{"id":79641,"date":"2013-04-17T11:33:29","date_gmt":"2013-04-17T09:33:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=79641"},"modified":"2022-03-26T19:49:33","modified_gmt":"2022-03-26T18:49:33","slug":"flop-nummer-2-google-chrome-book","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2013\/04\/17\/flop-nummer-2-google-chrome-book\/","title":{"rendered":"Flop Nummer 2: Google Chrome Book?"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline\" align=\"left\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Ultrabook.jpg\" width=\"80\" height=\"62\"\/>Mitte M\u00e4rz berichtete ich ja im Artikel <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2013\/03\/19\/samsung-und-google-chromebook-erhltlich\/\">Samsung und Google Chromebook erh\u00e4ltlich<\/a> \u00fcber die neuen, von Google und seinen Partnern erh\u00e4ltlichen Chromebooks. Klein, leicht, billig und mit ohne Windows. Eigentlich ein gutes Zeichen \u2013 obwohl ich mir die Frage stellte: Wer braucht das alles? Und startet Google nach Microsofts Windows 8 den n\u00e4chsten Flog in der aktuellen IT-Geschichte?<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Wer sich mit Chromebooks nicht so auskennt: Das sind quasi Ultrabooks mit SSD-Speicher, auf denen ein auf Linux aufsetzendes Browser-Betriebssystem von Google werkelt. Gro\u00dfe Festplatten braucht man nicht, da ja alle Daten \"in der Cloud\" gelagert werden. Und das Google Chromebook Pixel machte ja mit seinem Retina-Display ziemlich in Technikkreisen Forore.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lh4.ggpht.com\/uFdz2FZ0TKkbz4-6GsThfPzWncNNMbmf9-_ob1wJs7OoPSpH3pPaZc_CqmBo8k1H03I=w346\"\/>(Quelle)<\/p>\n<p>Zudem weist das Chromebook Pixel eine 720p HD-Kamera, 4 GB DDR3 RAM sowie 32 GByte oder 64 GByte (beim LTE-Modell) an SSD-Speicher auf. Google stellt 1.000 GByte Speicher online \u00fcber Google Drive zur Verf\u00fcgung. Im Ger\u00e4t werkelt ein Intel\u00ae Core\u2122 i5-Prozessor (Dual Core 1,8 GHz) sowie eine integrierte Intel\u00ae HD Graphics 4000-Einheit. Die Netwerkanbindung erfolgt \u00fcber Dualband WLAN 802.11 a\/b\/g\/n oder \u00fcber LTE (beim 64 GB LTE-Modell). Zus\u00e4tzlich wird Bluetooth unterst\u00fctzt und Ger\u00e4t besitzt 2 USB 2.0-Anschl\u00fcsse, einen Mini-Display-Port sowie einen 2-in1-Kartenleser f\u00fcr SD- und MMC-Speicherkarten.  <\/p>\n<p>Das Chromebook kommt mit einer aktiven K\u00fchlung in einem eloxierten Aluminium-Geh\u00e4use daher und besitzt eine Gr\u00f6\u00dfe von 297,7 x 224,6 x 16,2 mm, bei einem Gewicht von 1,52 kg. Das 59 Wh-Akku soll bei aktiver Nutzung bis zu 5 Stunden halten. Die Specs sind z.B. auf dieser Seite (und hier) abrufbar. Weitere Details finden sich auf dieser Google-Supportseite (gel\u00f6scht). Als Preis werden 1.300 US Dollar genannt. <\/p>\n<p>Nun ja \u2026 <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2013\/03\/19\/samsung-und-google-chromebook-erhltlich\/\">in diesem Artikel<\/a> hatte ich nun auch die Preise anderer Chromebooks genannt: Das Samsung Chromebook XE303C12 ist zum Preis von 299 Euro bei Notebooksbilliger, Cyberport und Saturn erh\u00e4ltlich. Das Modell XE303C12-H01DE (verf\u00fcgt zus\u00e4tzlich \u00fcber ein 3G-Modul) kostet 349,- Euro (UVP). G\u00fcnstiger ist das Acer C7 Chromebook, welches man wohl bei Saturn, Cyberport, Notebooksbilliger und Amazon f\u00fcr 279 Euro bekommt.  <\/p>\n<p>Die spannende Frage am Ende des Tages: Wie verkaufen sich die Dinger eigentlich? Ed Bott hat <a href=\"http:\/\/www.zdnet.com\/first-real-world-usage-figures-suggest-chromebooks-are-struggling-7000014102\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hier bei ZDnet.com<\/a> mal einen Blick auf die Zahlen geworfen. Sein Statement \"Uh-oh. It looks like Google's Chromebook has fallen victim to the same malaise that's affected Windows PCs and Macs.\" Eigentlich w\u00e4ren die Teile ja perfekt: Immer dabei, immer eingeschaltet und arbeitsbereit. Messungen der Ger\u00e4teverteilung beim Abrufen von Internetseiten in den ersten Wochen nach dem Start dieser Chromebooks ergaben, dass da weniger als 1 % Ger\u00e4te erkannt wurden. Nicht gut.  <\/p>\n<p>Das erste Chromebook wurde im Juni 2011 \"als Windows-Killer\" ausgeliefert. Acer soll wohl weniger als 5.000 Exemplare verkauft haben. Nun gibt es aber mehr und vor allem preisg\u00fcnstigere Modelle zu kaufen. NetmarketShare weist in seinen Berichten \u00fcber Betriebssystemverteilungen \u00fcberhaupt keine Chromebooks aus \u2013 die segeln quasi unter der Wahrnehmbarkeitsschwelle.&nbsp; Am 14. April hat Bott wohl Zahlen von NetMarketShare erbeten und bekommen. Chromebooks haben da einen \"Marktanteil\" von 0,023 Prozent.  <\/p>\n<p>Man kann nun etwas sarkastisch sein, und das Chromebook als Windows-Killer ansehen. Windows 8 d\u00fcmpelt ja auch bei 1% Marktanteil (laut ZDNet-Artikel). Da sehen die 0,023% f\u00fcr die Chromebooks zwar immer noch nicht gut, aber auch nicht mehr so schlecht aus. Von daher war meine Schlagzeile vom 2. Flop wohl nicht ganz so weit her geholt. Ach, und noch eine Lehre: Die Tech-Presse hat das Chromebook bei seiner Vorstellung durch Google ja enthusiastisch in den Himmel gehoben. Scheint, als ob die Masse der Benutzer ein deutlicheres Gesp\u00fcr f\u00fcr besitzt, was brauchbar ist und was taugt und was man im Regal links liegen l\u00e4sst.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mitte M\u00e4rz berichtete ich ja im Artikel Samsung und Google Chromebook erh\u00e4ltlich \u00fcber die neuen, von Google und seinen Partnern erh\u00e4ltlichen Chromebooks. Klein, leicht, billig und mit ohne Windows. 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