{"id":323630,"date":"2026-04-13T12:55:31","date_gmt":"2026-04-13T10:55:31","guid":{"rendered":"https:\/\/borncity.com\/blog\/?p=323630"},"modified":"2026-04-13T19:19:24","modified_gmt":"2026-04-13T17:19:24","slug":"sicherheitssplitter-zum-13-april-2026-datenlecks-hacks-und-sicherheitsluecken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2026\/04\/13\/sicherheitssplitter-zum-13-april-2026-datenlecks-hacks-und-sicherheitsluecken\/","title":{"rendered":"Sicherheitssplitter zum 13. April 2026: Datenlecks, Hacks und Sicherheitsl\u00fccken"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" style=\"float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline;\" title=\"Sicherheit (Pexels, allgemeine Nutzung)\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Sicherheit_klein.jpg\" alt=\"Sicherheit (Pexels, allgemeine Nutzung)\" width=\"200\" align=\"left\" \/>Zum Wochenstart noch eine kleine Sammlung an Sicherheitsthemen, die mir die Tage untergekommen sind. Die Zahl der Hacks, bei denen (staatlich gesammelte) Daten von Nutzern abflie\u00dfen, nimmt neue Ausma\u00dfe an. Derweil schieben wir munter immer neue Digitalisierungsprojekte an, was kann schon schief gehen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>Datenleck \u00fcber Datenleck<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/3d831af3f9d640e5bb95444b9459aa1f\" width=\"1\" height=\"1\" \/>Die Tage hatte ich im Beitrag\u00a0<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2026\/04\/05\/auftrag-fuer-deutschland-app-geht-an-sap-und-telekom\/\" rel=\"bookmark\">Auftrag f\u00fcr Deutschland-App geht an SAP und Telekom<\/a>\u00a0\u00fcber die neuen Pl\u00e4ne des Digitalministeriums berichtet, eine Deutschland-App zur Verwaltungsdigitalisierung zu entwickeln. Der Auftrag f\u00fcr die Deutschland-App geht an SAP und Telekom. Selbst n-tv hat das Ganze <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Deutschland-plant-die-Super-App-id30701796.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a> aufgegriffen und es schwingt mit, dass die Auftragnehmer mit der Corona-Warn-App kein \"Glanzst\u00fcck\" abgeliefert h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Daneben gibt noch Pl\u00e4ne f\u00fcr eine EUID-Wallet, mit der die digitale Identit\u00e4t europaweit genutzt werden k\u00f6nnen soll. eIDAS 2.0 wird von der <a href=\"https:\/\/www.bundesdruckerei.de\/en\/innovation-hub\/eudi-wallet-sicher-digital-identifizieren-europa\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bundesdruckerei<\/a> in Verbindung mit einem Konsortium entwickelt und soll in Punkto Sicherheit, Datenschutz und Funktionalit\u00e4t \"Ma\u00dfst\u00e4be\" setzen. Vom Digitalministerium gibt es <a href=\"https:\/\/www.digitale-verwaltung.de\/Webs\/DV\/DE\/digitale-identitaeten\/eidas-2-0\/eidas-2-0.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a> einige Informationen zu diesem Zauberding auf dem Smartphone. Die Verbraucherzentrale <a href=\"https:\/\/www.verbraucherzentrale.de\/wissen\/digitale-welt\/datenschutz\/eudiwallet-was-sie-zur-digitalen-brieftasche-wissen-muessen-95821\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">informiert hier<\/a> nicht ganz so \u00fcberschw\u00e4nglich und weist auf Kritikpunkte hin.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-323648\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/EUID-Wallet.jpg\" alt=\"EUID-Wallet\" width=\"531\" height=\"674\" srcset=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/EUID-Wallet.jpg 531w, https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/EUID-Wallet-236x300.jpg 236w\" sizes=\"auto, (max-width: 531px) 100vw, 531px\" \/><\/p>\n<p>Lilith Wittmann hat in <a href=\"https:\/\/xcancel.com\/LilithWittmann\/status\/2042907440811753825\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">obigem Tweet<\/a> ganz unchristlich ihre Sicht der Dinge zum Ausdruck gebracht. Mal sehen, ob Wittmann durch das Konsortium L\u00fcgen gestraft wird &#8211; zu hoffen bleibt es ja, obwohl ich bef\u00fcrchte, dass der alte Spruch \"wo ein Trog ist, kommen die Schweine\" zum Tragen kommt.<\/p>\n<p>Mir geht bei all diesen \"sch\u00f6nen Projekten\", die unser Digitalminister so anschiebt, immer Frage \"was kann da schon schief gehen, alle Welt digitalisiert doch erfolgreich?\" durch den Kopf. Dummerweise sind mir gerade einige so doofe Meldungen zu Hacks und Datenlecks untergekommen.<\/p>\n<h3>Datenabfluss in Bildungsplattform EduConnect in Frankreich<\/h3>\n<p>In Frankreich hat es gem\u00e4\u00df <a href=\"https:\/\/xcancel.com\/DailyDarkWeb\/status\/2043056095409648002\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">folgendem Tweet<\/a> einen Datenabfluss bei der franz\u00f6sischen Bildungsplattform EduConnect gegeben.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/xcancel.com\/DailyDarkWeb\/status\/2043056095409648002\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-323651\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Dataleak01-FR.jpg\" alt=\"Datenleck Bildungsplattform in Frankreich\" width=\"537\" height=\"810\" srcset=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Dataleak01-FR.jpg 537w, https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Dataleak01-FR-199x300.jpg 199w\" sizes=\"auto, (max-width: 537px) 100vw, 537px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ein Angreifer bietet eine Datenbank mit 3,1 Millionen Datens\u00e4tzen zum Verkauf an, die mit dem franz\u00f6sischen EduConnect-System in Verbindung steht. Das ist eine Plattform zur Verwaltung des Zugangs von Sch\u00fclern und Eltern zu Bildungsangeboten. Die Metadaten, die in der Datenbank gespeichert sind, haben es in sich. Sofern die Datenbank wirklich zu EduConnect geh\u00f6rt, d\u00fcrften die pers\u00f6nlichen Daten franz\u00f6sischer Sch\u00fcler und Eltern geleakt worden sein.<\/p>\n<h3>Sammlung chinesischer Datenbanken<\/h3>\n<p>China ist ein gro\u00dfes Land mit vielen Einwohnern, mit vielen Daten sammelnden Beh\u00f6rden und digital-affiner Stadtbev\u00f6lkerung. Wenn\u00a0folgender <a href=\"https:\/\/xcancel.com\/DarkWebInformer\/status\/2043029347586707468\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tweet<\/a> Recht hat, hat ein Angreifer eine riesige Sammlung chinesischer Datenbanken mit insgesamt \u00fcber 50 Milliarden Datens\u00e4tzen in einem beliebten Cybercrime-Forum ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-323652\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Dataleak02-CN.jpg\" alt=\"Data Leak China\" width=\"546\" height=\"841\" srcset=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Dataleak02-CN.jpg 546w, https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Dataleak02-CN-195x300.jpg 195w\" sizes=\"auto, (max-width: 546px) 100vw, 546px\" \/><\/p>\n<p>Vor einigen Tagen hat mich ein Leser auf <a href=\"https:\/\/edition.cnn.com\/2026\/04\/08\/china\/china-supercomputer-hackers-hnk-intl\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">diesen Beitrag<\/a> hingewiesen.\u00a0Ein Hacker soll eine riesige Menge sensibler Daten \u2013 darunter streng geheime Verteidigungsdokumente und Raketenbaupl\u00e4ne \u2013 von einem staatlich betriebenen chinesischen Supercomputer gestohlen haben.\u00a0Der Datensatz, der angeblich mehr als 10 Petabyte an sensiblen Informationen enth\u00e4lt, stammt Experten zufolge vermutlich aus dem National Supercomputing Center (NSCC) in Tianjin \u2013 einem zentralen Knotenpunkt, der Infrastrukturdienste f\u00fcr mehr als 6.000 Kunden in ganz China bereitstellt, darunter f\u00fchrende Wissenschafts- und Verteidigungsbeh\u00f6rden.<\/p>\n<h3>Datenleck Autoh\u00e4ndler im Libanon, Kreditkartendaten in Australien<\/h3>\n<p>Im Libanon hat es SeraCars.com wohl mit einem Hack getroffen, wenn man dem nachfolgenden <a href=\"https:\/\/xcancel.com\/DailyDarkWeb\/status\/2043059354404851849\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tweet<\/a> glauben kann. Bei SeraCars.com handelt es sich wohl um einen Autoh\u00e4ndler f\u00fcr Luxus-Karossen &#8211; wodurch die Datens\u00e4tze einen \"Promifaktor\" erhalten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/xcancel.com\/DailyDarkWeb\/status\/2043059354404851849\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-323653\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Dataleak03-LN.jpg\" alt=\"Data Leak Libanon\" width=\"533\" height=\"755\" srcset=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Dataleak03-LN.jpg 533w, https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Dataleak03-LN-212x300.jpg 212w\" sizes=\"auto, (max-width: 533px) 100vw, 533px\" \/><\/a><\/p>\n<p>In diesem <a href=\"https:\/\/xcancel.com\/DailyDarkWeb\/status\/2042782138160820511\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tweet<\/a> gibt jemand an, dass australische Kreditkarteninhaber angeblich Opfer eines Datenlecks geworden sind. Eine Datenbank mit 500 Kreditkartendaten wird derzeit zum Verkauf angeboten. Die G\u00fcltigkeit dieser Karten wird auf 70 bis 80 Prozent gesch\u00e4tzt und die Datens\u00e4tze umfassen angeblich Kreditkartennummern, Ablaufdaten, CVV-Codes sowie Namen der Karteninhaber.<\/p>\n<h3>Europa und Deutschland mit Datenlecks.<\/h3>\n<p>Nun ja, China und der Libanon sind weit weg. Kommen wir doch ein wenig n\u00e4her nach Europa. Als erstes h\u00e4tte ich ein Datenleck aus der EU und Gro\u00dfbritannien im Angebot, welches in nachfolgendem <a href=\"https:\/\/xcancel.com\/DailyDarkWeb\/status\/2042970477337964832\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tweet<\/a> angesprochen wird.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/xcancel.com\/DailyDarkWeb\/status\/2042970477337964832\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-323654\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Dataleak04-EU.jpg\" alt=\"Data Leak EU\" width=\"520\" height=\"713\" srcset=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Dataleak04-EU.jpg 544w, https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Dataleak04-EU-219x300.jpg 219w\" sizes=\"auto, (max-width: 520px) 100vw, 520px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ein Cyberkrimineller bietet eine gro\u00dfe Menge an Unternehmens- und Identit\u00e4tsdokumenten aus der EU und dem Vereinigten K\u00f6nigreich an, darunter auch hochsensible Unterlagen zur Identit\u00e4tspr\u00fcfung. Darunter sind Steuernummern. Unterlagen zur Unternehmensregistrierung, P\u00e4sse\/Ausweise etc. Nachfolgend noch einige weitere mutma\u00dfliche Datenlecks:<\/p>\n<ul>\n<li>Gem\u00e4\u00df <a href=\"https:\/\/xcancel.com\/DailyDarkWeb\/status\/2042972034011910304\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">diesem Tweet<\/a> bietet ein Cyberangreifer den Web-Shell- oder Reverse-Shell-Zugang samt Root-Rechte der IT-Infrastruktur eines mittelgro\u00dfen internationalen Flughafens (~800.000 Passagiere\/Jahr) in Italien an,\u00a0was auf eine m\u00f6gliche Kompromittierung kritischer Infrastruktur hindeutet.<\/li>\n<li>Laut <a href=\"https:\/\/xcancel.com\/DailyDarkWeb\/status\/2042985068444962895\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">diesem Tweet<\/a> bietet ein Cyberangreifer eine Datenbank von Flanco mit Kundendaten (etwa 48.102 Kundendatens\u00e4tze) zum Verkauf an. Flanco ist ein bekannter rum\u00e4nischer Elektronikh\u00e4ndler, und die pers\u00f6nlichen Daten der Kunden enthalten Namen, Adressen etc.<\/li>\n<li>Auch Ungarn wird laut <a href=\"https:\/\/xcancel.com\/DevaOnBreaches\/status\/2043131638838898761\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">diesem Tweet<\/a> von einem Datenleck nicht verschont. Laut <a href=\"https:\/\/www.bellingcat.com\/news\/2026\/04\/09\/the-hungarian-government-passwords-exposed-online\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bellingcat<\/a> wurden fast 800 E-Mail-Konten und Passw\u00f6rter aus zw\u00f6lf Ministerien der ungarischen Regierung offengelegt. Der Vorfall geht vor allem auf das Konto schwacher Passw\u00f6rter und mangelnde digitale Sicherheit zur\u00fcck. Betroffen sind auch Personen in sensiblen Positionen.<\/li>\n<li>In diesem <a href=\"https:\/\/xcancel.com\/DailyDarkWeb\/status\/2042659650948993365\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tweet<\/a> hei\u00dft es, dass 1 Million Kontaktdaten von \u00f6sterreichischen Privatpersonen gestohlen worden sein sollen und nun auf Schwarzm\u00e4rkten zum Verkauf angeboten werden.<\/li>\n<li>Laut <a href=\"https:\/\/xcancel.com\/DailyDarkWeb\/status\/2042965541669712257\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">diesem Tweet<\/a> werden sensible Finanzdaten, darunter internationale Bankkontonummern (IBANs) und die dazugeh\u00f6rigen Namen der Kontoinhaber, von Kunden mehrerer deutscher Banken online zum Verkauf angeboten. Von diesem Leak sind Personen betroffen, die bei verschiedenen Banken in ganz Deutschland Kunden sind.<\/li>\n<li>Auch city-map.de ist gem\u00e4\u00df <a href=\"https:\/\/xcancel.com\/DailyDarkWeb\/status\/2043535667469099156\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">diesem Tweet<\/a> Opfer eines Hacks geworden. Ein Angreifer bietet einen Datensatz mit 1 Million Eintr\u00e4gen von der deutschen Plattform, die Unternehmens- und Stadtdaten in Karten bereitstellt, zum Kauf an. Die Daten enthalten 630.000 E-Mail-Adressen, Unternehmenslisten und Organisationsdaten, Namen und E-Mail-Adressen von Ansprechpartner und Telefonnummern, Faxnummern und Standortdaten etc.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Auch wenn m\u00f6glicherweise einige der in Untergrundforen angebotenen Daten nicht valide oder aus anderen Datenlecks gesammelt wurden, bewegen wir uns mit riesigen Schritten in Richtung \"Open Data\" zu. Alles, was Du irgendwann ins Netz stellst, kann irgendwann Bestandteil eines Leaks werden, ist der logische Schluss.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ddrm.de\/fdp-digital-first-bedenken-second-denken-wir-neu-ueber-datenschutz-und-informationelle-selbstbestimmung-nach-herr-lindner\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-323657\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/FDP.jpg\" alt=\"FDP Wahlplakat\" width=\"640\" height=\"740\" srcset=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/FDP.jpg 640w, https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/FDP-259x300.jpg 259w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><br \/>\nFDP Wahlwerbung 2017, Quelle: <a href=\"https:\/\/ddrm.de\/fdp-digital-first-bedenken-second-denken-wir-neu-ueber-datenschutz-und-informationelle-selbstbestimmung-nach-herr-lindner\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Rhein-Main-Datensch\u00fctzer<\/a><\/p>\n<p>Ich kann mir nicht helfen, mir kommt immer das obige Wahlplakat einer bestimmten Partei aus 2017 in den Sinn, wenn ich die aktuelle Entwicklung so betrachte. D\u00fcmmer geht's (n)immer.<\/p>\n<h2>Rockstar Games auch gehackt<\/h2>\n<p>Mir war ein mutma\u00dflicher Hack des Spieleentwicklers Rockstar Games bereits zum 12. April 2026 in <a href=\"https:\/\/xcancel.com\/DevaOnBreaches\/status\/2043130872111743295\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">diesem Tweet<\/a> untergekommen. Die Gruppe Rockstar Games soll ins Visier von ShinyHunters geraten sein, die behaupten, \u00fcber die Anodot-Sicherheitsl\u00fccke Zugriff auf die Snowflake-Daten des Unternehmens erlangt zu haben. Die Angreifer sollen gestohlene Token (und keine direkten Exploits) genutzt haben, um Daten zu extrahieren, und drohen mit einer Ver\u00f6ffentlichung dieser Daten bis zum 14. April. Der Hack ist inzwischen durch Rockstar Games best\u00e4tigt, wie ich<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Rockstar-bestaetigt-Cyberangriff-und-Datendiebstahl-11253467.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> bei heise gelesen<\/a> habe.<\/p>\n<h2>Hacker greifen auf Booking.com-Buchungen zu<\/h2>\n<p>Heute fr\u00fch bin ich gleich von zwei Lesern darauf hingewiesen worden, dass es bei Booking.com wieder einen Sicherheitsvorfall gegeben hat. Die Leser wurden dar\u00fcber information, dass Booking.com k\u00fcrzlich verd\u00e4chtige Aktivit\u00e4ten festgestellt hat, die bestimmte Buchungen betreffen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-323659\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Booking.jpg\" alt=\"Booking Sicherheitsvorfall\" width=\"491\" height=\"626\" srcset=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Booking.jpg 640w, https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Booking-235x300.jpg 235w\" sizes=\"auto, (max-width: 491px) 100vw, 491px\" \/><\/p>\n<p>Unbefugte Dritte konnten m\u00f6glicherweise auf bestimmte Informationen im Zusammenhang mit Buchungen zugreifen. Der Anbieter hat umgehend Ma\u00dfnahmen ergriffen, um das Problem einzud\u00e4mmen. Nach den bisherigen Erkenntnissen k\u00f6nnten zu den abgerufenen Daten Buchungsdetails, Namen, E-Mail-Adressen, Postanschriften, Telefonnummern im Zusammenhang mit der Buchung sowie alle weiteren Informationen geh\u00f6ren, die Kunden bei der Buchung der Unterkunft mitgeteilt haben. Um die Buchungen abzusichern, hat die PIN-Nummer die betroffenen Buchungen aktualisiert. Der komplette Text ist am Artikelende abrufbar.<\/p>\n<h2>Wenn der Staubsauger-Roboter zur Wanze wird<\/h2>\n<p>Es ist das Allerletzte, aber Insidern nicht neu:\u00a0Hacker nutzen smarte\u00a0 Ger\u00e4te in Haushalten als Spionagewerkzeuge oder f\u00fcr \"Remote-Bel\u00e4stigungen\". Dieser <a href=\"https:\/\/xcancel.com\/sciencegirl\/status\/2042918150975406318\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tweet<\/a> greift eine Entwicklung auf, dass es in den gesamten USA immer mehr Berichte dar\u00fcber gibt, dass Staubsaugerroboter gehackt und dazu missbraucht werden, \u00fcber eingebaute Kameras zu spionieren und beleidigende Botschaften in den Wohnungen der Betroffenen zu verbreiten.<\/p>\n<p>In einem Fall stellte ein Hausbesitzer fest, dass jemand auf den Live-Feed des Ger\u00e4ts zugegriffen hatte, bevor dieses vor den Augen seiner Familie begann, verst\u00f6rende \u00c4u\u00dferungen zu schreien. \u00c4hnliche Vorf\u00e4lle deuten darauf hin, dass dies kein Einzelfall ist, da mehrere Nutzer seltsames Verhalten und manipulierte Audioausgaben ihrer Ger\u00e4te feststellen.<\/p>\n<p>Als Problem wird die schwache Sicherheit in der vernetzten Haustechnik identifiziert. Grundlegende Sicherheitsvorkehrungen lassen sich leicht umgehen und werden von den Ger\u00e4te-Besitzern auch selten beachtet. Passwort, was brauche ich ein Passwort, Hauptsache, dat Dingens funktioniert und staubsaugt. Trotz vorheriger Warnungen verz\u00f6gerten sich auch die Korrekturen der Hersteller. Da braut sich ebenfalls etwas zusammen. Wird noch lustig werden, die n\u00e4chsten Jahre, wenn nicht vorher alles zusammen bricht.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Text der Booking.com-Benachrichtigung<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>Guten Tag,<\/p>\n<p>Bei Booking.com haben die Sicherheit und der Datenschutz unserer G\u00e4ste oberste Priorit\u00e4t. Daher m\u00f6chten wir Sie dar\u00fcber informieren, dass unbefugte Dritte m\u00f6glicherweise auf bestimmte Informationen im Zusammenhang mit Ihrer Buchung zugreifen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wir haben k\u00fcrzlich verd\u00e4chtige Aktivit\u00e4ten festgestellt, die einige Buchungen betreffen, und umgehend Ma\u00dfnahmen ergriffen, um das Problem einzud\u00e4mmen. Nach den bisherigen Erkenntnissen unserer Untersuchung k\u00f6nnten zu den abgerufenen Daten Buchungsdetails, Namen, E-Mail-Adressen, Postanschriften, Telefonnummern im Zusammenhang mit der Buchung sowie alle weiteren Informationen geh\u00f6ren, die Sie der Unterkunft mitgeteilt haben.<\/p>\n<p>Um Ihre Buchung abzusichern, haben wir die PIN-Nummer Ihrer Buchung aktualisiert.<\/p>\n<ul>\n<li>Buchungsnummer \u2013 xxxxxxxxx<\/li>\n<li>Neue PIN \u2013 xxxx<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wenn Sie verd\u00e4chtige E-Mails oder Anrufe erhalten haben, k\u00f6nnten diese von b\u00f6swilligen Personen stammen, die vorgeben, die Unterkunft oder Booking.com zu vertreten. Bitte beachten Sie:<\/p><\/blockquote>\n<ul>\n<li>\n<blockquote><p>Wir werden Sie niemals bitten, Kreditkartendaten per E-Mail, am Telefon, per SMS oder WhatsApp mitzuteilen.<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li>\n<blockquote><p>Wir werden Sie niemals zu einer Bank\u00fcberweisung auffordern, die von den Zahlungsrichtlinien in Ihrer Buchungsbest\u00e4tigung abweicht.<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li>\n<blockquote><p>Wenn Sie eine E-Mail erhalten, die anscheinend von der Unterkunft oder Booking.com gesendet wurde, halten Sie zun\u00e4chst R\u00fccksprache mit Booking.com, bevor Sie auf einen Link klicken. Wir empfehlen Ihnen auf Ihren Ger\u00e4ten Sicherheitsprotokolle (wie z. B. ein Antivirenprogramm) einzurichten, um sich vor Phishing-Versuchen zu sch\u00fctzen.<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<\/ul>\n<blockquote><p>Die Sicherheit Ihrer pers\u00f6nlichen Daten hat f\u00fcr uns oberste Priorit\u00e4t. Wir werden die stabilen, umfassenden Sicherheitsma\u00dfnahmen, die wir zum Schutz Ihrer Buchungen bei uns eingerichtet haben, weiter verbessern und ausbauen.<\/p>\n<p>Wir sind f\u00fcr Sie da. Wenn Sie Fragen oder Bedenken haben oder unerwartete \u00c4nderungen an Ihrer Buchung feststellen, k\u00f6nnen Sie sich rund um die Uhr an unseren Kundenservice wenden. Die Kontaktinformationen finden Sie in Ihrer Buchungsbest\u00e4tigung.<\/p>\n<p>Vielen Dank, dass Sie sich f\u00fcr Booking.com entschieden haben.<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<\/p>\n<p>Booking.com<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Erg\u00e4nzung:<\/strong> Nach Ver\u00f6ffentlichung des Artikel hat mich noch ein Statement von Booking.com \u00fcber deren Pressebetreuung erreicht:<\/p>\n<blockquote><p><i>Zwar wurde m\u00f6glicherweise auf E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Buchungsdaten zugegriffen, jedoch wurden keine physischen Adressen abgerufen.<\/i><\/p><\/blockquote>\n<p>Keine Ahnung, was mir das mit den physischen Adresse sagen soll, wenn meine Buchungsdaten, Telefonnummern oder E-Mail-Adressen von Dritte m\u00f6glicherweise zugegriffen wurden, ist das schon schlimm genug. Von daher verstehe ich die \"feine Differenzierung\" mit den physischen Adressen nicht wirklich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum Wochenstart noch eine kleine Sammlung an Sicherheitsthemen, die mir die Tage untergekommen sind. Die Zahl der Hacks, bei denen (staatlich gesammelte) Daten von Nutzern abflie\u00dfen, nimmt neue Ausma\u00dfe an. Derweil schieben wir munter immer neue Digitalisierungsprojekte an, was kann &hellip; <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2026\/04\/13\/sicherheitssplitter-zum-13-april-2026-datenlecks-hacks-und-sicherheitsluecken\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8625,7263,426],"tags":[8382,4328],"class_list":["post-323630","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-ai","category-cloud","category-sicherheit","tag-ai","tag-sicherheit"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/323630","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=323630"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/323630\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":323671,"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/323630\/revisions\/323671"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=323630"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=323630"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=323630"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}