ADVPMA-App: Zwei Festnahmen nach Online-Betrug mit 14,4 Lakh Rupien

Zwei Männer in Chandigarh festgenommen, nachdem sie einen Anleger mit einer vorgetäuschten Investmentplattform um rund 16.000 Euro betrogen haben. Der Fall zeigt die zunehmende Raffinesse digitaler Finanzbetrügereien.

Die Cyberpolizei in Chandigarh hat zwei Männer gefasst, die einen Anleger mit einer gefälschten Trading-App um umgerechnet rund 16.000 Euro betrogen haben. Der Fall zeigt die wachsende Gefahr durch hochprofessionelle Investment-Betrügereien.

Chandigarh – Mit einer gefälschten Trading-App lockten die Betrüger ihr Opfer in die Falle: Zwei Männer sind in Nordindien festgenommen worden, nachdem sie einen Stadtbewohner um umgerechnet etwa 16.000 Euro (14,4 Lakh Rupien) gebracht haben sollen. Die Ermittler sprechen von einem „durchdachten Online-Handelsbetrug“, der exemplarisch für eine neue Welle digitaler Finanzkriminalität stehe.

So funktionierte der dreiste App-Betrug

Alles begann mit einer Werbeanzeige auf YouTube, die ungewöhnlich hohe Renditen versprach. Das Opfer, Sunny Kumar aus Manimajra, klickte darauf und wurde über WhatsApp kontaktiert. Die Unbekannten leiteten ihn an, die Trading-App ADVPMA herunterzuladen.

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Die App zeigte gefälschte Gewinne an – eine klassische Masche, um Vertrauen vorzutäuschen. Zwischen dem 25. Dezember 2025 und dem 5. Januar 2026 überwies Kumar daraufhin in mehreren Raten insgesamt 14,4 Lakh Rupien. Der Betrug flog auf, als er seine vermeintlichen Erträge auszahlen lassen wollte. Die Täter brachen den Kontakt ab.

Digitale Spuren führen zu Festnahmen

Nach der Anzeige verfolgte die Cybercrime-Einheit die Geldflüsse. Die Spur führte zu einem Axis Bank-Konto des Unternehmens „Prime Enterprises“ in Chandigarh. Bei Razzien in zwei Stadtteilen – Sector 56 und Peer Muchhalla in Dhakoli – nahm die Polizei die beiden mutmaßlichen Drahtzieher fest.

Es handelt sich um Vivek (32) und Rishab Gandhi (25). Die Ermittlungen dauern an, um mögliche Komplizen und weitere Opfer zu identifizieren.

Immer raffinierter: Die Masche der Social Engineers

Der Fall ist kein Einzelfall. Betrüger nutzen das gestiegene Interesse an Online-Investments und bauen täuschend echte Plattformen nach. Sie ködern Opfer in sozialen Medien, bauen eine Beziehung auf und präsentieren dann die „exklusive“ Betrugs-Chance.

„Diese Betrügereien werden immer ausgeklügelter“, warnen Experten. Oft kommen Elemente des Social Engineering zum Einsatz. Gefälschte Profit-Statements sollen zu immer höheren Einzahlungen verleiten. Am Ende verlangen die Täter dann plötzlich „Gebühren“ für eine Auszahlung oder verschwinden einfach.

So schützen Sie sich vor Trading-Betrügern

Die Polizei rät zu äußerster Vorsicht bei Investment-Angeboten im Netz, vor allem bei Garantieversprechen und überhöhten Renditen.

  • Plattform prüfen: Recherchieren Sie gründlich. Gibt es seriöse Bewertungen? Ist die App bei Finanzaufsichtsbehörden registriert?
  • Unerwünschte Kontakte ignorieren: Seien Sie misstrauisch bei Investment-Tipps von Unbekannten auf WhatsApp, Telegram oder in sozialen Medien.
  • Werbung skeptisch sehen: Versprechen von „schnellen, einfachen Gewinnen“ sind fast immer unseriös.
  • Druck widerstehen: Betrüger erzeugen oft künstliche Eile („Limitierte Chance!“). Lassen Sie sich nicht zu überstürzten Überweisungen drängen.
  • Offizielle Stores nutzen: Laden Sie Apps nur aus dem Google Play Store oder Apple App Store herunter – und prüfen Sie auch dort Entwickler und Bewertungen.

Der Fall ADVPMA ist eine deutliche Warnung: Hinter scheinbar professionellen Trading-Apps kann sich reine Betrugssoftware verbergen.

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