Adrenalin 26.7.1: AMD unterstützt neue Radeon RX 9050

AMDs aktuelles Treiber-Update bringt offizielle Unterstützung für die Radeon RX 9050 sowie Fehlerbehebungen für Blender und Cinema 4D.

Der US-amerikanische Halbleiterhersteller AMD hat sein neuestes Treiberpaket Adrenalin 26.7.1 WHQL veröffentlicht. Mit der Aktualisierung führt das Unternehmen die offizielle Unterstützung für die neue Grafikkartenserie Radeon RX 9050 ein, die auf der RDNA-4-Architektur basiert. Neben der Hardware-Integration umfasst das Software-Update Optimierungen für aktuelle Spieletitel sowie Fehlerbehebungen für professionelle Anwendungen und Betriebssystem-spezifische Funktionen.

Markteinführung der Radeon RX 9050 in zwei Varianten

Die Radeon RX 9050 wird laut den technischen Spezifikationen in zwei verschiedenen Speicherkonfigurationen angeboten. Das Modell mit 8 GB GDDR6-Videospeicher verfügt über 1024 Shader-Einheiten und ist über ein 128-Bit-Interface angebunden. Die Speichergeschwindigkeit wird mit 18 Gbps angegeben. Für dieses Modell hat AMD eine unverbindliche Preisempfehlung von 279 US-Dollar angesetzt.

Parallel dazu wird eine Version mit 4 GB GDDR6-Speicher auf den Markt gebracht, deren Preisempfehlung bei 200 US-Dollar liegt. Diese Variante ist bereits über verschiedene Hardware-Partner verfügbar. Ein konkretes Beispiel für die Umsetzung durch Drittanbieter ist die ASRock Challenger 4 GB. Dieses Modell nutzt die RDNA-4-Architektur mit 16 Compute Units (CUs) und arbeitet mit einem Basistakt von 1920 MHz (Game Clock), während der Boost-Takt bis zu 2600 MHz erreicht. Der Speicher ist hier über ein 64-Bit-Interface angebunden und bietet ebenfalls eine Geschwindigkeit von 18 Gbps. Die Karte von ASRock setzt zudem auf die PCIe-5.0-Schnittstelle und verfügt über eine Dual-Fan-Kühlung.

Optimierungen für Spiele und Upscaling-Technologien

Der neue Adrenalin-Treiber bietet zudem eine erweiterte Unterstützung für kommende Software-Veröffentlichungen. Insbesondere wurde die Kompatibilität für die Open Beta von Gears of War: E-Day sowie für den Titel Out of Control Evolution implementiert.

Anzeige

Moderne Hardware wie die neue Radeon-Serie entfaltet ihr volles Potenzial erst mit dem passenden Betriebssystem, doch viele Nutzer zögern noch beim Wechsel. Dieser kostenlose Expertenreport zeigt Ihnen, wie der Umstieg auf Windows 11 ohne Risiko und Datenverlust gelingt. Jetzt Windows 11 Starterpaket kostenlos sichern

Ein weiterer Fokus des Updates liegt auf der Verbesserung der Upscaling-Technologie FidelityFX Super Resolution (FSR). Laut den Versionshinweisen behebt der Treiber spezifische Probleme mit FSR 4.1, die zuvor unter dem Betriebssystem Windows 10 aufgetreten waren. Damit stellt AMD sicher, dass auch Nutzer älterer Windows-Versionen von den aktuellen Weiterentwicklungen der Rekonstruktionstechnologien profitieren können.

Stabilitätsverbesserungen für professionelle Anwendungen

Für Anwender im Bereich der digitalen Content-Erstellung bringt die Version 26.7.1 WHQL wichtige Korrekturen mit sich. In der Vergangenheit kam es bei der Nutzung der Render- und Animationsprogramme Blender sowie Cinema 4D zu Systemabstürzen. Diese Instabilitäten betrafen insbesondere Grafikkarten der Radeon-RX-7000-Serie und neuere Hardware-Generationen. Mit dem aktuellen Software-Release wurden diese Fehler behoben, was die Zuverlässigkeit der Systeme im professionellen Einsatz erhöhen soll.

Anzeige

Während Treiber-Updates gezielte Software-Fehler beheben, bleiben grundlegende Systemprobleme oft eine Herausforderung für Anwender. IT-Experte Manfred Kratzl erklärt in seinem Gratis-Report, wie Sie typische Fehler und Abstürze in Minuten selbst lösen und teure Technik-Kosten sparen. Kostenlosen Erste-Hilfe-Report für Windows herunterladen

Die WHQL-Zertifizierung des Treibers unterstreicht dabei die geprüfte Kompatibilität und Stabilität mit dem Windows-Betriebssystem. Das Update steht ab sofort für Nutzer kompatibler Radeon-Hardware zum Download bereit.