{"id":7762,"date":"2012-02-29T02:56:00","date_gmt":"2012-02-29T00:56:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.borncity.com\/blog\/2012\/02\/29\/android-x86-ics-fr-eee-pc-701-und-netbooks\/"},"modified":"2024-08-10T14:23:54","modified_gmt":"2024-08-10T12:23:54","slug":"android-x86-ics-fr-eee-pc-701-und-netbooks","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2012\/02\/29\/android-x86-ics-fr-eee-pc-701-und-netbooks\/","title":{"rendered":"Android x86 ICS RC1 f&uuml;r Eee PC 701 und Netbooks"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" style=\"margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline;\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/android.jpg\" alt=\"\" align=\"left\" \/><a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2012\/02\/28\/android-x86-ics-rc1-freigegeben\/\">Hier<\/a> hatte ich berichtet, dass die RC1 von Android x86 4.0.3 (Ice Cream Sandwich) von den Entwicklern freigegeben wurde. Mehr als ein Kurztest in Virtualbox war nicht m\u00f6glich. Nun habe ich die Variante f\u00fcr den Eee PC mal auf realen Netbooks getestet. Zeit f\u00fcr einen weiteren Artikel.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h3>ISO herunterladen und auf einen USB-Stick bringen<\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ssl-vg03.met.vgwort.de\/na\/42842ccd7dba455c8202611fed89a586\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/>Im ersten Schritt muss die ben\u00f6tigte ISO-Datei von den Android-x86.org-Projektseiten heruntergeladen werden. Die ISO-Dateien sowie weitere Informationen stehen auf der <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20190430062902\/http:\/\/www.android-x86.org\/releases\/releasenote-4-0-rc1\">Projektseite<\/a>\u00a0 bereit. F\u00fcr den Eee PC 701 G habe ich die Datei <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20150613204700\/http:\/\/code.google.com\/p\/android-x86\/downloads\/detail?name=android-x86-4.0-RC1-eeepc.iso&amp;can=2&amp;q=\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">android-x86-4.0-RC1-eeepc.iso<\/a> vom Server in einen lokalen Ordner unter Windows heruntergeladen.<\/p>\n<p>Nun gilt es, diese ISO-Datei als bootbares Live-System auf einen USB-Stick zu bringen. Hierzu wird ein 1 bis 2 GByte gro\u00dfer USB-Stick ben\u00f6tigt, der im FAT-Dateisystem formatiert wird (darauf gespeicherte Daten gehen also verloren). Zus\u00e4tzlich wird ein Tool wie unetbootin ben\u00f6tigt, um den Inhalt der ISO auf einen USB-Stick zu bringen (siehe auch [<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2011\/06\/12\/android-netbook-im-eigenbau-teil-1\/\">1<\/a>]).<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/aIIx4Bh.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<h3>Booten des Live-Systems vom USB-Stick<\/h3>\n<p>Sobald der USB-Stick erstellt wurde, l\u00e4sst sich das Netbook von diesem Medium booten. Meist ist eine Taste (z. B. <em>ESC<\/em> beim Eee PC 701 G oder die Funktionstaste <em>F11 <\/em>beim Medion Akoya Mini 1210) zu dr\u00fccken, um ins BIOS-Bootmen\u00fc zu gelangen. Dort k\u00f6nnen Sie das Boot-Medium ausw\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Im Android-Bootmen\u00fc ist dann der Befehl \"Default\" zum Booten auszuw\u00e4hlen [<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2011\/06\/13\/live-system-booten-und-installieren-teil-2\/\">2<\/a>]. Alternativ wird auch ein Befehl zum Booten des Live-Systems angeboten. Die Auswahl der Befehle ist mittels der Cursortasten m\u00f6glich. Beim Live-System erscheinen dann verschiedene Seiten zur Ersteinrichtung [<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2012\/02\/28\/android-x86-ics-rc1-freigegeben\/\">4<\/a>].<\/p>\n<p>Im Gegensatz zur ersten Version von Android x86 ICS haben die Entwickler die Atom-Optimierung aus dem Code herausgenommen. Daher l\u00e4sst sich die RC1 auch auf dem Celeron-Prozessor des Eee PC 701 G ausf\u00fchren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/j1w5Nh6.jpg\" alt=\"\" width=\"630\" height=\"755\" \/><\/p>\n<p>Bei einem eingerichteten System sollten Sie nach dem Booten zum Lock-Screen gelangen. Dann reicht es, per Touchpad und Touchpad-Tasten das Symbol des Schlosses zum rechten Rand zu ziehen. Anschlie\u00dfend gelangen Sie zum Android-Desktop und k\u00f6nnen das System einrichten.<\/p>\n<h3>Installation auf SD-Karte oder SSD<\/h3>\n<p>Wird das Netbook nicht mehr f\u00fcr andere Zwecke verwendet, l\u00e4sst sich Android auf der SSD oder der Festplatte installieren. Hierzu wird beim Booten der entsprechende Befehl zur Installation gew\u00e4hlt. Die betreffenden Schritte sind f\u00fcr eine \u00e4ltere Android-Version unter [<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2011\/06\/13\/live-system-booten-und-installieren-teil-2\/\">2<\/a>] beschrieben.<\/p>\n<p>Sofern das Netbook mit Linux oder Windows ausgestattet ist, kann auch eine Installation von Android auf einer SD-Karte erwogen werden. Auf einer 4 GB SD-Karte lassen sich das System und eine \"fake\"-SD-Speicherkarte installieren. Die Vorgehensweise habe ich unter [<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2011\/12\/13\/android-x86-auf-einer-sd-karte-installieren\/\">3<\/a>] beschrieben.<\/p>\n<h3>Hinweise zum Betrieb<\/h3>\n<h3><span style=\"font-size: 16px;\">Diesen Ansatz habe ich mit einer SD-Speicherkarte auf dem Asus Eee PC 701G getestet. Es wurde das Image f\u00fcr den Eee PC auf einer 4 GByte SD-Karte installiert. Bei der Installation habe ich einen 1 GByte Datenbereich und 2 GByte f\u00fcr die Fake-SD-Karte einrichten lassen.<\/span><\/h3>\n<p>Auf diesem System war Android x86 4.0.3 RC1 sofort einsatzbereit. Kamera, WiFi und Sound funktionierten ohne weitere Anpassungen. Die gleiche Speicherkarte lie\u00df sich auch auf einem Medion Akoya Mini 1210 booten. WiFi und Sound funktionierten sofort, nur die Kamera zeigt kein Bild. Der 10 Zoll Bildschirm dieses Netbooks hat den Vorteil, dass der Desktop gr\u00f6\u00dfer und damit besser ablesbar ist.<\/p>\n<p>Unter Virtualbox steht kein Ethernet zur Verf\u00fcgung, so dass ein Internetzugriff nicht m\u00f6glich ist. Zudem muss in Virtualbox im Men\u00fc <em>Machine <\/em>der Befehl <em>Disable Mouse Integration<\/em> gew\u00e4hlt werden. Nur dann erscheint ein Mauszeiger und Android x86 l\u00e4sst sich bedienen.<\/p>\n<p>Beim Arbeiten mit Android x86 auf einem Netbook empfiehlt es sich, in den Einstellungen unter <em>Display<\/em> die Option <em>Autorotate <\/em>abzuschalten. Andernfalls werden einige Apps beim Arbeiten den Screen im Hochformat anzeigen.<\/p>\n<p>Geht das Netbook mit Android in den Lock-Modus, sollte sich das Schloss per Touchpad und die linke Touchpad-Taste an den Rand verschieben lassen. Dies klappt aber meist nicht. Ich dr\u00fccke dann den Einschalter des Eee PC f\u00fcr eine Sekunde. Dann wird der Lock-Screen einen Tick heller und das Schloss l\u00e4sst sich zum Entsperren ziehen. Falls das nicht klappt, kann auch eine Tastenkombination wie Fn + F1 probiert werden.<\/p>\n<p>Die Tastatur des Netbooks d\u00fcrfte in den meisten F\u00e4llen ein deutsches Layout aufweisen, w\u00e4hrend Android intern eine englischsprachige Tastaturbelegung verwendet. Umlaute fehlen, y und z sind vertauscht etc. Entweder man kopiert sich eine englische Tastaturbelegung aus dem Internet und druckt diese aus \u2013 um die richtigen Tasten zu finden. Ich habe es \u00fcber die App <em>Einstellungen<\/em> (<em>Sprache\/Eingabe<\/em>) geschafft, dass ein Symbol f\u00fcr die Android-Tastatur am unteren Bildschirmrand erscheint. \u00dcber dieses Symbol l\u00e4sst sich die Physische Tastatur abschalten. Dann wird die Android-Tastatur eingeblendet, man kann aber auch noch auf der Netbook-Tastatur etwas eintippen. So l\u00e4sst sich ganz komfortabel arbeiten.<\/p>\n<p>Probleme hatte ich beim Youtube-Player. Manche Videos lie\u00dfen sich wegen angeblicher Wiedergabeprobleme nicht abspielen oder ruckelten. Und nach dem Ansehen des ersten Videos konnte ich keine Sucheingaben f\u00fcr andere Titel \u00fcber die Netbook-Tastatur vornehmen. Ich habe dann die Android-Tastatur getestet, da klappte die Eingabe. Ich denke, dass die Youtube-App da noch etwas buggy ist.<\/p>\n<p>Was auch nicht funktioniert, ist das Herunterfahren. Dr\u00fcckt man den Ausschalter, geht das Netbook in den Ruhemodus. Dieser wird durch erneutes Dr\u00fccken des Einschalters beendet. Ich habe mir deshalb <em>Ausschalten <\/em>aus dem Android Market installiert. Dann l\u00e4sst sich das System durch Antippen des Icons herunterfahren.<\/p>\n<p><strong>\u00c4hnliche Artikel<br \/>\n<\/strong>1: <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2011\/06\/12\/android-netbook-im-eigenbau-teil-1\/\">Android-Netbook im Eigenbau (Teil 1)<\/a><br \/>\n2: <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2011\/06\/13\/live-system-booten-und-installieren-teil-2\/\">Android Live-System booten und installieren (Teil 2)<\/a><br \/>\n3: <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2011\/12\/13\/android-x86-auf-einer-sd-karte-installieren\/\">Android x86 auf einer SD-Karte installieren<\/a><br \/>\n4: <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2012\/02\/28\/android-x86-ics-rc1-freigegeben\/\">Android-x86 ICS RC1 freigegeben<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier hatte ich berichtet, dass die RC1 von Android x86 4.0.3 (Ice Cream Sandwich) von den Entwicklern freigegeben wurde. Mehr als ein Kurztest in Virtualbox war nicht m\u00f6glich. 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