In der aktuellen Vorabversion des Betriebssystems macOS 26.7 Tahoe wurden detaillierte Referenzen entdeckt, die eine umfassende Aktualisierung der AirPods-Produktlinie von Apple bestätigen. Die Systemdaten geben Aufschluss über neue Hardware-Generationen, technische Spezifikationen und die Integration fortschrittlicher Funktionen für künstliche Intelligenz.
AirPods 5: Leistungssteigerung durch den H3-Chip
Die im Systemcode unter den Codenamen B868M und B868E geführten Referenzen deuten auf zwei Varianten der kommenden AirPods 5 hin. Herzstück der neuen Kopfhörergeneration ist laut den vorliegenden Daten der H3-Chip. Dieser soll im Vergleich zu den Vorgängermodellen eine um 30 bis 40 % gesteigerte KI-Leistung ermöglichen.
Besonderes Augenmerk liegt auf der Energieeffizienz: Die Akkulaufzeit der Einzelhörer soll auf 8 Stunden steigen, was einer Verbesserung von 60 % entspricht. In Verbindung mit dem Ladecase wird eine Gesamtlaufzeit von 40 Stunden beziffert.
Zum Vergleich: Die aktuellen AirPods 4 bieten eine Laufzeit von 5 Stunden (4 Stunden bei aktivem ANC) sowie insgesamt 30 Stunden mit dem Ladecase. Technisch unterstützen die AirPods 5 Bluetooth 5.4 und LE Audio.
Branchenberichten zufolge plant Apple eine Aufteilung in ein Standardmodell sowie eine höherpreisige Variante mit aktiver Geräuschunterdrückung (ANC). Die Preisgestaltung für den chinesischen Markt wird auf 999 Yuan für das Basismodell und 1399 Yuan für die ANC-Version geschätzt. Die Markteinführung könnte bereits im September 2026 oder im Frühjahr 2027 erfolgen, wobei andere Prognosen einen Termin im Herbst 2027 für möglich halten.
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„Visual Intelligence“ durch integrierte Kamerasysteme
Neben den klassischen Audiogeräten finden sich in macOS 26.7 Tahoe Hinweise auf ein neues Hardware-Konzept: AirPods mit integrierten Kameras unter dem Projektnamen B790. Entgegen früherer Spekulationen über eine „AirPods Ultra“-Bezeichnung weist die aktuelle Software-Datei diese Geräte als „AirPods Pro“ aus. Preislich könnten sie sich damit im Bereich von 249 US-Dollar bewegen.
Die Kameras in diesen Modellen dienen laut technischen Details nicht der Aufnahme von Fotos oder Videos, sondern erfassen Bilder mit niedriger Auflösung für die sogenannte „Visual Intelligence“. Diese Daten speisen die Siri-KI, um Informationen über die Umgebung des Nutzers zu verarbeiten.
Ein im Systemcode entdecktes Demonstrationsvideo illustriert die Funktion: Ein Nutzer hält ein Buch vor die Kamera der AirPods, woraufhin Siri den Titel erkennt und betont, dass die Umgebung durch die visuelle Intelligenz erfassbar werde.
Die Kamerasysteme sind vermutlich in den Spitzen der Gehäuse platziert und verfügen über unabhängige Bildströme für die linke und rechte Seite. Eine integrierte Fehlermeldung mit dem Hinweis auf erkanntes Haar soll den Nutzer warnen, falls die Sicht der Linse verdeckt ist.
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Hardware-Offensive im Rahmen kommender Events
Die Entdeckungen in der Release-Candidate-Version von macOS Tahoe umfassen insgesamt über 30 bisher nicht identifizierte Geräte-IDs. Neben den AirPods finden sich darin Referenzen auf ein iPhone 18 in verschiedenen Ausführungen (Pro, Pro Max, Standard), ein faltbares iPhone Ultra sowie neue MacBook-Pro-Modelle mit M6-Chipsatz. Auch Hinweise auf einen neuen Home Hub, einen aktualisierten HomePod mini und eine Sicherheitskamera sind im Code enthalten.
Ein möglicher Termin für die Vorstellung erster Neuerungen ist der 9. September, an dem ein Event rund um das iPhone 18 erwartet wird. Es wäre die erste große Produktpräsentation unter der Leitung des neuen CEO John Ternus.
Während Apple bereits über 400 Millionen Einheiten seiner Kopfhörer verkauft hat, wird die Einführung von kamerabasierten Modellen in Fachkreisen bereits unter Datenschutzaspekten diskutiert. Ein Nachfolgemodell für die kamera-gestützten AirPods (Codename B798) wird für das Jahr 2027 in Aussicht gestellt.

