? Wenn sie an Besprechungen teilnehmen und E-Mails\/Nachrichten an Personen senden k\u00f6nnen \u2013 was passiert, wenn sie sich nicht an die Regeln halten? Sie k\u00f6nnten sensible Daten an die falschen Personen senden, falsche Informationen bereitstellen oder seltsame oder beleidigende Nachrichten versenden&#8230;\", sind Gedanken, die Gibbons gegen\u00fcber The Register \u00e4u\u00dferte. Wie soll das verhindert, \u00fcberwacht und geahndet werden?\u00a0Schaut so aus, als ob da Dinge au\u00dfer Kontrolle geraten k\u00f6nnten, wenn sie \u00fcberhaupt noch unter Kontrolle sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Microsoft leitet den n\u00e4chsten Entwicklungsschritt bei Windows 11 ein und rollt bald Agenten im Betriebssystem aus, die dann Zugriff auf Benutzerdateien und Ordner haben. 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