Während die AirPods Max 2 auf einen historischen Tiefstpreis gefallen sind, steigen die Kosten für MacBooks und iPads drastisch an. Grund dafür sind explodierende Preise für Halbleiter und Speicherchips.
AirPods Max 2 zum Schnäppchenpreis
Die zweite Generation der Over-Ear-Kopfhörer von Apple war selten günstiger. Zum Ende der sommerlichen Shopping-Aktionen erreichte der Preis für die AirPods Max 2 am 26. Juni 2026 einen neuen Tiefststand: 399 Euro – ein Abschlag von rund 140 Euro gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung.
Während Amazon die Hardware während der Aktion ausverkaufte, verlängerte Walmart seine Sommerpreise bis zum 28. Juni 2026. Auch in Europa gibt es vergleichbare Angebote. In der Schweiz bot Fnac eine refurbished Premium-Version der AirPods Max für umgerechnet rund 350 Euro an – das Angebot gilt bis zum 21. Juli 2026.
Die AirPods Max 2 kamen im April 2026 auf den Markt und sind mit dem H2-Chip ausgestattet. Sie bieten eine verbesserte Geräuschunterdrückung und Klangqualität im Vergleich zum Vorgänger. Auch die anderen Modelle der Audio-Reihe waren reduziert: Die AirPods Pro 3 gab es für 179 Euro, die AirPods 4 für 99 Euro und die Variante mit Active Noise Cancellation für 149 Euro.
Speicherkosten explodieren – Apple gibt Preise weiter
Ganz anders die Lage bei Apples Kerngeschäft. Zwischen dem 25. und 27. Juni 2026 bestätigte der Konzern deutliche Preiserhöhungen für MacBooks und iPads. Die Begründung: Die Kosten für DRAM- und NAND-Flash-Speicher seien innerhalb der letzten zwölf Monate um das Vierfache gestiegen. Haupttreiber ist die enorme Nachfrage nach Infrastruktur für Künstliche Intelligenz.
Die neuen Preise im Überblick:
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- MacBook Neo: Plus 100 Euro – neuer Preis: 699 Euro
- MacBook Air (512 GB): Plus 200 Euro – neuer Preis: 1.299 Euro
- MacBook Pro (1 TB): Plus 300 Euro – neuer Preis: 1.999 Euro
- iPad Air (128 GB): Plus 150 Euro – neuer Preis: 749 Euro
- iPad Pro (256 GB): Plus 200 Euro – neuer Preis: 1.199 Euro
Die iPhone-Preise bleiben vorerst unverändert. Branchenbeobachter rechnen jedoch mit möglichen Anpassungen ab September.
Börse reagiert verhalten
Die Ankündigung der Preiserhöhungen ließ die Apple-Aktie um 4,5 bis 6 Prozent auf rund 280 Dollar fallen. Analysten von Wedbush, Evercore und JPMorgan bewerten die Preisschritte jedoch als notwendige Maßnahme, um die Gewinnmargen gegen die explodierenden Komponentenkosten zu verteidigen.
Der Trend zu höheren Hardwarepreisen betrifft nicht nur Apple. Auch Microsoft hat Preiserhöhungen für seine Xbox-Konsolen angekündigt – zwischen 100 und 150 Euro mehr sollen ab dem 1. August 2026 fällig werden.
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Gute Nachrichten für AirPods-Nutzer
Für Besitzer der AirPods Max mit USB-C-Anschluss gibt es übrigens eine erfreuliche Entwicklung aus der Vergangenheit: Ein Firmware-Update aus dem Frühjahr 2025 hatte die Funktionen der Kopfhörer deutlich erweitert. Seit iOS 18.4 unterstützen sie 24-Bit-48-kHz-Lossless-Audio und eine extrem niedrige Latenz – allerdings nur in Verbindung mit einem kompatiblen USB-C-auf-3,5-mm-Kabel.

