{"id":327438,"date":"2026-07-14T08:53:38","date_gmt":"2026-07-14T06:53:38","guid":{"rendered":"https:\/\/borncity.com\/blog\/?p=327438"},"modified":"2026-07-14T09:03:41","modified_gmt":"2026-07-14T07:03:41","slug":"microsoft-chef-satya-nadella-warnt-unternehmen-bei-ki-die-geschaeftsgeheimnisse-zu-schuetzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2026\/07\/14\/microsoft-chef-satya-nadella-warnt-unternehmen-bei-ki-die-geschaeftsgeheimnisse-zu-schuetzen\/","title":{"rendered":"Microsoft Chef Satya Nadella warnt Unternehmen, bei KI die Gesch\u00e4ftsgeheimnisse zu sch\u00fctzen"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" style=\"margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline; float: left; border-width: 0px;\" title=\"Edge\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Copilot.jpg\" alt=\"Copilot\" align=\"left\" border=\"0\" \/>Es gibt Tage, da f\u00e4llt einem die Kinnlade herunter. Seit \u00fcber einem Jahr warne ich hier im Blog, dass Unternehmen, die KI einsetzen, darauf achten sollen, dass die Firmeninterna intern bleiben. Nun hat Satya Nadella, Microsofts Chef, in einem l\u00e4ngeren Post auf X daran erinnert, dass Unternehmen bei KI ihre \"Intellectual Property\" (geistiges Eigentum, Gesch\u00e4ftsgeheimnisse und Wissen) sch\u00fctzen m\u00fcssen. Vorher hat der Palantir CEO, Alex Karp, vor dem Raub des geistigen Eigentums durch KI-Anbieter gewarnt.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>Erst Palantir CEO Alex Karp zum Thema<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg09.met.vgwort.de\/na\/9f8094b1fdc54186916b4fd6d188e9db\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/>Ich hole mal etwas aus, denn das Thema liegt schon einige Tag bei mir auf dem Tisch. Der Chef von Palantir, Alex Karp, hatte bereits Ende Juli 2026 deutlich gemacht, was er von einigen AI-Riesen wie Anthropic und OpenAI h\u00e4lt. Nachfolgender <a href=\"https:\/\/xcancel.com\/Ric_RTP\/status\/2072403984304984202\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tweet<\/a> enth\u00e4lt eine TV-Interview-Aufzeichnung von CNBC.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/xcancel.com\/Ric_RTP\/status\/2072403984304984202\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-327439\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Palantir-Karp-on-AI.jpg\" alt=\"Palantir Alex Karp on AI\" width=\"531\" height=\"484\" srcset=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Palantir-Karp-on-AI.jpg 531w, https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Palantir-Karp-on-AI-300x273.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 531px) 100vw, 531px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Zusammenfassung: Innerhalb von zwei Minuten hat Alex Karp die gesamte KI-Branche im CNBC-Beitrag auseinandergenommen. Der Palantir CEO habe Sam Altman und Dario Amodei dabei entlarvt, wie sie jedes Fortune-500-Unternehmen ausnehmen.\u00a0Im Tweet wird Karp mit folgender Aussage zitiert:<\/p>\n<blockquote><p>\"Every single enterprise in this country, these people are LIVID. They are paying for tokens that create no value. These people are stealing the weights and alpha of my business.\"<\/p><\/blockquote>\n<p>\u00dcbersetzt merkt Karp an, dass \"die Leute in jedem einzelnen Unternehmen in diesem Land [USA] w\u00fctend sind. Sie zahlen f\u00fcr Token, die keinen Wert schaffen. Diese Leute [aus der AI-Industrie] stehlen die Gewichte und den Alpha-Faktor 'meines Gesch\u00e4fts'.\" Karp sagte laut obigem Tweet w\u00f6rtlich, das gesamte Gesch\u00e4ftsmodell der Pionier-KI sei die Ausbeutung geistigen Eigentums, getarnt als Abonnement.<\/p>\n<p>Dann zerlegte Karp auch noch das Preismodell der gro\u00dfen AI-Anbieter mit einer einzigen Frage, die das Silicon Valley bzw. die KI-Branche nach wie vor nicht beantworten will:<\/p>\n<blockquote><p>\"If it was so valuable, let's say I can make you $1 billion tomorrow. Wouldn't I say I'll make you $1 billion and I want 30 percent? Why are they charging for tokens if it's so valuable?\"<\/p><\/blockquote>\n<p>Die \u00dcbersetzung: Wenn [KI] so wertvoll w\u00e4re \u2013 nehmen wir mal an, ich k\u00f6nnte Ihnen morgen 1 Milliarde Dollar einbringen. W\u00fcrde ich dann nicht sagen: \"Ich bringe Ihnen 1 Milliarde Dollar ein, und daf\u00fcr will ich 30 Prozent?\" Warum verlangen die KI-Anbieter Geld f\u00fcr Tokens, wenn die KI an sich so wertvoll ist, lautet die Frage von Karp?<\/p>\n<p>Wenn die Modelle von OpenAI und Anthropic wirklich die Produktivit\u00e4tssteigerungen liefern w\u00fcrden, die die KI-Protagonisten behaupten, so Karp, w\u00fcrden sie Anteile am Unternehmen oder einen Anteil am erwirtschafteten Gewinn verlangen. Sie w\u00fcrden den Zugang nicht in Form von Millionen von Token verkaufen.<\/p>\n<p>Die Preisgestaltung f\u00fcr Token ist laut Karp an sich schon das Eingest\u00e4ndnis, dass die angebotenen KI-Produkte in gro\u00dfem Ma\u00dfstab keinen verl\u00e4sslichen Wert erzeugen k\u00f6nnen. Karp argumentiert: \"Wenn es das t\u00e4te, w\u00fcrden sie den Preis entsprechend dem Wert festlegen. Aber sie berechnen den Preis f\u00fcr die Rechenleistung, denn das ist es, was sie tats\u00e4chlich verkaufen.\"<\/p>\n<p>Karp bezeichnete das gesamte Konstrukt als \"eine Verm\u00f6genssteuer, die den Armen nicht hilft, sondern auch noch bestraft nur.\" Der Tweet fasst die Quintessenz des Karp-Interviews so zusammen:\u00a0Amerikanische Unternehmen \u00fcbertragen den Kern ihrer Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit \u2013 also die Arbeitsabl\u00e4ufe, die Kundendaten, die Strategiememos und die internen Modelle, die ihre Wettbewerbsf\u00e4higkeit ausmachen \u2013 direkt in die Trainingspipelines einer Handvoll KI-Anbieter im Silicon Valley. Sobald diese Firmen die\u00a0 KI-Modelle neu trainiert haben, wird der eigene Wettbewerbsvorteil des Kunden zum n\u00e4chsten Unternehmensprodukt, das an seine Konkurrenten zur\u00fcck verkauft wird.<\/p>\n<p>Und der Aspekt, \u00fcber den die KI-Branche nicht m\u00f6chte, dass irgendjemand nachdenkt, ist laut Karp:\u00a0\u00a0Jedes Unternehmen, das seine vertraulichen Dokumente, seine Kundengespr\u00e4che und seine Finanzmodelle durch ein innovatives Modell laufen l\u00e4sst, bringt diesem Modell potenziell bei, wie es das Unternehmen ersetzen kann. Der AI-Anbieter kassiert die symbolische (Token) Geb\u00fchr und sammelt dabei immer mehr Informationen \u00fcber das Gesch\u00e4ft dieses Kunden. Das ist der Mechanismus den Alex Kark mit dem Begriff \"stehlen\" belegt.<\/p>\n<p>Karp sagt, dass jede F\u00fchrungskraft, die er trifft, hinter verschlossenen T\u00fcren w\u00fctend \u00fcber die Situation sei, aber in der \u00d6ffentlichkeit schweigt. Niemand m\u00f6chte der CEO sein, der die KI-Branche \u00f6ffentlich kritisiert hat und dann feststellen musste, dass sein n\u00e4chster Konkurrent auf den eigenen, durchgesickerten Arbeitsabl\u00e4ufen aufgebaut wurde, hei\u00dft es vom Palantir CEO.\u00a0Die gesamte KI-Branche basiere auf einer einzigen Pr\u00e4misse: Die f\u00fchrenden AI-Anbieter schaffen einen \"dauerhaften, verteidigungsf\u00e4higen Wert\", der unbegrenzte Ausgaben f\u00fcr Rechenleistung rechtfertigt. Karp deutet an,\u00a0dass die Kunden dieser Annahme nicht mehr glauben. Sie glauben, dass sie ohne Gegenleistung zur Kasse gebeten, ohne ihre Zustimmung \u00fcberwacht und die geistigen G\u00fcter ohne Rechtsmittel kopiert werden. Mit diesen Aussagen\u00a0ger\u00e4t die gesamte Bewertungsstruktur der KI-Branche ins Wanken.<\/p>\n<h2>Satya Nadella haut in die gleiche Kerbe<\/h2>\n<p>Zum Wochenende hat der Chef von Microsoft, Satya Nadella, mal wieder einen seiner l\u00e4ngeren Tweets <a href=\"https:\/\/xcancel.com\/satyanadella\/status\/2076323181154230284\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">The Reverse Information Paradox <\/a>auf X los gelassen. Dort fragt er, wie Unternehmen im Zeitalter der k\u00fcnstlichen Intelligenz ihr zentrales geistiges Eigentum sch\u00fctzen sollten?<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/xcancel.com\/satyanadella\/status\/2076323181154230284\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-327440\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Nadella-on-AI-Reverse-Paradoxon.jpg\" alt=\"Nadella on AI-Reverse-Paradoxon\" width=\"531\" height=\"742\" srcset=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Nadella-on-AI-Reverse-Paradoxon.jpg 531w, https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Nadella-on-AI-Reverse-Paradoxon-215x300.jpg 215w\" sizes=\"auto, (max-width: 531px) 100vw, 531px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nadella zitiert den Nobelpreistr\u00e4ger f\u00fcr Wirtschaftswissenschaften Kenneth Arrow , der ein Paradoxon auf dem Informationsmarkt beschrieb. \"Sein Wert f\u00fcr den K\u00e4ufer ist erst bekannt, wenn dieser die Information besitzt, doch dann hat er sie faktisch ohne Kosten erworben.\" In Arrows \"Informationsparadoxon\" geht der Verk\u00e4ufer das Risiko ein, Wissen preiszugeben, um es zu verkaufen.<\/p>\n<p>Laut Nadella schafft KI das umgekehrte Problem, denn der K\u00e4ufer der KI-Leistungen l\u00e4uft Gefahr, sein Wissen preiszugeben, nur um das Gekaufte nutzen zu k\u00f6nnen. Im Grunde bezahlt man zweimal f\u00fcr die gebuchte KI-Leistung: einmal mit Geld (f\u00fcr das Abo und die Tokens) und ein weiteres Mal mit etwas noch Wertvollerem \u2013 n\u00e4mlich dem firmeneigenen Wissen, das man preisgeben muss, damit diese KI-Leistung nutzbar wird.<\/p>\n<p>Je besser die Leistung des Modells sein soll, desto mehr von diesem Wissen muss man ihm zuf\u00fchren, schreibt Nadella. Mit der Zeit verschiebt sich das Informationsungleichgewicht immer weiter. Der Verk\u00e4ufer erf\u00e4hrt immer mehr \u00fcber einen, w\u00e4hrend man das Gekaufte nutzt, w\u00e4hrend man selbst nur sehr wenig dar\u00fcber erf\u00e4hrt, was der Verk\u00e4ufer im Gegenzug dar\u00fcber lernt, lautet die nicht neue Argumentation des Microsoft Chefs.<\/p>\n<p>The Register, die das Thema in <a href=\"https:\/\/www.theregister.com\/ai-and-ml\/2026\/07\/13\/microsoft-chief-turns-hostile-on-frontier-ai-labs-warns-companies-to-guard-their-ip\/5270628\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">diesem Beitrag<\/a> aufgegriffen haben, schreibt, dass\u00a0Satya Nadella offenbar keine Ahnung von Ironie habe. Er warne Unternehmen, die KI einsetzen, darauf zu achten, dass sie ihre Gesch\u00e4ftsgeheimnisse nicht zusammen mit den riesigen Geldsummen preisgeben, die sie jeden Monat an KI-Firmen zahlen. Dabei hat Microsoft Milliarden in die f\u00fchrenden KI-Firmen gepumpt und will mit dem Verkauf von KI-Leistungen eigentlich gro\u00df kassieren. Und nun die Warnung?<\/p>\n<p>Alex Karp warnt in obigem Interview, dass Firmen die Kontrolle \u00fcber KI zur\u00fcck gewinnen m\u00fcssen. Sprich: KI-Modelle m\u00fcssen im Hause laufen, so dass das Firmenwissen im Hause und unter Kontrolle bleibt. Etwas g\u00e4nzlich anderes als Cloud-first und KI-Modelle von irgendwelchen Firmen mieten.<\/p>\n<p>Bei Nadella hei\u00dft es zum Reverse Information Paradoxon, dass der Einsatz von KI mehr mehr als nur Datenschutz erfordert (also der Schutz, dass Daten unbefugt abgerufen werden). Modelle lernen aus den Eingabeaufforderungen der Mitarbeiter von Firmen, den benutzten Werkzeugen und Agenten. Und vor allem lernen die Modelle aus den vorgenommenen Korrekturen, wenn das Modell falsch liegt. Jede Korrektur wird zu institutionellem Know-how verdichtet. Es ist die Art von Wissen, die ein Konkurrent niemals kaufen k\u00f6nnte, welches aber \u00fcber den KI-Einsatz \"fast unmerklich nach au\u00dfen dringt\", schreibt Nadella.<\/p>\n<p>Dann zitiert er Alex Karp: \"Was die technischen Kunden wollen, ist die Kontrolle \u00fcber ihre Rechenleistung, ihre Modelle, ihren Daten-Stack und ihren Alpha. Sie wollen die Gewissheit haben, dass ihnen die Produktionsmittel geh\u00f6ren und diese nicht an jemand anderen \u00fcbertragen werden.\" Das derzeitige System bewirkt genau jene \u00dcbertragung, die Karp und andere Unternehmen bef\u00fcrchten.<\/p>\n<p>Nadella wirbt daf\u00fcr, dass Unternehmen deshalb eine echte \"Vertrauensgrenze\" brauchen, damit sich ihr Humankapital und ihr Token-Kapital vermehren k\u00f6nnen. Dort sammeln sich die Daten, Spuren, Auswertungen, angepassten Gewichte und Erinnerungen einer Organisation an und verbessern sich gemeinsam, so Nadella. Und es ist eine feste Grenze, die ohne Zustimmung von nichts \u00fcberschritten werden darf, nicht einmal von den Datenresten.<\/p>\n<p>Nadella glaubt, Unternehmen werden das Recht einfordern, Ausgaben der LLMs ausschlie\u00dflich zur Feinabstimmung und\/oder zum Training ihrer eigenen Modelle zu nutzen. Das ist fundamental etwas anderes als das, was heute l\u00e4uft, wo jedes Unternehmen das Recht einfordert, die Daten zum Modell-Training zu verwenden.<\/p>\n<p>Im Zeitalter der Cloud h\u00e4tten Unternehmen Daten gesammelt. Im Zeitalter der KI sammeln sie Wissen. Es gibt einige Ma\u00dfnahmen, die jedes Unternehmen ergreifen muss, um sicherzustellen, dass das Wissen gesch\u00fctzt bleibt. Nadella nennt in seinem Post folgends:<\/p>\n<ul>\n<li>Kontrolle: Erstellen Sie Ihre eigenen privaten Bewertungskriterien, denn diese definieren, was innerhalb der Organisation als \"gut\" (essentiell oder wichtig) gilt. Behalten Sie au\u00dferdem die Kontrolle \u00fcber das Ged\u00e4chtnis (sprich Wissen und Erfahrungen), die Abl\u00e4ufe, R\u00fcckmeldungen, Entscheidungen und den institutionellen Kontext Ihres Unternehmens sowie \u00fcber die F\u00e4higkeit, die Ergebnisse von Modellen f\u00fcr Ihre eigenen Aufgaben und Abfragen zu nutzen.<\/li>\n<li>F\u00e4higkeit: Bauen Sie innerhalb der Tenant-Grenzen Ihre eigenen propriet\u00e4ren Lernumgebungen auf, um Modelle zu trainieren oder zu optimieren, in denen Modelle anhand realer Arbeitsabl\u00e4ufe lernen, ohne das Wissen des Unternehmens preiszugeben.<\/li>\n<li>Entscheidung: Stellen Sie sicher, dass die Orchestrierungsschicht von jedem einzelnen Modell entkoppelt ist. Fragen Sie sich: Wenn ein einzelnes der von Ihnen verwendeten Modelle wegf\u00e4llt, sind Sie dann immer noch in der Lage, Ihre Auswertungen mit anderen Modellen durchzuf\u00fchren und zu optimieren? Bleibt die Expertenkompetenz Ihres Unternehmens erhalten, selbst wenn ein bestimmtes Generalistenmodell wegf\u00e4llt?<\/li>\n<li>Kosten: Durch die Entkopplung der Orchestrierungsebene k\u00f6nnen Sie zudem Kontext, Modelle und Aufgaben auf die effizienteste und kosteng\u00fcnstigste Weise zusammenf\u00fchren, ohne dabei Abstriche bei der Qualit\u00e4t zu machen.<\/li>\n<li>Synergieeffekt: Wenn Sie diese vier Aspekte zusammenf\u00fchren, schaffen Sie Ihren eigenen kontinuierlichen Lernkreislauf (d.\u202fh. eine \"Hill-Climbing-Maschine\"), der es Ihren KI-Investitionen erm\u00f6glicht, den Wert Ihres Unternehmens zu steigern.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nadella fasst seine obigen Punkte so zusammen: \"Ein Unternehmen sollte in der Lage sein, ein Modell zu nutzen, ohne das Wissen aufzugeben, das es einzigartig macht. Das ist das umgekehrte Informationsparadoxon, mit dem wir uns auseinandersetzen m\u00fcssen.\" Nat\u00fcrlich hat Microsoft (unausgesprochen) entsprechende Pl\u00e4ne und Produkte, um diesen Weg seiner \"Kunden\" zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Ist nat\u00fcrlich Teufelszeug, und genau das Gegenteil von dem, was jahrelang gepredigt wurde. \"Geh in die Cloud, und Du brauchst keine eigene IT mehr, der Anbieter macht. Wir m\u00fcssen AI nutzen, sonst verlieren wir den Anschluss und die Konkurrenz eilt uns davon. Wir kaufen ein wenig AI, dann wird das schon.\" Und jetzt soll man wieder selbst denken, eigene IT- und KI-Kompetenz aufbauen und sich dann selbst durchwurschteln? Das kann nur eine Ketzerschrift sein &#8230;<\/p>\n<p>The Register hat Recht, Satya Nadella muss jede Spur von Ironie fremd sein. Andererseits haben Alex Karp und Satya Nadella in den letzten 14 Tagen brutal das gesamte Gesch\u00e4ftsmodell, auf dem der AI-Hype basiert, zerlegt und gezeigt, dass da eine riesige Blase mit AI-Rechenzentren und Investitionen im Billionen-Dollar-Umfang (also nicht mehr Milliarden) gef\u00fcttert wurde, die eine einzige Fehlentwicklung ist. Die Frage ist, wann das Ganze kippt und die KI-Blase platzt? Und was dann passiert?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt Tage, da f\u00e4llt einem die Kinnlade herunter. Seit \u00fcber einem Jahr warne ich hier im Blog, dass Unternehmen, die KI einsetzen, darauf achten sollen, dass die Firmeninterna intern bleiben. 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