AirFly Drive: Twelve South rüstet Auto-Infotainment für 50 Euro kabellos auf

Der neue Adapter von Twelve South verbindet kompatible Fahrzeuge drahtlos mit Apple CarPlay oder Android Auto; weitere Audiogeräte wurden angekündigt.

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Der Zubehörspezialist Twelve South hat mit dem AirFly Drive einen neuen Adapter auf den Markt gebracht, der werkseitig kabelgebundene Infotainmentsysteme in Fahrzeugen für die kabellose Nutzung von Apple CarPlay und Android Auto aufrüstet. Das Gerät wird zu einem Preis von 39,99 US-Dollar angeboten und ist über Amazon sowie für 50 Euro über Twelve South EU erhältlich.

Automatische Kopplung und breite Fahrzeugkompatibilität

Nach einer einmaligen Einrichtung verbindet sich der AirFly Drive laut Herstellerangaben bei jedem Fahrzeugstart automatisch mit dem Smartphone. Über eine integrierte Taste lässt sich zudem zwischen zwei gekoppelten Endgeräten wechseln.

Das System ist laut Twelve South mit mehr als 75 Fahrzeugmarken kompatibel. Je nach Informationsquelle wird die Unterstützung für Modelle ab dem Jahr 2014 oder 2016 angegeben, wobei rund 50 verschiedene Fahrzeughersteller abgedeckt sein sollen.

Die Hardware unterstützt sowohl USB-A- als auch USB-C-Anschlüsse, wobei ein entsprechender Adapter zum Lieferumfang gehört. Fahrzeuge, die ausschließlich über einen AUX-Eingang verfügen, sind von der Nutzung ausgeschlossen. Für den Betrieb ist weder eine separate App noch eine integrierte Batterie erforderlich.

JBL und Sonos erweitern ihr Audio-Portfolio

Parallel zum Marktstart des AirFly Drive wurden mehrere Neuheiten im Bereich der Lautsprecher und Soundbars angekündigt. JBL stellte die PartyBox Ultimate 2 vor, die eine Ausgangsleistung von 1.500 Watt bietet. Dies entspreche einer Steigerung von über 36 Prozent gegenüber der vorherigen Generation.

Das Modell verfügt über einen Touchscreen, eine KI-gestützte Karaoke-Funktion sowie Bodenprojektionen und soll ab dem 6. Oktober 2026 für 1.599,99 Euro verfügbar sein. Zeitgleich erscheint der tragbare Lautsprecher Pulse 6 für 299,99 Euro, der eine 360-Grad-Lichtshow und eine Akkulaufzeit von bis zu 12 Stunden bietet.

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Im Segment der Heimkinosysteme und Kopfhörer startete Sonos die Beam Ultra-Soundbar sowie die Ace Ultra-Kopfhörer. Die Soundbar ist mit einem 7.1.2-Dolby-Atmos-System und neun Class-D-Verstärkern ausgestattet. Die Kopfhörer bieten eine Laufzeit von bis zu 35 Stunden bei aktiver Geräuschunterdrückung.

Neue Wearables von Samsung, Technics und Nothing

Samsung präsentierte mit den Galaxy Buds On seine ersten Clip-on-Open-Ear-Kopfhörer. Diese nutzen den Snapdragon S7 Gen 1 Prozessor und erreichen eine Laufzeit von 9,5 Stunden pro Ladung. Der Verkaufsstart ist für Ende Oktober in Südkorea geplant, wobei der Preis bei 299.000 Won (ca. 220 US-Dollar) liegt.

Technics erweitert sein Angebot um den Over-Ear-Kopfhörer EAH-A1000 für 449,99 US-Dollar. Das Modell zeichnet sich durch eine maximale Akkulaufzeit von bis zu 90 Stunden ohne Geräuschunterdrückung aus und unterstützt LDAC sowie Dolby Atmos mit Head-Tracking.

Auch das Unternehmen Nothing positioniert mit dem Headphone 1 Pro ein neues High-End-Modell für 399 US-Dollar am Markt, das mit einem speziellen Hardware-Schalter für neutralen Klang ausgestattet ist.

Innovationen bei Konnektivität und Nachhaltigkeit

Für den professionellen Einsatz kündigte Logitech die Serien Zone Vibe Pro und Zone Vibe Pro for Business an. Die Preise liegen je nach Region bei 259,99 Euro beziehungsweise 279,99 Euro für die Version mit USB-C-Empfänger. Bose verteilt unterdessen ein Beta-Update für die QuietComfort Ultra Headphones, welches Unterstützung für Bluetooth LE Audio und Auracast nachrüstet.

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Nicht jedes Fahrzeug lässt sich nachrüsten: Modelle mit ausschließlich AUX-Eingang sind ausgeschlossen, und je nach Quelle gelten unterschiedliche Modelljahre. Bevor Sie Geld ausgeben, prüfen Sie mit unserer Checkliste, ob Ihr Auto dabei ist — und welche Anschlüsse es braucht. Kompatibilitäts-Checkliste kostenlos prüfen

Zudem gab Fairphone bekannt, die Fairbuds 2 Mitte Oktober vorzustellen. Das neue Modell soll für 119 Euro in Europa erscheinen und erstmals LDAC-Unterstützung sowie sieben austauschbare Module bieten. Im Bereich der stationären Hardware kündigte Yamaha den Stereo-Receiver R200A für November an, der mit 100 Watt Leistung pro Kanal und einem Phono-Eingang für 299,95 US-Dollar in den Handel kommen soll.