{"id":326709,"date":"2026-06-25T08:13:21","date_gmt":"2026-06-25T06:13:21","guid":{"rendered":"https:\/\/borncity.com\/blog\/?p=326709"},"modified":"2026-06-25T13:34:39","modified_gmt":"2026-06-25T11:34:39","slug":"gaga-meldung-bayerns-finanzverwaltung-jagt-influencer-mit-ki-und-spezialeinheit-ecommerce","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2026\/06\/25\/gaga-meldung-bayerns-finanzverwaltung-jagt-influencer-mit-ki-und-spezialeinheit-ecommerce\/","title":{"rendered":"Bayerns Finanzverwaltung jagt Influencer mit KI und Spezialeinheit \"eCommerce\""},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" style=\"float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline;\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/DNxhm89.jpg\" alt=\"\" align=\"left\" \/>Noch ein kurzer Fundsplitter, der mir in der Hitze der Woche untergekommen ist und Kopfsch\u00fctteln ausgel\u00f6st hat. Sommerloch-Meldung: Bayerns Finanzverwaltung bl\u00e4st zur Jagt auf \"Influencer\" und hat daf\u00fcr eine Spezialeinheit \"eCommerce\" mit KI ausgestattet. Man hat bereits 550.000 Euro Steuernachzahlungen \"eingetrieben\".<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/efbf8bb33e664fe58185d55287cca165\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/>Das Thema ist mir gleich bei mehreren Seiten, wie heise (<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Bayern-Steuerpruefungen-bei-Influencern-bringen-Hunderttausende-Euro-11339878.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bayern: Steuerpr\u00fcfungen bei Influencern bringen Hunderttausende Euro<\/a>), Merkur (<a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/politik\/000-euro-steuern-nach-influencer-im-visier-neue-einheit-holt-550-94350841.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Influencer im Visier: Neue Einheit holt 550.000 Euro Steuern nach<\/a>) oder S\u00fcddeutsche Zeitung (<a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/bayern-influencer-steuerpruefung-fueracker-li.3501628\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Steuerpr\u00fcfungen bei Influencern bringen Hunderttausende Euro<\/a>) untergekommen. Es ist hei\u00df und jemand hat wohl eine Meldung an die Presse lanciert.<\/p>\n<h2>Steuerfahndung jagt Influencer &#8230;<\/h2>\n<p>Der Sachverhalt ist schnell nachgestrickt: Die deutschen Finanzbeh\u00f6rden gehen latent davon aus, dass die sogenannten Influencer sich auf Instagram, Youtube, Tiktok &amp; Co. dumm und d\u00e4mlich verdienen, aber keine Steuern zahlen. Da entstehen Milliarden Sch\u00e4den, Alter ich schw\u00f6r.<\/p>\n<h3>Ein lustiges V\u00f6lkchen mit wenig Steuerwissen?<\/h3>\n<p>Und weil das m\u00f6glicherweise so ist, l\u00e4sst man vom Bundesfinanzministerium die \"Klientel\" mit der richtigen <a href=\"https:\/\/www.bundesfinanzministerium.de\/Content\/DE\/Standardartikel\/Themen\/Steuern\/Steuerliche_Themengebiete\/Social_Media_Akteure\/2020-07-30-FAQ-Ich-bin-Influencer.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=5\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zielgruppenansprache wissen<\/a>, dass der Finanzminister auch einen Teil vom Kuchen haben will.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.bundesfinanzministerium.de\/Content\/DE\/Standardartikel\/Themen\/Steuern\/Steuerliche_Themengebiete\/Social_Media_Akteure\/2020-07-30-FAQ-Ich-bin-Influencer.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=5\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-326820\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Finanzministerium-zu-Influencern.jpg\" alt=\"Finanzministerium zu Influencern\" width=\"613\" height=\"618\" srcset=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Finanzministerium-zu-Influencern.jpg 640w, https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Finanzministerium-zu-Influencern-298x300.jpg 298w, https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Finanzministerium-zu-Influencern-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 613px) 100vw, 613px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Da erf\u00e4hrst Du als Influencer alles, was Du wissen musst &#8211; auch das \"Werbegeschenke\" steuerlich z\u00e4hlen.<\/p>\n<h3>Die Dubai-Fata-Morgana &#8230;<\/h3>\n<p>Das landl\u00e4ufige Vorurteil lautet, dass die sogenannten Influencer sich auf Instagram, Youtube, Tiktok &amp; Co. dumm und d\u00e4mlich verdienen. Und der latente Verdacht, der im Raum steht, lautet: \"Die zahlen keine Steuern\". Ja, ich wei\u00df, das zweite Vorurteil \"Influencer haben keine Ahnung von Steuern, die hauen eh nach Dubai ab\" ist nicht g\u00e4nzlich unbegr\u00fcndet. Selbst das ZDF scheint sich erbl\u00f6det zu haben, \"dieser Spur\" zu folgen, wenn ich <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=fez8lqx5Ufo&amp;t=330s\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">diesen YouTube-Beitrag<\/a> richtig deute (hab mir den nicht angeschaut).<\/p>\n<p>Gut, so sehr viele Influencer, die es nach Dubai verschl\u00e4gt, gibt es nicht, da musst Du schon ganz an der Spitze der Einkommensmillion\u00e4re stehen, sonst lohnt das nicht. Diese Leute sind f\u00fcr das deutsche Finanzamt eh au\u00dfen vor, wenn sie es geschickt anstellen.<\/p>\n<h3>Fehlendes Steuerwissen: Wenn Influencer pl\u00f6tzlich Pleite sind<\/h3>\n<p>Bleiben dann noch so ein paar YouTuber und Influencer, die in Deutschland wohnen, finanziell Erfolg haben, sich mit schicken Autos schm\u00fccken und pl\u00f6tzlich pleite sind.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=dPfZQ3iVYQI\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-326819\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Influencer-Pleite.jpg\" alt=\"Influencer Pleite\" width=\"640\" height=\"574\" srcset=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Influencer-Pleite.jpg 640w, https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Influencer-Pleite-300x269.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>YouTuber Klengan hat es in seiner unnachahmlichen Art vor zwei Jahren mal in <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=dPfZQ3iVYQI\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">obigem Video<\/a> aufgegriffen. Ankerpunkt war, dass einige Leute aus der Szene und damals auch der YouTuber \"Tanzverbot\" durch Steuernachforderungen vor der Pleite standen.<\/p>\n<p>Das Thema war mir seinerzeit untergekommen, weil ich mir durchaus schon mal die Gesch\u00e4ftsmodelle von YouTubern etc. anschaue. Da gibt es sehr hart und clever arbeitende Menschen, die auch gesch\u00e4ftlich einiges Wissen vereinen. Und es gibt die blau\u00e4ugige Fraktion, die zwar irgend etwas mit Steuern und Steuerberater \"on the long tail\" am Hut hat, aber sonst wenig Plan zu haben scheint (ist aber nicht meine Welt). Da kann durchaus die Situation kommen, dass das Finanzamt bei Steuerpr\u00fcfungen arge Nachforderungen stellt und k\u00fcnftig fette Abschlagszahlungen haben will. Wenn das alles in Ferraries und Maseratis investiert wurde und die Karre vielleicht gerade eine Leitplanke gek\u00fcsst hat, \"isch over\", dann droht die Pleite.<\/p>\n<p>Ja, die F\u00e4lle gibt es. Aber ich sage es mal so: Ich sehe mich nicht als Influencer, blicke im Oktober 2026 aber auf 33 Jahre freiberufliche T\u00e4tigkeit zur\u00fcck &#8211; und war vorher einige Jahre nebenberuflich aus Autor t\u00e4tig. Da ist es doch klar, dass diese T\u00e4tigkeit dem Finanzamt angezeigt wird. Ich kenne auch das Thema Vorauszahlungen, habe aber \u00fcber die Jahre diese Vorauszahlungen in Abstimmung mit dem Finanzamt so ausgesteuert, dass am Ende des Steuerjahrs per Steuererkl\u00e4rung zu leistenden Nach- oder R\u00fcckzahlungen m\u00f6glichst gering waren (wobei es da um Betr\u00e4ge ging, die ein Banker als \"Peanuts\" bezeichnen w\u00fcrde, die einen kleinen Autor aber wirtschaftlich strangulieren k\u00f6nnen).<\/p>\n<p>Und ich kenne aus eigener Anschauung auch die latente \"Vermutung\" des Finanzamts, dass da schnell mal was \"vergessen\" wurde. Aber man muss schon arg blau\u00e4ugig sein, anzunehmen, dass da Signifikantes nicht heraus kommt.\u00a0Das Finanzamt bekommt die Kontrollmitteilungen anderer Steuerbeh\u00f6rden.<\/p>\n<p>Als Autor, der f\u00fcr Microsoft USA geschrieben hat, hatte ich meine US-Steuernummer bei der IRS, und eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des deutschen Finanzamts, die ich in den USA vorlegen musste, um meine Zahlungen ohne 30 % Abzug f\u00fcr die US-Steuerbeh\u00f6rden zu erhalten &#8211; und dies lange bevor die YouTuber von Google in diese Nummer gezwungen wurden.<\/p>\n<p>Und ja, da gibt es so gut wie jedes Jahr eine konkrete Nachfrage des Finanzamts \"weisen Sie mal die Zahlung von xyz im Steuerjahr abc nach\" dabei. Dann wei\u00df ich \"es hat bei xyz eine Steuerpr\u00fcfung gegeben\". Manches geht telefonisch \"Sie habe da von Microsoft USA was bekommen\" und ich habe die vier Zahlungsbetr\u00e4ge im Steuerjahr durchgegeben. Manches muss ich formlos schriftlich einreichen.<\/p>\n<p>Die Kontrolldichte und Verprobung ist da schon arg hoch &#8211; was ich auch nicht wirklich als Problem ansehe. Selbst die Erfahrung einer Steuerau\u00dfenpr\u00fcfung samt Ausk\u00fcnften war erhellend \"Sie waren einfach mal dran und da gab es diese Zahlung da im Ordner, aber da ist ja nix mit den 10 Rechnungen zu beanstanden, was mache ich jetzt mit dem angebrochenen Vormittag, den ich f\u00fcr Sie bei der Au\u00dfenpr\u00fcfung reserviert habe\". Ich habe einen Spaziergang im Taunus empfohlen.<\/p>\n<p>Und ob ein Finanzbeamter unseren Finanzminister rettet, wenn er bei einer Pr\u00fcfung ein Promotion-Paket mit Kugelschreiber und Sticker \"steuersch\u00e4tzt\"? Erinnert mich an den Zollbeamten, der mich vor ca. 10 Jahren mal f\u00fcr 7 Euro Einfuhrumsatzsteuer auf ein 20 km entferntes Zollamt zitierte, weil er den gro\u00dfen \"Reibach\" f\u00fcr ein China-Paket mit einem zu Testzwecken beschafften Miracast-Streaming-Stick im Wert von 20 oder 30 Euro vermutete. Vorschrift ist Vorschrift.<\/p>\n<p>So tief im Hinterkopf sitzt bei mir da der Gedanke: \"Abseits dummer Einzelf\u00e4lle ist da monet\u00e4r wirklich wenig Kohle zu holen, eignet sich h\u00f6chstens als Thema f\u00fcrs Sommerloch, a la 'wir machen da mal was'\".<\/p>\n<h2>Wenn Peanuts zum \"Sachverhalt\" werden<\/h2>\n<p>Der Aufh\u00e4nger f\u00fcr den Beitrag hier ist schnell auf den Punkt herunter gebrochen: Das Bayerische Landesamt f\u00fcr Steuern hat eine Spezialeinheit \"eCommerce\" aufgebaut. Und diese hat rund 60.000 Datens\u00e4tze mit einem Umsatzvolumen von 1,4 Milliarden Euro, die es von ausl\u00e4ndischen Stellen erhalten hat, ausgewertet. Nur rund 9.000 dieser Datens\u00e4tze mit einem Gesamtumsatz von 211 Millionen Euro betrafen Social Media-Akteure mit Steuerwohnsitz in Bayern. Ziel war es, Steuernachzahlungen von Social Media Influencern, die in Bayern leben, einzutreiben.<\/p>\n<p>Das ist erst einmal eine riesige Datenhalde von Leuten, die irgend etwas mit Social Media machen. Um das alles auszuwerten, hat man dann eine spezialisierte KI-Software eingesetzt, um Social-Media-Aktivit\u00e4ten zu analysieren und mit internationalen Steuerdaten abzugleichen.<\/p>\n<p>Bei diesem riesigen Umsatzvolumen und der \"vermuteten Steuerunehrlichkeit der Influencer\" m\u00fcssten doch zig Millionen an Steuernachzahlungen f\u00fcr Bayern herausspringen? Gut, ich bleibe mal fair, die KI hat gerade die H\u00e4lfte der Datenhalde abgearbeitet, da \"k\u00f6nnte noch echt was lauern\".<\/p>\n<p>Mir ist dann aber die Kinnlade runtergefallen, als ich las, dass \"bislang\" tats\u00e4chlich bereits 550.000 Euro an Steuernachzahlungen durch die Spezialeinheit \"eCommerce\" eingetrieben werden konnten. Den Betrag muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Ich gehe davon aus, dass die Finanzverwaltungen intern kontinuierlich mittels KI solche Datens\u00e4tze verproben und dann \u00fcber Kontrollmitteilungen und Nachfragen die Sachverhalte aufkl\u00e4ren. Das ist Tagesgesch\u00e4ft und keine Meldung in S\u00fcddeutsche oder Merkur oder eine Spezialeinheit \"eCommerce\" wert.<\/p>\n<p>Ich habe gerade mal nachgeschaut, Experten sch\u00e4tzen, dass dem deutschen Fiskus durch komplexe Betrugsmodelle wie das Umsatzsteuerkarussell j\u00e4hrlich zwischen 5 und 14 Milliarden Euro entgehen. Bei Cum-Ex gab es ebenfalls Milliarden Steuersch\u00e4den und eine Steuerfahnderin hat das Handtuch geworfen, weil sie eingebremst wurde. Ohne jetzt Neiddebatten zu f\u00fchren, auch <a href=\"https:\/\/www.bayerische-staatszeitung.de\/staatszeitung\/politik\/detailansicht-politik\/artikel\/grosse-vermoegen-bleiben-oft-verschont-ein-ungerechtes-system.html#topPosition\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">diese Meldung der \"Staatszeitugn\" aus Bayern<\/a> ist mir im Kontext untergekommen. Und gerade durfte ich mich noch mit dem Thema Reverse Charge in einer englischsprachigen ZUGFeRD-Rechnung f\u00fcr Schweden herum schlagen. Mit dem ViDA-Ma\u00dfnahmenpaket sollen solche Rechnungen ab Juli 2030 automatisch an die Finanzverwaltungen gehen. Da wird also auch weiter \"verprobt\".<\/p>\n<p>Und das Bayerische Landesamt f\u00fcr Steuern unterh\u00e4lt eine Spezialeinheit \"eCommerce\", die mit KI Influencer jagt, aktuell gerade mal 0,55 Millionen Euro Steuernachzahlungen eingetrieben hat, und dies auch noch an die Presse gibt?<\/p>\n<p>Mir ging dann der unchristliche Gedanke \"haben die sie noch alle\" durch den Kopf. Aber diesen Gedanken \u00e4u\u00dfere ich hier mal nicht \u00f6ffentlich, stelle aber zart die Frage, ob das Bayerische Landesamt f\u00fcr Steuern und dessen F\u00fchrungsmannschaft wirklich die richtigen Priorit\u00e4ten setzt? Aber gut, es ist hei\u00df, wir haben Sommerloch. Wenn dann noch KI genannt wird, muss man das doch verstehen &#8230; und die <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/unterhaltung\/bildgg\/finanzamt-jagt-influencer-mit-ki-550-000-euro-steuern-nachkassiert-6a2fbfae6bb5c7fe2e1c753d\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BILD hat ihre Schlagzeile<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Noch ein kurzer Fundsplitter, der mir in der Hitze der Woche untergekommen ist und Kopfsch\u00fctteln ausgel\u00f6st hat. Sommerloch-Meldung: Bayerns Finanzverwaltung bl\u00e4st zur Jagt auf \"Influencer\" und hat daf\u00fcr eine Spezialeinheit \"eCommerce\" mit KI ausgestattet. 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