{"id":324139,"date":"2026-04-26T00:13:34","date_gmt":"2026-04-25T22:13:34","guid":{"rendered":"https:\/\/borncity.com\/blog\/?p=324139"},"modified":"2026-04-24T13:40:06","modified_gmt":"2026-04-24T11:40:06","slug":"ki-risiken-versicherer-schieben-riegel-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2026\/04\/26\/ki-risiken-versicherer-schieben-riegel-vor\/","title":{"rendered":"KI-Risiken: Versicherer schieben Riegel vor"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" style=\"float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline;\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/DNxhm89.jpg\" alt=\"\" align=\"left\" \/>\u00dcberall schnell in KI-Projekte rein h\u00fcpfen, und wenn es schief geht, weil Regulierer ein fettes Bu\u00dfgeld verh\u00e4ngen oder ein Cyberangriff das Unternehmen sch\u00e4digt, eine Cyberversicherung beteiligen? Die Versicherer unternehmen inzwischen Schritte, um die Regulierung bei KI-Risiken zu begrenzen &#8211; und solche Versicherungen werden teuer.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/ae3a1219c1754597a3bad9c828fa4e4b\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/>Wer sich als Beobachter die diversen KI-L\u00f6sungen, die so propagiert werden, und auch durchgef\u00fchrte KI-Projekte ansieht, muss gelegentlich am Verstand der Verantwortlichen zweifeln. Da werden durch AI-Agenten riesige Sicherheitsl\u00fccken aufgerissen und t\u00e4glich kann man \u00fcber entsprechende Untersuchungen lesen. F\u00fcr die Anbieter von Cyberversicherungen g\u00e4be es eigentlich ein riesiges Gesch\u00e4ftsfeld, aber deren Mathematiker haben zu rechnen begonnen. Und jetzt werden die Folge sichtbar. Gerade bin ich \u00fcber nachfolgenden <a href=\"https:\/\/xcancel.com\/Dennis_Kipker\/status\/2047350396377612390\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tweet<\/a> auf das Thema gesto\u00dfen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/finance.yahoo.com\/sectors\/technology\/articles\/insurers-move-cap-payouts-ai-101236791.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-324142\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/KI-Versicherung.jpg\" alt=\"KI-Versicherung\" width=\"605\" height=\"738\" srcset=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/KI-Versicherung.jpg 605w, https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/KI-Versicherung-246x300.jpg 246w\" sizes=\"auto, (max-width: 605px) 100vw, 605px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Aussage lautet, dass KI-Risiken zum \"Pricing-Problem\" f\u00fcr die Cyberversicherung werden. Die Anbieter von Cybersecurity-Versicherungen beginnen, die Zahlungen im Fall von KI-bedingten Cybersch\u00e4den aktiv zu begrenzen. Vidhya Edwards Munnangi hat zum 23. April 2026 auf Yahoo-Finance den Beitrag <a href=\"https:\/\/finance.yahoo.com\/sectors\/technology\/articles\/insurers-move-cap-payouts-ai-101236791.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Insurers move to cap payouts for AI-related cyber losses and fines<\/a> ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>Versicherer versuchen potenzielle Haftungsrisiken im Zusammenhang mit der Entwicklung der KI-Technologie einzud\u00e4mmen und zu begrenzen. In den Policen werden\u00a0neue Einschr\u00e4nkungen bei der Auszahlung von Entsch\u00e4digungen f\u00fcr Cybervorf\u00e4lle und beh\u00f6rdliche Strafen im Zusammenhang mit KI eingef\u00fchrt, hei\u00dft es.<\/p>\n<p>Die Anbieter QBE und Beazley geh\u00f6ren zu den Versicherern, die strengere Obergrenzen f\u00fcr bestimmte KI-bezogene Schadensf\u00e4lle in ihren Versicherungsbedingungen eingef\u00fcgt haben. Das berichtete die Financial Times (FT) unter Berufung auf Makler und\u00a0 eingesehene Dokumente.<\/p>\n<p>QBE habe eine \"Haftungsgrenzen\" f\u00fcr Vorf\u00e4lle im Zusammenhang mit \"Large Language Model (LLM) Jacking\" eingef\u00fchrt. Das ist einer Form des Missbrauchs, bei der Kriminelle in von Unternehmen genutzte LLMs eindringen, um diese LLMs zu nutzen und Nutzungsgeb\u00fchren zu umgehen.\u00a0Im Artikel hei\u00dft es, dass nach dem Wortlaut von QBE eine Cyber-Police mit einer Gesamtdeckungssumme von bis zu 5 Millionen US-Dollar nur rund 250.000 US-Dollar f\u00fcr Sch\u00e4den aus LLM-Jacking bereitstellen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Auch Versicherer Beazley hat wohl Vertragsbedingungen vorgelegt, die darauf abzielen, seine Haftung f\u00fcr KI-bezogene Sch\u00e4den im Zusammenhang mit Verst\u00f6\u00dfen gegen Vorschriften zu beschr\u00e4nken.<\/p>\n<p>Die Versicherer argumentieren, dass diese Haftungsbegrenzungen best\u00e4tigen, dass KI-Risiken im Versicherungsschutz enthalten sind. Versicherungsmakler und Anw\u00e4lte, die Unternehmen als Versicherungsnehmer beraten, \u00e4u\u00dferten jedoch Bedenken, dass die Bestimmungen sp\u00e4ter weiter gefasst werden k\u00f6nnten. Dadurch w\u00fcrde der Schutz vor anderen sich entwickelnden KI-bezogenen Risiken \u00fcber LLMjacking hinaus eingeschr\u00e4nkt.<\/p>\n<p>Aus\u00a0Makleraussagen und der FT vorliegenden Unterlagen l\u00e4sst sich herauslesen, dass die H\u00f6chstdeckungssummen f\u00fcr KI-bedingte Sch\u00e4den bei beiden Versicherern auf etwa 10 % der gesamten Versicherungssumme begrenzen w\u00fcrden. Die Versicherer negieren zwar, dass sie sich aus der Haftung f\u00fcr KI-Sch\u00e4den zur\u00fcckziehen. Aber Versicherer h\u00e4tten bereits zuvor die Genehmigung der US-Aufsichtsbeh\u00f6rden eingeholt, um KI-bezogene Sch\u00e4den aus Unternehmensversicherungen auszuschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Sieht ein wenig wie \"G\u00f6tterd\u00e4mmerung\" bei der Regulierung von KI-bedingten Sch\u00e4den aus. Die Versicherer k\u00f6nnen offenbar rechnen und die Entwicklung interpretieren. Die sehen eher Risiken und Kosten, und nicht die gigantischen Fortschritte, die Unternehmen beim KI-Einsatz von den Anbietern versprochen werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcberall schnell in KI-Projekte rein h\u00fcpfen, und wenn es schief geht, weil Regulierer ein fettes Bu\u00dfgeld verh\u00e4ngen oder ein Cyberangriff das Unternehmen sch\u00e4digt, eine Cyberversicherung beteiligen? 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