Der Hardware-Hersteller AOC hat mit dem Agon Pro AGP277KXM Ultra einen neuen Gaming-Monitor im 27-Zoll-Format vorgestellt. Das Gerät zeichnet sich insbesondere durch die Kombination einer 5K-Auflösung mit hohen Bildwiederholraten und einer fortschrittlichen Hintergrundbeleuchtung aus. Die Markteinführung erfolgt laut Branchenberichten zunächst in China, während Details zur globalen Verfügbarkeit noch ausstehen.
Hochauflösendes Fast-IPS-Panel und hohe Bildfrequenzen
Das Herzstück des Agon Pro AGP277KXM ist ein Fast-IPS-Panel, das eine native Auflösung von 5120×2880 Pixeln bietet. Damit adressiert AOC eine Marktlücke im Gaming-Segment, in dem 5K-Displays bislang primär im professionellen Kreativbereich zu finden waren.
Der Monitor unterstützt bei voller 5K-Auflösung eine Bildwiederholrate von 180 Hz. Für Anwender, die eine noch höhere Bewegtbildschärfe benötigen, bietet das Display zudem einen Modus mit QHD-Auflösung bei einer Frequenz von 360 Hz an.
Um die hohen Anforderungen an Kontrast und Helligkeit zu erfüllen, setzt der Hersteller auf eine Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung mit insgesamt 2304 lokalen Dimmzonen. Diese Technik ermöglicht eine präzise Steuerung der Bildhelligkeit und minimiert störende Lichthöfe (Blooming).
Das Gerät ist nach dem Standard DisplayHDR 1400 zertifiziert. In der Spitze erreicht der Monitor eine Helligkeit von 1600 Nits, während im HDR-Betrieb 1200 Nits und im Standardbetrieb (SDR) 450 Nits spezifiziert werden. Das statische Kontrastverhältnis gibt AOC mit 1500:1 an, die Reaktionszeit liegt bei 0.5ms (Grau-zu-Grau).
Farbpräzision und professionelle Einsatzmöglichkeiten
Der neue 5K-Monitor von AOC kombiniert erstmals 5K-Auflösung mit 180 Hz – ein spannender Schritt für Gamer und Kreative. Doch worauf kommt es beim Kauf wirklich an? Unser kostenloser Leitfaden liefert die Antwort: mit Checkliste, Mini-LED-vs.-OLED-Vergleich und praktischen Einrichtungstipps. Jetzt kostenlosen Leitfaden sichern
Neben den Gaming-Spezifikationen weist der Monitor Leistungsdaten auf, die ihn auch für die Bild- und Videobearbeitung qualifizieren. Die Farbraumabdeckung wird mit jeweils 98 Prozent für DCI-P3 und Adobe-RGB angegeben.
Zudem erreicht das Panel eine 100-prozentige Abdeckung des sRGB-Farbraums. Die Farbgenauigkeit wird ab Werk mit einem Delta-E-Wert von unter 1 (ΔE<1) angegeben, was eine realitätsgetreue Farbdarstellung ohne sichtbare Abweichungen gewährleisten soll.
Für zusätzliche Flexibilität im Arbeitsalltag verfügt der Monitor über einen integrierten KVM-Switch. Damit lassen sich zwei angeschlossene Computer mit derselben Maus-Tastatur-Kombination steuern.
Ein spezieller 24-Zoll-Modus erlaubt es zudem, die aktive Displayfläche auf ein kleineres Format zu begrenzen, was insbesondere im kompetitiven E-Sport-Bereich zur besseren Übersicht genutzt wird. Ein ergonomischer Standfuß gehört ebenfalls zur Ausstattung, um individuelle Anpassungen an die Sitzposition zu ermöglichen.
Moderne Schnittstellen und Marktverfügbarkeit
5K-Displays waren bisher Profis vorbehalten – doch mit dem neuen AOC-Modell ändert sich das. Wer jetzt umsteigen will, sollte die Technik verstehen: Mini-LED mit 2304 Zonen, 180 Hz und HDR 1400 – was bedeutet das für Sie? Unser Ratgeber erklärt es verständlich und zeigt, wie Sie den Monitor optimal einstellen. Zum kostenlosen Ratgeber
Bei der Konnektivität setzt AOC auf aktuelle Standards. Der Agon Pro AGP277KXM verfügt über einen DisplayPort 2.1 sowie HDMI 2.1-Anschlüsse. Ein USB-C-Port ist ebenfalls integriert und bietet eine Power-Delivery-Funktion mit bis zu 65 Watt, wodurch angeschlossene Laptops gleichzeitig geladen und als Videoquelle genutzt werden können. Ergänzt wird das Interface durch drei USB 3.2-Anschlüsse und einen klassischen 3,5mm-Klinkenanschluss für Audioausgabegeräte.
Der Monitor wurde Ende August 2026 für den chinesischen Markt angekündigt und dort unter Bezeichnungen wie Agon Optimus Ultra gelistet. Bisher liegen keine gesicherten Informationen zu den Preisen oder einem konkreten Veröffentlichungsdatum für den europäischen oder nordamerikanischen Markt vor. Unabhängige Testberichte zur Überprüfung der herstellerseitigen Leistungsangaben stehen zum aktuellen Zeitpunkt ebenfalls noch aus.

