Der High-End-Kopfhörermarkt ist Mitte 2026 in Bewegung geraten. Apples AirPods Max 2 stehen vor einem entscheidenden Update: Das Beta-Programm von iOS 27 enthüllt Funktionen, die das knapp 500 Euro teure Headset für Profis und Enthusiasten deutlich aufwerten sollen. Gleichzeitig wächst der Druck durch Konkurrenten mit deutlich längerer Akkulaufzeit und moderneren Audiocodecs.
Neue Features aus dem iOS-27-Betazyklus
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Die im Juni veröffentlichte Beta-Version von iOS 27 bringt frischen Wind in Apples Kopfhörerflotte. Die Firmware 9A292E wird voraussichtlich einen frei konfigurierbaren Equalizer mitbringen – endlich können Nutzer den Klang jenseits der Werksvoreinstellungen anpassen.
Besonders spannend: Ein neuer „Off-Modus“ erlaubt es, sowohl die aktive Geräuschunterdrückung (ANC) als auch den Transparenzmodus komplett zu deaktivieren. Das spart Akku – ein entscheidender Punkt, wie sich noch zeigen wird. Die öffentliche Beta soll bereits im Juli starten, der finale Rollout ist für den Herbst 2026 geplant.
Weitere Neuerungen umfassen eine überarbeitete Benutzeroberfläche für die Geräteverwaltung, verbesserte „Wo ist?“-Funktionen sowie eine Echtzeit-Übersetzungsfunktion.
Klangqualität und Konnektivität: Stärken und Schwächen
Die AirPods Max 2 setzen weiterhin auf den H2-Prozessor und liefern beeindruckende Werte: Das ANC-System unterdrückt satte 89,4 Prozent der Außengeräusche – ein Spitzenwert, der auf die höhere Rechenleistung zurückgeht.
Ein echtes Alleinstellungsmerkmal ist die Unterstützung für 24-Bit-Lossless-Audio über die USB-C-Kabelverbindung, angetrieben von einem speziellen High-Definition-Verstärker. Drahtlos kommunizieren die Kopfhörer per Bluetooth 5.3 und bieten adaptive Audio-Features sowie Conversation Awareness.
Doch hier liegt auch der Haken: Apples Kopfhörer beschränken sich weiterhin auf die Codecs SBC und AAC. Die Konkurrenz ist da einen Schritt weiter. Der JBL Tour One M3 etwa unterstützt LDAC und LC3 – das ermöglicht deutlich höhere drahtlose Bitraten auf kompatiblen Geräten.
Der große Akku-Nachteil
So gut die Geräuschunterdrückung auch sein mag – die 20 Stunden Akkulaufzeit der AirPods Max 2 sind in der Premium-Klasse inzwischen ein echter Schwachpunkt. Die Konkurrenz hat hier deutlich nachgelegt:
- JBL Tour One M3: über 55 Stunden
- Sennheiser Momentum 5: 57 Stunden mit aktiviertem ANC
- Noble Audio FoKus Artemis: bis zu 50 Stunden
Der neue Off-Modus im kommenden Update könnte hier zumindest etwas Abhilfe schaffen.
EU-Regulierung setzt Apple unter Druck
Ein weiteres Thema, das Apple Kopfzerbrechen bereiten dürfte: Die EU-Batterieverordnung (2023/1542) schreibt vor, dass ab dem 18. Februar 2027 alle tragbaren Geräte über austauschbare Akkus verfügen müssen. Bei aktuellen Apple-Audio-Produkten sieht das anders aus – die AirPods Pro 3 etwa erhielten nach ihrer Veröffentlichung Ende 2025 von iFixit die Note null für Reparierbarkeit.
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Marktentwicklung: Rabatte und neue Beats-Modelle
Der gesamte Apple-Audio-Bereich zeigt sich derzeit preisaggressiv. Die AirPods Pro 3 sind im Juni 2026 auf ein Rekordtief von 179 Euro gefallen – der reguläre Preis liegt bei 249 Euro. Die In-Ear-Kopfhörer verfügen über einen PPG-Herzfrequenzsensor, der in einer Studie vom April 2026 nur eine Abweichung von 2,02 Prozent im Vergleich zu professionellen Brustgurten zeigte.
Und auch bei den Beats-Kopfhörern tut sich etwas: Während der Fußball-Weltmeisterschaft am 15. Juni wurden bisher unangekündigte Beats-Over-Ear-Kopfhörer (Modell A3577) gesichtet. Sie sollen über ein neu gestaltetes Kopfband mit Teleskoparmen und USB-C-Anschluss verfügen – ein klares Zeichen, dass Apple sein gesamtes Audio-Portfolio auf moderne Standards umstellt.

