34-Zoll-Ultrawide: ASUS bringt Samsung-OLED für 840 Euro

ASUS und Alienware präsentieren neue OLED-Monitore, während günstige XXL-VA-Panels den Preiskampf anheizen.

Gleich mehrere Hersteller haben in den ersten Julitagen neue Hochleistungsdisplays vorgestellt – mit rasanten Bildwiederholraten, modernster Tandem-OLED-Technik und überraschend günstigen Preisen für XXL-Bildschirme.

ASUS und Alienware setzen auf OLED der nächsten Generation

ASUS hat am 5. Juli 2026 den ROG Strix OLED XG34WCDMS enthüllt – einen 34 Zoll großen, gebogenen Ultrawide-Monitor. Das Herzstück: ein Fünftgenerations-Tandem-OLED-Panel von Samsung. Mit 280 Hz Bildwiederholrate und einer Spitzenhelligkeit von 1300 Nits im HDR-Modus soll das Gerät Maßstäbe setzen. Der Verkaufsstart ist für Ende Juli bis Ende August 2026 geplant, der Preis liegt bei umgerechnet etwa 840 Euro.

Doch ASUS hat noch mehr in petto. Für Hardware-Enthusiasten gibt es den ROG Strix XG129C – ein 12,3 Zoll großes IPS-Zweitdisplay im ungewöhnlichen 24:9-Format. Es wird zusammen mit der Software AIDA64 Extreme ausgeliefert und dient der Systemüberwachung. Für E-Sportler wiederum präsentierte das Unternehmen den ROG Strix OLED XG259QWPG Ace: ein 24,5-Zöller mit atemberaubenden 540 Hz bei Full-HD-Auflösung.

Alienware wiederum drängt mit dem AW3926QW verstärkt auf den asiatischen Markt. Der 39-Zoll-OLED-Monitor bietet eine 5K2K-Auflösung und setzt auf Viertgenerations-RGB-Tandem-OLED. Im nativen Modus liefert er 165 Hz, per Dual-Mode-Schaltung sind bei niedrigeren Auflösungen bis zu 330 Hz möglich.

Günstige XXL-Alternativen: VA-Panels im Kommen

Während OLED die Oberklasse dominiert, bringen Hersteller weiterhin Hochleistungs-VA-Panels für das 49-Zoll-Segment. Der KTC H49S66 etwa ist ein DQHD-Monitor mit 180 Hz und einer starken 1000R-Krümmung. Sein Preis: rund 600 Euro. Damit unterbietet er vergleichbare QD-OLED-Modelle, die oft über 100 Euro teurer sind, deutlich. Analysten weisen jedoch darauf hin, dass VA-Panels zwar keine Einbrennrisiken kennen, aber bei der Bewegungsschärfe und den Blickwinkeln etwas zurückstecken müssen.

Ebenfalls am 5. Juli wurden Details zum INNOCN 49C1R bekannt. Dieser 49-Zöller zielt mit 120 Hz und 400 Nits Helligkeit auf eine andere Zielgruppe. Praktisch: integrierter 65-Watt-USB-C-Anschluss mit Power Delivery und ein RJ45-Ethernet-Port. Für Konsolenspieler gibt es eine Einschränkung: Im 16:9-Modus bleiben schwarze Balken.

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Preiskampf auf breiter Front

Der Markt für Gaming-Monitore gerät zunehmend unter Druck – und das kommt den Kunden zugute. Der Acer Nitro EDA343CUR, ein 34-Zoll-gebogener IPS-Monitor, fiel am 5. Juli auf einen neuen Tiefstpreis von rund 225 Euro.

In Japan launchte JAPANNEXT den JN-IPS34UQ2-C6. Der 34-Zöller richtet sich an Produktivitätsnutzer und Gelegenheitsspieler. Mit KVM-Switch und 65-Watt-USB-C kostet er umgerechnet etwa 275 Euro.

Selbst die Oberklasse gibt nach: Der ASUS ROG Strix 32-Zoll-4K-WOLED wurde am 4. Juli für rund 760 Euro gehandelt – ein deutlicher Rabatt gegenüber der ursprünglichen Preisempfehlung von 930 Euro. Der Acer Predator X32, ein 31,5-Zoll-4K-QD-OLED, fiel im gleichen Zeitraum auf etwa 650 Euro.

Technischer Fortschritt: Tandem-OLED und bessere Textdarstellung

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Ein klarer Trend zeichnet sich ab: Die Industrie setzt verstärkt auf Tandem-OLED-Strukturen und verbesserte Subpixel-Anordnungen. Modelle wie der MSI MPG 341CQR und die neuen ASUS-ROG-Displays nutzen Fünftgenerations-Panels mit RGB-Streifen-Subpixeln. Das Ziel: eine deutlich schärfere Textdarstellung – bislang eine klassische Schwäche von OLED-Monitoren im gemischten Einsatz.

Hinzu kommen neue Schutzschichten wie BlackShield oder Dark Armor. Sie sollen störende violette Reflexionen in hellen Räumen reduzieren und die tiefen Schwarzwerte bewahren. Viele aktuelle Modelle verfügen zudem über integrierte Sensoren zur Temperaturüberwachung, die Einbrennschäden vorbeugen sollen. Die Hersteller untermauern dies oft mit drei Jahren Garantie, die explizit auch Panel-Alterung abdeckt.