{"id":324766,"date":"2026-05-09T00:03:57","date_gmt":"2026-05-08T22:03:57","guid":{"rendered":"https:\/\/borncity.com\/blog\/?p=324766"},"modified":"2026-05-08T12:43:56","modified_gmt":"2026-05-08T10:43:56","slug":"gigamon-studie-ki-in-82-prozent-der-sicherheitsvorfaelle-involviert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2026\/05\/09\/gigamon-studie-ki-in-82-prozent-der-sicherheitsvorfaelle-involviert\/","title":{"rendered":"Gigamon-Studie: KI in 82 Prozent der Sicherheitsvorf\u00e4lle involviert"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" style=\"float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline;\" title=\"Sicherheit (Pexels, allgemeine Nutzung)\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Sicherheit_klein.jpg\" alt=\"Sicherheit (Pexels, allgemeine Nutzung)\" width=\"200\" align=\"left\" \/>Gigamon, ein Anbieter von Deep Observability, hat in einer Studie Sicherheitsvorf\u00e4lle untersucht. Die Ergebnisse wurden in der j\u00e4hrlich erscheinenden <em>Hybrid-Cloud-Security-Studie<\/em> ver\u00f6ffentlicht. Die diesj\u00e4hrigen Ergebnisse zeigen deutlich: K\u00fcnstliche Intelligenz ver\u00e4ndert die Cyber-Bedrohungslandschaft sp\u00fcrbar und setzt IT- und Sicherheitsteams zunehmend unter Druck.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die aktuelle Ausgabe der j\u00e4hrlichen <a href=\"https:\/\/www.gigamon.com\/de\/resources\/resource-library\/white-paper\/wp-gigamon-survey-hybrid-cloud-security-2026.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Studie zur Hybrid-Cloud-Sicherheit<\/a> (leider nur nach Registrierung herunterladbar) zeigt einen weitgehend von KI getriebenen Wandel in der Cyber-Bedrohungslandschaft auf. F\u00fcr die zum vierten Mal durchgef\u00fchrte Studie wurden mehr als 1.000 IT- und Sicherheitsentscheider in Australien, Frankreich, Deutschland, Singapur, Gro\u00dfbritannien und den USA befragt.<\/p>\n<p>Eine der Haupterkenntnisse ist, dass KI in Deutschland mittlerweile an 82 Prozent der gemeldeten Sicherheitsverletzungen beteiligt ist. Sie verschafft Angreifern ein wesentlich h\u00f6heres Tempo und erm\u00f6glicht ihnen, der Sicherheitsabwehr von Unternehmen immer wieder einen Schritt voraus zu sein.<\/p>\n<p>Trotz steigender Investitionen in Tools und sch\u00e4rferen Governance-Richtlinien verzeichneten 76 Prozent der deutschen Unternehmen im vergangenen Jahr einen Sicherheitsvorfall, was unter allen untersuchten Regionen die gr\u00f6\u00dfte Quote darstellt. Gegen\u00fcber dem Vorjahr ist diese Zahl au\u00dferdem nochmals um 21 Prozent gestiegen. Die Ergebnisse verdeutlichen ein wachsendes Ungleichgewicht: W\u00e4hrend Angreifer KI nutzen, um Cyberangriffe zu beschleunigen, sind Sicherheitsteams durch eine fragmentierte Sicht auf ihre Netzwerke eingeschr\u00e4nkt.<\/p>\n<h2>KI ver\u00e4ndert sowohl Angriff als auch Verteidigung<\/h2>\n<ul>\n<li>Selbstvertrauen \u00fcbertrifft tats\u00e4chliche F\u00e4higkeiten: Fast zwei Drittel (61 Prozent) der Unternehmen glauben, dass ihre F\u00e4higkeit, neue KI-Technologien abzusichern, ausreichend entwickelt ist. Doch 76 Prozent der deutschen Unternehmen verzeichneten im vergangenen Jahr einen Sicherheitsvorfall und 42 Prozent der Organisationen waren von mehreren Vorf\u00e4llen betroffen \u2013 auch hier steht Deutschland an erster Stelle.<\/li>\n<li>KI ver\u00e4ndert beide Seiten der Gleichung: KI ist mittlerweile in allen Sicherheitsabl\u00e4ufen verankert. 97 Prozent der deutschen Befragten geben an, dass sie Sicherheitsfunktionen autonom und ohne menschliches Eingreifen umsetzt, am h\u00e4ufigsten bei der Triage und Priorisierung von Warnmeldungen (53 Prozent). Gleichzeitig erstrecken sich KI-Sicherheitsvorf\u00e4lle \u00fcber mehrere Risikokategorien, darunter:\n<ul>\n<li>Externe KI-Angriffe (36 Prozent)<\/li>\n<li>Interne Datenlecks (33 Prozent)<\/li>\n<li>Unbefugte Nutzung von KI (30 Prozent)<\/li>\n<li>Direkte Angriffe auf LLM-Systeme (23 Prozent)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Vertrauen in KI-Implementierungen in der Cloud schwindet weiter. Mit steigendem Risiko verschieben sich die Datenstrategien. Die meisten F\u00fchrungskr\u00e4fte in Deutschland (72 Prozent) sind mittlerweile der Ansicht, dass Data Lakes f\u00fcr KI-Workloads sicherer sind, w\u00e4hrend 72 Prozent angeben, dass sie z\u00f6gern, KI in Public-Cloud-Umgebungen einzusetzen \u2013 ein Anstieg gegen\u00fcber 48 Prozent im Vorjahr.<\/li>\n<li>Risiko durch Quantencomputing beschleunigt die Entwicklung. Mit Blick auf die Zukunft bef\u00fcrchten 80 Prozent der Befragten Angriffe nach dem Motto \u201eHarvest know, decrypt later\", was die heute verschl\u00fcsselten Daten einem zuk\u00fcnftigen Risiko aussetzt und die l\u00e4ngerfristigen Auswirkungen der derzeitigen Sichtbarkeitsl\u00fccken unterstreicht.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Sichtbarkeit entscheidend im Kampf gegen KI-Bedrohungen<\/h2>\n<p>Transparenz hat sich in der diesj\u00e4hrigen Studie als oberste Sicherheitspriorit\u00e4t bei der Abwehr von KI-Bedrohungen herausgestellt, doch gerade hier hinken Sicherheitsteams hinterher. W\u00e4hrend Angreifer KI nutzen, um schneller zu agieren und in gro\u00dfem Ma\u00dfstab zu operieren, fehlt es Unternehmen nach wie vor an einem vollst\u00e4ndigen \u00dcberblick \u00fcber ihre Daten. Besonders verschl\u00fcsselter und East-West-Datenverkehr sowie KI-Workloads und Cloud-Umgebungen liegen h\u00e4ufig au\u00dferhalb ihres Sichtfelds. Unter denjenigen, die einen Sicherheitsvorfall erlebt haben, geben nur 30 Prozent an, \u00fcber die erforderlichen Tools zu verf\u00fcgen, um effektiv zu reagieren.<\/p>\n<p>Um diese L\u00fccke zu schlie\u00dfen, setzen Unternehmen auf umfassende Observability. Durch die Nutzung von aus dem Netzwerk gewonnenen Telemetriedaten \u2013 darunter Metadaten, Pakete und Datenstr\u00f6me \u2013 und deren Einbindung in Sicherheits-, Observability- und Cloud-Tools, k\u00f6nnen Unternehmen einen vollst\u00e4ndigen \u00dcberblick \u00fcber alle \u00fcbertragenen Daten gewinnen. 88 Prozent der Befragten teilten die Auffassung, dass der Zugriff auf Daten auf Paketebene und umfassende Anwendungsmetadaten unerl\u00e4sslich ist, um moderne Bedrohungen zu erkennen und zu verstehen \u2013 weit \u00fcber das hinaus, was herk\u00f6mmliche MELT-Daten heute an Transparenz bieten.<\/p>\n<p>Dieser Wandel erreicht auch die Vorstandsetagen: 83 Prozent der F\u00fchrungskr\u00e4fte berichten, dass ihre Vorst\u00e4nde nun Initiativen zur Deep Observability unterst\u00fctzen, was ein Zeichen f\u00fcr ein anhaltendes Engagement f\u00fcr moderne Ans\u00e4tze ist, mit denen sich die KI-gesteuerten Bedrohungen von heute abwehren lassen.<\/p>\n<p>\"KI ist in fast jeder Phase der Angriffskette integriert und erm\u00f6glicht es Angreifern, Erkennung und Reaktion zu \u00fcberlisten\", sagt Shane Buckley, Pr\u00e4sident und CEO von Gigamon. \"Zwar investieren 92 Prozent der deutschen Unternehmen in neue Sicherheitstools, doch vielen fehlt es nach wie vor an Transparenz dar\u00fcber, wie sich Daten in ihren Umgebungen bewegen, was zu einem Gef\u00fchl der Sicherheit ohne tats\u00e4chliche Kontrolle f\u00fchrt. Um diese L\u00fccke zu schlie\u00dfen, ist eine umfassende Sichtbarkeit erforderlich, die Sicherheitsteams die n\u00f6tige Klarheit verschafft, um Bedrohungen fr\u00fcher zu erkennen und pr\u00e4zise darauf zu reagieren.\"<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.gigamon.com\/campaigns\/hybrid-cloud-security-survey.html\">2026 Hybrid Cloud Security Report: Reality Check: Exposing the AI Security Illusion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.gigamon.com\/content\/dam\/resource-library\/english\/executive-summary\/es-gigamon-hybrid-cloud-security-2026.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CISO Insights: CISO Empowerment in the Age of AI<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gigamon, ein Anbieter von Deep Observability, hat in einer Studie Sicherheitsvorf\u00e4lle untersucht. Die Ergebnisse wurden in der j\u00e4hrlich erscheinenden Hybrid-Cloud-Security-Studie ver\u00f6ffentlicht. 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