Die Branchenführer Adobe und Microsoft haben diese Woche wegweisende Updates für ihre Dokumenten-Tools veröffentlicht. Sie verändern, wie Unternehmen Präsentationen in PDFs umwandeln, sichern und verwalten.
Adobe Acrobat erhielt am 17. Februar ein geplantes Update (Version 25.001.21223) mit wichtigen Stabilitätsverbesserungen. Parallel kündigte Microsoft in seinem Roadmap-Update vom 16. Februar einen neuen „Agent Mode“ für PowerPoint an. Beide Updates zielen darauf ab, KI tiefer in die Erstellung und Konvertierung von Dokumenten zu integrieren.
Adobe: Mehr Stabilität für Unternehmen
Das aktuelle Acrobat-Update behebt spezifische Abstürze, etwa beim Öffnen bestimmter PDF-Dateien. Der Fokus liegt klar auf mehr Stabilität und Sicherheit, besonders bei der Konvertierung sensibler PowerPoint-Dateien.
Für IT-Administratoren bietet das verbesserte Enterprise Toolkit mehr Kontrolle über die Verteilung und Verwaltung der Konvertierungstools im Firmennetzwerk. Das ist vor allem für Unternehmen relevant, die Präsentationen automatisiert und in großen Stückzahlen für Archivierung und Compliance in PDFs umwandeln.
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Microsoft: KI-Agenten erobern PowerPoint
Der größte Wandel kündigt sich bei Microsoft an. Der geplante „Agent Mode“ für PowerPoint soll die Arbeit mit Präsentationen grundlegend verändern. Nutzer können künftig per Sprachbefehl Folien bearbeiten und optimieren – Layout und Stil der Original-Präsentation bleiben dabei erhalten.
Das Ziel ist klar: den manuellen Aufwand zu reduzieren, der typischerweise vor dem PDF-Export anfällt. Gleichzeitig verbessert Microsoft die Berechtigungssynchronisation für Copilot. Sensible Daten in konvertierten PDFs sollen so besser geschützt werden, was besonders für Rechts- und Finanzabteilungen entscheidend ist.
LibreOffice als kostengünstige Alternative
Neben den Tech-Giganten meldet sich auch die Open-Source-Community zu Wort. LibreOffice wurde nach seinem großen Update 26.2 Anfang Februar als „Best Value“-Lösung ausgezeichnet. Die Suite punktet mit besserer Kompatibilität zu Microsoft-Formaten, speziell bei der PPTX-zu-PDF-Konvertierung.
Das Update verbessert die Handhabung von komplexen Layout-Elementen wie „floating tables“ beim PDF-Export. Für Nutzer, die kostengünstige Alternativen zu Abo-Modellen suchen, wird LibreOffice damit immer attraktiver.
Sicherheit bleibt oberstes Gebot
Diese Updates kommen nicht von ungefähr. Erst Mitte Februar warnten nationale Cybersicherheitsbehörden vor Schwachstellen in älteren Versionen von Dokumenten-Software. Adobes Patch vom 17. Februar schließt gezielt potenzielle Einfallstore, die über manipulierte PDF-Dateien ausgenutzt werden könnten.
Experten betonen: Je mächtiger die Konvertierungstools werden – etwa beim Handling von interaktiven PowerPoint-Elementen –, desto größer wird auch die Angriffsfläche. Regelmäßige Updates sind daher essenziell für die digitale Hygiene.
Ausblick: KI wird Konvertierung automatisieren
Die Zukunft der Dokumentenbearbeitung ist intelligent. Branchenbeobachter erwarten, dass sich KI-Funktionen wie der „Agent Mode“ bis Mitte 2026 weiterentwickeln werden. Denkbar sind „intelligente Exporte“, bei denen die KI automatisch Management-Zusammenfassungen oder geschwärzte PDF-Versionen von Folien erstellt – alles basierend auf simplen Sprachbefehlen.
Bis dahin lautet die Empfehlung für alle Nutzer klar: Das Adobe-Update sofort installieren und die Ausrollung der neuen PowerPoint-Features im Microsoft-365-Admin-Center im Auge behalten. In einer Welt, in der die Grenzen zwischen Erstellung und Konvertierung verschwimmen, ist aktuell gehaltene Software der beste Garant für Produktivität und Sicherheit.





