Apple rüstet sein Audio-Ökosystem massiv auf. Mit der AirPods Max 2 und der iOS-27-Beta setzt der Konzern auf hochauflösenden Klang per USB-C und mehr Kontrolle für Nutzer. Was steckt dahinter?
Neuer Chip, alter Look: Die AirPods Max 2 im Detail
Die zweite Generation der Premium-Kopfhörer bleibt dem bekannten Design treu – unter der Haube hat sich jedoch einiges getan. Der neue H2-Chip sorgt für bessere Verstärkung und aktive Geräuschunterdrückung, die nach ersten Tests mit den Top-Modellen von Sony und Bose mithalten kann.
Der wichtigste Fortschritt: Die AirPods Max 2 unterstützen jetzt verlustfreies 24-Bit/48kHz-Audio mit extrem niedriger Latenz – allerdings nur per USB-C-Kabel. Damit knüpft Apple an eine Entwicklung an, die bereits im April 2025 mit einem Firmware-Update für ältere USB-C-Modelle begann. Der Preis liegt bei 549 Euro (umgerechnet rund 500 Euro).
Überraschend: Trotz der internen Upgrades bleibt das Gewicht von 385 Gramm unverändert. Und auch der fehlende Ein-/Ausschalter bleibt ein Thema – die Kopfhörer schlafen weiterhin nur im mitgelieferten Case ein.
iOS 27: Mehr Klang-Kontrolle für AirPods-Nutzer
Parallel zur Hardware liefert Apple mit der iOS-27-Beta, die seit Juli 2026 läuft, ein überarbeitetes Verwaltungsmenü für die gesamte AirPods-Reihe. Die Oberfläche wirkt aufgeräumter, die Icons sind moderner – eine eigenständige App gibt es aber nicht.
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Ein echtes Novum: Seit dem 14. Juli 2026 steht in der öffentlichen Beta ein Drei-Band-Equalizer für die AirPods Max 2 bereit. Mit einer animierten Wellenform lassen sich Höhen, Mitten und Tiefen anpassen. Das ist ein Schritt nach vorn, bleibt aber hinter den Multi-Band-Equalizern der Konkurrenz zurück.
Das große iOS-27-Update, das für September 2026 erwartet wird, soll zudem die Siri-KI tiefer ins System einbinden. Geplant sind unter anderem erweiterte Steuerungsmöglichkeiten für die AirPods Pro im Kontrollzentrum und nahtlose Wechsel zwischen WLAN und Mobilfunk.
Der lange Weg zur Premium-Audio-Marke
Die aktuellen Neuerungen sind das Ergebnis jahrelanger, schrittweiser Verbesserungen. Schon im September 2023 führte Apple ein USB-C-Ladecase für die AirPods Pro der zweiten Generation ein – damals eine Anpassung an den iPhone-15-Standard.
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Nach der WWDC 2024 kamen Funktionen wie Siri-Kopfbewegungen (Nicken oder Kopfschütteln als Antwort) sowie Voice Isolation und personalisiertes Spatial Audio für Spiele hinzu. Diese Features stehen seitdem für die dritte Generation der AirPods sowie die Pro- und Max-Modelle zur Verfügung.
Wenn’s mal hakt: So behebt man Verbindungsprobleme
Je komplexer die Hardware, desto wichtiger sind bewährte Fehlerbehebungen. Bei Verbindungsproblemen hilft oft ein manueller Reset. Die Anleitung:
- AirPods der zweiten Generation: Ohrhörer und Ladecase 30 Sekunden lang gedrückt halten
- AirPods Pro: Linke und rechte Taste gleichzeitig fünf Sekunden drücken
- Allgemeiner Reset: Setup-Taste im Ladecase drücken, bis die Status-LED rot blinkt – das löscht hartnäckige Pairing-Fehler
Ob die neue Generation diese Standard-Prozeduren irgendwann überflüssig macht? Das bleibt abzuwarten.

