AirPods-Firmware: Anpassbarer 3-Band-Equalizer für iOS 27

Apple verteilt neue AirPods-Firmware für iOS 27. Ein anpassbarer Equalizer kommt, während einige KI-Funktionen neueren Modellen vorbehalten bleiben.

Der Technologiekonzern Apple hat Firmware-Aktualisierungen für mehrere Modelle seiner AirPods-Reihe bereitgestellt. Wie aus Berichten vom 14. September 2026 hervorgeht, bereiten die Versionen mit den Build-Nummern 9A348 und 9A350 die Hardware auf den Einsatz mit dem Betriebssystem iOS 27 vor.

Die Updates betreffen die AirPods Pro 2, die AirPods Pro 3, die AirPods 4 sowie die AirPods Max 2. Für die neuen AirPods 5 wird die entsprechende Firmware zum Verkaufsstart erwartet, der für Freitag, den 18. September 2026, angesetzt ist.

Erweiterte Audio-Kontrolle durch individuellen Equalizer

Ein zentraler Bestandteil der neuen Firmware ist die Einführung eines anpassbaren 3-Band-Equalizers. Nutzer können damit die Tiefen, Mitten und Höhen ihrer Kopfhörer individuell über die Systemsteuerung justieren. Die entsprechenden Einstellungen werden laut Fachmedien direkt auf den AirPods gespeichert, was eine konsistente Klangwiedergabe über verschiedene Abspielgeräte hinweg ermöglichen soll.

Der Zugriff auf diese Funktion erfolgt unter iOS 27 über den Pfad Einstellungen > AirPods > Audio & Routing > Equalizer > Custom. Den Berichten zufolge ist der manuelle Equalizer mit jenen Modellen kompatibel, die über einen H2-Chip verfügen.

Dazu zählen die AirPods Pro 2, die AirPods Pro 3, die AirPods 4 sowie die AirPods Max 2. Ältere Generationen wie die AirPods 2, die AirPods 3 oder die ursprünglichen AirPods Pro werden in den vorliegenden Kompatibilitätslisten nicht geführt.

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Funktionale Differenzierung und iOS-27-Integration

Zusätzlich zum Equalizer führt das Software-Paket neue Schnittstellen für iOS 27 ein. Dazu gehören ein überarbeitetes AirPods-Interface, ein Schieberegler für den Transparenzmodus (Adaptive Mode Slider) sowie die Integration der neuen Siri-KI-Funktionen.

Es deutet sich jedoch eine deutliche Abgrenzung zwischen den verschiedenen Hardware-Generationen an. Marktbeobachter weisen darauf hin, dass etwa die Hälfte der neuen iOS-27-Funktionen exklusiv für die AirPods Pro 3 reserviert ist.

Ein Beispiel hierfür ist die Messung der Herzfrequenz im Rahmen von GymKit-Workouts, die nach aktuellem Stand nur mit dem Pro-3-Modell möglich sein wird. Auch Funktionen wie die Live-Übersetzung setzen neben der neuesten Firmware die Aktivierung von Apple Intelligence voraus.

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Voraussetzungen für Apple Intelligence und Siri AI

Die Nutzung der erweiterten KI-Dienste von Apple ist an spezifische Hardware-Anforderungen gebunden. Während iOS 27 grundsätzlich auf Geräten ab dem iPhone 11 sowie dem iPhone SE der zweiten Generation lauffähig ist, erfordern Siri AI und Apple-Intelligence-Funktionen mindestens ein iPhone 15 Pro oder ein neueres Modell.

Die Einführung der Siri-KI erfolgt schrittweise. Zunächst startet das System in englischer Sprache. Für den Monat Oktober ist die Erweiterung auf Französisch, Japanisch, Koreanisch, Portugiesisch und Spanisch geplant.

Eine weitere Neuerung im Ökosystem betrifft das sogenannte iPhone Handoff, welches die Nutzung derselben Rufnummer auf zwei Geräten erlaubt. Für diesen Dienst werden bei US-Providern wie T-Mobile bereits Gebühren von 5 US-Dollar pro Monat genannt; Partner wie Verizon oder der britische Anbieter EE sollen bis zum Jahresende folgen.

Automatisierter Update-Prozess

Für die Installation der neuen Firmware-Builds gibt es keinen manuellen Anstoßmechanismus. Der Vorgang läuft automatisch ab, sobald die AirPods in ihrem Ladecase liegen und mit einem iOS-Gerät gekoppelt sind, das mit dem Stromnetz verbunden ist.

Die Dauer des Aktualisierungsvorgangs wird mit mehreren Stunden angegeben. Nutzer können den aktuellen Status der Firmware in den Einstellungen ihres gekoppelten iPhones unter dem Menüpunkt der jeweiligen AirPods einsehen.

Mehr zum Thema bei MacRumors: „Apple Releases New AirPods Firmware With iOS 27 Features“