Apple hat die neuen AirPods 5 vorgestellt und rollt zeitgleich mit dem Betriebssystem iOS 27 umfassende Audio-Aktualisierungen für ein personalisiertes Hörerlebnis aus. Die neuen kabellosen Kopfhörer kombinieren erstmals eine aktive Geräuschunterdrückung mit einer offenen Passform und läuten zugleich eine Reihe neuer Software-Funktionen im Apple-Ökosystem ein.
Die Auslieferung der ersten Geräte begann am 18. September 2026 zunächst in Australien und Neuseeland, bevor Märkte in Asien, dem Nahen Osten, Europa und Nordamerika folgten. Für den Verkaufsstart öffneten einige Apple Stores weltweit bereits um 8:00 Uhr Ortszeit. Zeitgleich startete auch der Verkauf weiterer neuer Modellreihen des Herstellers.
Offenes Design mit aktiver Geräuschunterdrückung
Technisch stattet der Hersteller die AirPods 5 mit dem H2-Chip, einer neuen Multi-Port-Akustik sowie einem adaptiven Equalizer der nächsten Generation aus. Das Modell bietet erstmals ein offenes In-Ear-Design mit integrierter aktiver Geräuschunterdrückung.
Nach Angaben von Apple arbeitet die Geräuschunterdrückung bis zu 50 Prozent effektiver als bei früheren Modellen mit dieser Technik beziehungsweise 1,5-fach stärker als beim direkten Vorgänger. Apples Hardware-Vizepräsident Dave Pakula hob dabei die Kombination aus dem beliebten offenen Sitz und der besten aktiven Geräuschunterdrückung in dieser Bauform hervor.
Die einzelnen Ohrhörer messen 30,2 mal 18,3 mal 18,1 Millimeter bei einem Gewicht von 4,3 Gramm und sind ausschließlich in Weiß erhältlich. Das Ladegehäuse misst 46,2 mal 50,1 mal 21,2 Millimeter und wiegt je nach Ausführung zwischen 32,3 und 34,7 Gramm.
Beide Komponenten sind nach Schutzart IP57 gegen das Eindringen von Staub, Schweiß und Wasser geschützt, während der Vorgänger nach IP54 zertifiziert war. Ein USB-C-Kabel oder ein Netzteil liegt dem Lieferumfang nicht bei.
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Die Akkulaufzeit bei eingeschalteter Geräuschunterdrückung liegt bei bis zu 5 Stunden mit dem kabellosen Ladegehäuse beziehungsweise 4 Stunden bei der Standardversion. In Verbindung mit dem Case erreichen die Modelle Gesamtlaufzeiten von 22 beziehungsweise 20 Stunden.
Eine Ladezeit von fünf Minuten genügt laut Hersteller für eine Nutzungsdauer von einer Stunde. Das kabellose Ladecase lässt sich auch über Qi-Ladestationen oder Ladegeräte der Apple Watch mit Strom versorgen.
Preise und Software-Integration
In Deutschland ist das Standardmodell für 149 Euro vorbestellbar und im Handel erhältlich, während die Ausführung mit kabellosem Ladecase 169 Euro kostet. In Großbritannien werden 129 Pfund für die Basisversion und 149 Pfund für das Modell mit kabellosem Gehäuse sowie Lautstärkeregelung fällig.
In Japan liegen die Preise bei 23.800 Yen beziehungsweise 27.800 Yen. Im vietnamesischen Online-Store von Apple schlagen die Varianten mit 3,799 Millionen VND und 4,299 Millionen VND zu Buche.
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Begleitend zur Hardware-Einführung wurden am 15. September 2026 Aktualisierungen für macOS 27 Golden Gate sowie iOS und iPadOS 27 bereitgestellt. Diese Systeme integrieren einen benutzerdefinierten Equalizer für Tiefen, Mitten und Höhen.
Das Feature wird direkt auf den Ohrhörern gespeichert und geräteübergreifend synchronisiert. Das Betriebssystem iOS 27, das bereits am 14. September 2026 erschien, bringt zudem Neuerungen bei Live-Übersetzungen und Siri-Funktionen mit.
Apple behauptet Marktführerschaft bei kabellosen Kopfhörern
Der Marktstart erfolgt vor dem Hintergrund robuster Auslieferungszahlen. Nach Erhebungen des Marktforschungsunternehmens Omdia lieferte Apple im zweiten Quartal 2026 weltweit 16,8 Millionen komplett kabellose Kopfhörer aus. Dies entspricht einem Zuwachs von 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquarter, während der Gesamtmarkt im selben Zeitraum um 0,7 Prozent schrumpfte.
Apple sicherte sich damit einen Marktanteil von 20,5 Prozent, gefolgt von Xiaomi mit 10,4 Prozent, Samsung mit 6,7 Prozent, Huawei mit 6,2 Prozent und OPPO mit 5,0 Prozent.

