Apple hat eine neue Live-Übersetzungsfunktion für seine AirPods-Modelle freigeschaltet. Die Funktion ist Bestandteil der Firmware-Version 8A356 oder neuer und erfordert für den Betrieb ein iPhone 15 Pro, ein iPhone 15 Pro Max oder ein aktuelleres Smartphone-Modell des Herstellers. Die technologische Basis für dieses Feature bildet das System Apple Intelligence innerhalb der Betriebssystemversionen iOS 26 beziehungsweise iOS 27.
Offline-Funktionalität und Sprachunterstützung
Die neue Funktion ermöglicht es Nutzern, Gespräche in Echtzeit übersetzen zu lassen. Zu den zum Start unterstützten Sprachen gehören unter anderem Deutsch, Englisch, Französisch und Japanisch. Ein wesentliches Merkmal der Implementierung ist die Offline-Fähigkeit, wodurch die Übersetzungen direkt auf dem Gerät verarbeitet werden können, ohne auf eine aktive Internetverbindung angewiesen zu sein. Die Einrichtung der Funktion erfolgt über das Einstellungsmenü der AirPods, wobei die Option derzeit als Beta-Version gekennzeichnet ist.
Parallel zu dieser Neuerung bringt das kommende Betriebssystem-Update iOS 27 weitere Anpassungen für die Kopfhörer-Sparte. Berichten zufolge umfasst dies ein Redesign der AirPods-Einstellungen sowie die Einführung eines benutzerdefinierten Equalizers (Custom EQ). Die Veröffentlichung dieser Software-Aktualisierungen wird für den Herbst 2026 erwartet.
Erweiterte Fitness-Funktionen und neue Hardware-Generationen
Im Bereich der Gesundheits- und Fitness-Anwendungen sieht das Update iOS 27 eine Erweiterung des GymKit-Features vor. Dies erlaubt es künftig, ein iPhone in Kombination mit den AirPods Pro 3 für das Workout-Tracking zu nutzen, ohne dass eine Apple Watch erforderlich ist. Durch das bloße Antippen des iPhones an kompatible Fitnessgeräte sollen Daten wie Herzfrequenz, Distanz, Tempo und Kalorienverbrauch erfasst werden. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass diese Funktion nicht als vollständiger Ersatz für die Apple Watch konzipiert ist.
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Branchenbeobachter erwarten zudem für September 2026 die Vorstellung einer neuen Generation von AirPods mit integrierten Kamerasensoren unter dem Codenamen B790. Diese Sensoren mit geringer Auflösung sollen die „Siri Visual Intelligence“ unterstützen und insbesondere die Barrierefreiheit für blinde und sehbehinderte Menschen verbessern. Ein integrierter LED-Indikator soll dabei die Privatsphäre wahren. Diese Entwicklung folgt auf die Einführung von Funktionen zur Hörgesundheit im Jahr 2024 sowie Herzfrequenz-Sensoren im Jahr 2025.
System-Performance und globale KI-Strategie
Das Betriebssystem iOS 27 soll mit insgesamt 31 iPhone-Modellen ab dem iPhone 11 kompatibel sein. Während die neuen Funktionen von Apple Intelligence ausschließlich ab dem iPhone 15 Pro zur Verfügung stehen, profitieren alle kompatiblen Geräte von Performance-Steigerungen. So sollen Apps bis zu 30 % schneller öffnen und die Datenübertragung via AirDrop um bis zu 80 % beschleunigt werden.
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Hinsichtlich der Integration künstlicher Intelligenz verfolgt der Konzern regional unterschiedliche Strategien. Während in vielen Regionen die Siri-KI auf Gemini-Modelle setzt, kommen in China Qwen-Modelle des Anbieters Alibaba zum Einsatz. Hierfür ist ein separates Nutzerkonto bei Alibaba erforderlich. In einem kurzzeitig veröffentlichten Leitfaden betonte der Hersteller jedoch, dass die Daten der Nutzer nicht für das Training der KI-Modelle durch den Partner verwendet werden dürfen.
Zusätzlich zu den Kernprodukten kursieren Informationen über künftige Premium-Modelle. Dazu gehören Gerüchte über ein faltbares iPhone Ultra in einer Preisspanne von 1.999 US-Dollar bis 2.499 US-Dollar sowie ein MacBook Ultra mit OLED-Touchscreen, dessen Erscheinen bis Anfang 2027 prognostiziert wird. Diese Angaben sind bislang jedoch nicht offiziell bestätigt.

