{"id":6790,"date":"2011-12-30T19:28:02","date_gmt":"2011-12-30T17:28:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.borncity.com\/blog\/2011\/12\/30\/genial-datenaustausch-per-i-flashdrive-fr-ipadiphone\/"},"modified":"2021-09-24T10:25:32","modified_gmt":"2021-09-24T08:25:32","slug":"genial-datenaustausch-per-i-flashdrive-fr-ipadiphone","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2011\/12\/30\/genial-datenaustausch-per-i-flashdrive-fr-ipadiphone\/","title":{"rendered":"Genial: Datenaustausch per i-FlashDrive f&uuml;r iPad\/iPhone"},"content":{"rendered":"<p>Der Datentransfer zwischen Windows-PC bzw. Mac OS X und einem iPad oder einem iPhone erfordert bisher iTunes. Mit i-FlashDrive steht nun ein (laut Hersteller, die weltweit erste und einzige) USB-Stick-L\u00f6sung f\u00fcr iOS-Ger\u00e4te zur Verf\u00fcgung, die von Apple freigegeben wurde.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>Ziemlich vergurkt, das iPad\/iPhone!<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ssl-vg03.met.vgwort.de\/na\/b1332e2d9c864322b8e2683948758cd1\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/>Mal schnell einen USB-Stick an ein iPad (oder iPhone) anschlie\u00dfen, um Dateien zu speichern \u2013 geht nicht. Klar, iPad und iPhone besitzen keine USB-Buchse. Das optionale Kamera-Connection-Kit besitzt zwar eine USB-Buchse [<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2011\/05\/15\/callstel-4in1-speicheradapter-im-test\/\">7<\/a>] \u2013 aber ein angeschlossener USB-Stick bleibt nutzlos, weil iOS nur Fotodateien aus einem DCIM-Ordner in der App <em>Fotos<\/em> einlesen kann. Apple hat das Ganze ziemlich vernagelt und ohne Tricks samt Jailbreak geht nix [<a href=\"http:\/\/www.macuser.de\/forum\/f135\/usb-stick-ipad-526443\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">8<\/a>] &#8211; einer der Punkt, die mich bei iOS bzw. iPad (und iPhone) aufregen. Apple verbaut mir als Benutzer systematisch die M\u00f6glichkeit, auf einfache Weise mal schnell ein paar Dokumentdateien auf einen USB-Stick zu speichern. Vielmehr muss ich iTunes samt Computer dazu bewegen, die Dokument auf den internen Speicher des iOS-Ger\u00e4ts abzulegen. Oder ich versteige mich zu solch perversen Spielarten, dass ich Dokument auf Online-Speicher wie Dropbox hochlade, um diese dann m\u00fchsam wieder over the air auf's iPad herunterzuladen.<\/p>\n<h3>Tagesm\u00fchen \u2013 oder: Andere haben gleiche Probleme<\/h3>\n<p>Dabei w\u00e4re es eigentlich genial: Man hat ein paar Musikdateien oder ein Video, was man schnell auf ein USB-Medium sichert, um es am iPad abzuspielen. Oder einige Dokumente (PDF, Word, Excel) sollten auf einen Stick, um vor Ort beim Kunden bei Bedarf auf das iPad tranferiert und angezeigt zu werden.<\/p>\n<p>Geht irgendwie nicht. Mehr oder weniger durch Zufall bin ich bei Google+ auf eine Frage [4] des FAZ-Journalisten Michael Spehr gesto\u00dfen. Er bzw. seine Kollegen schlugen sich in der Redaktion mit dem gleichen Problem herum \u2013 und ein Benutzer machte in der Diskussion auf ein Produkt Namens i-FlashDrive aufmerksam.<\/p>\n<h3>Das i-FlashDrive gibt's in verschiedenen Gr\u00f6\u00dfen<\/h3>\n<p>Na ja, als ich den Diskussionthread bei Google+ las, habe ich nat\u00fcrlich sofort die Herstellerseite [2] und danach die Seite des deutschen Importeurs [1] besucht. Gut, da wurde das i-FlashDrive mit Gr\u00f6\u00dfen von 8, 16 und 32 GByte angeboten.<\/p>\n<table border=\"1\" width=\"400\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"2\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"133\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/IQw1A8g.jpg\" alt=\"i-FlashDrive \" width=\"122\" height=\"235\" \/>i-FlashDrive 8GB<br \/>\n\u20ac74.95<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"133\">i-FlashDrive 16GB<br \/>\n\u20ac89.95<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"133\">i-FlashDrive i-FlashDrive 32GB<br \/>\n\u20ac144.95<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Irgendwie sollte das Teil einen USB-Anschluss f\u00fcr den PC\/Mac und einen Dock-Anschluss f\u00fcr's iPad \/ iPhone aufweisen. Dar\u00fcber hinaus wurde ausgef\u00fchrt, dass das Ganze offiziell von Apple lizenziert sei und einen Datentransfer ohne iTunes erm\u00f6glichen solle. Hab ich zur Kenntnis genommen. Aber angesichts der Tatsache, dass bei Apple immer mal wieder Apps kurze Zeit im iTunes Store drin sind, dann aber wieder rausfliegen, blieb ich skeptisch.<\/p>\n<h3>Ich bin begeistert!<\/h3>\n<p>Anfang Dezember 2011 wurde eine Presseteststellung vom Importeur [1] angefordert. Ich hatte die Anforderung der Teststellung bereits l\u00e4ngst vergessen, als nach Wochen eine Reaktion des Importeuers per E-Mail und am 23.12. die Sendung mit dem i-FlashDive ankam. Im Brief war lediglich das hier sichtbare Gadget mit dem Dock- und dem USB-Stecker \u2013 das 5 Cent-St\u00fcck habe ich zum Gr\u00f6\u00dfenvergleich beigelegt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/WVnATmN.jpg\" alt=\"i-FlashDive\" width=\"423\" height=\"319\" \/><\/p>\n<p>Ausgepackt, die Schutzkappe der USB-Seite abgezogen und an einen Windows 7-PC angeschlossen. Schon erfolgte die Treiberinstallation \u2013 die ich dummerweise durch Wackeln an einem USB-Kabel wohl abgebrochen habe \u2013 danach ging nix mehr in Bezug auf das i-FlasDrive. Nach mehreren Problembehandlungen erschien zwar das i-FlashDrive als USB-Laufwerk \u2013 aber ich konnte nicht zugreifen. F\u00e4ngt ja gut an \u2026<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/rNAcC3X.jpg\" alt=\"Treiberinstallation iFlash-Drive\" \/><\/p>\n<p>Da ich die Treiberinstallation (ein USB-Treiber und den hier gezeigten SD0 Card-Treiber) abgebrochen habe, testete ich die ganze Sache schnell an einem Windows 7 Netbook. Die Treiberinstallation funktionierte und binnen Sekunden lie\u00df sich auf den am USB-Laufwerk angeschlossenen Stick zugreifen. Also habe ich am zweiten Rechner eine Systemwiederherstellung auf den Tag vor Eintreffen des i-FlashDrive ausgef\u00fchrt und den Stick per USB-Stecker erneut angeschlossen. Diesmal klappte die Treiberinstallation problemlos.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/pg1eeDS.jpg\" alt=\"iFlash-Drive im Explorer\" width=\"634\" height=\"498\" \/><\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend konnte ich unter Windows 7, wie oben gezeigt, direkt auf das Flash-Laufwerk als Wechseldatentr\u00e4ger zugreifen und Dateien wie Fotos, Musik, Videos und Dokumente ablegen. \u00dcber den Kontextmen\u00fcbefehl <em>Auswerfen <\/em>l\u00e4sst sich das als Wechseldatentr\u00e4ger fungierende Flash-Laufwerk sicher entfernen.<\/p>\n<h3>Auch bei Mac OS X klappt's<\/h3>\n<p>Bei Mac OS X ist der Umgang mit dem i-FlashDrive genau so einfach: Einfach die Seite mit dem USB-Stecker in die USB-Buchse des Mac einst\u00f6pseln, fertig.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/hJCkoJl.jpg\" alt=\"iFlash-Drive im Mac Finder\" width=\"630\" height=\"380\" \/><\/p>\n<p>Das Laufwerk sollte auf dem Desktop als Symbol erscheinen, sobald das Wechselmedium erkannt wurde. Dann reicht ein Doppelklick, um den Inhalt im Finder einzusehen. Anschlie\u00dfend lassen sich Dateien auf den Flash-Speicher kopieren oder entnehmen. Ist dies vollbracht, empfiehlt es sich, das Medium \u00fcber den Kontextmen\u00fcbefehl \"<em>\u2026.\" auswerfen <\/em>des Laufwerkssymbols unter Mac OS X zu entfernen.<\/p>\n<h2>Datentransfer: Dock das Teil an's iPad<\/h2>\n<p>Zum Zugriff auf die Daten des i-FlashDrive musste ich am iPad noch das kostenlose i-FlashDrive aus dem iTunes-Store [<a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160331183259\/https:\/\/itunes.apple.com\/tw\/app\/i-flashdrive\/id440631990?mt=8\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">6<\/a>]\u00a0 herunterladen und auf dem iPad installieren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/H4mdznx.jpg\" alt=\"iFlashDrive App\" width=\"284\" height=\"144\" \/><\/p>\n<p>Als ich dann das i-FlashDrive am Dock des iPad ankoppelte, konnte ich \u00fcber die installierte App i-FlashDrive direkt auf die Daten des Sticks zugreifen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/YH7n1N2.jpg\" alt=\"iFlashDrive am iPad\" width=\"223\" height=\"393\" \/><\/p>\n<p>Ab diesem Moment\u00a0 kam Begeisterung auf. Die App meldet sich mit dem nachfolgend gezeigten Formular, in dem sowohl der interne als der externe Speicher als separate Ordner aufgef\u00fchrt sind. Zudem werden eine Sicherung der Kontaktliste sowie der Zugriff auf Dropbox als Eintr\u00e4ge angeboten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/MiOnNWB.jpg\" alt=\"iFlashDrive App\" width=\"634\" height=\"331\" \/><\/p>\n<p>Geht man auf <em>Externer Speicher<\/em>, zeigt die App die Dateien vom i-Flash-Drive an.<em>\u00a0<\/em>Nachfolgend ist der Inhalt des Ordners <em>Externer Speicher <\/em>mit den von mir unter Windows 7 angelegten Ordnern sowie den kopieren Dateien zu sehen.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/GL6l2BD.jpg\" alt=\"\" width=\"614\" height=\"294\" \/><\/p>\n<p>Dateien k\u00f6nnen ggf. durch Antippen sofort vom externen i-FlashDrive in der App ge\u00f6ffnet werden. Bei gr\u00f6\u00dferen Dokumenten oder Videos sollte dies aber vermieden werden, da der Zugriff \u00fcber die Dock-Schnittstelle (des von mir verwendeten iPad 1) sehr langsam ist.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/D8Giq98.jpg\" alt=\"\" width=\"614\" height=\"294\" \/><br \/>\n\u00dcber die Schaltfl\u00e4che <em>Bearbeiten <\/em>in der rechten oberen Leiste der Seite lassen sich die angezeigten Dateielemente zur Bearbeitung markieren. Dann wird die nachfolgende Darstellung mit den blauen Kreisen am rechten Listenrand sichtbar.<\/p>\n<p>Tippen Sie auf einen dieser Kreise, erscheint das hier sichtbare Men\u00fc mit Befehlen zum L\u00f6schen, Verschieben oder Kopieren der betreffenden Datei.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/Tk0TvHn.jpg\" alt=\"iFlashDrive kopieren am iPad\" width=\"614\" height=\"384\" \/><\/p>\n<p>Beim Kopieren\/Verschieben blendet die App ein Unterfenster mit dem Ordner <em>Interner Speicher <\/em>ein, in dem die Dokumentdatei dann abgelegt werden kann.<\/p>\n<p>\u00dcber die am linken Rand der oberen Leiste sichtbare Schaltfl\u00e4che <em>Home<\/em> oder <em>Interner Speicher <\/em>l\u00e4sst eine Ebene h\u00f6her zum internen Speicher wechseln. Die App legt dabei standardm\u00e4\u00dfig bereits Ordner zur Ablage diverser Dokumenttypen an.<\/p>\n<p>Sie k\u00f6nnen dann Dokumente \u00fcber die Schaltfl\u00e4che <em>Bearbeiten <\/em>der oberen Leiste manipulieren. Bei Anwahl eines Dokuments erm\u00f6glicht ein Men\u00fc das L\u00f6schen, Verschieben, Kopieren und Umbennen. Bei bekannten Dokumentformaten wird auch der Befehl <em>Open with (\u00d6ffnen in) <\/em>eingeblendet, um das Dokument an eine der angebotenen iPad-Apps weiterzureichen.<\/p>\n<p>Die App kann Musikdateien und diverse Videoformate sofort in einem internen Player abspielen. Zudem lassen sich Fotos, PDF-Dokumente oder Office-Dokumente (Word, Excel) \u00f6ffnen und anzeigen<\/p>\n<h3>Fazit: Genial oder \"Nicht geschennt, ist genug gelobt?<\/h3>\n<p>Im Grunde meines Herzens bin ich von dieser L\u00f6sung begeistert: Klein, flexibel, nicht an iTunes gebunden und \u00fcberall hin mitnehmbar. Man k\u00f6nnte also durchaus bei einem Kunden das i-FlashDrive per USB-Stecker an dessen Rechner ankoppeln, um Dokumente zu \u00fcbernehmen und anschlie\u00dfend auf einem iPad oder iPhone anzusehen bzw. zu \u00fcbertragen. Auch der andere Weg: Transfer vom iOS-Ger\u00e4t auf den Stick und Weitergabe an Dritte, ist leicht m\u00f6glich (man muss ja nichts installieren.<\/p>\n<p>Aber es gibt einige kleine Wehmutstropfen in der ganzen Sache. Zumindest beim meinem iPad 1 ist die Dock-Schnittstelle extrem langsam (wird indirekt auch unter [5, <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20181003201740\/http:\/\/stick-test.de\/i-flashdrive-photofast-test\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">5a<\/a>, <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160330230458\/http:\/\/www.pocketpc.ch:80\/c\/1424-kurztest-i-flashdrive.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">5b<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.ilounge.com\/index.php\/reviews\/entry\/photofast-i-flashdrive-for-iphone\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">9<\/a>] best\u00e4tigt). Was bei meinen Android-Ger\u00e4ten binnen Sekunden \u00fcber die microUSB-Schnittstelle r\u00fcber geht, nudelt beim iPad Minuten \u00fcber die Dock-Schnittstelle. Videodateien lassen sich so nicht vom Stick abspielen, sondern sollten auf den internen Speicher \u00fcbertragen werden. Dies kann man aber nicht dem i-FlashDrive anlasten \u2013 und ob das bei allen iOS-Ger\u00e4ten zutrifft, kann ich mangels Masse nicht sagen. Die unter [<a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20181003201740\/http:\/\/stick-test.de\/i-flashdrive-photofast-test\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">5a<\/a>] angesprochenen Probleme beim Zugriff der App auf die externen Daten konnte ich bisher nicht beobachten.<\/p>\n<p>Unsch\u00f6n ist in meinen Augen aber, dass die i-FlashDrive-App (in der mir vorliegenden Version) im Portrait-Modus (Hochkant) startet und den Lagesensor des iOS-Ger\u00e4ts nicht abfragt. Dann muss man zur App-Bedienung das iPad so halten, dass das am Dock angesteckte i-FlashDrive am unteren Geh\u00e4userand \"h\u00e4ngt\". Beim recht gro\u00dfen iPad nicht wirklich komfortabel \u2013 aber man wird in den meisten F\u00e4llen eh nur einen Datentransfer ansto\u00dfen. Vielleicht kann der Hersteller diesbez\u00fcglich nachbessern, so dass die App sich am Lagesensor orientiert und die Darstellung auf dem Display anpasst.<\/p>\n<p>Letzter Problempunkt, f\u00fcr den ich noch keine wirkliche L\u00f6sung sehe: Ich habe hier vier Rechner mit diversen Windows-Versionen getestet. Mit Windows XP und Windows 8 klappte der Zugriff auf das i-FlashDrive ohne Probleme. Bei Windows 7 stie\u00df ich zuerst bei Windows 7 Ultimate (64 Bit) auf das Ph\u00e4nomen, dass nach dem ersten Abkoppeln des i-FlashDrive der USB-Treiber beim n\u00e4chsten Connect nicht mehr funktionierte. Beim 2. Verbindungsversuch wurde kein Wechseldatentr\u00e4ger mehr erkannt. Entweder kam der Hinweis, dass kein Treiber erkannt wurde \u2013 oder unter <em>Ger\u00e4te und Drucker <\/em>tauchte das Laufwerkssymbol nach einer Verz\u00f6gerungszeit mit einem gelben Dreieck auf. Die Problembehandlung kann die Ursache nicht beseitigen und im Ger\u00e4te-Manager findet sich bei <em>Tragbare Ger\u00e4te <\/em>in den Treibereigenschaften der Fehlercode 43 (Dieses Ger\u00e4t wurde angehalten, weil es Fehler gemeldet hat) oder es kommt der Fehlercode 10 (Ger\u00e4t kann nicht gestartet werden).<\/p>\n<p>Ich hatte bereits eingangs erw\u00e4hnt, dass ich an diesem System eine Systemwiederherstellung durchf\u00fchren musste, um den Stick zum erneuten Laufen zu bringen. Bei meinen Experimenten lie\u00df sich das Problem auf dieser Maschine reproduzieren. Tests auf einem Netbook und einem weiteren Desktop-Rechner mit einem 32 Bit Windows 7 Home Premium ergaben den gleichen Effekt. Der deutsche Importeur, den ich per Mail kontaktierte, antwortete binnen einer Stunde, konnte den Fehler aber nicht hervorrufen.<\/p>\n<p>Dann habe ich auf dem zweiten Desktop-Rechner eine separate Windows 7 Home Premium-Installation gebootet. Der i-FlashDrive lie\u00df sich problemlos an- und abkoppeln und war jederzeit zugreifbar. Momentan gehe ich davon aus, dass eine spezielle Konfiguration auf meinen Windows-Maschinen f\u00fcr diesen Effekt verantwortlich ist. Der USB-Treiber setzt zwar auf dem Microsoft USB-Treiber auf, irgend etwas verhindert aber die saubere Funktion des SD0 Karten-Treibers. Ich versuche die Ursache noch zu evaluieren, wobei USB-Treiber der Android Debug Bride, Virtuelle USB-Treiber von VMware und Virtualbox sowie USB-Treiber f\u00fcr einen UTMS-Surfstick als Konfliktstellen im Verdacht stehen.<\/p>\n<p>Sofern dieses USB-Problem gel\u00f6st ist (bzw. bei Rechnern, wo der Effekt nicht auftritt) und auch die langsame Transferrate \u00fcber die Dock-Schnittstelle irgendwann von Apple behoben wird, kann ich das i-FlashDrive nur als \"geniale L\u00f6sung\" zur Umgehung der Apple-Einschr\u00e4nkungen bezeichnen. So verlege ich mich momentan noch auf das schw\u00e4bische \"nicht wirklich geschennt, ist gelobt genug\".<\/p>\n<blockquote dir=\"ltr\" style=\"margin-right: 0px;\">\n<p style=\"background-color: #e0ffff;\"><strong>Update:<\/strong> Zwischenzeitlich gibt es neue Erkenntnisse. In <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2012\/01\/11\/wechselmedien-anwendung-nicht-gefunden\/\">diesem Artikel<\/a> befasse ich mich mit der Treiberproblematik. Nun ist auch die m\u00f6gliche Ursache identifiziert: Es scheint wohl einen Konflikt zwischen dem virtuellen USB-Treiber von VMware und dem SD0 Card-Treiber des i-FlashDisk zu geben. Mein Versuch, den Treiber zu deaktivieren, reicht wohl nicht \u2013 VMware muss deinstalliert werden. Nachdem dies fest steht, k\u00f6nnen die Entwickler in Taiwan sich mit der Thematik befassen und vielleicht eine L\u00f6sung entwickeln.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><strong>Links<br \/>\n<\/strong>1: i-FlashDrive-Homepage (deutscher Importeur)<br \/>\n2: PhotoFast-Herstellerseite (Taiwan)<br \/>\n3. HyperDrive-Website (englisch)<br \/>\n4: Diskussion bei Google+<br \/>\n5: Artikel bei giga.de<br \/>\n5a: <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20181003201740\/http:\/\/stick-test.de\/i-flashdrive-photofast-test\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">i-FlashDrive von PhotoFast im Test<\/a> (stick-test.de)<br \/>\n5b: <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160330230458\/http:\/\/www.pocketpc.ch:80\/c\/1424-kurztest-i-flashdrive.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kurztest i-FlashDrive<\/a> (pocketpc.ch)<br \/>\n6: i<a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160331183259\/https:\/\/itunes.apple.com\/tw\/app\/i-flashdrive\/id440631990?mt=8\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">-FlashDrive App im iTunes-Store<\/a><br \/>\n7: <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2011\/05\/15\/callstel-4in1-speicheradapter-im-test\/\">Callstel 4in1-Speicheradapter im Test<\/a><br \/>\n8: <a href=\"http:\/\/www.macuser.de\/forum\/f135\/usb-stick-ipad-526443\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">USB-Stick am iPad: So geht es doch!<\/a><br \/>\n9: <a href=\"http:\/\/www.ilounge.com\/index.php\/reviews\/entry\/photofast-i-flashdrive-for-iphone\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Testbericht<\/a> (englisch)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Datentransfer zwischen Windows-PC bzw. Mac OS X und einem iPad oder einem iPhone erfordert bisher iTunes. Mit i-FlashDrive steht nun ein (laut Hersteller, die weltweit erste und einzige) USB-Stick-L\u00f6sung f\u00fcr iOS-Ger\u00e4te zur Verf\u00fcgung, die von Apple freigegeben wurde.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[41,439,143],"tags":[453,1798,4330,4329,461],"class_list":["post-6790","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-datentrager","category-ipad","category-tipps","tag-datentransfer","tag-i-flashdrive","tag-ios","tag-ipad","tag-itunes"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6790","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6790"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6790\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6790"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6790"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6790"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}