Active Compute Fabric: Cornelis reduziert KI-Netzwerk-Traffic um 50%

Der Intel-Spin-off Cornelis Networks schließt eine 205-Millionen-Dollar-Runde ab und liefert mit Qualcomm Netzwerktechnik für KI-Inferenz.

Der Intel-Spin-off Cornelis Networks hat einem Bericht von techcrunch.com vom 14.09.2026 zufolge eine Finanzierungsrunde über 205 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Angeführt wurde die Runde von IAG Capital Partners. Das Unternehmen, das 2020 aus Intel ausgegründet wurde, entwickelt Netzwerktechnologie für KI-Anwendungen und positioniert sich mit einer offenen Architektur als Alternative zu Nvidia.

Active Compute Fabric als zentrales Produkt

Im Zentrum der Ankündigung steht der Start der sogenannten Active Compute Fabric, die laut techcrunch.com gleichzeitige Datenverarbeitung und -übertragung ermöglichen soll. Das Produkt sei bereits ausgeliefert, die nächste Generation sei für Ende 2026 geplant. Laut einem Bericht von siliconangle.com vom 14.09.2026 reduziere die Active Compute Fabric den Netzwerk-Traffic in Pre-Produktions-Simulationen um bis zu 50 Prozent.

Technisch basiert das Angebot auf dem CN6000, einem 800-Gigabit-Baustein, der laut einem Bericht von networkworld.com vom 14.09.2026 sowohl Ethernet als auch Omni-Path unterstützt. Rechenkapazität sei dabei sowohl in die Netzwerkkarte (NIC) als auch in den Switch integriert, der auf RISC-V basiere.

Diese Compute-Funktionen sollen laut dem Bericht der Beschleunigung des KV-Caches sowie dem Routing von Mixture-of-Experts-Modellen dienen. Die GPU-Auslastung solle dadurch um 5 bis 10 Punkte steigen. CEO von Cornelis Networks ist Lisa Spelman.

Kooperation mit Qualcomm

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Das Netzwerk macht 15 Prozent der Gesamtkosten von KI-Systemen aus — ein Anteil, der über Auslastung und Marge entscheidet. Cornelis Networks hat 205 Millionen US-Dollar eingesammelt, um mit der Active Compute Fabric den Netzwerk-Traffic in Simulationen um bis zu 50 Prozent zu senken und die GPU-Auslastung um 5 bis 10 Punkte zu heben. Wer seine Inferenz-Infrastruktur für 2026 plant, sollte die offenen Architekturen jetzt gegen das geschlossene Ökosystem rechnen. Kostenvergleich Nvidia vs. offene Fabric jetzt anfordern

Cornelis Networks arbeitet laut siliconangle.com strategisch mit Qualcomm zusammen, um Rack-Scale-Inferenz zu ermöglichen. Hintergrund der Investition ist demnach die wachsende Bedeutung der Netzwerkinfrastruktur in KI-Systemen: Das Netzwerk mache laut dem Bericht 15 Prozent der Gesamtkosten solcher Systeme aus – ein Anteil, der die Investoren offenbar zu der Finanzierungsrunde bewogen hat.

Einordnung in ein wachsendes Marktsegment

Die Finanzierung von Cornelis Networks reiht sich in eine Serie aktueller Kapitalzuflüsse in Unternehmen ein, die an Netzwerk- und Interconnect-Technologien für KI-Rechenzentren arbeiten.

Parallel dazu haben in den vergangenen Tagen mehrere andere Firmen aus dem Umfeld der KI-Hardware- und Netzwerktechnik Finanzierungsrunden vermeldet, was auf ein branchenweit hohes Investoreninteresse an Engpässen der KI-Infrastruktur – von Interconnects über optische Switches bis hin zu spezialisierten Inferenzchips – hindeutet.

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Wenn Ihre GPU-Auslastung unter den Erwartungen bleibt, liegt die Ursache selten im Chip — sondern im Interconnect. Der CN6000 von Cornelis Networks integriert Rechenkapazität direkt in NIC und RISC-V-Switch, beschleunigt den KV-Cache und routet Mixture-of-Experts-Modelle effizienter. Die nächste Generation ist für Ende 2026 angekündigt, die Zusammenarbeit mit Qualcomm für Rack-Scale-Inferenz läuft. Prüfen Sie jetzt, ob Ihre Roadmap noch zum offenen Fabric-Ökosystem passt. Leitfaden Rack-Scale-Inferenz jetzt sichern

Cornelis Networks positioniert sich dabei mit seinem Fokus auf offene, gleichzeitig rechnende und übertragende Netzwerkarchitekturen als Gegenentwurf zu geschlossenen Ökosystemen etablierter Anbieter.

Mit der Kapitalspritze von 205 Millionen US-Dollar dürfte Cornelis Networks seine Position im Wettbewerb um KI-Netzwerkinfrastruktur ausbauen, insbesondere im Hinblick auf die für Ende 2026 angekündigte nächste Produktgeneration und die laufende Zusammenarbeit mit Qualcomm im Bereich Rack-Scale-Inferenz.