AI Twin: Persönliches Betriebssystem erhält Global Recognition Award

Die KI-Plattform AI Twin gewinnt einen Global Recognition Award für ihr Konzept eines persönlichen Betriebssystems, das Datensouveränität und lokale Kontrolle in den Vordergrund stellt.

Ein neues KI-System, das Privatsphäre und Datenhoheit in den Mittelpunkt stellt, erhält internationale Auszeichnungen. Die Plattform AI Twin wurde mit einem Global Recognition Award 2025 für ihr innovatives Konzept eines „Persönlichen Betriebssystems“ geehrt. Dies markiert einen Wendepunkt im Markt für digitale Assistenten, der von Datensammelwut großer Tech-Konzerne geprägt ist.

Ein digitaler Zwilling im Dienst des Nutzers

Entwickelt vom schottischen Technologen Gary Singh Dhanda, versteht sich AI Twin als kognitiver Partner. Die Software agiert als intelligente Schicht über den bestehenden Apps und Tools des Nutzers. Sie lernt Vorlieben, Routinen und Kommunikationsstile, um bei Alltagsaufgaben zu helfen – vom Verfassen authentischer Social-Media-Posts bis zur Priorisierung von E-Mails. Das Ziel: Die kognitive Last im digitalen Alltag reduzieren.

Der entscheidende Unterschied? Ein „Privacy-first“-Ansatz. Im Gegensatz zu gängigen KI-Assistenten, die Daten oft in undurchsichtigen Cloud-Modellen verarbeiten, bleibt die Kontrolle beim Nutzer. Jede Aktion ist explizit erlaubt und nachvollziehbar. Die Plattform orchestriert Informationen, ohne sie aus der Hoheit des Besitzers zu bewegen – eine direkte Antwort auf wachsendes Misstrauen gegenüber der Datenpraxis großer KI-Anbieter.

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Datensouveränität als Wettbewerbsvorteil

Das Kernversprechen von AI Twin ist lokale Kontrolle und informierte Einwilligung. Das System ersetzt nicht die Lieblings-Apps, sondern vereint sie unter einer übersichtlichen, steuernden Ebene. So bekämpft es die Fragmentierung persönlicher Daten über Dutzende Dienste hinweg.

„Der Ansatz wird immer kritischer“, so die Begründung der Jury. Verbraucher seien zunehmend skeptisch, wie Tech-Giganten ihre digitalen Fußabdrücke nutzen. In einer Branche, die von einem „Goldrausch“-Mentality und hektischer Entwicklung getrieben wird, könnte Vertrauen durch Transparenz zum entscheidenden Marktvorteil werden. AI Twins Fokus auf Datenhoheit adressiere die größte Sorge der Nutzer und setze damit einen neuen Standard.

Markttrend: Personalisierung trifft auf Privatsphäre

Das Konzept passt in einen breiteren Branchentrend zu personalisierter, on-device KI. Leistungsstarke Prozessoren in Endgeräten und schärfere Datenschutzregularien wie die DSGVO treiben diese Entwicklung voran. Die KI soll vom einfachen Werkzeug zum Orchestrator der gesamten digitalen Umgebung werden.

Die Vision der Entwickler geht über individuelle Produktivität hinaus. Geplant sind Funktionen zur Organisation des Familienlebens, der Haustierpflege oder von Fitnesszielen – stets mit expliziter Nutzerzustimmung. Eine kommende „Pro“-Version soll kleinen Teams und Freiberuflern helfen, eine „Business Twin“ für strategische Planung und Workflows aufzubauen, strikt getrennt von der privaten Identität.

Eine Live-Demo ist bereits verfügbar, eine Warteliste für Early Adopters geöffnet. Mit Version 1 in den Startlöchern positioniert sich AI Twin als Gegenentwurf: Eine mächtige KI, die dem Nutzer dient, ohne ihn auszuspionieren.

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