Apple senkt die Preise seiner AirPods-Familie deutlich – zehn Jahre nach dem Marktstart der ersten Generation wird das Einstiegsmodell zum Schnäppchen. Die AirPods 4 sind ab sofort für rund 99 Euro zu haben, die Variante mit Active Noise Cancellation (ANC) kostet etwa 149 Euro.
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Drei Preisklassen, ein Ökosystem
Die Preisstrategie von Apple zeigt klare Konturen: Während die AirPods 4 aus dem September 2024 als Einstieg dienen, positionieren sich die AirPods Pro 3 (September 2025) und die AirPods Max 2 (März 2026) in höheren Segmenten. Branchenbeobachter sehen im aktuellen Preis des Basismodells eine „Chance für preisbewusste Käufer“ – selbst wenn neuere Modelle bereits biometrische Sensoren mitbringen.
Die AirPods 4 bieten dennoch Kernfunktionen, die einst den Pro-Modellen vorbehalten waren: Adaptive Mode für selektive Geräuschunterdrückung, Conversation Awareness, das bei Gesprächen die Lautstärke senkt, sowie Spatial Audio mit dynamischer Kopfverfolgung.
Pro 3 auf Rekordtief – mit Gesundheitsfunktionen
Die AirPods Pro 3 sind ebenfalls günstiger geworden: Sie erreichten einen Rekordtiefstand von 199 Euro. Im Unterschied zu den AirPods 4 enthalten sie Sensoren zur Herzfrequenzmessung, klinisch zertifizierte Hörgerätefunktionen und eine Live-Übersetzung – ein Kernstück von Apples KI-Strategie.
Um den Absatz der Premium-Modelle anzukurbeln, startete Anfang der Woche eine Apple-Card-Aktion: Neukunden erhalten bei Kauf der AirPods Pro 3 einen Bonus von 250 Dollar, verteilt auf zehn monatliche Raten. Voraussetzung: mindestens zehn Transaktionen pro Monat während der Auszahlungsphase. Der ursprüngliche Kauf zählt nicht zur ersten Rate – und eine Rückgabe annulliert den Bonus.
Max 2: Erster Preisnachlass seit Marktstart
Die AirPods Max 2 erlebten am Montag ihren ersten Rabatt: Sie kosten nun 509 Euro. Der Over-Ear-Kopfhörer setzt auf den H2-Chip, bietet 1,5-fach bessere Geräuschunterdrückung als der Vorgänger, verlustfreies 24-Bit/48-kHz-Audio über USB-C und IP54-Schutz gegen Staub und Spritzwasser.
Software-Updates erweitern den Nutzen
Apples Ökosystem wächst: Für Herbst 2026 sind neue Barrierefreiheitsfunktionen angekündigt, darunter der VoiceOver Image Explorer und ein Accessibility Reader. Das aktuelle macOS Tahoe 26 behebt zudem Enterprise-Probleme auf M5-MacBooks. OpenAI testet eine Fernsteuerung für den Mac über die ChatGPT-iPhone-App, und WordPress brachte eine Beta seiner „Workspace“-Desktop-App mit Sprachsteuerung heraus.
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Zehn Jahre AirPods: Vom W1- zum H2-Chip
Die Entwicklung der AirPods zeigt eine beeindruckende Reifung: Startete die Serie 2016 mit dem W1-Chip und dem Fokus auf kabellose Verbindung, folgte 2019 die erste Geräuschunterdrückung in den AirPods Pro. Der H2-Chip (AirPods Pro 2, September 2022) ermöglichte Adaptive Audio und verbesserte Transparenzmodi – Technologien, die heute auch in den AirPods 4 stecken.
Ausblick: Gesundheitsfokus und neues Design
Die Zukunft der Wearables bei Apple liegt im Gesundheitsbereich. Die Apple Watch Series 11 und Ultra 2 bieten bereits FDA-zugelassene Bluthochdruck-Benachrichtigungen. Für September 2026 wird ein komplettes Redesign der Apple Watch Ultra 4 erwartet – mit einem Acht-Sensor-Array zur Blutdruckmessung. Zulieferer in Taiwan bereiten sich auf 20 bis 30 Prozent mehr Lieferungen vor.
Die aktuellen Rabatte – die günstigsten Einstiegspreise seit zehn Jahren – deuten darauf hin, dass Apple seine Nutzerbasis vor den großen Herbst-Updates maximieren will. Ob AirPods 4, Pro 3 oder Max 2: Der Zeitpunkt für den Einstieg ins Apple-Audio-Ökosystem war selten günstiger.

